Wie sieht es eurer Meinung nach heute in Deutschland aus, und wie sollte es aussehen?

  • Diskussion

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  • Wie sieht es eurer Meinung nach heute in Deutschland aus, und wie sollte es aussehen?

    Da es ja oft genung Stress mit den Mods gab habe ich also mal einen neuen Thread eröffnet, wie die Überschrift schon sagt, hier dürft ihr über Perspektiven usw. diskutieren...
    Ich meine produktive Vorschläge und nicht nur, dass alle Menschen glücklich sind oder so!
    Also wie wir im anderen Thread schon diskutiert haben, es werden zuviele Rentner, als dass das System so weiter funktionieren könnte, also hat "ktm-world" vorgeschlagen, dass man das privatisieren müsse...

    rainworm schrieb:

    Hmmm, aber wie könnte man diese Situation mal wirklich tiefgreifend ändern? D.h. was kann man tun, dass die Politik mal wieder vernünftige Reformen voranbringt oder sich nicht so von der Wirtschaft leiten lässt?
    Wir bräuchten mal wieder 'ne Partei mit Mut zu Reformen, die von der Bevölkerung auch mal wieder richtig akzeptiert wird...

    In diesem Stiel gibt es wohlauch noch andere Veränderungen, die vorgenommen werden sollten, also falls ihr noch gute "Besserungsvorschläge" habt, so lasst sie uns wissen!!!

    McKilroy schrieb:


    Das Geld ist da, nur die Verteilung stimmt nicht mehr. Deutschland ist nach wie vor eines der reichsten Länder. Nur die Reichen in Deutschland werden immer reicher und für Otto Normalverbraucher bleibt immer weniger übrig. Das ist das Problem.

    ---> was sagt ihr zu dieser Äußerung? Ich sehe es ganz genau so wie McKilroy! Aber auch wenn ihr anderer Meinung seit, ich lass mich immer gerne belehren! ;)
    Ich habe es langsam satt, dass ich von allen Seiten höre, dass wir halt große Reformen brauchen und Jeder halt in Zukunft mehr an den Staat zahlen muss, denn wieso?
    Wieso sollte es auf einmal einfach nichtmehr funktionieren? Ich sage euch, wieso es in meinen Augen so nicht weiter gehen kann, da die Leute die eh schon mehr als genug Kohle haben einfach noch mehr wollen und dummerweise die sind, die momentan bestimmen wo`s langgeht...
    Aber ich kann es nicht mehr hören, dass die Leute auf denen ihr gelaber reinfallen, und sogar einsehen, dass die Reichen noch reicher werden müssen und der Mittelstand immer kleiner werden soll!!!
    Ich hatte da mal einen Vorschlag eingebracht, habe jedoch nur sehr wenig Rückmeldungen erhalten, also zitiere ich ihn hier nochmal und würde mich über eine Rückmeldung SEHR freuen! :)
    ---> Hier is der Link
    Postet eure Meinung
    greez Fabi
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  • also ich bin überhaupt nicht der meinung dass die reichen immer reicher werden und die armen immer ärmer.
    Die Reichen müssen massenhaft Steuern bezahlen, die sich schon lange im unmenschlichen Bereich befinden (45%). Da kommt doch die Frage auf: "Für was arbeite ich überhaupt" .
    Die ärmsten Schweine in Deutschland sind die selbstständigen Großverdiener.

    Und was versteht ihr unter den armen ? Die Sozialhilfe empfänger, oder die Normalen Arbeiter. An den Löhnen der normalen Arbeiter ändert sich seit Jahren nix, und auch die arbeitszeiten sind relativ konstand. Sie bekommen ihre kompletten Sozialleistungen bezahlt. Hätten sie was gescheites gelernt würde es ihnen auch besser gehen.
  • cEoN schrieb:

    Sie bekommen ihre kompletten Sozialleistungen bezahlt. Hätten sie was gescheites gelernt würde es ihnen auch besser gehen.

