13700 Anzeigen gegen unbekannte Raubkopierer

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • 13700 Anzeigen gegen unbekannte Raubkopierer

    Bericht aus dem Spiegel:

    Wie eine Software-Firma gegen Raubkopierer vorgeht

    Im Jahr 2160 ist die Erde zerstört, die Menschen siedeln auf dem Mars. Sie patrouillieren durch bizarre Felslandschaften, tragen schwere Waffen und verbringen viel Zeit damit, sich gegenseitig umzubringen. Auch in der Zukunft führen die Menschen Krieg gegeneinander, verbissen und unversöhnlich. Wer die Guten sind und wer die Bösen, lässt sich längst schon nicht mehr sagen.


    "Earth 2160" ist ein Computerspiel der Firma Zuxxez, ein harmloser Spaß. Der Mann, der das Spiel produziert hat, heißt Dirk Hassinger, er ist 38 Jahre alt und residiert in der firmeneigenen Villa in Karlsruhe. Earth 2160 ist kein Ballerspiel, wer hier gewinnen will, muss vor allem langfristig strategisch planen können. Man schmiedet Online-Allianzen und muss am Ende die richtigen Waffen einsetzen.

    Der Kampf, den Hassinger in der Wirklichkeit führt, ist vom Prinzip her nicht anders. Nur dass Hassinger seinen Kampf nicht als Spaß versteht - und dass er nicht schießt, sondern Strafanzeigen schreibt.

    Ein 45-köpfiges Entwicklerteam hatte im polnischen Krakau vier Jahre lang an Earth 2160 gearbeitet, die neueste 3-D-Technik eingebaut, Internet-Server programmiert und die Hauptfigur von der deutschen Synchronstimme von Bruce Willis sprechen lassen. Fünf Millionen Euro kostete die Entwicklung, sagt Hassinger, am 2. Juni kam das Spiel auf den Markt, zwischen 40 und 50 Euro teuer.

    Zwei Tage später fand Hassinger es zum ersten Mal in einer Internet-Tauschbörse. Jeder, der wollte, konnte es nun umsonst herunterladen.

    Hassinger verstand das als Kriegserklärung.

    Natürlich wusste er, dass Software im Netz geklaut wird, wo es nur geht. Beim Vorgänger von Earth 2160 fand Hassinger mehr Spieler auf dem Spiele-Server angemeldet, als es überhaupt registrierte Käufer gab. Jeder Kopierschutz wird geknackt, Seriennummern lassen sich mit einem Miniprogramm selbst generieren. Gegen die Raubkopierer kommt man nicht an, es sei denn, man würde jede Tauschbörse minutiös überwachen. Und genau das hatte Hassinger diesmal vor.

    Kurz vor dem Erscheinungstermin von Earth 2160 hatte die Schweizer Firma Logistep ihm eine neue Software vorgestellt. Damit lässt sich nachweisen, von welchem Rechner aus wann welche Software in Tauschbörsen angeboten wird.

    Logistep bot ein Servicepaket an: Daten protokollieren, gerichtsfest machen und Klagen vorbereiten. Das würde ein Massenverfahren werden, so viel war klar.

    Ein paar Wochen später, Ende Juni, überreichten Hassingers Anwälte vier große Pappkartons an die Staatsanwaltschaft. Der Inhalt: eine Daten-CD mit insgesamt 13 700 Anzeigen gegen unbekannt, außerdem alle Anzeigen einmal säuberlich ausgedruckt und geordnet. Die Papierausdrucke wären von Rechts wegen nicht notwendig gewesen, sie dienten als kleine Nettigkeit für den Staatsanwalt, damit das Anlegen der Akten schneller geht.

    Drei Polizeibeamte sind seitdem damit beschäftigt herauszufinden, wem die Computer gehören, die Logistep als Anbieter von Earth 2160 in den Tauschbörsen erwischt hat. Dabei stellt sich heraus, dass viele der Unbekannten offenbar Dauergäste in den Tauschbörsen sind und deshalb mehrfach erwischt wurden - die Zahl der tatsächlich Verdächtigen ist deshalb weit kleiner. Bisher konnte die Staatsanwaltschaft weniger als tausend Ermittlungsverfahren einleiten - was längst nicht so abschreckend klingt wie die 13 700 Anzeigen gegen unbekannt.

