Gemeinschaftskunde

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  • Gemeinschaftskunde

    Hi
    wir sollen in Gemeinschaftskunde diese begriffe erklären, doch da bin ich sehr schlecht, könnt ihr mir da schnell helfen, ich brauch das heute abend, denn morgen ist schule:
    die begriffe heißen:
    1. erst stimme
    2. Direktmandat
    3. zweit stimme
    4. Hare Niemeyer
    5. Splitting
    6. Überhangmandat
    7. 5% Klause
    8. Wahlkreise
  • crawlerx schrieb:

    google is your friend :D


    Google ist auch dein Freund ...

    Ich fang mal an:

    Erststimme
    Bei der Bundestagswahl haben die Wählerinnen und Wähler zwei Stimmen, die Erststimme und die Zweitstimme. Mit der Erststimme wird die Direktwahl getroffen. Die Kandidatinnen und die Kandidaten, die in einem Wahlkreis die Mehrheit der Erststimmen erhalten, sind gewählt.

    Für die Wahl zum 15. Deutschen Bundestag ist die Bundesrepublik Deutschland in 299 Wahlkreise aufgeteilt. Somit werden 299 Abgeordnete in Direktwahl über die Erststimme gewählt. Sie erringen ein sogenantes Direktmandat.

    Für die Kräfteverhältnisse der Parteien im Bundestag ist jedoch die Zweitstimme ausschlaggebend.


    Direktmandat
    Von den 598 Bundestagsmandaten werden 299 direkt in den Wahlkreisen vergeben. Hier erhält der Kandidat das sogenannte Direktmandat, der die meisten Erststimmen auf sich vereinigen kann.

    Die anderen Bundestagsabgeordneten ziehen über das sogenannte Listenmandat in den Bundestag ein.

    Direktmandat und Listenmandat unterscheiden sich nur in der Art und Weise, wie ein Kandidat zum Abgeordneten wird.

    Alle gewählten Abgeordneten des Bundestages sind grundsätzlich gleichgestellt und haben ein gleiches Mandat.


    Niemeyer, Berechnung der Sitzverteilung nach Hare-
    Die Sitzverteilung der 598 Bundestagsmandate auf die Kandidaten und Parteien erfolgt nach einem Verfahren, das der englische Verfassungsrichter Thomas Hare und der deutscher Mathematiker Horst Niemeyer entwickelt haben.

    Zunächst werden von den 598 Sitzen die Direktmandate abgezogen, die von unabhängigen Kandidaten errungen wurden, bzw. von Kandidaten der Parteien, die an der 5%-Hürde gescheitert sind.

    In gleicher Weise werden die Zweitstimmen vermindert.

    Die Zweitstimmen einer Partei wird mit der verbleibenden Zahl von Abgeordnetensitzen multipliziert und dann durch die Gesamtzahl der Zweitstimmen dividiert.

    Jede Partei erhält jetzt soviele Sitze, wie ganze Zahlen auf sie entfallen. Hat die genannte Berechnung beispielsweise 38,9 ergeben, so erhält die betreffende Partei 38 Sitze.

    Nach diesem Rechenschritt bleiben i.d.R. noch einige Sitze frei. Über die Verteilung dieser Sitze entscheidet die Nachkommastelle. Der erste noch nicht vergebene Sitz wird an die Partei mit der höchsten Nachkommastelle, der zweite an die Partei mit der zweithöchsten Nachkommastelle vergeben, usw.

    Damit steht i.d.R. fest, mit wievielen Abgeordneten eine Partei in den Bundestag einzieht.

    In einem weiteren Schritt wird für jede Partei die Gesamtzahl ihrer Abgeordneten auf die Länder verteilt. Dabei wird wieder das Hare-Niemeyer-Verfahren benutzt.

    In einem letzten Schritt werden für jede Partei und jedes Land die Direktmandate der Partei im jeweiligen Land von der errechneten Zahl der Abgeordneten dieser Partei in diesem Land abgezogen. Die verbleibenden Sitze werden über die Landesliste der Partei besetzt.

    Stellt sich jedoch heraus, dass die Partei bereits mehr Direktmandate in diesem Land errungen hat, als für sie in diesem Land errechnet wurden, dann kommt es zu den sogenannten Überhangmandaten, denn alle Direktkandidaten dürfen ihren Sitz behalten. Die Zahl der Abgeordneten im Deutschen Bundestag wird dann entsprechend erhöht.

    Dafür ein Beispiel:
    Hat eine Partei 12 Direktmandate in einem Land errungen und stehen ihr nach den Zweitstimmen nur 10 Sitze in diesem Land zu, dann wird die Zahl der Abgeordneten im Bundestag um 2 Überhangmandate erhöht.

    Alle 12 direkt Gewählten werden zu Abgeordneten.

    Eine Verrechnung mit den Listen der betreffenden Partei in anderen Ländern findet nicht statt.


    Überhangmandat
    Wenn eine Partei mehr Direktkandidatinnen und Direktkandidaten in den Bundestag entsenden kann, als ihr gemäß der Anzahl der Zweitstimmen in einem Bundesland zustehen, vergrößert sich der Bundestag durch diese Überhangmandate.

    Bei der Berechnung der Überhangmandate wird kein Ausgleich zwischen den Ländern vorgenommen.

    Im 15. Deutschen Bundestag gibt es 5 Überhangmandate, davon bei der SPD 4 und bei der CDU/CSU 1.

    Scheidet ein Abgeordneter aus, der durch ein Überhangmandat einen Sitz im Deutschen Bundestag erhalten hat, wird dieses Mandat nicht nachbesetzt.


    5 Prozent Klausel
    Gilt beim Einzug von Parteien in den Bundestag. Diese brauchen mindestens fünf Prozentz aller Zweitstimmen.


    Ich denke Wahlkreis ergibt sich von selbst, oder?
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