    Also bitte, heute geht es doch nun wirklich nichmehr darum, dass du was gescheites gelernt hast! Die Firmen schmeißen die Leute doch nur raus, um sie danach auf 1€ Job Basis wieder einzustellen! So sparen sie einen Haufen Geld! Z.B. wirst du mit 45-50 einfach schlechter eingestellt, egal was du gelernt hast!
    Also bitte, die Reichen sind also die armen Schweine?
    Du meinst: "Wieso arbeite ich dann eigentlich noch?" Also die WIRKLICH reichen Oberbosse die arbeiten doch am wenigsten in der ganzen Firma! Ich mein Bill Gates müsste z.B. auch niemehr arbeiten, aber er tut es doch, weil ihm sonst langweilig ist!
    Also erzähl mir jetzt bitte nicht, dass z.B. der Mercedeschef ein armes Schwein ist, weil er soviel Steuern zahlen muss!!!
    mfg Fabi
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  • Aber z.B. ein Anton Schlecker oder gar die Gebrüder Albrecht verdienen überproportional viel an der Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter. Ist das denn gerecht?

    Ja ich finde das gerecht, denn es hat ja jeder Bürger in deutschland die Chance sich diesen Status zu erarbeiten. Auch wenn das in der Theorie einfach ist, dafür in der Praxis um so schwerer. Man darf nicht vergessen, dass jemand mal sehr viel risiko eingegangen ist um dieses unternehmen auf zu bauen, dass wird jetzt halt entlohnt.
    Außerdem haben die "Arbeiter" einen Vertrag unterschrieben, welcher den Gehalt regelt, mit diesen oder jenen Ausnahmen. Aber solange das Geschäft gut läuft und die Kompetenzen stimmen, hat er einen sicheren Arbeitsplatz. -->Also wenig Risiko
    Wenn das Geschäft gut läuft soll der Arbeiter was davon abbekommen, jedoch wenn der Konzern in der Krise ist, hat der Arbeiter ja trotzdem das recht auf seinen Gehalt. Bis zum Zeitpunkt der Entlassung. ...
    Ganz einfach weniger risiko und verantwortung, weniger Geld. Das ist nun mal der Kapitalismus.
    Also ich sehe darin keine Ungerechtigkeit, sondern eventl. nur Pech mit der Geburt!
    Krieg kostet Leben, Frieden kostet Mut, Döner kostet 2,50€
  • HoRRoR schrieb:

    Ganz einfach weniger risiko und verantwortung, weniger Geld. Das ist nun mal der Kapitalismus.
    Also ich sehe darin keine Ungerechtigkeit, sondern eventl. nur Pech mit der Geburt!

    Also einerseits hast du ansatzweise Recht, man kann sich solch ein Status schon erarbeiten, aber andererseits wird es einem heut zutage sowas von schwer gemacht eine wirklich gute Geschäfts-Idee in die Tat umzusetzen, denn bei diesem Jungel aus Bürokratie ist es echt nicht leicht etwas Neues aufzubauen!
    Außerdem musst du meißtens auchnoch einen Kredit aufnehmen, und wenn deine Firma dann nicht sooo toll läuft haste hat Pech gehabt!
    in diesem Sinne!
    mfg Fabi
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  • Genau das ist der Punkt, solche Leute welche jetzt eine große firma haben, sind das risko, was du ansprachst, eingegangen und haben profitiert. es gab bestimmt viele die das machen wollten, genau wie heute, jedoch nur wenige haben es errreicht und tragen jetzt den Lohn ihrer Arbeit und ihres Mutes. Dass das heute schwerer ist als früher könnte ich mir vorstellen jedoch nicht bestätigen, da ich damals nicht gelebt habe und die Gesetze nicht kenne, die damals herrschten. Das es heute schwer ist, brauch man keinem erzählen, das auf Grund dieser elenden Bürokratie alles kaputt geht bevor es entstanden ist, ist schlimm aber wahr. Wenn du jedoch den Sprung geschafft hast, warum sollst du dann genauso viel bekommen, wie die "normalen Arbeiter" die diesen schwierigen und risikovollen weg nicht gegangen sind. Das wäre ungerecht nicht andersherum.
    HoRRoR
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  • Also das Thema Großverdiener sollten wir meiner Meinung mal unter dem Aspekt "moralischer Verantwortung" diskutieren.
    Selbst wenn "Unternehmer" wie Aldi, Schlecker, Gates etc. aber z.B. auch Sportler wie Schumacher (Merchandising) oder "Musiker" wie DJ Bobo etc. viel Arbeit und Risiko in ihren Job gesteckt haben sollten, stellt sich für mich die Frage nach den Grenzen und Relationen.

