Die Regenmacher - wird der Traum endlich zur Wirklichkeit?

  • Umweltschutz

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  • Die Regenmacher - wird der Traum endlich zur Wirklichkeit?

    Heute las ich auf den Internetseite von Spiegel folgenden Artikel:
    [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,368795,00.html]Die Regenmacher - doch kein Humbug?[/URL]

    Glaubt ihr, dass diese Idee in manchen Regionen wirklich funktionieren könnte?

    Die Erklärung klang ziemlich plausibel, nur ist die Frage, ob Beregnungsanlagen nicht vielleicht doch effektiver wären.


    Was meint ihr dazu?
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    [FONT="Verdana"][SIZE="1"]Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which Swatch watch?[/SIZE][/FONT]
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  • Also ich weiss nicht genau die menschen haben schon oft versucht das wetter zu verändern ob es dieses mal klappt müssen die erst mal beweisen und ausserdem hab ich das gefühl die redakteure haben dieses thema nur genommen um ihre zeitschrift voll zu kriegen

    der mensch wird dieses spiel gegen die natur nie gewinnen weil das wetter den besten Trainer des Universums hat(Allah)
  • Ich finde das nicht gut. Ist auch immer die Frage: Wer bestimmt, welches
    Wetter gerade hier oder dort sein soll. Außerdem glaube ich, daß die Auswirkungen auf andere Sachen zu groß wären. Z.B. Temperatur, Gewitter,
    Erdboden, Menschen usw.
    Ich stell mir nur vor: mein Nachbar macht gerade mal Regen in seinem Garten,
    aber das Wasser läuft auf der Erde zu mir rüber. Da hab ich nasse Füsse :D

    Milbrod
    "Durchschnittswerte sind völliger Blödsinn!
    Wenn ich einmal links und einmal rechts am Hasen
    vorbeischieße, müsste er im Durchschnitt tot sein."
    (unbekannt)
  • Also ich bin auch kein Freund davon und schließe mich milbrod an!

    Wir haben schon soviel "kaput" gemacht in der Natur, also sollten wir das mal leiber sein lassen!
    Der Optimist sieht in jedem Problem eine Aufgabe.
    Der Pessimist sieht in jeder Aufgabe ein Problem.
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  • Die Gefahr, das Wetter bzw. Meeres- und Luftströmungen dabei zu (zer)stören, wäre riesengroß. Denn wo sollte man so eine Wetterregelung denn im realen Einsatz testen?

    Als Science Fiction Utopie klingt es gut: man könnte es da regnen lassen, wo man es braucht. Regen nachts zwischen drei und fünf für die Landwirtschaft und tagsüber schönes Wetter. Keine Stürme, keine Unwetterkatastrophen etc.

    Regen für Wüstengebiete und Savannen. Klingt prima! Aber dies bliebe eben auch nicht ohne Einfluss auf die Menschen, Tiere und Pflanzen. Ob negativ oder positiv, wage ich gar nicht zu beurteilen.
  • Also die bisherigen Versuche - und das wird im Spiegel nur ansatzweise deutlich - haben zwar Ergebnisse erbracht, waren aber sehr kostenintensiv - Flugzeugeinsatz, Forschungsbegleitung etc. - und hatten im Kosten-Nutzen-Verhältniss kaum Effekte.
    Daneben wurde - bezogen auf Großeinsätze - die größere Belastung der Umwelt durch best. Chemikalien (Silberjodid noch als "harmloseste" Variante) - von Meteorologen & anderen Fachleuten bemängelt und Folgeerscheinungen unbekannter/unerforschter Art befürchtet.

    Unabhängig davon wären bei weltweitem Einsatz die Auswirkungen auf das regionale bzw. weltweite Wetter unvorhersehbar.
    Da wir selbst beim Einsatz von Großrechnern heutzutage Vorhersagen mit mehr als 90% Wahrscheinlichkeit gerademal für max. 3 Tage berechen können - und das auch nur für solche Gebiete, wo ein entsprechend dichtes Netz an Datenmessstellen vorhanden ist - sind o.g. Ergebnisse nur sehr begrenzt möglich.
    Denn die künstliche Konzentration/Kondensation der Luftfeuchtigkeit durch Energiezuführung bedingt ja nur die beschleunigte Bildung von Wolken und deren Abregnung.
    Also: Des einen Freud, des anderen Leid.
    Heisst, wer es sich leisten kann, hat Regen, andere Gebiete haben dann unter verstärkter Trockenheit zu leiden.
    Dieser Niederschlag fehlt, da ja kein "Ersatz" für diese "genutzte" Luftfeuchtigkeit neu geschaffen wird.
    Wobei weder Regenmenge noch genauer Niederschlagsort definitiv festgelegt werden kann. Und selbst dort, wo massenhaft Daten vorhanden sind, lassen sich heutzutage nur sehr begrenzte Vorhersagen über den genauen Niederschlagsort und die Menge machen - siehe Formel 1.