    Jeder Verdächtige bekam einen Anhörungsbogen zugeschickt - und gleichzeitig das Angebot, 50 Euro zu zahlen und die Einstellung des Verfahrens zu bewirken. Die meisten zahlten sofort, sie wissen, wer hier im Recht ist.

    Auch Hassinger hatte schon Ärger mit Urheberrecht und Staatsanwaltschaft, aber das war in einem früheren Krieg: In den Neunzigern gehörte Hassinger zum Vorstand der Firma Topware, damals scannten sie Telefonbücher der Telekom ein und pressten die Daten auf CD. Die Telekom klagte, gewann, und in der nächsten Runde ließ Topware die Telefonnummern nicht mehr scannen, sondern von rund 600 Chinesen abtippen - was der Firma neue Klagen einbrachte. Später hatte Hassinger noch ein Steuerverfahren am Hals und wurde verurteilt. "Daraus habe ich gelernt", sagt er. Heute sind die anderen die Bösen.

    Und die sollen doppelt zahlen. Nach der Staatsanwaltschaft verschicken auch Hassingers Anwälte Post an die Raubkopierer - sie verlangen eine Unterlassungserklärung. Die Ertappten sollen versichern, dass sie nie wieder Daten tauschen werden, außerdem Schadensersatz und Anwaltsgebühren zahlen, zwischen 200 und 500 Euro kostet das.

    Er könnte problemlos mehr verlangen, sagt Hassinger, vierstellige Summen etwa, aber das wolle er gar nicht. Er hat zwar die große Kanone für sein Spiel ausgewählt, aber es soll nur eine Schreckschusskanone sein. "Die Leute sollen endlich aufhören, uns im Internet zu beklauen", sagt er.

    Earth 2160 wurde 100.000-mal gekauft, aber etwa geschätzte 600.000-mal heruntergeladen. "Wenn die Staatsanwaltschaft Nachschub an Daten braucht, können wir problemlos liefern", sagt er.

    In den Tauschbörsen ist Earth 2160 mittlerweile kaum noch erhältlich, Hassinger hat gewonnen.
  • Mich verwundert es doch sehr, dass dieses Thema nur gut 100 mal betrachtet wurde, da es sich hier jawohl um ein sehr interessantes Thema handelr.
    Hat denn niemand hier aus dem Forum solch einen Brief von der Rechtsanwaltskanzlei bekommen?

    Es gibt mittlerweile weitere Meldungen, dass sogar die ersten Hausdurchsuchungen durch die Staatsanwaltschaft beantragt wurden.
    Die zweite Abmahnwelle startete übrigens vor 2 Tagen. Das heisst, wer bisher keine Post hatte, sich das Spiel aer über p2p gezogen hat, der dürfte in Zukunft noch Post bekommen.

    Spart also schonmal 200 Euro!

    MfG

    heise_online schrieb:

    Die massenhaft gestellten Strafanzeigen gegen P2P-Tauschbörsennutzer zogen erste drakonische Maßnahmen der Ermittlungsbehörden nach sich. Verschickte die zuständige Staatsanwaltschaft Karlsruhe zunächst nur Anschreiben an die Verdächtigten, in denen sie mitteilt, dass "ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Urheberrechtsgesetz" eingeleitet worden sei, fanden jetzt erste Hausdurchsuchungen bei Verdächtigen statt.
    Anzeige

    In einem heise online vorliegenden Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Schwetzingen etwa wird die Maßnahme mit dem Verdacht begründet, der Beschuldigte habe das Computerspiel Earth 2160 "bei einer Tauschbörse im Internet zum Tausch angeboten", obwohl er "nicht in Besitz der dafür erforderlichen Erlaubnis der Rechteinhaberin, nämlich der Firma Zuxxez Entertainment AG" gewesen sei. Eine Durchsuchung und Beschlagnahme sei gerechtfertigt, da mit der "Auffindung von Beweismitteln" zu rechnen sei.

    Der Verdächtige hatte allerdings vor der Durchsuchung bereits eine Abmahnung der Karlsruher Kanzlei Schutt-Waetke erhalten, in der er von Zuxxez aufgefordert wurde, die Datei, die der Polizei als Beweismaterial dienen soll, "unverzüglich von dem zum Download für andere Tauschbörsennutzer freigegebenen Ordner Ihres Rechners zu entfernen", was er lange vor der Durchsuchung auch tat. Dennoch beschlagnahmten die Ermittlungsbeamten seinen Rechner. Rechtsanwältin Julia Janson-Czermak, die mehrere der Abmahnungsempfänger vertritt, hält das Vorgehen für "absurd".

