Sollte man man im Beruf falsch sein um Erfolg zu haben

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  • Sollte man man im Beruf falsch sein um Erfolg zu haben

    Sollte man man im Beruf falsch sein um Erfolg zu haben 38
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      Ja (20) 53%
    2.  
      Nein (18) 47%
    Sollte man man im Beruf falsch sein um Erfolg zu haben.
  • Ich sag immer erhlich währt am längsten.Aber heut zu tage ist es schwer erhlich zu sein das ist nicht nur im Beruf so.Oft sieht man doch der erhliche ist am ende der dumme.Der Mensch ist nun mal so das er zuerst an sich und sein Vorteil denkt.Ich sehe auch das man viel weiter kommt wenn man nicht so erhlich und kein gewissen hat siehe(Politik) , klar das kann mann nicht auf alle anwenden.

    Ich werde es weiterhin mit erhlichkeit und aufrichtigkeit versuchen ob mir das geligt weiss ich nicht.
    Mfg
  • Leider ist es so, dass man oft wirlich in Grenzen falsch sein muss, um richtig Erfolg zu haben. Man muss nur aufpassen, dass man den Bogen nicht überspannt, sonst geht es nach hinten los. Man darf sowas nur sehr behutsam und ausgewählt einsetzen.
  • Ja, wie McKilroy schon sagte, ist es oft sogar erfoderlich, bei bestimmen Berufen "falsch" zu sein.
    Natürlich kommt es auf den Beruf an. Wenn du z.B. Autoverkäufer bist, musst du das Auto euphemistisch beleuchten, obwohl es einige Mängel ausweisen kann. Bei solch einen Beruf werden solche Eigentschaften vorausgesetzt. Du lügst zwar nicht direkt, behälst aber zu Gunsten der Firma etc. absichtlich etwas für dich.

    Man musst immer selbst gucken, wie weit du dabei gehst und nicht in die Korruption o.Ä. abrutschst...

    PS: Ich selbst kenne nur den theoretischen Teil davon ;)
  • Huuuh, die Realität holt mich wirklich wieder ein :würg:

    Wo soll das denn letztendlich enden....????
    Derjenige, der am besten lügen kann, bekommt die Prinzessin und das Schloß ;)

    Inzwischen zeigen doch auch schon wissenschaftliche Untersuchungen z.B. in GB, dass unsere Körpersprache uns in den allermeisten Fällen bei Lügen/Falschheit etc. verrät.
    Der Mensch hat da im Laufe der Evolution halt so seine Erfahrungen mit richtig und falsch gemacht und...
    wenn ich aufmerksam hinschaue, nachdenke, mir Zeit nehme, stelle ich fest, dass auch ich das in den allermeisten Fällen mitbekomme, ob mich jemand absichtlich ! über den Tisch ziehen will.
    und
    derjenige hat dann erstmal bei mir und natürlich auch in meinem Bekanntenkreis versch*****

    Ok, wenn derjenige wirklich daran glaubt, was er erzählt, wird es schwierig.
    das ist ja wohl auch der Sinn von Marketing-Schulungen....
    den Verkäufern/Vermarktern eine derartige Gehirnwäsche zu verpassen, dass sie alles glauben, was sie erzählen.....

    Ich denke da aber eher in die gleiche Richtung wie Gore :)
    Offenheit zahlt sich auf Dauer auch mit Sicherheit aus,
    ....zumindesten, wenn man vor dem Spiegel oder seinen Kindern steht :D
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • Wie Sebastian Brantus sagte: "Die Welt will betrogen sein." Das war mit das erste, was uns im Studium nahegelegt wurde (BWL - Vorlesung Marketing).

    Für mich persönlich würde ich aber diese Aussage nicht verallgemeinern. Differenziert gesehen ist es sicherlich so, dass keiner von uns die knallharte Wahrheit hören möchte (geschweige denn verträgt). Aber egal ob im Beruf oder Privat, man sollte seinen eigenen Weg zwischen Notflunkern und Wahrheit finden.
    :confused: Ich frage euch: Wenn ich ganz genau weiß, dass ich meinen Gegenüber mit der ganzen Wahrheit verletzen würde, ist es dann nicht besser die Wahrheit ein wenig zu strecken (ohne Lügen zu müssen)...?

    Jeder verkauft sich doch irgendwo selbst.

    Wobei ich hoffe, dass muesli Recht hat & sich Offenheit doch noch irgendwann auszahlt - bin nämlich eigentlich auch eine (viel zu? :ööm: ) ehrliche Haut. Und hab's trotzdem zu was gebracht...

    Joke zum Schluß:

    Wie heißt es so schön:
    Die Kunst der Personalführung liegt darin, die Leute so schnell über den Tisch zu ziehen, dass sie die Reibungshitze als Nestwärme empfinden...:D

    So long! Greetz
    phabi
  • Ich habe versucht in meinem Berufsleben immer offen und ehrlich zu sein und habe es, obwohl es teilweise sehr schwer und nervlich aufreibend war, auch 30 Jahre durchgestanden.
    Außerhalb der Firma hat mir dies Ansehen und auch Respekt verschafft.
    Jedoch innerhalb der Firma haben mich alle möglichen Kollegen "rechts" überholt. Wobei einige für ihr persönliches Fortkommen, wenns auch abgedroschen klingen mag, ihre Seele verkauft haben. Diese Kollegen sind nicht nur zu Rang und Würden gekommen, sie haben mich auch finanziell überholt.

    Nachdem ich nun einen gewissen Abstand zu meiner beruflichen Tätigkeit habe, habe ich oft darüber nachgedacht, wie ich es, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, machen würde.
    Ich bin unentschieden.
    Gruss
    Klausi
  • Also ich bin auf Arbeit auch immer ehrlich, auch wenn ich Mist gebaut habe. Im Endeffekt zahlt sich Ehrlichkeit immer aus. Zumindest war das bis jetzt in meinem Leben so! Die, die immer nur gelogen bzw. mit anderen gespielt haben, sind meist ziemlich auf die Schn... gefallen (auch wenn sie zuerst etwas daraus gewonnen hatten).
    Also ich bleib mir treu und bin ehrlich, da brauche ich auch kein schlechtes Gewissen zu haben...und v.a. muß ich mir nicht dauernd merken, welche Lüge ich wem erzählt habe ;)