    Bei Aldi, Schlecker, Lidl u.a. ist die Sache für mich klar.
    Die Umsätze wurden und werden auf dem Rücken der Angestellten und auf Kosten der Zulieferer "erwirtschaftet". Es wurde/wird Kapital im klassischen Sinn durch katasthophale Arbeitsbedingungen zu Lasten Schwächerer angehäuft.
    Trotz alledem leben z.B. die Gebrüder Aldi in relativ bescheidenen Verhältnissen - heißt: sie werden ihr Geld im Leben nicht ausgeben!
    Schumacher kann mit seinem Geld auch nur seine Erben beglücken, selbst wenn er ein Zehntel seines Gehalt bezöge.
    Wofür ??? Damit diese nie wieder arbeiten müssen ???
    ICH kann und will nicht so handeln, obwohl mir schon einige dubiose, sehr lukrative Angebote gemacht wurden, die aber letztendlich darauf hinausliefen, sogenannte "Kunden" (ich red mal Klartext) zu hintergehen, zu betrügen, zu übervorteilen.

    Ich hab' mein Geld - welches mir auch dicke reicht - durch sogenannte "korrekte" Arbeit "verdient". Und zwar im realen Verhältnis normale Arbeitszeit -> normales Geld/Verdienst.
    Im "normalen" Leben ist es doch auch für keinen möglich, durch EIGENE Arbeitskraft Millionen "einfach" anzuhäufen.
    Das zeigte sich bei mir schon durch z.B. Vermögensanlagen von Ersparten.
    Nur durch Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge plus Insiderinfos häuften sich Summen an, die ich durch "normale" Arbeit nie "verdient" hätte!!!!
    Und da liegt meines Erachtens die Krux.
    Jeder will alles und das bitte sofort und auf Kosten anderer, egal, wer dabei draufgeht.
    Mit "Gerechtigkeit" und wirklich "Verdient haben" hat das nun wirklich nichts zu tun!
    Oder haltet ihr die Tatsache, das man auf Grund von Wissen/Spekulation und schnellem Handeln mal eben Renditen von mehreren hundert Prozent bekommt, für gerecht??? Keine Anfragen bitte, ich zähle nur Beispiele auf :D
    Die Summen. die mancherorts verdient werden, spotten einfach jeglicher Relation.
    [Edit: Ich spreche hier von Jahresgehältern von min. 250 T € netto aufwärts]
    Und das jeder die Chance hierzu hat.... das wage ich mal schwer zu bezweifeln.