    Wie in allen derartigen Fällen wurde zuvor vom Schweizer Unternehmen Logistep die IP-Adresse und der Zeitpunkt des Tauschbörsenangebots von Earth 2160 ermittelt. Logistep übermittelt diese Daten in Echtzeit an die Karlsruher Anwaltskanzlei, die wiederum vom Rechteinhaber pauschal für sämtliche derartige Rechtsverstöße mandatiert ist. Die Kanzlei stellt sodann Strafanzeige gegen unbekannt, wartet, bis die Staatsanwaltschaft den Anschlussinhaber zur IP-Adresse ermittelt hat, nimmt sofort Akteneinsicht und mahnt den mutmaßlichen Rechtsverstoß ab. Wie der Fall zeigt, wird die Strafverfolgung erheblich gestört, wenn die Staatsanwaltschaft mehr Zeit benötigt als die zivilrechtlich vorgehende Kanzlei Schutt-Waetke.

    Dazu befragt, antwortet Dirk P. Hassinger, Vorstand von Zuxxez: "Wir können nichts dafür, wenn sich die Staatsanwaltschaft bisweilen recht viel Zeit lässt." Hassinger hat kein Problem damit, dass aufgrund der Strafanzeigen Durchsuchungen stattfinden und Rechner beschlagnahmt werden. Durch den Tausch des Spiels im Börsen wie eDonkey entstehe Zuxxez immenser Schaden, den man nur mit diesem Vorgehen eindämmen könne.

    Allein bis Oktober 2005 habe die Kanzlei 3700 Abmahnungen an Tauschbörsennutzer verschickt, die Earth 2160 zum Download angeboten haben sollen. Der Tausch des Spiels sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Die deutschen Nutzer kämen ja noch glimpflich davon, sagte Hassinger, und fand drastische Worte: "Wenn Sie in China jemanden anzeigen, kann es sein, dass er gleich an die Wand gestellt wird."

    Derweil hat Logistep offenbar neue Kunden für seinen Antipiracy-Service gewinnen können. Für das Frankfurter Musiklabel 3p des Rappers und Produzenten Moses Pelham mahnt die Kanzlei Schutt-Waetke jetzt Nutzer ab, die CD-Rips der Band Glashaus in Tauschbörsen anbieten. Dieses Verhalten dürfte kaum auf der Linie des Verbands der deutschen Phonoverbände IFPI liegen, der einen großen Teil der deutschen Musikindustrie vertritt. Dessen Sprecher Hartmut Spiesecke äußerte sich im Gespräch mit heise online skeptisch zur Strafanzeigenmaschinerie von Logistep.

    Eine der Abmahnungen des Pelham-Labels liegt heise online vor. Sie ist nahezu gleichlautend mit der zum Spiel Earth 2160. Die Kanzlei verlangt für die Aufwendungen ihrer Mandantin einen Pauschalbetrag von 250 Euro. Hinzu kommt eine Schadensersatzforderung in Höhe von 50 Euro. Dieser "geringe Pauschalbetrag" bestehe "nicht lediglich in dem Wert des Albums, das Sie hätten kaufen müssen, sondern stellt vielmehr den Wert der ersparten Lizenzgebühr für das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, Verbreitung und Verwertung" dar. Mehrfache Anfragen von heise online beim Label 3p zu den Abmahnungen blieben bisher unbeantwortet.

    Zum Aufspüren von Urheberrechtsverstößen durchforstet Logistep mit einer modifizierten Version des Open-Source-Clients Shareaza die P2P-Netze. Findet der Client die urheberrechtlich geschützte Datei des Logistep-Auftraggebers, protokolliert er die Anbieter-IP-Adresse sowie im Falle des beliebten emule den bei der Client-Installation generierten 16-stelligen User-Hash (GUID). Taucht diese GUID in einem anderen Protokoll wieder auf, geht Logistep davon aus, dass es sich um einen "Mehrfachtäter" handelt, was unter anderem eine höhere Abmahngebühr bedeutet. Dies dürfte im Zweifelsfalle allerdings wenig Beweiskraft haben: Die GUID lässt sich fast beliebig manipulieren. Das Löschen einer bestimmten Datei sorgt beispielsweise dafür, dass emule beim nächsten Start eine neue GUID erzeugt.

