Deutschland versinkt im Müll, oder nicht?

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  • Deutschland versinkt im Müll, oder nicht?

    Hallo Freunde der Politik!

    Seit Tagen/ Wochen geht es nicht nur durch die Nachrichten, sondern auch durch unsere Straßen: Unser eigener Abfall!
    Das jeder Mensch eine gewisse Menge Abfall produziert bzw. dass in jedem Haushalt Müll anfällt ist jedem klar. Aber es ist nicht mehr so selbstverständlich, dass der Abfall auch abgeholt wird.
    Seit mehreren Wochen sind die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes im Streik. Anlass dafür gibt der neue Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), der im Oktober 2005 den Bundesangestelltentarif abgelöst hat. Dieser sollte das System vereinfachen, was er eigentlich auch gemacht hat, bis auf einen Nachteil für Angestellte: Sie müssen jetzt 40 Stunden/ Woche arbeiten. Ver.di sieht zusätzlich durch die Arbeitszeitanpassung neue Arbeitsplätze in Gefahr.
    Dazu kommt, dass die Länder diesen neuen Vertrag nicht unterschriben haben.
    Fakt ist, dass bei mir in Stadt jede Menge Müll auf den Straßen liegt, welcher nicht abgeholt wird. Wenn das so weiter geht dauert es nicht lange und wir haben Umstände wie im Mittelalter (Ratten auf der Straße, Krankheiten, ...). Man kann froh sein, dass diese Streiks im Winter sind und nicht bei 30°C.

    Inzwischen sieht man am Horizont eine kleine Lücke, da sich beide Porteien wieder zu Tarifverhandlungen treffen wollen.

    Was meint ihr dazu? Haben die Angestellten und ver.di recht? Was sind eure Erfahrungen? --> Bitte keine Ja/Nein oder Gut/Schlecht Antworten, da diese gleich gelöscht werden!

    duplex


    Quellen zu diesem Thema:
    - Tagesschau.de Teil 1
    - Tagesschau.de Teil 2
    - Spiegel.de Teil 1
    - Spiegel.de Teil 2
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  • Ich selber bin Angestellter im öffentlichen Dienst und sehe es als meine Pflicht an hier meinen Senf dazu abzugeben...

    Der TVöD (= Tarifvertrag öffentlicher Dienst) hat nicht das Ziel gehabt das Vergütungssystem zu vereinfachen... im Gegenteil, vieles ist dadurch schwieriger und langwieriger geworden und erfordert paradoxerweise auch einen höheren Personalaufwand. Das Ziel im TVöD bestand darin, stark vereinfacht, den jungen Mitarbeitern mehr Geld zuzusprechen dafür aber bei steigendem Alter entsprechend geringere Steigerungen. Soll heißen, wenn man Jung ist bekommt man schon das Geld was man im BAT (= Bundesangestelltentarifvertrag) erst im Alter erhalten soll.


    Ich finde die Proteste aus Sicht der "Alten" verständlich, da es schlichtweg um mehr Leistung für weniger Geld geht... Jedoch verstehe ich auch nicht warum nicht noch mehr auf die Strasse gehen...

    Und jeder der jetzt der Meinung ist, die im öffentlichen Dienst verdienen doch eh alle zuviel, den kann ich beruhigen... man nehme sich den normalen Sozialamtssachbearbeiter, also der, der sich den ganzen Tag von allen möglichen Leuten beschimpfen lässt.... Ihr könnt mir glauben, der Job ist ********... Und genau dieser normale Sachbearbeiter ist im TVöD meist in Entgeldgruppe 2-3 und in der Entwicklungsstufe 1 (als Einsteiger)... um zu sehen wie "viel" das ist, guckst du HIER...

    Macht also BRUTTO ~1500,-€

    Sicher es gibt Berufe wo man am Anfang weniger Verdient... das derzeitige Problem des öffentliche n Dienstes ist aber, dass es kaum noch Aufstiegsmöglichkeiten gibt... D.h. ist die Angst der Menschen berechtigt und sollte auch vom Rest der Bevölkerung Ernst genommen werden... Weil im Endeffekt sieht man ja, was passiert wenn zu viel im öffentlichen Dienst gespart wird!!!

    In diesem Sinne
    MfG
    Icke
  • Icke schrieb:

    ...Der TVöD (= Tarifvertrag öffentlicher Dienst) hat nicht das Ziel gehabt das Vergütungssystem zu vereinfachen...

