Atomausstieg könnte sich bis 2039 verzögern

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  • Atomausstieg könnte sich bis 2039 verzögern

    Der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland könnte sich nach einem möglichen Wahlsieg von Union und FDP um 18 Jahre nach hinten verschieben. «Ob ein Kernkraftwerk abgeschaltet wird, sollte allein eine Frage der Technik und der Wirtschaftlichkeit sein», sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Birgit Homburger, dem Berliner «Tagesspiegel» (Donnerstagausgabe). Für das jüngste deutsche Kraftwerk, Neckarwestheim II, würde dies eine Laufzeit bis ins Jahr 2039 bedeuten - denn bis dahin halten Fachleute einen Betrieb für technisch und wirtschaftlich möglich. Der Atomkonsens von Rot-Grün sieht dagegen einen voraussichtlichen Ausstieg aus der Kernkraft für das Jahr 2021 vor.

    Was haltet ihr von einer möglichen Verzögerun des Atomaustieges?

    Ich finde, solange keine Sicherheitsbedenken bestehen, sollte die Entscheidung zum Abschalten nach der Rentabilität getroffen werden, denn mit Atomenergie kann man in Deutschland mehr als den Bedarf an Strom decken. Außerdem hat Deutschland die fortschrittlichsten Technologien und die sichersten Atomkraftwerke.
  • Ob sie sicherer sind weiss ich nicht aber auf jeden Fall wirtschaftlicher als Kohlekraftwerke etc. Solange keine besseren Alternative Moeglichkeiten gibt sollten AKW weiter online bleiben. Meines Erachtens nach will die Rot/Gruene Regierung alles abschalten was Umweltschaedlich ist. Na dann fangen wir mal an: Autos werden stillgelegt, Flugzeuge etc. Was fehlt aber? Alternative Energiequellen die sauberer sind. Und Rot/Gruen hat selber keine Ahnung wo die herkommen sollen.

