Eklat im Bundestag

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  • Eklat im Bundestag

    Hallo,
    nun die erste Sitzung des Bundestages ist vorbei und schon gab es den ersten Eklat. Lothar Bisky, der Vorsitzende der Linkspartei, ist bei der Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten in allen drei Wahlgängen durchgefallen.
    Meiner Meinung nach ist das ein deutliches Signal der anderen, im Bundestag vertretenen Parteien, dass die Politik dieser Partei in keinerlei Zustimmung erhält.
    Im Prinzip hat sich die Linkspartei quasi vollständig isoliert und wird so keine wirkliche Bedeutung im Bundestag haben, oder anders gesagt keine mächtige Opposition sein.

    Mich würde nun mal eure Meinung zu diesem Thema interessieren.

    Gruß crawlerx

    Quelle
  • Kann mich da dem Doc nur anschließen.Wer die Stimmung in der Bevölkerung so schamhaft ausnutzt für eigene Publicity ohne jedoch eigene konkrete und durchsetzbare Vorschläge zu bringen,muß sich über die Ablehnung im demokratischen Hause nicht wundern.Für mich ist das ganze kein Eklat, sonder Ausdruck des Durschauens der Politik der Linken.
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  • auch ich schliesse mich dem an.
    wer eine politik macht nach dem motto:
    "wir sind gegen alles ,hauptsache dagegen"
    hilft unserem land nicht und hat selbst keine
    unterstützung verdient.
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  • Offenbar wollten die beiden großen Parteien den Linken das Vizeamt streitig machen.
    Die Fraktionen haben aber ja keineswegs verlauten lassen, dass Bisky als Kandidat nicht akzeptiert werden könnte.
    Richtig, dass sich die Linken durch einige Wahlkampfinitiativen und womöglich auch durch ihre politischen Ansichten unbeliebt gemacht haben, doch der Versuch, die Linken in dieser Form abzustrafen, richtet sich auch gegen die über vier Millionen Wähler der Linkspartei.
  • Also wer 15 Jahre nach der Wende alle Argumente der Linkspartei immernoch mit einem Denken: "Pfui, SED!" abtut, und nichts anderes ist dieses Verhalten bei der Abstimmung, der sorgt für weiteren Frust und Unmut in der Bevölkerung, und muß sich dann nicht wundern, wenn die Linke das nächste Mal 15 Prozent bekommt. Diese Haltung ist ignorant, uberheblich, und schadet zum Glück den Verursachern des Eklats am meisten. Ich finde es gut, daß mit der Linkspartei erstmals wirklich eine linke, soziale Kraft im Bundestag vertreten ist.

    an meine Vorredner: Es ging bei der Wahl des Vizepräsidenten überhaupt nicht darum, die Politik der Linkspartei zu bewerten oder gutzuheißen, sondern sie haben ein Recht auf den Posten. Das ist einfach eine demoktarische Spielregel. Da müssen sich wohl auch die Herren Mod´s mal schlau machen. "Ich finds klasse" ist da nicht gerade ein schlauer Diskussionsbeitrag.
    Seit es Internet gibt, äußern sich Legastheniker besonders gern schriftlich.
  • Soweit ich diesen Eklat mitbekommen Habe ist Die Ab/Nichtwahl von Bisky nur gegen Ihn Als Person gerichtet nicht Gegen die Partei an sich, ich bin auch der Meinung Das jemand der so eine STSI Vergangenheit hatte, nicht in das Amt des Stellvertretenden Bundestagspräsident gehört. Die Linkspartei hat auch noch andere Kanidaten die für dieses Amt in Frage kämen. Genauso finde ich es nicht richtig das die Linkspartei Bisky weiter aufstellen will und nicht einen beliebteren Kandidaten/in schickt. Das kann es ja auch nicht sein das man so lange Wählen lassen will bis Das Zeil einer Minderheit Eintritt, das wiederspricht den Grundsätzen einer Demokratie.
  • @King Arthur: Bitte? Bisky und Stasivergangenheit? So ein Quatsch. Bisky war Dozent an der Filmhochschule. Da verwechselst du was. Im übrigen möchte ich in diesem Zusammenhang mal darauf hinweisen, wie die Vergangenheitsbewältigung in der alten Bundesrepublik vonstatten ging. Es gab da reichlich Abgeordnete, besonders der CDU, die NSDAP-Mitglied waren, oder? Wen meist du denn mit beliebter? Die Auswahl des Kandidaten obliegt doch wohl den Fraktionen.