    Ich hab dies nicht gemeint! Ich hoffe du verstehst das nicht falsch. Ich habe mich auf den einen Artikel von der tagesschau.de bezogen. Aber ich weiss auch, dass man nicht alles glauben soll, was in der Presse steht. Aber dies ist genau der Grund, warum ich dieses Thema eröffnet habe.

    duplex
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  • hi,

    auch ich möchte mal was dazu sagen:

    ich denke es ist nicht so relevant, ob jetzt 38,5 oder 40 stunden in der woche gearbeitet werden soll. ich denke, dass wäre von jedem zu verkraften.

    was mir jedoch so auf den senkel geht, dass die leutchen im öffentlichen dienst sich die arbeitszeit mit lohnverzicht in den letzten jahren erkauft haben. und jetzt, wo sie nicht gerade die welt verdienen und man nicht mehr so viel abziehen kann, nimmt man ihnen wieder die erkaufte zeit ab.

    so kann es nicht gehen: erst für lohnverzicht die arbeitszeit kürzen und dann einfach das erkaufte abnehmen. für mich ist das schlichtweg vertragsbruch!!!

    und dann will man uns weissmachen, dass es arbeitsplätze schafft, wenn der einzelne noch länger arbeitet (in der woche und dann noch bis 67 jahre). für wie blöd hält man uns denn???
  • Also zum Thema:
    Ich finde es auf jeden fall in ordnung, dass die Mitarbeiter streiken, allerdings ist es schon etwas verantwortungslos den Müll nichtmehr abzuholen! Ich mein was können denn die Bürger, deren Müll dann nicht mehr abgeholt wird, dass die "Müllmänner" schlechte Arbeitsbedingungen haben...
    Also ich finde da sollte man wirklich andere Wege des Protests einschlagen..
  • Nach der vierten streikenden Woche sind nun endlich erste Ergebnisse zwischen Verdi und hamburger Arbeitgeber erzielt worden. Auch in anderen Bundesländern lichtet sich das Chaos so nach und nach. Vielleicht wird mein Müll dann wieder in Mannheim abgeholt.
    Weiteres unter: tagesschau.de/aktuell/meldunge…D5266394_NAV_REF1,00.html
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  • Glorfindel schrieb:

    Also zum Thema:
    Ich finde es auf jeden fall in ordnung, dass die Mitarbeiter streiken, allerdings ist es schon etwas verantwortungslos den Müll nichtmehr abzuholen! Ich mein was können denn die Bürger, deren Müll dann nicht mehr abgeholt wird, dass die "Müllmänner" schlechte Arbeitsbedingungen haben...
    Also ich finde da sollte man wirklich andere Wege des Protests einschlagen..



    Aber nur so machen die Streikenden ja auf sich aufmerksam.
    Wen interessiert es denn wenn 1000 oder 2000 Leute durch ne Stadt ziehen.
    Dann guckt man mal kurz und dann hat man´s wieder vergessen.
    So hat man das immer vor Augen.
    Wenn die Forderungen allerdings zu übertrieben sind, kann es auch leicht zu Unverständnis in der Bevölkerung kommen
  • Ich find es erstmal nicht gut das der Müll überall liegen bleibt.
    Was kann denn der einzelne Bürger dafür das es im öffentlichen Dienst angeblich schlechte Arbeitsbedigungen gibt?? Nichts würde ich sagen aber er muss drunter leiden. Die die Entscheidungen treffen hab das Problem bestimmt nicht das sie nicht wissen wohin mit dem Müll.
    Aber schlimmsten finde ich die Streiks der Autobahnmeisterein, die in der jetzigen winterlichen Situation mit einem "Notdienst" meinen die Straßen frei zu bekommen. Wie ist das it ihrem Gewissen verantwortbar?
    Gestern im Fernsehen gabs noch einen super Komentar von einem Angestellten der meinte, ja dann müssen die Autofahrer eben Vorsichtig fahren. Ich finde das von verdi unverantwortlich die Streiks immer weiter auszubauen. Ich bin mal gespannt wann einer mit ner Klage kommt weil es auf die Vernachlässigung der sicherungspflicht zurückzuführen ist.

    Was macht verdi dann?? Und was machen die Angestellten wenn ihre Firmen Schmerzensgelder zahlen müssen???
  • also des stimmt nicht..

    wenn man 38,5 std arbeitet und des gleiche geld wie bei 40 std kriegt würde ich auch streicken

    warum soll ich mehr std arbeiten wenn ich des gleiche geld wie davor bekomme!!!!