    Gruss Schinderhannes
    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode
    verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten
    verkommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Geld nicht von alleine
    programmiert.
  • Ich denke das wir damit in einer Zwickmühle sind.
    Keiner will so ein ATK in seiner nähe haben
    Keiner will auf Strom verzichten
    irgendwo sind wir drauf angewiesen, aber man könnte die Gesellschaft dahin bewegen den Stromverbrauch zu senken=> und dafür gibt es unzählige Beispiele
    wenn ich allein an die Straßen Beleuchtung denke die ja Abends bis in den Morgengrauen leuchten und keiner kann mehr unterscheiden ob tag ist oder nacht ist!?
    eine Forderung diese Beleuchtungen teilweise einzustellen oder vielleicht nur jede 2.woche an zumachen wäre ja wiederum gegen die Interessen der Energielieferanten. die wollen das verbraucht wird je mehr umso besser!
    Der Mensch ist einfach ein gemütlichkeitstier es ist egal woher die Energie kommt hauptsache sie ist billig und reichlich vorhanden.
    Ne andere Sache ist Alternativquellen zu Fördern und stärker mit einzubinden-aber da ist das Problem das die uns nicht ausreichend Versorgen können.
    Jeder von uns sollte mit Energie Verantwortungsbewusst umgehen, jedem sollte bewusst werden das für diese Energie wertvolle Resourcen verschwendet werden wofür ja einige Länder auch schon mal einen Krieg führen.
    Bei ATK gibt es ein sehr hohes Risiko find auch wenn einige meinen das wir die neuesten Techniken haben, gerade das macht mir sorgen Technologie ist eine Welt voll mit fehlern und Tolleranzen die oft dazu neigt ausnahme zustände einzunehmen.
    ich hoffe ich habe was sinnvolles beigetragen :)
  • es wird doch zeit, daß die politik das endlich realistisch betrachtet! einerseits sollen die kyoto-ziele erreicht werden, sprich reduktion der emmissionen - und andereseits sollen kernkraftwerke stillgelegt werden, was einen enormen ausbau von kohle-/gaskraftwerken mit sich bringen würde. wie das zugleich gehn soll, wissen nicht mal die grünen; die haben mal laut den ausstieg propagiert, jetzt, wos an die praktische umsetzung geht, hört man von ihnen aber plötzlich auch nichts zu dem thema.
  • Hi Leute. Ich muss auch zugeben, dass ich nicht gerne direkt neben einem Atomkraftwerk leben wollte. Doch ich ich bin auch der Meinung, dass ein kompletter Atomaustieg nicht möglich ist, da die alternativen umweltfreundlichen Energien noch nicht ausreichen würden. Ich gebe dir Recht kai_ebel. Deutschland war in der Atomenergieforschung führend. Ich denke unsere Kraftwerke sind sehr sicher. Doch wir fördern auch den Bau von atomkraftwerken im Ausland an Grenzgebieten. Mein Vater sagt gerade, dass es jetzt schon so wäre :-), dass Strom von Atomkraftwerken aus dem Ausland importiert wird. Das zerstört ja dann auch noch zusätzlich zahlreiche Arbeitsplätze und ein richtiger Atomausstieg wäre das ja dann auch nicht. So ein großer Unterschied wäre auch nicht, wenn jetzt z.B. ein atomkraftwerk in Bayern explodiert oder in Tschechien. Wenn Atomaustieg, dann dürfte die Regierung nicht Atomkraft noch aus dem ausland importieren. Doch ich bin auch der Meinung, dass man sich nicht zu sehr auf die Atomenergie verlassen darf. Es muss unbedingt in die Forschung für alternative Energien viel Geld investiert werden, da die Atomenergie auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. @songoku: Das mit der Strassenbeleuchtung finde ich nicht so eine tolle Idee, da es ja diese ja zur Sicherheit dient. 1. Personen werden schneller gesehen und 2. denke ich, dass sich Einbrecher in kompletter Dunkelheit wohler fühlen würden.
    Gruß
    Gardenstate
  • Atomkraft ist und bleibt wohl erst mal eine der saubersten Lösungen Strom wirtschaftlich zu erzeugen.
    Die Grünen sind mit Herrn Trittin in meinen Augen die größten Lügner der Nation. Die stellen den Deutschen Bürger als die größten Umweltsünder hin, und lassen uns dafür mit Ökosteuer,Rußfilter, Autosteuererhöhungen etc. bluten. Lest mal den Bericht hier spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,346537,00.html
    habe ihn gesehen und mir kam die Galle hoch.
    Ich glaube die Grünen werden bei den nächsten Wahlen mächtig was auf die Hose bekommen.
    Schade,sie hatten mal so gut angefangen.
  • Solange es keine wirtschaftliche Ersatzlösung gibt, stimm ich ausnahmsweise mal dem Ammi zu ;)
    Kohle gibts in ein paar Jahrzehnten eh nimma, Wasserkw´s sind nicht das wahre und an jedem Eck nen Windrad ist imho auch etwas doof...
  • Jeder hier zählt nur die wirtschaftlichen Vorteile und die Rentabilität auf, doch wichtige negative Folgen werden hier übersehen.
    Natürlich ist der Ertrag der Energie die man im Verhältnis zum Aufwand fördern kann exzellent aber wie sieht es mit der Umwelt aus?
    Wohin mit den Brennstäben? Viele Spaltprodukte haben eine Halbwertszeit von mehreren hunderttausend Jahren. Während dieser Zeit kann dieser Atommüll über das Wasser, Wind oder Nahrung in unseren Körper gelangen. Die Folgen sind euch wohl bekannt.

    Man sollte eher größere Anstrengungen auf die Weiterentwicklung von Fusionskraftwerken und eventuell für die Kalte Fusion unternehmen. Das ist die sichere und zugleich saubere Energiegewinnung der Zukunft.
    "Glück bedeutet nicht, das zu kriegen, was wir wollen, sondern das zu wollen, was wir kriegen."


  • Das war doch von vorneherein klar. Deswegen konnte die Rot-Grüne-Koalition doch überaupt nur ein solches Abkommen abschließen.

    Es war doch von vorneherein klar, dass das nicht wirklich ernst gemeint war sondern nur für ein paar Wähler schön aussehen sollte.

    Die Grünen konnten wenigstens mal so tun, als ob sie eins ihrer Wahlversprechen gehalten hätten.
  • ronin schrieb:

    es wird soooo lange herausgezögert, das regt mich auf!
    irgendwann passiert wieder was irgendwann!


    Was deinen Gemütszustand anbelangt, so ist es nicht unbedingt nötig ihn hier uns zum Ausdruck zu bringen.
    Außerdem hättest du dich ruhig ein bisschen informativer ausdrücken können und deine Prognosse "Irgendwann passiert wieder was" ist ebenfalls nicht ganz eindeutig. Was meinst du mit "wieder"? Ist es auf Deutschland bezogen oder international?