    Bevor nicht im Bereich eff. Wassernutzung/Wassereinsparungen größere Erfolge forciert werden, halte ich das Ganze für Spielereien, welche am ehesten militärischen Nutzen haben könnten. Von dieser Seite wurden in der Vergangenheit auf US-Seite u.a. auch sehr viele Forschungsgelder zur Verfügung gestellt.
    Mit dem Geld hätte man eigentlich Sinnvolleres anstellen können oder wie in diesem Fall, halt' ein bisschen rumforschen sollen.
    greetz
    muesli
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • Der Ideale Traum des Landwirtes:
    Man kann es regnen lassen wo und wann man will.
    Man brächte da die Wettervorhersage kaum noch, man "stellt" sich ja sein eigenes Wetter ein.

    Für mich ist das alles ziemlich utopisch und vorallem risikohaft.
    Wer sagt denn, dass die Regenwolken dahin treiben, wo man sie braucht?

    Es könnte dasgleiche wie mit der Klimaerwärmung passieren.
    Es sieht ma Anfang nicht so schlimm aus, doch zerstört es langsam die Umwelt.

    Regen und Gewitter sind natürlich Wetterphänomene, die unregelmäßig und überall verteilt auftreten.
    Gewisse Gebiete haben daher eine gewisse Chrakteristik bekommen.
    Wenn man das jetzt in großem Maße ändert, käme es vielleicht zu einer globalen Veränderung, die viel Negatives enstehen lassen würde.
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  • Ich denke, dass wenn man das Wetter verändern könnte, es ruckzuck missbraucht werden würde.
    Was könnte man alles anstellen wenn man ein Gewitter kontrollieren könnte?
    So ein Gewitter hat eine unglaubliche Menge Energie gespeichert um z.b. New York oder London zu zertören.
    Verweiß auf den Film ----> Mit Schirm, Charme und Melone.
    In diesem Film sieht man deutlich welche Ausmaße ein Wettermissbrauch haben kann.
  • Meiner Meinung nach sollten die Manchen die Finger vom Wetter lasen. Das wetter hängt vom Klima ab und die ist in der ganzen Welt im gleichgewicht. Was passiert, wenn wir in Gebieten, wo es sonst nicht so viel Regnet, plötzlich anfangen jeden Tag Regen zu machen. Dadurch verändert sich das Klima und das Gleichgewicht ist dan weg, was zu großen Katastrophen führen kann. Deswegen sage ich "last die Finger davon"
  • Hier mal einige Spekulationen, die in Umlauf sind:

    "27. Januar 2005 um 13:06

    Artikel über Wetterveränderung zu militärischen Zwecken in indischer Zeitung
    Das sehr lesenswerte Blog Rigorous Intuition hat schon vor einiger Zeit über militärische Forschung berichtet, die das Ziel verfolgt, das Wetter im Interesse von Kriegszielen zu verändern. Jetzt berichtet die indische Zeitung India Daily darüber:

    There is no direct evidence of human hand behind Tsunami as of today but Tsnami is not the only disaster that South Asia is vulnerable to.

    Currently, there are dozens of nations operating more than 100 weather modification projects, particularly in arid and semi-arid regions all over the world, where the lack of sufficient water resources limits their ability to meet food, fibre, and energy demands.

    In addition there are unclassified military projects in America, Russia, China, Japan, Europe and India that plan to use weather and climate to defeat the enemy.

    The HAARP project is significant. HAARP stands for High Frequency Active Auroral Research Program. According to a report prepared by Rosalie Bertell, Ph.D., GNSH, the HAARP Program is jointly managed by the US Air Force and the US Navy, and is based in Gakona, Alaska. It is designed to "understand, simulate and control ionospheric processes that might alter the performance of communication and surveillance systems."


    Das Wetter militärisch zu nutzen ist, kommt beinahe einer Zerstörung der Umwelt gleich. Damit würde das Gleichgewicht vollkommens gestört.


    Wenn das Wetter von Menschenhand verändert wird, entstehen dadruch Klimaverändungen, wie sie heute schon zu sehen sind.
    Weitere Infos zu den Folgen einer Klimaveränderung hat die Allianz bereitgestellt: [url=http://www.allianz.com/azcom/dp/cda/0,,689995-49,00.html]Klick[/url].
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  • Das ist doch erst einmal nur reine Theorie. Bei den Größen, die in dem Bericht genannt werden, passiert überhaupt nichts. Theoretisch wäre sowas vielleicht möglich, aber mit ganz anderen Dimensionen und das würde dann einen Eingriff in die Natur bedeuten, den wir nicht abschätzen und schon gar nicht beherschen könnnen.
  • Naja ich halte sowas auch eher für unwarscheinlich. Klar wäre es eine riesen Sensation wenn so etwas wirklich funktionieren würde, aber wer glaub schon wirklich daran dass es in unserer Zeit noch verwirklicht wird. In ein paar Hundert Jahren ist noch viel möglich...
    hier könnte Werbung stehen,
    tut es aber nicht