    also wenn sie die löhne auch erhöhen würden würden sie auch arbeiten glaub ich mal!!!
  • In einem anderem Forum hatte mal jemand errechnet das wenn man die Zeit nimmt (18 min/Tag) multipliziert mit den jetzigen Mitarbeitern koennte man von dem Geld etwa 20000 neue Arbeitsplaetze schaffen. Das steht aber der Gewinnmaximierung der Firmen entgegen. Daher versucht man alles den Leuten noch weniger Geld zukommen zu lassen. Mal etwas sinieren:
    1. man zahle den Angestellten weniger Geld
    2. man laesst sie laenger woechentlich arbeiten
    3. man erhoeht das Renteneintrittsalter bis hin zur Abschaffung
    4. man streicht die Sonderzulagen (KK, Urlaub etc)
    und so weiter. Was hat man denn dann? SKLAVEN!! Nur Sklaven koennen nicht einkaufen also sinkt der Konsum. Daher muessen dann wieder Leute entlassen werden, Firmen gehen pleite und so weiter.
    Durch die Habgier einzelner wird das ganze System zerstoert. Daher ist es richtig das man sich nicht alles gefallen laesst. Wehret den Anfaengen. Daher finde ich es richtig das gestreikt wird. Gerade so trifft man des Pudels Kern (IceCube1). Deine Aussage (die zweite) hat aber auch was richtiges. Gleicher Lohn fuer gleiche Arbeit. Egal ob West oder Ost, Mann oder Frau.

    Gruss Schinderhannes
    der schon wieder vom Sozialismus traeumt :D
    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode
    verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten
    verkommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Geld nicht von alleine
    programmiert.
  • Insegsamt kann ich nur beobachten, das die jetztige erwachsenen + alte Generation über Ihren Verhältnissen gelebt hat. Und wenn man dann nun dies ändert, indem man den einzelnen Berufsgruppen nach und nach etwas kürzt, gehen immer genau diese Berufsgruppen auf die straße, weil jeder meint, das es den anderen besser geht.
  • Man merkt das du noch sehr jung bist (Mr, Anderson). Wir haben nicht ueber unsere Verhaeltnisse gelebt!! Im Gegenteil! Wir haben nicht das bekommen was uns eigentlich zustehen wuerde. Du bist 17 (laut deiner Angaben). In dem Alter habe ich schon gearbeitet. Ebenso die die mindestens in meinem Alter sind oder aelter! Du hast von Wirtschaft und Politik nicht wirklich Ahnung, richtig? :depp:

    Gruss Schinderhannes
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  • @ Schinderhannes

    Das ist immer leicht gesagt, dass man "eigentlich nicht das bekommen hat, was einem zusteht". Darüber denkt jeder anders, aber sobald es um einen selbst geht ist es nie zu viel.
    Ich zitiere dazu gerne einen meiner ehemaligen Lehrer: "Ich bekomme auch nicht das, was ich verdiene."
    Heutzutage kann man, meiner Meinung nach, sehr froh sein, wenn man Arbeit hat und sich nicht mit dem Arbeitsamt beschäftigen muss.

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  • Hi!
    auch wenn ich erst 17 bin, so arbeite ich doch schon und bin (gegenüber dem gleichjährigen Durchschnitt) in Politik schon gebildet.

    Es steht aber nun mal fest, das zwar nach dem Krieg einiges geleistet wurde, aber danach hat man mehr ausgegeben als man hatte, in der Hoffnung das das Wirtschaftswunder dauerhaft wäre.

    Zum Beispiel wurde die Pflegeversicherung soweit ich weiß, gleich nach der Einführung aktiv, das heißt die nichts eingezahlt haben wurden auch schon behandelt.

    Und irgendwo müssen ja auch die 1.489.845.741.011 € Schulden (steuerzahler.de/webcom/show_softlink.php/_c-33/i.html)
    hergekommen sein, schließlich hatten wir nach Kriegsende ein bisschen weniger an Schulden.

    Und was auch sehr betrüblich ist, das deutschlandweit die meisten Wasserversorgungen und Stormversorgungen zwar funktionieren, aber alle doch sehr alt sind.

    Und wie das mit der Altersvorsorge für mich funktionieren soll, hat mir leider auch noch keiner erzählen können.

    //edit:

    Ich selbst kenne auch ein paar Leute, die schon älter sind und selber behaupten das sie über Ihre Verhältnisse gelebt haben.
  • @ Mr, Anderson

    Naja, es wird ja nicht in ganz Deutschland gestreikt bei der Müllabfuhr. Das kommt immer darauf an in welchem Bundesland du wohnst.

    Aber bei uns holen sie inzwischen den Müll wieder ab, aber das nur weil wir in der Sperrzone (Vogrlgrippe) wohnen. Das macht dann der Bund...

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  • Also ich finde den Streik nicht in Ordnung.

    1. weil viele von denen, die streiken, gar nicht wissen, für was sie da streiken (der TVöD regelt ne Menge mehr als die Arbeitszeit) und sich bloss von der Gewerkschaft was einreden lassen

    und vor allem

    2. weil Ver.di durch den Streik die Gesundheit von uns allen auf's Spiel setzt. Da ist der Müll nur ein Thema, viel schlimmer finde ich es, wenn der Räum- und Streudienst ausfällt und dadurch ne Menge Unfälle mit Sach- und Personenschäden passieren. Da hört der Spass einfach auf! Und wenn dann, wie in Stuttgart passiert, auch streikunwillige Arbeiter am Arbeiten gehindert weden, weil die Gewerkschaft die streiken lässt, die im Depot das Streusalz ausgeben, ist das für mich fahrlässige Körperverletzung (das wird in Kauf genommen!).

