Syriana

  • Film-Kritik

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  • FILM - KRITIK: SYRIANA

    Also, ich habe mir den Film vor einer Stunde im Kino mit meinem Vater angeguckt und habe so wie er (fast) Nichts verstanden. Es waren einfach viel zu viele Handlungstränge aufeinmal, es wurde auf keinen Charakter richtig eingegangen, man wusste nicht was die einzelnen Nebengeschichten beim Zuschauer bewirken sollten, wie zum Beispiel das der Vater des Schwarzen dauernd vor der Haustür besoffen rumsitzt oder warum der Sohn im Pool sterben musste. Das Thema war einfach ein viel zu großes um es als Regisseur in einem gut zusammengefassten Film für den Normalbürger ohne großes Hintergrundwissen verständlich und unterhaltungsreich darzustellen. Der Chinesische Markt und dessen Konkurenz zu Amerika, der Muslimische Glaube, die Araber und ihr Scheiche, der Amerikanische Wirtschaftsmarkt sind viel zu große Themen um sie in 128 min Film dem Zuschauer verständlich zu machen. Ich fand den Film zu komplex, es war ähnelte mehr einer Dokumentation als einem CIA - Thriller, die Charaktere in Bezug auf die Handlungen und ihre Rolle in dem Film waren unklar und vorallem frage ich mich, was der Film mir jetzt sagen sollte. Der Film hätte noch gut hundert Stuunden weitergehen können schließlich ist das Geschäft um Öl ein ewiger Kreislauf und das was mir dort gezeigt wurde kannte ich sowieso zum großen Teil schon.


    Was meint ihr zu dem Film?
    ab sofort bin ich ein ganz feiner.....
  • @Mabe

    Wenn du eh schon alles wusstest über Öl usw., dann hättest du den Film aber verstehen müssen, denn ich stimme absolut zu, dass der Film im vergleich zu 99% aller anderen Hollywoodfilme, anstrengend zugleich aber extrem gelungen ist.

    So nun zu meiner Kritik:

    Syriana ist ein Film der "Traffic" Macher... Und das merkt man ihm an! Viele Stränge mit schnellen Schnitten zu einem ganzen zu vereinen, dass in sich stimmig ist, ist sehr schwer und gerade deshalb ist Syriana so einzigartig gelungen. Gute Schauspieler, ein starkes Drehbuch, schöne Kameraarbeit und der erstklassige Schnitt (würde zu Recht einen oscar bekommen...)zeichnen diesen Film aus. Es stimmt, dass die von dir ausgesprochenen Handlungsstränge nicht ganz erklärt werden, aber sie sollen nur demonstrieren, wie schwer es ist bei diesem "Riesengeschäft" noch eine Art Familienleben beizubehalten. Traurig und erschreckend fand ich z.B. nicht das Verhör in der Mitte des Films, sondern wie jeder und wirklich jeder wusste dass überall Korruption herrscht und keiner dagegen etwas tut. So ist der Lauf der Zeit und einen sozialkritischeren amerikanischen Film werden wir wohl in der nächsten zeit nicht zu sehen bekommen. Ich weiß, dass 90% von euch den Film als langweilig und unnötig abtuen werden, hat man allerdings zumindest mal ein bisschen Offenheit dem Thema und dem Film gegenüber, kann man einen sehr guten amerikanischen Anti-Amerika Film bewundern ;)

    8/10
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    Profillink
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  • DESTINATOR schrieb:

    Ich weiß, dass 90% von euch den Film als langweilig und unnötig abtuen werden,
    Ich denke die Quote könnte noch höher liegen. :D
    Es geht mit persönlich weniger um langweilig.Der Film war wirklich keine leichte Kost.Und was mich wahnsinnig genervt hat, das der halbe Film mit Untertiteln unterlegt war.Das ist nach München mittlerweile der 2.Nah Ost Film.Ich hoffe Hollywood ruft 2006 nicht das Jahr der Untertitel aus.Mir gehts nämlich gaaaaanz gewaltig auf den .........
    Nach der 2. von 3 Cds war Schluß und das war mehr als gut so.
    Selbst wenn ich die Untertitel weglassen würde, bleibt er mir irgendwie zu eintönig und mehr als langatmig dazu.Bis da Spannung aufgebaut wurden ist, sind die meisten eingeschlafen.
    Bei einem Movie wo so "großen Stars" mitspielen ist es ne ziemliche Entäuschung.Liegt aber auch eher am Drehbuch;Umsetzung;Regie.

    2/10
    Nach München der nächste Flop Film 2006.
  • Ich muss allerdings sagen, dass München schon noch etwas besser war als Syriana. Syriana hatte einfach zu viele kleine Handlungen und auf keine wurde wirklich intensiv eingegangen. Ich als Zuschauer hatte keine Person an der ich mich orientieren konnte, bzw die ich auch mochte. Es gab keine "Guten" sondern nur "Schlechte/Böse". Man musste sich als uschauer alles selber erklären und zusammenbasteln. Vorallem hätte der Film nach dem Tod von George Clooney und dem Prinzen noch weiter gehen können, schließlich ist das Alles ein ewiger Kreisluaf....aber naja...für mich ein Flop, den das was die dort alles erzählt haben, wusste ich fast alles schon.
    ab sofort bin ich ein ganz feiner.....