    @McKilroy,

    wie sollen Wahlversprechen eingehalten werden, wenn die Mehrheit eindeutig gegen diese "Visionen" sind und keine richtige Unterstützung vorhanden ist? Dieser Ausstieg hängt von unmengen Faktoren ab. Da sind z.b. ganze Wirtschaftszweige und der Arbeitsmarkt davon betroffen sollte es zu einem Ausstieg kommen. Bei solchen glimpfligen Diskussionen darf man nicht nur einen Standpunkt vertreten sondern sich mit weiteren auseinandersetzen.
    Solch ein Ausstieg darf nicht einfach so von heut auf morgen getätigt werden. Zuvor müssen innovative Ideen ausgearbeitet und praktiziert werden. Bevor dies nicht geschieht, wird sich wohl auch nicht viel ändern können.
    "Glück bedeutet nicht, das zu kriegen, was wir wollen, sondern das zu wollen, was wir kriegen."


  • kai-ebel schrieb:


    Was haltet ihr von einer möglichen Verzögerun des Atomaustieges?


    Ich finde eine VERZÖGERUNG nicht so schlimm, sofern es dabei nicht um 20, sondern nur um 10 Jahre oder so geht, denn schließlich produzieren diese Kraftwerke abfälle, die irgendwo gelagert werden müssen und am besten nicht im Meer.
    Zudem muss man sehen, ob bis 2021 die Technik der alternativen Energien weit genug ausgereift ist, um die Atomkraftwerke vollständig abzulösen,

    Palad
  • im moment würde ein Atomausstieg Deutschlands die finanzielle Situation Deutschlands noch verschlechtern, da man dann Strom importieren müssten, weil in D nicht genug Strom produziert wird. Dass es länger dauert gibt den Alternativmöglichkeiten noch eine große Entwicklungschance
    Aber es muss schnellstmöglichst was passieren, weil der Müll zu viel wird
  • Ich finde es entbehrt nicht jeder Doppelmoral das unsere Rot/Grüne Regierung entschlossen hat die *relativ* sichere Energiegewinnung durch dt./westliche Atommeiler aufzugeben und Atomstrom aus Rußland zu importieren...
  • generell sollte man schon auf den Zug aufspringen und diese Techniken fördern.
    Deutschlands wirtschaftsboom wurde ja auch mit dadurch ausgelöst, dass Sprittmangel herschte woraufhin die deutschen Autobauer sparsamere Autos entwickelten.......

    Man könnte hier erneut die eigene Writschaft in eine führende Rolle in der Welt versetzen

    Jedoch glaiube ich nicht, dass man jemals ganz auf regenerative energien umsteigen kann, und auch die Tatsache sichere deutsche ATommeiler zu ersetzen durch billige Ostmeiler finde ich nicht richtig.
    Bleibt abzuwarten welcher Trend sich durchsetzt, bei der foschung zur bekämpfung von radioaktivem müll ist man wie ich glaube auch genauso weit wie mit der Entwicklung von Regenerativen Energien: AM ANFANG,.....,
  • Hey
    ich finde das es völlig in Ordnung ist wenn man das AKW so lange offen und aktiv lässt wie es die sicherheitsbestimmungen erlauben ! Leider ist es ja so das die alternativen und erneuerbaren energiequellen wie Windkraftwerke usw noch nicht genügend Energie liefern um voll darauf umzusteigen ! Aber AKWs haben halt den Vorteil das wir ein bißchen von den fossilen Energiemöglichkeiten sparen , die uns in 30 Jahren warscheinlich eh ausgehen !
    so far...
  • Was mir zu diesem Thema gleich einfällt ist das treffende Beispiel eine Atomausstiegs hier in Deutschland und dafür wir wieder eine neues Atomkraftwerk in Frankreich oder sonst wo gebaut.Meiner Meinung nach bringt es nichts ein Atomkraftwerk abzustellen das noch voll funktionsfähig ist und bei dem keine Sicherheitsbedenken bestehen.Ich würde es bevorzugen wenn man die Atomkraftwerk weiter betreiben würde, da in heutiger Zeit der Strombedarf zunimmt und der Bedarf gedeckt werden muss egal wodurch aber mit Windräder etc. pp ist dies nicht möglich.Vor allem fände ich es besser das Atomkraftwerk weiter zu beteriebn wenn dafür im Osten ein neues gebaut wird, das erhebliche Sicherheitsmängel besitzt im Gegensatz zu unseren.Zu dem ist es fast unzumutbar für die Menschen die vom Atomkraftwerk leben und mal ganz abgesehen von der derzeitgen wirtschaftlichen Lagen Deutschlands.
  • hi,
    also ich finde,dass man die Atomkraftwerke abschalten sollte, denn das
    bedeutet doch nur gefahr!!!und wenn rot grün für die abschaltung ist...
    naja ein grund rot grün zu wählen....

