Astronomie

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  • Ich hab eine Hausaufgabe in der Schule bekommen.Für diese ich aber nichts richtiges finden kann.Könnte mir jemand helfen.Die frage lautet:

    Astronomie ist eine exakte Naturwissenschaft, deren Gegenstand die Erscheinung und Gesetzmäßigkeiten der materie(Stoffe, Substanzen) im Weltall sind.
    -Notiere mindestens 3 Teilgebiete der Astronomie
    und erkläre, mit welchen wissenschaftlichen Inhalten
    man sich in diesem Teilgebiet befasst!
  • Danke für die Antwort.
    Ich hätte da mal noch ne frage.Hätte jemand ne Antwort oder
    eine Seite wo ich das finden kann.
    FRAGE:Jeden Tag gehen bestimmte Naturvorgänge auf die
    Astronomie zurück.
    -Äußere dich zu folgenden Thesen:
    -Man sieht jeden Tag die gleichen Sternbilder
    -Die Sterne bewegen sich von West nach Ost
    -Die Erde ist der Sonne im Sommer näher und
    im Winter ferner.Daraus entstehen Jahreszeiten
    Ich hoffe es kann mir noch jemand helfen.
  • 1) Nein, man sieht nicht jeden Tag die gleichen Sternbilder. Man kann Sterne nur nachts sehen, da das in der Erdatmosphäre gestreute Licht der Sonne das Sternenlicht überstrahlt, wie man leicht beim Blick aus dem Fenster feststellen kann. Da die Erde im Laufe eines Jahres um die Sonne wandert, sehen wir im Laufe des Jahres verschiedene Sternbilder, immer wieder andere auf die Nachtzeit fallen. Deswegen gibt es ja auch die verschiedenen Tierkreiszeichen, wobei die sich aber danach richten, welches gerade hinter der Sonne steht. Wenn gerade Löwe ist, muss man also etwa ein halbes Jahr warten, um ihn nachts sehen zu können. (Durch die Präzession der Erdachse verschieben sich die Tierkreiszeichen aber im Laufe von etwa 2000 Jahren um eins. Aber das würde jetzt zu weit führen. Siehe dazu am besten hier: freesoft-board.to/thread126023.html)

    Es gibt aber Sterne, die man das ganze Jahr sehen kann, nämlich diejenigen, die besonders hoch am Himmel stehen, wie der Nordpolarstern, und Sterne, die man niemals sehen kann, nämlich diejenigen, die nur die Leute auf der Südhalbkugel zu sehen bekommen.

    2) Im Laufe des Abends und der Nacht scheinen (aufgrund der Drehbewegung der Erde um die eigene Achse) die Sterne (genauso wie die Sonne) tatsächlich zu wandern. Macht man eine Langzeitbelichtung auf einen Fotofilm, sieht man viele konzentrische Kreise (Kreise mit unterschiedlich großen Radien, die alle einen gemeinsamen Mittelpunkt haben, in diesem Falle die Verlängerung der Erdachse, die im Norden zu finden ist, und zwar umso höher am Himmel, je näher man dem Nordpol ist). Da sich die Erde nach Osten dreht, wandern die Sterne wie die Sonne scheinbar westwärts.

    Wenn es um die Wanderung der Sterne im Laufe eines Jahres geht, so ist die Richtung ebenfalls westwärts, da der Umlaufsinn der Erde um die Sonne von "oben" betrachtet (also wenn man den Nordpol sehen kann) gegen den Uhrzeigersinn ist. Jede Nacht erscheint ein Sternbild zu einer bestimmten festen Uhrzeit etwas weiter westlich, bis es irgendwann nicht mehr zu sehen ist bzw. nur tagsüber zu sehen wäre, wobei es dann aber zu hell ist.

    3) Es stimmt zwar, dass die Erdumlaufbahn kein perfekter Kreis, sondern eine Ellipse ist, die daraus resultierenden Abstandsunterschiede sind aber zu gering, um die Jahreszeiten zu erklären, zumal ja auf der Südhalbkugel immer die entgegengesetzte Jahreszeit der Nordhalbkugel ist und im Sommer die Sonne früher aufgeht und später untergeht als im Winter. Die Ursache ist die Neigung der Erdachse zur Umlaufebene um die Sonne (zur Zeit 23,44°), so dass der zugewandte Teil erstens steilere Sonnenstrahlen abbekommt und zweitens länger beschienen wird. Aufgrund der Nutation schwankt die Neigung der Erdachse aber im Laufe von 18,6 Jahren etwas, so dass die Erdachse mal stärker und mal schwächer geneigt ist, was bewirkt, dass die Jahreszeiten mal extremer und mal weniger extrem ausfallen.

    Dadurch dass der sonnenfernste und der sonnennächste Punkt (Aphel und Perihel) der Erdumlaufbahn nicht immer mit den gleichen Tagen zusammenfallen, sondern in etwa 21.000 Jahren durch alle Jahreszeiten wandern, fallen die Jahreszeiten im Laufe dieser Zeit mal extremer und mal weniger extrem aus. Dass wir zur Zeit eine Konstellation haben, die für die Nordhalbkugel gemäßigte Verhältnisse bedeuten müsste (sonnenfernster Punkt - 152 Millionen Kilometer - am 3. Juli, sonnennächster Punkt - 147 Mio. km - am 3. Januar), das Wetter aber immer extremer wird, als ob der sonnennächste Punkt mit dem Nordsommer und der sonnenfernste Punkt mit dem Nordwinter zusammenfiele, was eigentlich erst im 13. Jahrtausen der Fall sein wird, sollte uns bezüglich emissionsbedingter Klimaveränderung sehr zu denken geben.
    Makariy Valentin Yakim Balthazar Mikhaylovitch Krishnikov (Makvayazar Kris [Maq'xa])