CDU und Sonderwahlkampf Ost

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  • CDU und Sonderwahlkampf Ost

    Nach jüngsten Umfragen laufen der CDU/CSU in den Neuen Bundesländern die Wähler davon. Wegen der über Erwarten positiven Resonanz auf die neue Linkspartei (WASG)plant Angela Merkel speziell eine für den Osten gemünzte Wahlkampfstrategie. Längst fällige Neuorientierung oder unglaubwürdiger Opportunismus? Kann die CDU so das verlorene Terrain zurückgewinnen?


    Für mich ist es unglaubwürdiger Opportunismus. Mir ist es doch völlig gleich, wo ein Politiker geboren ist und wo aufgewachsen.

    seid ihr eher der meinung das wir eine kanzlerin für gesamt deutschland oder eine "geteilte" bräuchten?

    Er/Sie muss Politk für heute und morgen machen.


    mfg,tina
  • tina18 schrieb:

    Für mich ist es unglaubwürdiger Opportunismus. Mir ist es doch völlig gleich, wo ein Politiker geboren ist und wo aufgewachsen.

    die menschen in ostdeutschland sehen das ein bisschen anders: zum einen fühlen die meisten sich noch nicht "zugehörig", als "ein deutschland"; zum anderen ist es für viele wichtig einen bezug (hier herkunft) zum politiker zu haben. merkel kommt nunmal "von drüben", ich denke es ist legitim, dass die cdu sich danach ausrichtet kann. die spd würde genauso handeln, deren wählerschaft ist dort auch nicht gerade riesig...
  • @Datboromir

    Blödsinn. Ich bin ein Bürger der neuen Bundesländer und ich diskutiere viel über Politik "hier drüben :mad: ". UNd ich kenne keinen, der sich nicht zugehörig fühlt. Natürlich wird es wieder einige geben, aber die breite Masse denkt so nicht. Und das wir Politiker wählen, weil sie von hier sind: :löl:

    @Thema

    Sehr lustig. Du fragst, ob CDU Opportunismus betreibt und ein Satz zuvor bringst die WASG ins Spiel.

    Man sollte keinen differentierten Wahlkampf machen. Die Probleme, die wir hier haben, haben auch die Bürger aus den alten Bundesländern. Leider gibts es einige Mitbürger in den neuen Bundesländern, die sich von der Wiedervereinigung mehr versprochen haben und diese sind jetzt so frustriert, dass sie sogar WASG wählen :würg:
    Einige von denen sind auf der Strecke geblieben. DIese sind aus der 7. Klasse aus der Schule abgegangen und haben ein bescheidenen Arbeitsplatz bekommen und mckern heute, dass sie keine Arbeit bekommen und das alles schlecht ist. Darum liebe Kinder, geht zur Schule.

    MfG
  • Fragwürdig

    Zwei verschiedene Wahlkämpfe zu führen bedeutet nicht nur eine weitere Ost-West Spaltung in den Köpfen unserer Mitbürger im Osten sowie im Westen, sondern auch, dass der Wähler zwangsweise schlecht oder falsch über die geplante Politik der CDU informiert wird.

    Denn selbst, wenn sie ein einheitliches Programm für den Osten sowie den Westen benutzen, müssten sie im Osten doch andere Themen betonen wie im Westen, bzw. manche einfach weglassen.

    Das führt dazu, dass wenn die CDU an der Regierung ist, entweder die Westdeutschen oder die Ostdeutschen masslos enttäuscht werden und ich habe eine starke Vermutung wer das sein wird....

    Im Prinzip unverantwortlich.
  • Doch kein Ost-Wahlkampf!Nach Zeitungsberichten des heutigen Tages,lehnt die CDU-Chefin Angela Merkel eine eigens auf die neuen Länder zugeschnittene Kampagne ab. Diese war ja auch erst ins Gespräch gekommen,angesichts der hohen Umfragewerte für die Linkspartei im Osten .Wir führen einen Wahlkampf für ein Land (O-Ton), sagte die Kanzlerkandidatin der Union in der "Financial Times Deutschland". Nachdem Landespolitiker der Union davor gewarnt hatten, ein Spezial-Programm für den Osten zu entwerfen und die DDR-Herkunft Merkels - sie hat einen Wahlkreis in Vorpommern - für den Wahlkampf besonders herauszustellen. Jede Absonderung sollten wir vermeiden(O-Ton) mahnte Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm.Es wäre sicher interessant geworden zu sehen,wie die CDU mit einem Wahlkampf Ost auf die Schnauze gefallen wäre,ähnlich Ihrer Rote Socken Kampagne bei den letzten Wahlen.So waren sie jetzt gut beraten darauf zu verzichten.Wie es sich zum Schluß in der Wählergunst auswirkt,warten wir es ab.................


    Da der Thread mit dem Nichtzustandekommens des Ostwahlkampfes sich erledigt hat,schließe ich an dieser Stelle