zukünftige Gesellschaftform - kann der Kapitalismus bestehen bleiben oder kommt etwas

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  • zukünftige Gesellschaftform - wird der Kapitalismus bleiben???

    Hey Leute,

    in letzter Zeit habe ich mich sehr viel mit dem Kapitalismus und dem Marxismus auseinandergesetzt!

    Mir stellt sich dir Frage, ob der Kapitalismus als Wirtschafts- und Gesellschaftform eine Zukunft hat oder ob etwas anderes kommen wird, wie z.B der Marxismus.

    Folgende Ansätze:
    - Kapitalismus ("Geld regiert die Welt")
    - Marxismus
    -vll auch andere Formen....
    - Globalisierung ( der Schritt in den Marxismus??? (Marx) )
    -Realsozialismus

    Freue mich auf eure Beiträge

    MfG.:
    Blackhorror
  • Geld wird nicht mehr lange die Welt regieren.
    So denke und hoff ich zumindestens.
    Siehe:
    Die Armen werden immer mehr von den Reichen ausgebeutet.
    Ein Ungleichgewicht an Geld- und Sachwerten entsteht zwischen der reichen und armen Schicht.
    Who got the Life?
  • wie sich unsere gesellschaft in zukunft verändern wird ist schwer zu sagen aber ich denke mal das es so sein wird wie die reichen industrieländer es haben wollen.
    Den mehr oder weniger bestimmen die länder das bild unserer gesellschaften (ausnahmen: islamische und noch kommunistische Länder).
    ich denke mal das das geld noch für eine lange zeit eine grosse rolle in den westlichen ländern spielen wird, und die sozialen einrichtungen werden zurück gehen zumindest in den ländern wo es einfach finanziell untragbar ist

    in einem anderen block, die islamischen länder wird wie seit jeher der islam also die religion die gesellschaft dort bestimmen imho keine grossen veränderungen, bei den vereinigten arabischen emiraten wird es wahrscheinlich mehr kapitalismus geben da sie an tourismus (eher weniger;)) und dem zu exportierendem roh-öl sich eine goldene nase verdienen.

    dann hätten wir noch den kommunistischen block (china lässt grüßen) meiner meinung nach ist dies der interessanteste part auf unserer welt, da sich der kommunismus anscheinend mit dem kapitalismus vereinigt, doch die frage ist ob der kapitalismus dort die oberhand gewinnt und china sich verwestlicht oder ob es eine mischform geben wird und durch den entstandenen reichtum chinas, eine sozialversorgung ohne gleichen entstehen wird (dabei anzumerken das die sozialversorgung nur in den städten und vororten gewährleistet werden kann, da die imense chinesische bevölkerung eine für alle gleiche versorgung ausschliest)

    und zu guter letzt die dritte welt länder ins besondere afrika
    da kann ich die situation überhaupt nicht einschätzen einerseits nehmen sie jede hilfe an die sie kriegen können, aber andererseits wollen sie auch unabhängig sein
    eine vermutung die ich aüssern kann ist, das sich afrika (zumindest die meisten afrikanischen länder) stark vom islam geprägt werden was heute schon der fall ist

    p.s.: entschuldigt die rechtschreibfehler, wenn einem was inhaltlich nicht klar ist dann bitte nett fragen was es zu bedeuten hat (post bzw. pn)

    konstruktive kritik erwünscht^^

    mfg ~BÂЯ~
  • Also China betreffend kann man wohl kaum noch von Kommunismus sprechen. China wird regiert von einem "Gremium der Wirtschaftsriesen", was ja wohl kaum der Ideologie von Marx entspricht.
    Aber, dass die Entwicklung dort äußerst interessant ist denke ich auch. Wenn man sich mal den Wachstum in allem Bereichen anschaut...
    Aber zukunftsweisend ist wohl auch die zunehmende "Westorierntierung" Chinas.