    Grüsse
    muesli
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • Ich kann dir nur zustimmen muesli!
    UNd für mich sieht es so aus, dass die Leute, die wirklich reich sinddas Geld nie ausgeben werden, sondern immer nur anlegen und so noch mehr bekommen!! Aber dieses "mehr bekommen" muss ja irgendwer bezahlen, und tada es sind malwieder die, die sich etwas aufbauenwollen, und hierzu einen Kredit nehmen, genau von denen wird das Geld ja abgezweigt! Also ich finde, wenn man das gerecht anschaut, so sollte man eher vermuten, dass die, die eh schon ("zu-")viel haben, es denen, die einfach das Risiko (auch) eingehen nicht noch schwerer machen. Gut, kann man auch sagen: "Die können ja nix dafür, dass die Banken Zinsen verlangen!" Das stimmt schon aber gerecht ist es halt auch nicht....
    Wenn man sich z.B. mal Bill Gates anschaut, so fine ich, dass er eigentlich ein gutes Beispiel darstellt, da er wirklich alles selbst aufgebaut hat, was er heute besitzt. Das stimmt aber so auch nicht, denn seine Eltern z.B. hatten immer Geld, so hatte er eigentlich immer Jemand, der ihm finanziell unter die Arme greifen konnte. Das eigentliche, was ihn zu diesem Erfolk gebracht hat, war sein Gespür für die ansprüche der Zukunft und seine Visionen, dass z.B. jeder Mensch seinen eigenen home PC hat.(Damals eher unvorstellbar...) Aber nochmal in die Gegenwart geschaut, er hat ja so die Hälfte seines Vermögens (~45Mrd.) für gute Zwecke gespendet, er ist dafür ja sogar von der Queen zum Ritter geschlagen worden! :D
    naja, ich meine er hat trotzdem noch soviel Geld, dass warscheinlich selbst seine Enkelkinder nie arbeiten bräuchten!
    Ich merk schon, ich texte wieder nur daher, der Sinn ist aber eigentlich volgender:
    1. Er hat sein Geld AUCH für Wohltätigkeit eingesetzt! (Ist aber auch für die Publicity gut ;) )
    2. Aber er hat immernoch, naja man könnte sagen "zuviel" Geld!
    (Gut, wo liegt "zuviel"? Ich meine mit diesem Geld könnte es auch Tausenden von Menschen besser gehen...)
    3. Das Geld wird ja, wenn er "normal" lebt wohlkaum weniger. Denn Geld arbeitet eben auch, wenn der Besitzer nicht arbeitet... die Zinsen eben...
    Also ist es dann gerecht, wenn er sich auf Kosten Anderer "bereichert"?
    Wie muesli schon sagt, die relation stimmt eben auch in meinen Augen nicht! Wenn man sich eben die verhälltnisse anschaut, in denen diese Leute mehr verdienen, so ist das in meinen Augen doch überzogen, da man mit "normaler, ehrlicher" Arbeit solche summen garnicht verdienen kann! Das Läuft nur, wenn du jemand unter dier hast der, sagen wir mal den "Drecksjob" macht. In diesem Falle erarbeitet ja eigentlich nicht er direkt das Geld, sondern er lässt FÜR sich arbeiten und verdient so sein Geld. Er muss das nur einwenig managen, und dann läuft das Quasi von selbst, da er ja für (fast) jeden Job jemand einstellen kann brauch er sogut wie nichtsmehr zutun und verdient sich dumm und dämlich...
    soviel mal dazu!
    greez Fabi
    PS: Vielleicht sollten wir malwieder auf die allgemeine Situation in Deutschland heute zurück kommen... ;)
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  • ok, lasst es mich an einem beispiel erläutern. Das meines Vaters. er hat eine Mittelgroße firma. So um die 20 Angestellte. Er hat keine festen Arbeitszeiten. er muss rund um die uhr an jedem tag der Woche hart arbeiten, er muss jeden Tag mit auf der Baustelle sein und danach bzw. dabei noch aufträge besorgen etc. Dann halt noch den ganzen quark was noch so anfällt, finanazamt etc. Er ist immer unterwegs und hat immer zu tun. dann noch den psysichen stress, wenn man sich um einen auftrag bewirbt, er der beste ist und ihn trotzdem nicht bekommt, weil ein anderer bessere connections hat. Wenn das der Fall ist, gibt es auch oft streit zu hause, weil er halt gereizt ist. Er hat kaum zeit für seine Familie und dann auch noch oft streit. Dann kommt noch der Staat mit seiner Bürokratie dazu...
    so jetzt frage ich euch. Findet ihr gerecht wenn er das gleiche bekommt wie einer der einen "ruhigen" Arbeitsplatz hat, weiß der um 18UHr nach hause gehen kann und einfach abschalten, weil die Firmenleitung ja jemand anders macht und er am nächsten bloß auf die bereit gestellte arbeit gehen muss..???
    also ich nicht