    @Challenger88: Spielt es eine Rolle, wie lange es her ist? Geht es da nicht ums Prinzip, und darum, daß mit zweierlei Maß gemessen wird?
    Ist da nicht ein gewisser Unterschied zwischen dem nationalsozialistischen Gedankengut der NPD und den Zielen der Linkspartei? Ich halte es auch für Unsinn, die Linkspartei als reine Protestpartei zu bezeichnen. Sie fährt im Osten schon seit der Wende, als die Euphorie noch groß war, regelmäßig Wahlergebnisse um 20 Prozent und mehr ein.
    Seit es Internet gibt, äußern sich Legastheniker besonders gern schriftlich.
  • Das mit der NSDAP-Abgeordneten ist schon solange her das ist schon gar nicht mehr wahr.... Oder gibt es noch einen Abgeordneten der CSU/CDU der in der NSDAP war?????
    Den will ich sehen...
    Ich finde es wunderpar das so eine "Partei" isoliert wird. Ihr ganzes Programm ist eine Beleidigung der immomenten Lage in Deutschland. Das sie überhaupt Stimmen bekommen hat zeigt mir das der PISA test doch nicht so verkehrt war wie ich immer gedacht hatte....
    Die NPD wurde auich geschnitten und genauso gehört es sich auch gemacht mit der Linkspartei

    Meine Meinung
    Challenger
  • hi hi

    ja die sind echt das allerletzte. Locken Leute dennen es wirklch mies geht
    ((überwiegen den Osten)).. mit Parolen in dennen sie das blaue vom Himmel versprechen. Die haben doch eh nur gehofft das sie aus dem Kuddel Muddel der Großparteien profitieren und die Leute auf Sie umspringen OHNE sich überhaupt über sie zu informieren.

    Freut mich aber das diese Meinung hier doch beachtlich vertreten ist !!

    Was sie Position der Linkspartei im Bundestag angeht muss ich -crawlerx- recht geben. Die Linkspartei wird in dieser Form so keiner ernst nehmen und auch als Oppostion werden die faktisch gesehen doch rein GAR NIX reißen können oder ? (( zum Glück ))
    Obwohl das auch alles so einfach gesagt ist. Vll. sieht so manch einer ja wirklich die Rettung seiner Misere in dieser Partei kann man ja so gesehn nix gegen sagen. Gibt ja rein theorethisch kein Richtig und kein Falsch was politische Meinungen angeht. (( außer NPD :mad: )) aber das isn Thema für sich....

    mal sehen wies mit denen weiter geht...

    Gruß
  • Ganz schön hart schrieb:

    ...
    Aber im Endeffekt doch nur wieder Kindergarten im Bundestag...


    Wie kommst du auf den Begriff Kindergarten? Ich denke die anderen Fraktionen haben berechtigte Einwände gegen die Vorstellungen der Linkspartei und deren Vorsitzender ist nunmal Herr Bisky. Daher finde ich es vollkommen richtig das ein Großteil der Abgeordneten gegen ihn gestimmt hat, auch wenn der Linkspartei ein Posten als Bundestagsvizepräsident zusteht.
    Was Demokratie mit Kindergarten gemeinsam hat kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen...
  • Zum einen handelt es sich um den Stellvertreter von dem es noch vier (!) andere gibt. Zum anderen kann man wohl spekulieren, dass es bei jedem anderen Kandidaten der Linkspartei zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen wäre (wer würde schon Lafo wählen?).
    Insofern geht es doch nur darum, dieser Partei eines auszuwischen....
  • Ganz schön hart schrieb:

    Zum einen handelt es sich um den Stellvertreter von dem es noch vier (!) andere gibt.