    Der Logistep-Client schickt direkt nach dem Fund der Datei eine E-Mail an den Abusedesk des zur IP-Adresse zugehörigen Providers. Das Schreiben enthält die Bitte, alle Log-Daten zur IP-Adresse ausnahmsweise nicht zu löschen, weil mutmaßlich eine Straftat vorliegt und demnächst die Staatsanwaltschaft nach dem Anschlussinhaber fragen dürfte. Dieses Vorgehen sorgt zunehmend für Unmut bei den Zugangs-Providern, die qua Datenschutzvorschriften eigentlich dazu angehalten sind, genau diese Daten nach Verbindungsende zu löschen. Dem Berliner Flatrate-Anbieter Versatel platzte der Kragen: Per einstweiliger Verfügung ließ man Logistep verbieten, den Abusedesk mit solchen Mails zu bombardieren. Das Schweizer Unternehmen hat bereits Widerspruch gegen die Verfügung eingelegt. (hob/c't)



    Quelle: heise-online.de
  • marvin81 der riesen text schreckt ab :P

    aber das ist echt hammer hart was die da gemacht haben!!
    gut dass ich komplett auf die ganze p2p kacke verzichtet habe und nur noch in der fxp scene taetig bin und wer hat sich schon earth2160 gezogen? :D

    was mich an dieser stelle noch interessiert: was genau passiert mit leuten die nicht aus Deutschland kommen?
    myViPs[/size]px"> [size=1]live life light
    myViPs[/size]
  • und wer hat sich schon earth2160 gezogen?

    ich , und es wars nichtmal wert ... dafuer noch ne schadensersatzforderung zu stellen ist ne frechheit ;)

    ich hab jetzt nur den ersten beitrag von marvin gelesen , und ehrlich gesagt interessiert es mich einen dreck was hassinger oder sonst wer da redet.
    vll ist es eine sucht oder sowas aber bei meinem geld kann ich mir im monat ein neues computerspiel kaufen und hab ich nen paar € ueber fuer nen paar super leckere cheesebuerger von mcdonalds ...
    ich sehs nicht ein. ich will zocken - entweder ich lad mir die spiele oder ich kauf mir nen halbes jahr kein spiel und kauf mir dann ne gute grafikkarte wo die alte schon wieder zu lahm ist. aber wer , der wirklich regelmaessig computer spielt , spielt ein spiel 6 monate lang ? wenn ich in ein paar jahren top-verdiener waere dann wuerde ich die spiele ja kaufen aber mein alter steht links. aber selbst das bezweifle ich dann. wer kauft etwas wenn man es sich auch umsonst besorgen kann ? natuerlich verstehe ich diese menschen aber es geht nunmal nicht anders. naja und was der hassinger in seiner vergangenheit gemacht hat ist ja irgendwie auch nicht das wahre. und dann wieder den rest beschuldigen , nur diemal gehts um seine kohlen. war ja irgendwie klar. und irgendwie koennte ich dafuer wetten das hassinger selbst 20 std eMule am laufen hat ;) so das war meine meinung , wird sich vll fuer manche dumm anhoeren aber was solls
  • Einem neuen Erkenntnisstand zufolge sind wohl wirklich wieder "einige" Briefe an Nutzer von p2p-Netzwerken rausgegangen!

    Alles nachzulesen hier:

    abmahn-info.de.vu

    Dort wird nun versucht, der Anwaltskanzlei eine Massen-Abmahnung nachzuweisen. Wenn dies gelingt, darf die Kanzlei keine 150 Euro für Ihren "Ehrendienst" kassieren.

    Dazu ist es jedoch notwendig, dass bis morgen abend 70 formgleiche Abmahnungen bei dem Initiator ankommen.

    Alles auf der Website nachzulesen!

    Allen Betroffenen viel Erfolg!!!
  • Naja ich will mal eines sagen:

    Ich habe zig Gigabyte spiele (gehabt) zig Filme und über 60GB MP3s geladen ...

    Ok, über mich würden sich die Bullen freuen, aber langsam macht sich bei mir schon so eine Art Unrechtsbewusstsein breit. Das ist ja das große Problem beim Raubkopieren, niemand sieht das als Straftat an - es wird halt als ein "Kavaliersdelikt" hingenommen.