    HoRRoR
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  • Nein, natürlich nicht, aber ich denke, dass da ja auch eine gewisse Rellation da ist, und er nicht im Mrd.-Bereich verdient!
    Von daher ist es schon gerecht, bei deinem Vater, aber ab einem gewissen Gehalt ist halt jegliche Rallation abhanden gekommen und dann ist es halt schon ungerecht!
    In diesem Sinne
    mfg
    Fabi
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  • Doc Lion schrieb:


    Niemand missgönnt einem Selbständigem bzw. kleineren Unternehmer seine Gewinne.


    Da hab ich mich oben leicht unpräzise ausgedrückt. Diese selbstständigen Unternehmer zähl ich auch zu den Großverdienern, auch wenn sie keine Mrd Beträge verdienen, viele fallen trotzdem in die höchste Steuerklasse.

    Allgemein ist Deutschland dem Rest der Welt noch weit Hinterher. Wenn man mal den Sicherheitsstandart der deutschen Polizei anschaut. (Analogfunk..)
    Hab ich vor ein paar Monaten in der Zeitung gelesen, dass die Technische Austattung unserer Polizeit mit den Sicherheitskräften in Albanien zu vergleichen ist. Alle anderen Länder in ganz Europa sind wesentlich besser ausgestattet.

    Dann unser Rentensystem bricht in den nächsten 20 Jahren vollständig zusammen. Wir werden in 40 Jahren warscheinlich keine Rente mehr bekommen. Die Löcher werden immer größer und die Regierung bringt keinen Finazierungsplan...

    Deutschland hat kein Geld und verschwendet es trotzdem. Zum Beispiel braucht das Arbeitsamt umbedingt ein neues Logo bei dem einfach die Farben vertauscht werden, und dafür werden 100 000€ ausgegeben. Oder unser Super Religöser Verkehrsminister gibt Milliarden für sein tolles "toll collect" Mautsystem aus, statt dass er eine Vingnette einführt und mit dem Geld Straßen saniert, Verkehrsfürung verbessert...

    Wenns so weitergeht werd ich an einer Auswanderung nicht vorbeikommen. Auf Deutschland kann man meiner Meinung nach kein bisschen stolz sein, man sollte sich schier schon schämen Staatsbürger eines so desorganisierten Staates zu sein...
  • cEoN schrieb:

    Oder unser Super Religöser Verkehrsminister gibt Milliarden für sein tolles "toll collect" Mautsystem aus

    Also erstens war das Mautsystem ein Vorzeigeprojekt für andere Länder. Und zweitens sollte es ja Geld in die Staatskasse bringen!
    Dass der Start so katastrophal war, lag wohl am Zeitdruck. ;)
    Aber die Aktion mit dem Logo für 100.000€ war halt schon krass! Aber so schafft man Arbeitsplätze! ;) :D
    In diesem Sinne
    greez Fabi
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  • eigtl wollte ich nix posten, da es hier schon wieder zu einer ARM/REICH Diskussion mutierte und das sehr einseitig, aber jetz muss ich doch noch ein wenig meinen Senf dazu geben :D
    bzgl. der Großverdiener im Mrd.-Bereich, interessiert mich eigtl nicht (auf den Verdienst bezogen) denn soviele sind es auch wieder nicht und es muss überall eine "Spitze" geben :) [einzigstes Problem: 'Die Macht des Kapitals']