    Als Beispiel der Bau von Wolkenkratzern und architektonischen Meisterwerken:
    Allein in Shanghai sind in den letzten 15 Jahren mehr Hochhäuser entstanden als in New York in einem Jahrhundert. Um die zu bauen werden alte, von chinesischer Kultur zeugende Bauwerke hemmungslos abgerissen und jedes neue prestigeträchtige Objekt ist von westlichen Architekten entworfen. Aber wie China beim Bau vorgeht mutet doch noch sehr kommunistisch bzw diktatorisch an: Zwangsumsiedlungen und dergleichen sind an der Tagesordnung
  • Reggae Gandalf schrieb:

    Also China betreffend kann man wohl kaum noch von Kommunismus sprechen. China wird regiert von einem "Gremium der Wirtschaftsriesen", was ja wohl kaum der Ideologie von Marx entspricht.
    Aber, dass die Entwicklung dort äußerst interessant ist denke ich auch. Wenn man sich mal den Wachstum in allem Bereichen anschaut...
    Aber zukunftsweisend ist wohl auch die zunehmende "Westorierntierung" Chinas.


    Aussenpolitisches hat China nicht viel mit dem Kommunismus gemein, innenpolitisch jedoch schon. Das klassisch-kommustische Einparteiensystem besteht schon seit '49, Wahlen sind ebenfalls seit diesem erwähnten Jahr nicht mehr gehalten worden und offiziell ist die Religionsausübung in China noch immer verboten - typische kommustische Eigenschaften.
    Eigentlich machen es die Chinesen recht klugt, die Wirtschaft kurbeln sie mit kapitalistischen Mitteln an, und das Volk halten sie dennoch mit dem Kommunismus unter Kontrolle.
  • Schotti schrieb:

    Wahlen sind ebenfalls seit diesem Jahr nicht mehr gehalten worden und offiziell ist die Religionsausübung in China noch immer verboten - typische kommustische Eigenschaften.


    Ja, das stimmt schon, aber es ist irgendwie schade, dass sowas heutzutage als typisch kommunistisch angesehen wird und trotzdem noch die Ideale von Marx als "Begründung" der Machthaber angeführt werden
  • Meiner Meinung wird sich die Gesellschaft in die Richtung "Reiche werden reicher, Arme werden ärmer" entwickeln.

    Desweiteren denke ich, das Konzerne noch viel mehr Einfluss bekommen werden und diesen dann auch zeigen werden. D.h Gebiete die Konzernen direkt gehören und auf denen sie tun und lassen können was sie wollen.

    Vllt. teilt ein Durchbruch in der Gentechnologie die Bevöökerung in zwei Teile - die modifizierten und die nicht modifizierten.
  • Ja, dass die Unternehmen an Macht gewinnen ist wohl durchaus denkbar. Ich könnte mir sogar (leider ziemlich gut) vorstellen, dass in der Zukunft Länder und Staten "unnötig" werden und von Konzernen geleitet werden. Das ist ja heutzutage schon beinahe der Fall (siehe "Lobby-Regierung" Amerika) nur wird noch der freundliche Anschein der Demokratie gewahrt - was sollte auch sonst die Rechtfertigung für die kreuzzugähnliche gewaltsame Machtausdehnung sein?
  • Natürlich werden die Unternehmen mehr Macht gewinnen......
    Wenn wir ehrlich sind, kann man jetzt schon sagen, dass sie Wirtschaft über der Politik steht, also nicht mehr kontrollierbar ist.......Die Wirtschaft selbst übernimmt die Kontrolle (in der Politik,......).
    Was auch stimmt ist, dass es an Hand der Globalisierung zu einer "Vereinheitlichung" kommt, d.h. dass Nationalstaaten verschwinden werden, eine überwiegend gleiche Kultur, etc. es geben wird.....

    Dort muss man den Schnitt setzten...... wenn dies geschieht, kann man vom Höhepunkt der Globalisierung (somit vom Kapitalismus) sprechen.....
    Nun ist die Frage, ob sich die Weltbevölkerung dieses lange gefallen lässt.....

    Geht man zurück zum Marxismus gilt dieses Verfahren (Globalisierung) als Bedingung für den Sozialsimus nach Marx......
    Es werden ja keine Nationalstaaten mehr exestieren (die Welt wäre praktisch eins, überspitzt gesagt), usw......kurz und knapp eine Vereinheitlichung ......und das sind die Aspekte die beim Realsozialsimus (bestes Beispiel Sowjetunion) gefehlt haben.....