    Wissen bedeutet, wissen wo man es erfährt.
  • Hört sich gut an. Aber ob es wirklich funktioniert bleibt natürlcih vorerst fraglich. Es wär aber sicher eine riesen entlastung und man könnte endlich den alten Plan der Bepflanzung der Sahara wieder aufenehmen.... Wär echt geil keine Wüsten mehr....
    Nür noch Grüne endlose Weiten ;)
  • Wie oft hat der Mensch wohl schon versucht, sich mit Mutter Natur anzulegen.......
    Was dabei rauskommt sieht man ja, wie z.B kürzlich in Asien.
    Sie können´s von mir aus ruhig probieren, nur sollen sie dannach(falls wieder was passiert) nicht rumflennen und heuchlerisch so tun als ob sone Katastrophe was zufälliges wär.
  • Mr.Hurtz schrieb:

    Wie oft hat der Mensch wohl schon versucht, sich mit Mutter Natur anzulegen.......
    Was dabei rauskommt sieht man ja, wie z.B kürzlich in Asien.


    Nur weil den Forschern in einem bestimmten Themenbereich die Grenzen aufgezeigt wurden, soll man deiner Meinung jetzt überhaupt nicht mehr forschen?
    Katastrophen werden immer passieren, dass lässt sich gar nicht verhindern, denn es wird nie eine fehlerlose Welt geben.

    Wenn man keine Risiken eingeht, dann wird die Wissenschaft sich irgendwann im Kreis drehen.

    Kennst du die Weisheit: "Aus Fehlern wird man schlau."??
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    Ich denke, dass, wie bei jedem Eingriff in die Natur, negative Folgen entstehen werden.
    Aber ob die positiven Effekte dieses Regens die die Negativen überwiegen können, kann man bezweifeln.

    Wie schon oft in der Geschichte, hatte man eine gute Idee.
    Diese war theoretisch gesehen grandios.
    In der Praxis brachte sie nur Probleme und nicht die erhofften (Langzeit)-Vorteile.
    Hier könnte es sich ähnlich entwickeln.
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  • Ja KÖNNTE. Muss aber nicht. Ich denke das wenn wir dauernd auf sicherheit gehen den Fortschritt aufhalten wenn nicht sogar stoppen. In der Geschichte war es schon immer so das eine Idee zeit braucht um zu funktionieren und am Anfang gibt es natürlich kleinere oder größere Anfangsschwierigkeiten. Ausserdem sehe ich keinen Zusammenhang zwischen der Naturkatastrophe in Asien und den eingreifen des Menschen in das Wetter.
  • Diese Meldung von Spiegel.de ist nicht einmal einen Monat alt:

    "Auch Portugal ist von der Dürre schwer getroffen. Zeitweise war von der schlimmsten Trockenheit seit 300 Jahren die Rede. In zahlreichen Dörfern sind die Reservoirs leer, so dass auch hier die Bewohner nur noch aus Tankwagen Wasser bekommen. Die Regierung gewährte den Bauern zur Linderung der Ernteausfälle Steuererleichterungen. In weiten Teilen des Landes herrscht akute Waldbrandgefahr. Die Portugiesen befürchten eine Wiederholung des Infernos von 2003, als fast zehn Prozent der gesamten Waldbestände den Flammen zum Opfer fielen."

    Sicher, man soll nicht versuchen den Kreislauf des Lebens zu verändern.
    Schließlich gibt es da auch einen so schönen Bezug bei Computern, der sogar darauf passt: "Never change a running system!!!".

    Aber manchmal macht es einen schon nachdenklich, ob man nicht etwas versuchen könnte, damit einige Leute nicht sterben müssten.
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  • Ich finde man sollte nicht auf die Art in die Natur eingreifen.
    Es ist einfach so das die Natur ein gewisses gleichgewicht braucht, durch sowas bringt man das gleichgewicht ins schwanken.
    Man sollte lieber versuchen zu bewässern.


    Gruß
    Ding
  • Die Idee an sich scheint, wie ich schon sagte, sehr logisch zu klingen.
    Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt, alles ist super.

    Das dachte man damals bei Entwicklung der Atombombe wahrscheinlich auch.
    Super, wir habe eine leistungsstarke Bombe gebaut, die anscheinend keine wirklich schädlichen Langzeitwirkungen hat.
    Die Idee ist in der Theorie ja auch super.


    Die Natur hatt sicher nicht einen Kreislauf in Gang gesetzt, verbunden mit einem Gleichgewicht, damit wir beides zerstören und es uns so zurecht machen, wie es uns passt.
    Die Realität ist halt auch mit Negativem verbunden, das man nicht einfach ausmerzen kann.
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