    Leute, "Viel" Geld verdienen beruht eben darauf sich selbst zu vervielfältigen (Angestellte) und somit die Arbeitskraft imens zu steigern... (um o.g. aufzugreifen -> ALDI ist dafür ein perfektes Bsp.) und die Risiken sind nicht unerheblich, doch für meisten "normalen" Arbeiter nicht unbedingt ersichtlich. Auch Millionenvermögen bzw. Firmen sind schneller heruntergewirtschaftet als man denkt! und da gibts dann kein Arbeitslosengeld ;)
    Theorie: "Jeder" kann es schaffen (klingt wie in einem Seminar von einem MLM Vertreter) - Praxis: Nur mal auf Banken/Kreditvergabe bezogen: wird es immer schwerer (im Vergleich zu vor 20/30 Jahren)

    BTT: Der Staat lässt sich m.E. momentan am besten mit einer fetten Kuh vergleichen, die anstatt zum Schlachter geführt zu werden kräftig weiter frisst bis sie platzt...

    Auch durch "große Reformen" sehe ich keine Möglichkeiten dies in großen Maßen zu ändern, es ist Zeit für einen Neuanfang, da sich die Welt/Wirtschaft/... sehr stark verändert hat und andere Möglichkeiten, ... bietet als z.B. vor 50 Jahren - damals hatten die ganzen Dinge die heute zur VERFETTUNG geführt haben ihre Berechtigung und auch noch ihren Sinn!

    über solche Aktionen mit dem Logo kann ich nur müde lächeln,
    diese Liste könnte man mittlerweile fast endlos fortsetzen ;)

    Deutschland selbst geht es generell gut!

    Ok, 7(?)Mio (edit: rolfie hat geschrieben dass es 3mio sind, klingt für mich pausibel!) also 3(!)Mio haushalte zu durchschnittlich ~70.000€ verschuldet (Pro7 Reportage)
    Die Staatskasse ist eigtl sowieso uninteressant, da dieses Geld eh nicht mehr zurückbezahlt wird/werden kann :P

    Ostdeutschland wurde schön "saniert" und kann sich (optisch auf jeden Fall) sehen lassen (auf die probleme dabei möchte ich nicht eingehen -> passiert.)

    Die großen Konzerne erwirtschaften hohe Gewinne,...
    Der Mittelstand befindet sich auf dem Weg zur Schlachtbank :( und die Bürokratie beißt sich selbst :D Kleine Geschäfte/Firmen können sowieso ganz einpacken.

    Die Psyche [Hoffnung/Zukunft...] der Menschen wurde allerdings die letzten Jahre über durch die Medien so stark zerstört, dass irgendwie die Masse denkt, dass die Welt unter geht

    @[email protected], GELD ARBEITET NICHT ! NIE ! (das ist wohl die größte Lüge der Menschheit bzw. der Banken... *löl* )

    edit: 0,5% sind für mich eben sehr wenige...
    Relationen und Werte - dann sollten wir aber auch bei der Masse bleiben und nicht bei ein paar 10.000enden ;)
    Die Risiken der Unternehmer imens, wobei sie sich natürlich mit wachsendem Kapital verringern bzw. die Möglichkeit auf 0 zu sinken verschwinden, da ja meist ein wenig gestreut wird...
    Was es sagt? Selbst einem "Hartz4 Opfer" geht es "gut" !!! ..und das will etwas heißen!
    "fließen große Anteile davon ja nicht einmal zurück in den Wirtschaftsstandort Deutschland..." solange dieser Zirkus hier noch so weitergeht wird das auch so bleiben! :(

    bzgl. deines edits im ersten Thread: "Jahresgehältern von 250 T € netto aufwärts" <- betrachte ich noch nicht als überproportional viel