    Meiner Meinung nach ist die Globalisierung ein großer Schritt in Richtung Sozialsimus/Marxismus bzw. eine Bedingung dafür ,dass
    dies auch klappt...... daher darf man dieses auch nicht mit dem Kommunismus/Sozialismus vergleichen, der exestierte bzw. exestiert......

    Allerdings wird es noch lange dauern bis das, was ich beschreibe eintritt, da der schlimme und grausame Höhepunkt des Kaptitalismus/Globalisierung noch nicht erreicht noch lange nicht ist.
  • Eigentlich hat sich in den letzten 100 jahren gar nicht verändert, der so offt beschriebene Kapitalismus befindet sich seit über hundert Jahren in der hand einiger mächtiger Familien (Darunter sehr viele deutsche ,auch wenn die namen durch Genarationen vermischt sind ) das sind die selben Familien die im dritten Reich einen gewissen Adolf H. aus dem Landsberger Gefängniss geholt haben aus Angst vor einem Wahlsieg der Komunisten in deutschland. die sitzen heute bei Siemens Mercedes und Vw in den Aufsichträten gemeinsamm mit unseren gewählten Volkvertretern.
    zum ersten handelt es bei diesen Fam. nicht um Nazis ,was auch niemand behaubtet hat, sondern höchstens um Preusen mit dem Traditionsbewustsein das es nur eine herschende Klasse gibt.
    zum zweiten wer war 1. bürgermeister der Stadt Berlin nach dem Krieg wer ist heute der starke mann bei Vw bzw. Porche.
    Was ist mit den Familien Tyssen, Flick u. Abse. Es giebt kaum ein Weltkonzern wo sie nicht die Finger drinn haben.
    Mfg manitu
  • Weder befindet sich der "Kapitalismus in der Hand mächtiger Familien" noch handelt es sich bei diesen "Familien" durchweg um Nazis. Dies mag zwar auf einige Konzerne zutreffen aber nicht auf alle. Auch wenn solche Verschwörungstheorien ganz spannend klingen, wahr sind sie meist doch nicht. Zumal in unserer Zeit, in der man bei 51% Beteiligung eine Firma kontrollieren kann.

    PS: @ duplex: das war kein vollzitat, aber ist jetzt auch egal
  • Hi,
    tja, ich gebe dem Kapitalismus in seiner jetzigen Form mal noch 50 Jahre, dann hat er sich auch alleine zugrunde gerichtet. Globalisierung ist an und für sich nicht unbedingt schlimm, aber er wird meiner Meinung nach gedankenlos betrieben. Produkte werden im Ausland hergestellt, aber in Deutschland vertrieben - dort, wo die Leute kein Geld mehr für eben diese Produkte haben, weil sie durch die Globalisierung arbeitslos geworden sind. Oder Produkte, die noch in Deutschland gebaut werden, sind mittlerweile so "luxuriös", daß sie nur noch im Ausland vertrieben werden können. Aber irgendwann ist der Markt abgesättigt - die hohen Preise können nicht mehr gehalten werden bzw. der Absatz bricht ein. In den Billigproduktionsländern wäre ein großer Markt, nur sind die sehr hochwertigen Produkte zu teuer, als daß sie dort jemand kaufen könnte.

    Spätestens zu diesem Zeitpunkt werden dann "Weltverbesserer" auf den Plan kommen. Leute, die viel dafür kassieren, um über neue Wege aus der Krise zu diskutieren. Und hoppla: Dann wird man den Marxismus (ich benutze mal absichtlich nicht das Wort "Kommunismus", weil das immer zu Mißverständnissen führt) neu entdecken.

    Oder anderes Szenario. Es wird nicht mehr zu den Weltverbesserern kommen, da die ausgebeuteten Länder revoltieren. Schließlich wollen sie auch unseren Standard, aber wenn sie den haben, können die reichen Länder ja nicht mehr billig produzieren... Also großer Knall, neue Weltordnung... Hoffentlich bekomme ich dann noch ne Rente :)

    Gruß D-Lux
  • - Globalisierung ( der Schritt in den Marxismus??? (Marx) )


    Hmm also Globalisierung in der heutigen Form also als Raubtierkapitalismus ist nicht zu stoppen und wird sich nicht selbst zerstören sondern dazu führen dass die reichen über die armen totale macht ausüben können.

