Richtige Wahlprognose OHNE Personenbefragung

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  • Richtige Wahlprognose OHNE Personenbefragung

    Bin grad beim surfen auf Spiegel.de auf folgenden interessanten Artikel gestoßen, welcher besagt das 2 Wissenschaftler das Wahlergebnis bis auf 0,4 % Abweichung vorhergesagt haben, ohne auch nur einen Wahlberechtigten dazu befragt zu haben! [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,375459,00.html]Spiegel.de Artikel dazu[/URL]

    Ich halte das für eine super Alternative anstatt der demoskopischen Untersuchungen, was meint ihr dazu?
  • Ich denke, man kann sich die Unsummen, die für solche Umfragen ausgegeben werden, sparen. Die Umfrageergebnisse sind nur Meinungsmache und spiegeln,wie man sieht, nicht das wirkliche Wahlverhalten wieder.

    scout
  • Also wenn die Umfragen immer wieder genau die Werte wiederspiegeln würden,welche bei einer Wahl dann auch rauskommen würden,bräuchte niemand mehr an die Wahlurne gehen.So bleibt es doch weiterhin spannend und so wie in diesem Jahr wünschte ich es mir immer.Die Gesichter vieler Politiker bei der ersten Prognose................................
  • da sieht man mal wieder was dabei herauskommen kann wenn ein paar kluge Köpfe sich Gedanken machen wie man mit minimalen Aufwand, ohne viel Geld genau den Kern der Sache trifft..find´s aber schon merkwürdig das die Wähler so verhersehbar sind und eigentlich der Wahlkampf fast nebensächlich ist und nur der Kanzler noch Gewicht hat bei der Wahlentscheidung..
  • ja schon ein bisschen unheimlich dass wir so vorhersehbar sind, aber irgendwie auch logisch. den forschen liegen ja die gesamten wahldaten mit sozialen u gesellschaftlichen faktoren der letzten 50 (?) jahre vor, und damit lässt sich das dann sicher gut nachstellen. Aber stimmt schon, dann könnten sich die Parteien den warscheinlich elendig teuren Wahlkampf, den ja auch indirekt wieder WIR finanzieren sparen/einschränken ... wenn man ne gefestigte meinung hat, da bringt wahlkampf sowiso nix mehr ...
  • ja unheimlich finde ich es auch wie vorher sehbar man ist


    aber mir gehen diese ganzen wahlumfragen so auf die nervenich zum beispiel würde nie die bei so einer umfrage mit machen weil es niemanden angeht wen ich wähle oder finde ich voll schwachsinnig vorallem ist es doch spannender wenn man erst bei der wahl prozente mitbekommt als schon drei wochen vorher und so dann ist die wahl ja keine überraschung mehr wenn diese system wirklich funkt dann sol man das lieber 1 woche vor der wahl veröffentlichen im internet und wer will kann sich das denn angucken aber wenn ich ständig im fernshen und sonst wo die neuste umfrage höre bekommt man ja gar keine lust überhaupt wählen zu gehen

    ist zumindestens meine meinung
  • naja aber zumindest bei der wahl hat man ja gesehen wie sich die angeblich so genauen demoskopen mit ihren prognosen vor der wahl getäuscht haben, also lohnt sich der gang zur urne sicher noch *gg* oder ihr macht es wie ich und macht es per briefwahl, is dann noch ein bisschen angenehmer :D
  • ja also wer nicht wählen geht soll sich auch nicht beschweren und da finde ich den staz von guido gut

    wer nicht wählen gibt stärkt die rechtsradikalen parteien !!!

    briefwahl so was gibt es hahahaahahah ist ja coool
  • Ich fände es eine super Idee, wenn sich alle Parteien darauf einigen, keinen Wahlkampf zu betreiben, und stattdessen dmait ein paar Schulden von D abzahlen oder es an eine wohltätige Organisation spenden!! Weiss zufällig einer was ein Wahlkampf so kostet??
    MFG MasterJan
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  • @ masterjan:

    Zitat(betrifft wahlkampf 2002): 'Offiziell lassen sich die Genossen ihren Wahlkampf 25 Mio. Euro kosten.'
    Quelle: politik-digital.de/edemocracy/…ndestagswahl2002/pr.shtml

    ich denk die dunkelziffer wird auch noch eni stückchen höher liegen.
    auf ner andere seite las ich, dass sich die Union, allein den diesjährigen INTERNETwahlkampf 180.000 € kosten lassen !!! das muss man sich mal auf der zunge zergehen lassen :rolleyes: damit finanzieren sie dann ne seite die die andere partei runtermacht... super ...
    Quelle: spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,367967,00.html
  • @ Xaero:
    Du vergisst noch zu erwähnen, dass die Parteienfinanzierung größtenteils, neben der Spenden, aus Steuermitteln erfolgt. Alle etablierten Parteien, die in Bund und den Ländern Abgeordnete stellen, profitieren davon.

