Unfallversicherung in Anspruch nehmen

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  • Unfallversicherung in Anspruch nehmen

    Hallo,
    kann mir jemand sagen, ab welchem Betrag ich eine Unfallversicherung in Anspruch nehmen soll??? Man wird dann ja automatisch hochgestuft. Vielleicht kennt sich ja einer von euch damit aus. Wäre nett, wenn ihr mir helfen könntet. Vielen Dank!!!

    Mfg.
    Burnquist82 :hot:
    All we need is just a little patience!!!
  • :D

    kann es sein das du hier etwas verwechselst?

    du meinst nich zufällig eine KFZ-Haftpflichtversicherung bzw Vollkaskoversicherung?

    Bei einer ganz normalen Unfall-Risiko-Versicherung (eine Person ist versichert) wird man nicht gestuft, zumindestens ist mir soetwas nicht bekannt.

    Also sagmal was du nun meinst, dann wird dir auch geholfen
  • Ich geh mal davon aus, daß es um einen KFZ-Unfall geht, und die Haftpflicht.
    Deswegen wäre der Thread im Auto-Forum auch gut aufgehoben :rolleyes:

    Falls es also um einen Autounfall geht, gibt es keine Aussage, bis zu welchem Betrag man selber löhnen sollte. Das hängt von vielen Faktoren ab.
    Der wichtigste ist erstmal deine SF-Klasse, die du hast, und wohin du absackst. Das hängt scheinbar wieder von der Schadenssumme ab.
    Dabei ist nicht nur die Erhöhung im ersten Jahr wichtig, sondern auch die Folgejahre.

    Beispiel ausm Netz schrieb:


    Der Fahrer eines Audi A3 1.8T verursacht beim Ausparken einen Schaden an einem anderen Fahrzeug in Höhe von 350 Euro. Bisher fährt er in der Schadenfreiheitsklasse 2 mit 85 Prozent. Durch die Rückstufung in die Schadenfreiheitsklasse ? (140 Prozent) steigt die Prämie für seine Kfz-Haftpflichtversicherung von 440,12 Euro auf 880,22 Euro pro Jahr - der Beitrag verdoppelt sich. Bis zum Erreichen der günstigsten Schadenfreiheitsklasse mit 30 Prozent summiert sich der Mehrbeitrag über die Jahre auf 1.477,51 Euro.

    Das Beispiel soll dir verdeutlichen was ich meine.
    Dann wären da noch so Fragen, ob eine Selbstbeteiligung fällig wäre, die kannste erst noch von der Schadenssumme abziehen, da du sie sowieso zahlen musst.
    Dann wär zu bedenken, wenn du das Geld aufnehmen müsstest, dann kannste die Zinsen, wieder von der Ersparnis der Versicherungs summe abziehen.
    Naja und dann besteht ja noch die Gefahr daß du noch einen Unfall hast, und deine Versicherungssumme dann noch deutlicher steigt.

    Es gibt aber die Möglichkeit erstmal die Versicherung zahlen zu lassen, und dabei alles mit dem 'Unfallgegner' zu klären, und dann im Nachhinein den Schaden zurückzukaufen. Das heisst du zahlst das nachträglich deiner Versicherung. Dazu haste dann 6 Monate Zeit.
    Allerdings kenne ich einen Fall, wo die Versicherung dann die SF-Klasse ein Jahr ruhen ließ, das heisst die Prozente wurden ein Jahr nicht weniger.

    MfG
    Werner
    [SIZE=2]
    Seit ich denken kann hasse ich nichts mehr, als wenn jemand meint er sei Gott und somit unfehlbar.
    Aber auch die werden, wenn sie ins Gras beissen von den Würmern gefressen [/SIZE]
  • Burnquist82 schrieb:

    Hi,
    erstmal danke an euch alle!!! Sorry, wegen der falschen Bezeichnung, handelt sich natürlich um die Haftpflicht. Steigt ca. um 10 oder 15%. Und der Schaden beläuft sich ca. auf 800.

    Mfg.
    Burnquist82


    Jede Versicherung bezahlt erst mal den angerichteten Schaden und teilt dir dann die Schadenshöhe mit (einige von sich aus, andere auf Anfrage) die rechnen dir auch aus, wie hoch die neue Versicherungsprämie wird und ob es sich für dich lohnt, den Schaden an die Versicherung zu bezahlen um den Schadensfreiheitsrabatt zu behalten und nicht hochgestuft zu werden.
  • Also das die schadensstufung von der schadenshöhe abhängt ist nicht richtig. es ist egal wie hoch der schaden ist, man wird gestuft sofern man nicht den erstatteten betrag an den VR zurückzahlt (kann man sogar in raten machen)

    Bsp von meiner Versicherung

    aktuelle SF-Klasse 15 (Jahr 2006)

    1. Schaden in 2006 neue SF-Klasse 6

    2. Schaden in 2006 neue SF-Klasse 2

    aber wenn nur ein schaden in 2006 passiert ist und man den 2. Schaden in 2007 verursacht wird man "nur" in die SF 3 eingestuft

    Also es ist wichtig wieviel Schäden man pro Versicherungsperiode hat.

    bei den meisten VR gibt es die möglichkeit sich es auch nachrechnen zu lassen ob es sich lohnt den schaden selber zu tragen oder ob ihn der VR übernimmt.