    Die Stellvertreter des Bundestagspräsidenten werden Bundestagsvizepräsidenten genannt. Mit der Anzahl liegst du falsch, es gibt 6 Bundestagsvizepräsidenten. Die SPD stellt neuerdings 2 Abgeordnete. Du solltest dich vor dem posten eventuell besser informieren...

    Ganz schön hart schrieb:

    Zum anderen kann man wohl spekulieren, dass es bei jedem anderen Kandidaten der Linkspartei zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen wäre (wer würde schon Lafo wählen?).
    Insofern geht es doch nur darum, dieser Partei eines auszuwischen....

    Nun ja, nicht unbedingt. Es ist doch eine Provokation dass die Linkspartei gerade ihren Vorsitzenden nominiert hat, bei anderen Kanidaten (Ausnahme Laffontaine) ist es wahrscheinlicher dass sie eine Mehrheit bekommen.
  • Ganz schön hart schrieb:

    Warum ist es eine Provokation? Ich denke mal, Lafo wäre ein Provokation, aber Bisky? Mein Gott, als hätte der Vertreter solch herausragenden Aufgaben....


    Na ja ich denke die meisten Abgeordneten halten es für falsch einen Mann, als Vertreter des gesamten Parlaments, zu wählen der Kontakte zur DDR-Staatssicherheit hatte. Zumal ist Herr Bisky Parteivorsitzener der Linkspartei, das ist sicherlich auch befremdlich für die Abgeordneten.
  • Ganz schön hart schrieb:

    Wie gesagt, in meinen Augen wollte man der Partei nur eines Auswischen.

    Für was argumentierst du denn jetzt? Natürlich wollten die Abgeordneten ihre Abneigung zum Ausdruck bringen, die Gründe stehen in den vorherigen Posts.

    Ganz schön hart schrieb:

    Wäre Bisky bei den Grünen, hätte sich keiner darüber aufgeregt.

    Selbstverständlich nicht. Wäre er bei den Grünen hätte er auch eine andere poilitische Meinung. Diese Äußerung ergibt für mich gar keinen Sinn.

    Ganz schön hart schrieb:

    Ich denke auch, dass die meisten Abgeordneten einfach nur kontra gegangen sind, egal, wer da von der Linkspartei aufgestellt wurde.
    Das hast du bereits erwähnt und ich habe darauf geantwortet.

    Ein Frage am Rand, willst du nur Posts sammeln? Wenn ich mir deine Posts so angucke sind diese ziemlich inhaltlos, zumal du dich wiederholst.
  • Der Punkt ist doch, daß diese Wahl einfach nicht der Platz und Anlaß ist, sich mit den Inhalten oder Personen der Linkspartei zu befassen. Die Vizepräsidenten werden gewählt und geduldet, so war das schon immer. Mir paßt beispielsweise die FDP auch nicht, aber man stelle sich vor, deren Stellvertreter hätten sie nicht gewählt. Für mich ist das schon Kindergarten, und erst recht kein demokratischer Umgang. Gewählt ist gewählt, ob es den etablierten Westparteien nun paßt oder nicht.
    Seit es Internet gibt, äußern sich Legastheniker besonders gern schriftlich.
  • Nun aber Fakt ist auch das die Fraktionen nicht den, von der Linkspartei nominierten Kanidaten, wählen müssen. Recht hast du natürlich mit der Aussage, dass die Kanidaten bisher immer gedultet worden sind, aber gerade der Vorsitzene eerregt natürlich Unmut bei den Abgeordneten.

    Na ja nicht desto trotz, mittlerweile hat die Linkspartei vor solange erneut wählen zu lassen bis Herr Bisky gewählt wird, das halte ich ehrlich gesagt für lächerlich. Wir leben glücklicherweise in einer Demokratie und da sollte es meiner Ansicht nach erlaubt sein dass die Abgeordneten sich gegen jemanden entscheiden der mit der Stasi zusammengearbeitet hat.