    Doch das ist in meinen augen eine Sinnlos-Diskussion, nehmen wir kurz als Bsp Michael S. wieso verdient er so viel ?! Weil er es VERDIENT !
    Genauso ist es bei einem Promi der sein "Gesicht" einem Produkt "leiht" - dadurch steigen die Verkaufszahlen dann so hoch, dass er davon ein Stück abbekommt, da es "durch ihn passiert" ist.
  • @telanion
    Nix für Ungut, Du sagt zwar weitgehend richtige Dinge, ziehst meiner Meinung aber tw. falsche Rückschlüsse.
    Ad 1: Keine Arm/Reich Diskussion sondern eine um -> Relationen und Werte
    Wenn das auch schon da war, ok - siehe meine Sig :D
    Mein ersten Beitrag hier war ziemlich unstrukturiert, aus dem Bauch geschrieben, aber trotz alledem, ich steh' dazu.

    telanion schrieb:

    ...bzgl. der Großverdiener im Mrd.-Bereich, interessiert mich eigtl. nicht (auf den Verdienst bezogen), denn soviele sind es auch wieder nicht und es muss überall eine "Spitze" geben [einzigstes Problem: 'Die Macht des Kapitals']

    Nun in der BRD besitzen 0,5% mehr als 25% des Geld-Vermögens, ca. 25% übernehmen nochmal fast 40%......mehr als 92% des Geld-Vermögens befindet sich trotz "Aufbau Ost" im ehemaligen Westdeutschland usw.
    Beim Vermögen an Grundbesitz sieht es noch ein bißchen krasser aus....
    Eine verdammt dicke Spitze, die Vermögenspyramide steht auf dem Kopf und somit ist der Grundsatz "Eigentum verpflichtet" auf dem besten Wege Makulatur zu werden, wenn er es nicht eh schon war;
    Daten u.a:netzwerk ppg : Vermögenals ein Beispiel von vielen

    d’accord: die Macht des Kapital, aber um vieles besser verschleiert als früher..
    und: Die Risken der Unternehmer - ab einem "gewissen" Vermögenslevel - sind ein gern wiederholtes Märchen. Zählt mir welche auf ? ;)
    Ich kenne ein paar Namen, aber das ist her....und auch da bin ich mir nicht sicher, ob nicht Meineide aufgrund "schwarzer Konten" geschworen wurden..

    Zu dem vielgenannten "Deutschland geht es gut"
    Ein Klasse Wahlslogan, aber was sagt der Satz denn aus!
    Ok, wir sind Exportweltmeister, schaffen Mehrwert ohne Ende usw...., die Masse kann sich davon aber kaum etwas kaufen; um die Verteilung des erwirtschafteten Mehrwertes geht es...., denn im Zuge der Globalisierung fließen große Anteile davon ja nicht einmal zurück in den Wirtschaftsstandort Deutschland...

    Ich denke, wir sind uns in vielem einig und da ich dies hier als eine Perspektivdiskission ansehe, halte ich die angesprochenen Themata für um so wichtiger, da sie in anderen threads zu kurz kommen.

    Gruesse muesli
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • die von Müsli (Hy, Müsli) angeführte Vermögensaufteilung ist eine interessante Sache.

    Betrachtet man sich die Zahlen genauer, sieht man dass die berühmte "Schere" zwischen Arm und Reich erst unter der Regierung Kohl so richtig aufgeklappt ist, so ca. ab 1987 an.

    Leider ist es so, dass die Mittelschicht schwer am abbröckeln ist. Die breite Basis der gut Verdienenden, auf der unsere soziale Marktwirtschaft und die sozialen Sicherungssysteme bisher basieren konnten, ist am Abschmelzen.

    Schaut euch doch nur die sozialen Sicherungssysteme an. Wir haben dort kein Ausgabenproblem - wir haben ein Einnahmenproblem! Und solange dieses Einnahmenproblem besteht, sind diese Systeme chronisch unterfinanziert. Deshalb waren die ganzen 7 großen Gesundheitsreformen ab 1989 alle für die Katz. Und die - mit Sicherheit kommende - CDU-Reform wird genausoviel bringen.