    Wenn man selber programmiert, was ich zB tue merkt man das das anstrengend ist und nicht immer so einfach ist. Ich persöhnlich habe sehr großen Respekt vor den Entwicklern die es schaffen solche Kunstwerke zu programmieren. Wenn dann die Entwicklung eines Spiel noch 5Mio Euro kostet ist das erst Recht kein Pappenstil.

    Deswegen sollte man mal ein bisschen Verständnis für den Herrn Hassinger zeigen, der ist von den Einnahmen abhängig. Ich wette hier würde auch niemand gerne persöhnlich die Schuld am Pleitegang der Firma auf sich nehmen.

    Es ist immer einfach zu sagen: "ist mir scheißegal" "interressiert mich nicht" aber so kommen wir nicht weiter ...

    Ab und zu mal ein Spiel kaufen sollte doch drinne sein bei den meisten. Bei Leuten die nicht so viel Geld haben kann ich es verstehen wenn sie ein Spiel kopieren, aber Menschen die sich sowas leisten können, sollten sich schon ein paar Spiele kaufen.

    Wir kaufen zB deutsche Spiele wenn wir die Spielen (Gothic, Gilde, Wiggles ...)

    Das Geld was Spieleentwickler einnehmen kommt ja auch in evt Nachfolgern dem Spieler wieder zu Gute.
  • also die p2p-scheiße find ich auch nicht gut... die sicherheit lässt zu wünschen übrig... aber ich versteh nich, warum dieser privatmann adressen von usern bekommt.. laut telekommunikationsgesetz muss er dazu ja erst erlaubis bekommen und dann beim provider rumkacken... wirkt alles so, als würde der typ scheiße labern und sich reich machen... kommt mir so korrupt vor brief zu schreiben und zu sagen ey, lass kohle rüberwachsen, echt merkwürdig

    die typen sollten auch mal drüber nachdenken, wo sie wären, wenn keiner die spiele "klauen" würde... bei 100.000 käufern und 600.000 raubkopierern ist doch nicht damit zu rechnen, dass daraus 700.000 käufer würden, nur weil es keine tauschbörsen mehr gibt... mal im ernst, jeder der ein spiel runterläd würde es sich nicht kaufn! so denke ich

    kaufen tut man spiele nur noch wenn sie wirklich gut sind, oder aber man sie im internet spielen möchte, was aber ersteres vorraussetzt...

    wenn ihr mich fragt, is das ein totales arschloch: zuerst wird er von der bullerei rangenommen, dann nochmal, dann nochmal so richtig und jetz is er sauer und will andere ankacken? lässt das spiel auch noch in polen programmieren, wo es vermutlich billiger ist!? ich weiß nich...

    ganz nebenbei: ich hab das spiel nicht, und ich halte es auch für besser so... so ein mist muss ich nich kaufen oder saugen, dazu ist mir sogar der traffic bei ner flatrate zu schade^^

    also soviel zu meinem senf

    mfg, der matzematthias
  • also ich bin eig. auch der meinung, dass sich jeder ab und zu mal ein game kaufen kann. Sowas is wirklich bei jedem drin, denn an geld kommt man ab 16 jahren eig. immer ran(man muss es nur wirklich wollen).
    Ansonsten ist es auf jeden Fall mal richtig nett, dass die typen, die rswischt wurden, nur 50 euro bezahlen musstee(müssen) und sie sind aus der sache raus.
    Der typ hätte wirklich mehr verlangen können.
    Un diese grundhaltung: "Is mir doch scheißegal" kann ich auch nich ab. Denn wie bereits gesagt, dass geld, was in die gamez von all den käufern investiert ird, kommt ja letzdenendes wieder zurück.

    Greetz

    --Playastylez--
  • ich finde p2p auch scheisse aber andererseits ist es schon sehr praktisch, denn die meisten sachen die hier im fsb stehen kommen doch von p2p tauschbörsen. meines erachtens hat es auch gutes wenn man sich sachen zum probieren lädt, denn ich habe mir bis jetzt alle spiele, alben, etc erst geladen und danach gekauft. wenn man von den ersten sachen überzeugt war kauft man sich neue vllt gleich ohne den traffic zu belasten. interessieren würde mich auch wer alles sonen brief bekommen hat.
    mfg
  • @ matzematthias

    Das von dir angesprochene TKG ist hier fehl am Platz: Wie die Quellen & Texte angeben erstatten die Anwälte Anzeigen gegen Unbekannt: Sie protokulieren nur wer wann unter welcher IP eingelogt war und dass dieser jemand das Spiel gezogen hat.