    Meiner Meinung nach sollte die Linkspartei einen anderen Kanidaten nominieren, der weniger Unmut erregt, auch wenn das unwahrscheinlich ist, da dies sicherlich als Niederlage gewertet werden könnte.
  • crawlerx schrieb:


    Na ja nicht desto trotz, mittlerweile hat die Linkspartei vor solange erneut wählen zu lassen bis Herr Bisky gewählt wird, das halte ich ehrlich gesagt für lächerlich.


    Und genauso ist es in einer Demokratie erlaubt, den Kandidaten aufzustellen, den man will und das notfalls auch zum wiederholten Male.

    Die Linkspartei hat bereits erwähnt, dass sie sich von den anderen Parteien nicht vorschreiben lassen wird, wen sie aufstellt und auch das ist ihr Recht. ich verstehe immer noch nicht das Hickhack um diesen Posten?

    Und ach ja, bei 350+ Posts kommt es mir natürlich auf jedes geschindete Posting an :rolleyes: Du wolltest Meinungen hören - dies ist meiner Meinung: Kindergarten! Du solltest das vllt. akzeptieren....
  • Ich finde, dass das alles viel zu aufgebauscht wird. Wie gesagt: Als Abgeordneter ist man nur seinem Gewissen unterworfen. Folglich ist es völlig normal, wenn einem ehemaligen IM(inoffizieller Mitarbeiter der Stasi) die Stimmen verwehrt bleiben.

    Greetz!
  • ich fand es einfach super.... hab mich am Radio köstlich amüsiert....
    So wie die die Leute verarsch* haben. Mit der Politik??!?!? tztztz

    Die haben doch nur gehofft, dass die beiden großen den Bach runter gehen und die dann die Ernte einfahren.

    Mal schauen wie lange sich das noch hinziehen wird. ;-))

    brummy76
  • @ Ganz schön hart:
    Natürlich ist es ihr Recht, aber da stellt sich mir die Frage: Ist das sinnvoll? Ich denke nicht das sich die anderen Fraktionen davon beeindrucken lassen, das ist meiner nach ein Kindergartenspiel, in diesem Fall tifft deine Definition absolut zu.

    Genau das habe ich breits in meinem voherigen Posting sinngeäß erwähnt.

    Auch das habe ich bereits erwähnt. Herr Bisky wäre als Bundestagsvizepräsint
    Vertreter des gesamten Parlaments. Warum ich das nicht gut heiße habe ich ebenfalls erwähnt.

    Du solltest trotzdem in einer detachierten Diskussion argumentieren und nicht unlogische Postings erstellen und dich wiederholen oder warum wurde dein vorletzter Post gelöscht?
  • Erstens ist es völlig falsch, die Linken als reine Protestpartei abzutun. Die leisten im Osten vor Ort gute Arbeit (auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen) und werden deshalb gewählt. Es nützt den Bürgern in den Dörfern im Osten nichts, irgendwelche Politiker im Fernsehen reden zu sehen und hören. Die wollen vor Ort angesprochen werden und das tut die Linkspartei. Unterhaltet eudch einfach mal mit Leuten in den Dörfern im Osten, die die Partei gewählt haben. ;)

    Zweitens: Wenn ihr das Parteiprogramm der Linken einfach so als Parolen abtut - hat es denn überhaupt mal einer gelesen?

    Drittens: Der Grund, warum die anderen Parteien auf diese Weise gegen die Linkspartei vorgehen ist doch der, dass - vor allem die SPD - in Wirklichkeit Angst vor dieser Partei haben und die PArtei auf diese WEise ausgrenzen wollen. Das gleiche wurde in der Vergangenheit doch auch mit den Grünen probiert. Nach dem Motto: Stelle ich eine Partei nur weit genug in die linke oder rechte Ecke, dann brauche ich mich nicht mehr mit den Argumenten auseinanderzusetzen.