    S.E.K.
  • yep ,da kann ich dir nur zustimmen
    des kann man doch nicht verantworten, dass wir die scheiße noch länger laufen lassen. völliger krampf.
    des is ja schon eigendlich schon mal ein grund die cdu nicht zu wählen
  • @thing
    ich glaub nicht, dass die mehrheit der grün-wähler gegen den atomausstieg ist, im gegenteil, ich denk mal, da ist ne breite mehrheit dafür. die grünen waren allerdings in ihrer rolle als oppositionspartei in der angenehmen lage, alle möglichen ansich tolle und vernünftige sachen fordern zu können, u.a. auch den atomausstieg (der ja angesichts der unbestrittenen probleme prinzipiell begrüßenswert ist). über die durchführbarkeit ihrer ideen haben sie sich in all den jahren als opposition natürlich nie gedanken machen müssen. und nun, an der regierung, wurde logischerweise eine ihrer grundforderungen umgesetzt (ohne ökosteuer und atomausstieg hätten sich doch bald alle stammwähler gefragt, wofür sie eigentlich noch grün wählen sollen). und im zuge der umsetzung haben sich unsere ehrenwerten grünpolitiker dann erstmals mit den sachzwängen der energiegewinnung beschäftigen müssen, und sind draufgekommen "oh mein gott, das wird ja so überhaupt nicht funktionnieren". und so wurde dieses ideal auf politischer ebene ganz leise entsorgt. nur bei der basis scheint das alles noch nicht wirklich angekommen zu sein, und nach den wahlen, in der alten oppositionsrolle, können dann ja auch die politiker wieder die ideale welt propagieren...
  • S.E.K. schrieb:

    hi,
    also ich finde,dass man die Atomkraftwerke abschalten sollte, denn das
    bedeutet doch nur gefahr!!!und wenn rot grün für die abschaltung ist...


    Jo, pünktlich zu jeder Wahl wird das auf die Tagesordnung gebracht. Und es gibt immer wieder Leute die drauf reinfallen. Das Problem ist doch, dass bisher keine Partei ein vernünftiges Energiekonzept zustande gebracht hat. Man kann zwar sehr schön über Kernkraftwerke, Kohlekraftwerke und Öl- oder Gaskraftwerke schimpfen. Wichtiger ist es, Alternativen zu zeigen. Und zwar wirkliche Alternativen und nicht die Spinnerei der meisten Grünen.
  • Ja, schlaten wir alle Atomkraftwerke ab und alle anderen kraftwerke, die die Umwelt verpesten (was Atomkraft ja nicht tut, aber jut...). Dann leben wir im Dunkeln für die nächsten Jahre. Wollen einige nicht verstehen, dass man auf Atomkraft angewiesen ist? Meint ihr Windräder und Solarzellen geben nur ansatzweise genug Strom um auch nur einen Haushalt zu versorgen? Schon klar warum die Grünen für die Legalisierung von Marihuana sind - die hoffen wohl, dass die Menschheit breit genug sein wird, um nicht zu merken, dass sie im Dunkeln sitzt.
    Von jedem, der ganz gross dafür ist, dass Atomkraft abgeschafft wird, will ich eine Alternative gesagt bekommen. Sich beschweren kann jeder - jetzt auch mal ne Meinung bekommen und dann äussern wär angesagt.
  • @ Canafly

    es wäre 100% möglich ohne die atomkraftwerke genug strom zu bekommen, man muss nur in dieser ebene mehr und "aktiverere" forschung betreiben. da dies aber wieder mehr steuergelder in anspruch nimmt wird es nicht bzw nur auf sparflamme betrieben.
    wenn aber das erste große unglück in deutschland statt findet, wird bestimmt wieder mehr in die andere richtung gedacht!
    [font="Fixedsys"]
    Neulinge! * Regeln! * Suchfunktion!
    Freesoft-Board IRC! * Freesoft-Board Teamspeak![/font]
    Erfolg heißt, einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
  • Du gehst also von unerforschten Forschungsobjekten aus, die bei intensiverer Forschung bekannt waeren und angeblich genuegend Strom liefern...
    Findest du das nicht zu spekulativ?
    Ich gebe dir Recht, dass man mehr in Forschung investieren muss, doch sehe ich da nicht so hohe Erfolge.
  • akws sind eigentlich relativ ungefährlich!

    die sind so gebaut, dass man da sogar mit nem flugzeug dagegenfliegen könnte (war ja nachm 11.9. immer die angst) und es käme zu keiner kathastrophe... und beim normalen betrieb passiert da erst recht nichts, da die soviele sicherheitsmaßnahmen haben dass das ganze sich bei der kleinsten unregelmäßigkeit sofort abschaltet...

    und im vergleich zu kohlekraftwerken etc ist das ganze total umweltschonend und man verpulvert keine natürlichen ressourcen! ich wäre dafür die atomkraftwerke beizubehalten!