    Und gegen diesen erstatten sie eben Anzeige. Dann kann die Staatsanwaltschaft den Provider dazu zwingen lassen die Daten herauszugeben (denn der Proider weiß und logt wann er welche IP erteilt hat) und schon kann die Staatsanwaltschaft IP und Zeit einen Namen zu ordnen, die anzeige richtet sich nun also gegen bekannt.

    Ansonsten: Deine Rechnung ist so etwas dürftig: Klar kaufen von den 600.000 Loadern nicht alle das Spiel, aber das hat zum einem niemand gesagt und zum andern ist das doch kein Argument laden zu dürfen. Selbst wenn nur 6 % davon kaufen würden, wäre das nochmals ein Absatz von +100%. Klar mag es jetzt komisch klingen das hier von jemanden zu lesen, aber das ist nichtso ganz sauber ist sollte einem doch klar sein, oder?
  • Ich hab auch das saugen gelassen derzeit :D aber auch nur weil die 1TB Station scho wieder voll ist :D :D aber gegen diese schweizer "Stasi Firma" Logistep gehört was unternommen. Na ja Internet wird immer mehr von Anwaltskanzleien dominiert, dann ziehen wir Uns halt wieder in Newsgroups zurück ;)
    In Memoriam: Mein 1000'ter Post ; Mein Seti@Home Rang ; Trekkie arbeite mit bei Star Trek Wikia
    Da ich die Datasette noch kenne, ist alles schnell was über 1000 Baud liegt.
  • Mir ist schon klar das, das mit dem Download ein Problem ist.
    Doch ich muss auch sagen das ich mir am Anfang alle Spiele gekauft habe, jedoch immer mehr dieser Spiele funktionierten falsch,halb oder gar nicht.
    Man brauchte einen riesen Patch und viel Glück um Spiele oder Programme zum laufen zum bringen.
    Das jetzt viele umsteigen und sich, sagen wir mal das prog oder game zum probieren leihweise aus dem Netz holen ;) , ist auch klar.

    Aber zu den 13700 Anzeigen: Wirklich ein hammer was da schon unternommen wird um den useren an den Kragen zu gehen.

    Cu Lexa15
  • --Playastylez-- schrieb:


    Ansonsten ist es auf jeden Fall mal richtig nett, dass die typen, die rswischt wurden, nur 50 euro bezahlen musstee(müssen) und sie sind aus der sache raus.
    Der typ hätte wirklich mehr verlangen können.


    Ich glaube nicht, dass das nur Nettigkeit ist. Wenn die richtig Geld verlangen würden, dann würden die meisten dagegen angehen und die hätten viele Klagen zu bearbeiten und müssten in jedem Einzelfall das Vergehen nachweisen. Ich glaube kaum, dass das so einfach wäre.

    So wird halt einfach mal gedroht und die meisten kuschen und zahlen halt die "kleine" Strafe. ISt ja auf der Ebene noch alles freiwillig.
  • Da stimme ich McKilroy zu:

    Vor allem bleibt es nicht bei den 50€: Wie oben geschrieben kommen dazu ja noch die bisherigen Kosten Anwalt etc, so dass es dann doch in die hunderter geht.

    Deswegen ist das die beste Methode: Der "Ertappte" bezahlt die 50€, gesteht damit seine Schuld ein unterschreibt die Unterlassungsdingens und zahlt dann die angefallenen Kosten: Hassinger hat seinen "abschreckenden Effekt", er kommt damit, dass sie ja nur 50€ verlangt in der Öffentlichkeit positiver rüber als "jemand der reihenweise Kinder, die doch nur 1 Spiel kopiert haben, schöpft" und hat zusätzlich seine angefallenen Kosten reingeholt.

    Bei einem Prozess bekommt er unter Umständen negative Presse und wenn er Pech hat dann sind die "Beweise" nicht wirklich so eindeutig wie man es den Leuten glauben machen will, somit würde nach dem ersten verlorenen Fall niemand mehr zahlen und die Abschreckung wäre dahin: Denn wenn das wirklich so einwandfrei mit dem Nachweisen klappen würde, dann würde es keine p2p Börsen (mit "neueren" illegalem Inhalten) mehr geben seit dem Logistep ihr Programm abietet.