    Und dazu:

    IceCube1 schrieb:

    Und was ist mit den Arbeitnehmern im Osten die Arbeiten schon lange 40 Stunden


    noch eine Ergänzung:

    Beamte machen oft dieselbe Arbeit und haben schon Wochenarbeitszeiten von bis zu 42 Stunden (Bayern). Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
  • stevbull schrieb:

    weil Ver.di durch den Streik die Gesundheit von uns allen auf's Spiel setzt.

    Du liest scheinbar zuviel die Bildzeitung oder wie?

    In welchem Bundesland war die Loesung nach der schwere der Koerperlichen Arbeit zu gehen? Die die koerperlich schwer arbeiten 38,5 h/w bis hin zu 39,5 h/w bei den die im Buero arbeiten.
    So sollten alle Bundeslaender ihre Tarife aushandeln. Denke mal das ist bestimmt fuer alle die beste Loesung.

    Gruss Schinderhannes
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  • Schinderhannes schrieb:

    Du liest scheinbar zuviel die Bildzeitung oder wie?


    Nee, ich bevorzuge, F.A.Z., Focus & Spiegel... :D

    Ich denke mal, du hast mein Posting nicht richtig gelesen. Ich hab bemängelt, dass Ver.di dort die Leute streiken lässt, wo WIR als Bürger in UNSERER Gesundheit beeinträchtigt werden könnten, siehe Müll & Winterdienst.

    Und das hat Ver.di anscheinend auch eingesehen. Ich hab heute im Radio (auch ne Informationsquelle, die ich gegenüber BILD bevorzuge) gehört, dass sie ihre Taktik dahingehend ändern wollen, dass künftig mehr die Arbeitgeber und weniger die Bürger betroffen sind.

    Bloss, dass der Winter fast rum ist und der Müll oft schon von Privatfirmen weggeräumt wurde...

  • noch eine Ergänzung:

    Beamte machen oft dieselbe Arbeit und haben schon Wochenarbeitszeiten von bis zu 42 Stunden (Bayern). Wo bleibt da die Gerechtigkeit?


    ^^Meine Eltern zum Beispiel sind bei der Berufsgenossenschaft im Öffentlichen Dienst(!) nur das sie Beamte sind. Wie schon gesagt die Meisten haben auch keine Vorstellung was mit "Öffentlichen Dienst" gemeint ist, da viele leute schon meine Eltern angesprochen haben warum sie nicht streiken... Ich denke die Medien leisten ihren Teil dazu.

    Der Müll bei uns in Hamburg ist schon Extrem !
    In der Mönkebergstrasse (Einkaufsmeile HH) liegen die MCD Tüten auf der Strasse wie im Herbst die Blätter. Eine Frecheit ! Meine Eltern arbeiten schon lange 42 Std und mehr .
    -Bekommen KEIN Weihnachtsgeld
    -Bekommen KEIN Urlaubsgeld
    (wenn ich KEIN sage spreche ich von Beträgen knapp unter der 300€ grenze)

    Und jetzt bitte keine Argumente "Kündigungsschutz" ...
    Die Verhältnisse sind auch nicht gerade toll wenn man vom Norden in den Süden verlegt wird :( !

    Mfg Spawn
    [COLOR="Blue"][SIZE="1"]And he said, "Take this pill..." And she did.
    And then she said, "What did you just give me?"
    "Ecstasy." he said. And then...[One Night in NYC - "The Horrist"][/SIZE][/color]
  • Das man beim Muell streikt (unter anderem) ist doch schon richtig. Nur leider sind die Politiker anscheinend sehr taub auf dem Ohr oder die fuehren noch was ganz anderes im Schilde. Das der Streik schon so lange geht ist eigentlich eher selten. Warscheinlich wollen die das genauso aussitzen wie bei Hass IV?! Allerdings hoffe ich doch das der finanzielle Boomerang fuer die Kommune noch kommen wird, wenn die Buerger sich weigern fuer die Zeit der Streiks die Muellgebuehren, Strassenreinigungskosten etc nicht zu bezahlen. Das man Streikbrechende Firmen eingesetzt hat deutet aber schon darauf hin das man versucht sich nicht mit ver.di zu einigen .
    Sorry auch wenns einigen schon stinkt. Der Streik wird noch ne ganze Weile weitergehen.

    Gruss Schinderhannes
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