    Einerseits ist das zwar schon in Ordnung, dass Parteien eine unabhängige Finanzierung erhalten, aber dieser Pomp und Aufwand muss nicht sein! Dazu deren Stiftungen (Bsp. Konrad-Adenauer-Stiftung, Hanns-Seidel-Stiftung, etc.).

    Ich habe selber einen Wahlkampfauftritt von Angela Merkel in einer großen Stadt erlebt - gigantischer Aufwand, riesige Kosten. Aber wir Steuerzahler werden's schon richten!!! :mad:
  • Die Letzten Prognosen:

    Forsa SPD | CDU/CSU| FDP | GRÜNE PDS/linkspartei
    5.-9. September 35 | 42 | 6 | 7 | 7

    Forschungsg. Wahlen
    6.-8. September 34 | 41 | 7 | 7 | 8

    TNS Emnid
    9.-12. September 33.5 | 42 | 6.5 | 7 | 8

    Infratest/Dimap ARD
    6.-7. September 34 | 41 | 6.5 | 7 | 8.5

    Allensbach 32.5 | 41.5 | 8 | 7 | 8.5
    10-15 September

    Vorläufiges Ergebnis
    34.3 | 35.2 | 9.8 | 8.1 | 8.7

    Der Grund dafür warum die Prognosen im Vergleich
    zum Ergebnis vom 18. September so verschieden waren,
    war das hallt 25% der Bürger nicht wussten wenn sie wählen sollen.
  • Das ist ja wohl heftig!! Soviel Geld, nur damit man von allen Seiten von Politikern angeglotzt wird!! Und da habt ihr schon recht, wer weiss wieviel Geld da inoffiziel reinfliesst!! Das Geld könnte man echt besser nutzen gerade wo man jetzt ja weiss das man sich gar nicht so sehr, wie von vielen gedacht beeinflussen lässt!!!!
    MFG MasterJan
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  • @ mood:
    Die Kosten für die Briefwahl haben mit dem Thema nun gar nichts zu tun!!!

    Bitte verzettelt euch hier nicht! Wenn es sich um ein anderes, interessantes Thema handelt, steht es euch frei, einen neuen, fundierten Thread, gemäß unseren Regeln des Politikforums, zu eröffnen.

    @ ALL
    Bitte zurück zum Thema - danke!
  • Umfragen sind wichtig

    Umfragen sind meiner Meinung nach sehr wichtig, da sie auch nachher das Ergenis beeinflussen. Unschlüssige Wähler lassen sich beeinflussen, da sie meist kein zu eindeutiges Ergebnis wollen und wenn bei Umfragen etwas zu sehr in eine Richtung läuft wird man bewegt zur Wahl zu gehen und damit doch noch was zu bewegen.
  • ja aber genau deswegen finde ich die scheieß die wähler lassen sich beeinflussen und ich würde entweder nicht antworten oder einfach einer scheiß partei bei so einer umfrage meine stimme geben hahahaha
    wenn ich den artikel verstanden habe hat das bisher 2 mal geklappt und vorallem so wie die getippt haben ist ja noch nicht falsch dresden wählt doch noch
    man sollte das mal richtig genau tetsten und dann sollen die es von mir aus vor wahlen bekannt gebenaber diese ständigen umfragen nerven doch wirklich !!
  • also, ich bin der Meinung, dass man in der Zunkunft NICHT auf solche Aussagen von Wissenschaftlern zurückgreifen sollte, ganz einach aus dem Grunde, dass die Wirtschaft und Wahlen mit allem was da dran hängt viel zu komplex ist, als das es einer "Formel" unterzubringen ist!

    Man kann bestimmte Dinge erahnen, aber niemals vorhersehen!!!
  • Also,
    ich denke das es viel Lustiger ist so wie es jetz ist. Die Politiker denken das sie bei den Umfragen ganz forne sind und dann nahc der wahl Ordentlich ein reinkriegen. So wie bei der CDU/CSU. Sie dachten ja sie Hätten irgend was mit 40% und jetzt knapp über 35%. Naja!!!


    Mfg Sorge
  • Ich glaub auch nicht, das es sich umbedingt lohn so viel Zeit und Geld zu inwestieren, um nachher dan doch meist falsche Vorhersagen zu machen, aber witzig find ich es auf jeden Fall, wenn 2 Wissenschaftler sehr viel bessere bessere Vorhersagen machen als die ganzen Demoskopen. :)
  • bis jetzt waren die Wahlumfragen nicht schlecht, dieses mal gab es das Problem, dass sehr viele Menschen bis zuletzt unentschlossen waren, das wurde aber auch immer in den Prognosen gesagt und es lag daran, dass es tägliche Stimmungsschwankungen von 1-2% gab. Vielleicht ist an diesem Sonntag eingies zusammengekommen, so dass das Wahlergebnis so weit von der Prognose abweicht