    Achja und was dagegen tun? Solange es nicht extrem schlimm wird kann man sowieso nichts tun und wenns zu extrem wird wird zu nem weltkreig führen und dann beginnt der spass von neuem, so long...
  • Also meiner Meinung nach wird der reine Kapitalismus fürher oder später (leider eher später) ein Ende finden.

    Der jetzige Kapitalismus lebt nur von der Ausbeutung der Rohstoffe, der Natur und der Menschen. Im Augenblick ist der am erfolgreichsten, der ohne Skrupel die Rohstoffe einschließlich Energien, die Natur und die Menschen ausbeutet. Das kann aber nicht dauerhaft funktionieren.

    Die Rohstoffe und Energien werden irgendwann knapp werden.

    Die Natur kann man nicht ohne Folgen dauerhaft schädigen. Die Kapitalisten achten die Natur doch auch jetzt schon nur dann, wenn sie von der Politik dazu gezwungen werden. Und leider können sie im Rahmen der Globalisierung ihre Umweltverschmutzung in andere Länder verschieben, der Gewinnmaximierung zuliebe.

    Und irgendwann werden auch die Arbeiter sich wieder zusammenfinden (global) und gegen die Ausbeutung vorgehen. Leider geschieht das, wie in der Vergangenheit auch, immer erst mit langen Nachlauf und wenn die Kapitalisten es übertreiben.

    Wir haben ja weltweit agierende Unternehmen aber leider noch keine globale Gewerkschaften.
  • dazu kann ich nur sagen, dass die kapitalisten von knapper werdenden Rostoffen profitieren. Für Spekulanten ist das ein gefundenes Fressen, denn dann können sie noch schneller und mehr geld damit machen, was denkst du warum der ölpreis so hochschnallt. Ein geringer Faktor ist da nur die Wirkliche Knappheit, tatsächlich sind jedoch Spekulanten am Werk!
  • Eine Frage checkeins:
    Was hat das denn jetzt mit der zukünftigen Gesellschaftsform zu tun????

    Das was du beschrieben hast, ist ein Aspekt vom Kapitalismus, erklärt aber nicht, was in der Zukunft passiert.......

    MfG.:
    Blackhorror
  • ich glaub nicht das etwas anderes kommt so lange es menschen gibt wird es auch Kapitalismus geben ist zwar ******** weil da durch deutschland immer mehr verarmt aber ich denke man kann dis nicht aufhalten oder sogar ändern

    mfg Br4inD34d:confused:
  • Das ist es doch gerade.......Deutschland und weitere Wohlstandsländer verarmen oder werden verarmen!!! Es ist doch klar, dass diese Länder sich sowas nicht gefallen lassen werden.....Vor allem die Arbeiter werden sowas nicht akzeptieren......Natürlich wird es dauern bis dies eintritt, aber meiner Meinung nach, muss es sein!!!
    (Wie ich schon mal gesagt habe, find ich die Vorstellung nicht schlecht, dass Kapitalismus/Globalisierung ein großer Schritt in den Marxismus ist......)

    MfG.:
    Blackhorror
  • also meiner meinung nach, wird es so kommen, dass die konzerne ihre fabriken weiter in die ärmeren länder verpflanzen werden und dadurch es bei uns noch weniger arbeitsplätze geben wird wodurch wir verarmen und der markt sich wieder zu den fabriken verschieben wird, da es bei uns keine kaufkraft geben wird..... und dann dreht sich das ganze entweder wieder, da man bei uns billiger produzieren werden kann oder es kommt durch eine revolution zu einer neuen gesellschaftl. ordnung.... wird aber auf jeden fall noch lange dauern....
    bin schon sehr müde, also sry für mögliche unverständlichkeit ;)
    gn8
  • Der Kapitalismus bleibt noch ewig in Europa und weswegen: Weil immer die Reichen die Macht haben werden und die Fäden ziehen und die haben ja keinen Grund am System was zu ändern. Höchstens eine massive religiöse Bewgung o.ä. könnte daran etwas ändern.

    MfG hänker