    Die Vermögensverteilung nach oben zieht das Geld aus dem Binnenmarkt auf die Bankkonten. Das Privatvermögen der Deutschen wird mit ca. 4 Billionen Euro angegeben (bevor einer fragt, mir gehört nix davon :( ). Gleichzeitig haben wir über 3 Millionen verschuldete Haushalte.

    Es gibt diese Theorie, das sich die US-Verhältnisse um mehrere Jahre zeitverschoben auf Deutschland übertragen.

    Bei der Vermögensverteilung scheint sie auf jeden Fall zu stimmen.
    Mein Betriebssystem ? "Fenster" von Kleinweich
  • da ich Österreicher bin kann ich das nicht so gut wie ihr beurteilen.
    doch aus der sicht der schluchtensche**er: als ich wieder schifahren war und auf ner hütte war, hat mich plötzlich ein man der der Wirt war deutsch nicht österreichisch angesprochen. auch in unseren unis ist wegen der Klausus fast kein platz.
    daher mein fazit.
    Ich hab das gefühl das zurzeit viele deutsche versuchen aus dem land zu kommen um sachen die dort nicht zu haben sind zu bekommen.
    hoffentlich ändert sich das in zukunft sodass wiede genügend studienplätze vorhanden
    sind.
  • bluesguitarist tut mir echt leid aber ich hab deinen Post auch beim zweiten mal nicht verstanden.

    Nach ausen hin gehts Deutschland vielleicht gut, aber innenpolitisch haben wir einfach zuviel Probleme. Aber diese Probleme zu lösen ist echt nicht einfach, aber der Staat sollte mal aufhören das Geld zu verschwenden.
  • Meine Meinung;
    - zu viele Arbeitslose!
    - zu hohe Steuern
    - Keine ordentlichen Reformen!

    Wie solte es aussehen:
    - Jeder hat ein Job!
    - Normale Steuern, z.b. wie in Schweiz!
    - Auch mal was durchziehen!

    greetZ Retter
  • @ Retter da geb ich dir auch völlig recht, doch wie sieht die Lösung aus.
    Man kann nicht einfach die Steuern senken -> Noch weniger Geld in der Staatskasse und wohin das führt weist du ja sicher (noch mehr Verschuldung)
    Der Staat muss in erster Linie schauen wo man Gelder einsparen kann und schauen ob manche Gelder nicht wo anders besser investiert werden können.
    Was man noch verkraften könnte währe eine MWST erhöhung um 1% (also auf 17%).
    Dies würde dem Staat auch schon ein paar Milliarden einbringen, die man dann noch sinnvoll investieren sollte und schon würde es Deutschland wieder besser gehen.

    Gegen die Arbeitslosigkeit vorzugehen ist nicht einfach. Arbeiten in Deutschland ist einfach viel zu teuer. Die hohen Lohnnebenkosten zu senken ist aber auch nicht ohne weiteres möglich. Da steht unser Sozialsystem uns im Weg.
  • ach man muss manchmal nur bei bizz dieses fass ohne boden sehen was da manchmal für sinnlose sachen unsummen von geld rausgeschmissen wird ist einfach unglaublich man sollte eine kommission gründen der es erlaubt ist politiker die sinnlos das geld der wähler ausgeben aus ihrem amt zu entheben wenn das bei ihnen der regelfall ist ich glaube so könnte man schon eine menge geld sparen
  • Die Situation ist auf jeden Fall wirtschaftlich keinerlei ausgeglichen.
    Arbeitslose werden eh immer mehr und da der Staat keine vernünftigen Reformen festlegt werden bei erneuten Schulden einfach mal die Steuern erhöht.

    Letztendlich wird hier tralala da tralala gemacht, aber es kommt nichts Entscheidenes dabei rum. Man muss sich echt mal fragen wo die Milliarden an Steuern bleiben...