macht die EU den Staat kaputt?

  • Diskussion

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • macht die EU den Staat kaputt?

    Heissa was war das wieder für eine Nachricht heute Morgen...

    in Bayern werden österreichische Lehrer eingestellt, obwohl zig ausgebildete deutsche Lehrer auf eine Anstellung warten. Hintergrund ist wiedermal ein EU Beschluss

    Von einem Freund habe ich erfahren, dass Reiseunternehmen mit Bussen nur noch um die 50 Stunden in der Woche fahren dürfen und danach ein Fahrerwechsel notwendig ist. Was passiert? Es müssen immer min. 2 Fahrer on Board sein und die Preise gehen nach oben.
    Ein Hoch auf die Sicherheit könnte man meinen... DENKSTE Kontrollen beziehen sich verstärkt auf deutsche Busse, aber nicht auf ausländische

    Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

    Wie denkt Ihr darüber?

    meine Meinung ist, dass es sicherlich gut ist fremde Hilfe anzunehmen, aber nur dann wenn man sie braucht. Die AL Quote in Deutschland ist hoch genug, da sollte man zuerst schauen, dass man selbst auf die Reihe kommt.
    Was die Busfahrer angeht finde ich es eine Frechheit. Entweder gleiche Kontrollen für alle oder aber die Maximale Fahrzeit abschaffen. Das bisherige Modell war vollkommen in Ordnung.

    taurus
  • Ich denke im Allgemeinen macht nicht nur die EU sondern die ganze Globalisierung viel kaputt. Ganz besonders in solchen Wohlstands Ländern wo die Leute idR immer gut verdient haben kann es nur noch weiter bergab gehn weil die Konkurrenz wächst die es für weit aus weniger Geld macht.
    Das Lohnniveau sinkt hier ja auch schon stetig eine Zeitarbeitsfrima (ich nenne sie immer gern die modernen Sklaventreiber) die Hungerlöhne zahlt eröffnet nach der nächsten. Ist das nicht toll die Bevölkerung verdient dann zwar kaum noch was aber die deutsche Industrie ist wieder konkurrenzfähig :würg:
  • Es hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Leider passiest durch die Beschlüsse sowas was du oben geschrieben hast. Aber es werden andere Sachen ermöglicht z.B. durch irgendwelche Agrarbeschlüsse sind die Preise von Gemüse und so seit mind. 20 Jahren eher konstant geblieben. Auserdem besitzt Deutschland im Weltvergleich einen immer noch ziemlich hohen Lebensstandart, was natürlich nicht nur durch die EU passiert, aber sie hat schon ihren Teil dazu beigetragen.
    ¤[SIZE="1"]Über 200 Gameboy Roms[/SIZE]¤
  • Ich sehe in der EU auch eher Vorteile. Zwar gibt es sowohl negative Aspekte, aber ich denke, dass die EU in der globalisierte Welt uns eher Vorteile bringt.
    @ Board
    Die Globalisierung schafft aber auch viele Arbeitsplätze und ich glaube grade in Deutschland,als Exportland, dürfen wir nicht über die Globalisierung schimpfen.
    Außerdem hilft die Globalisierung ja auch vorallen Dingen der 3. Welt
  • huette87 schrieb:


    Außerdem hilft die Globalisierung ja auch vorallen Dingen der 3. Welt


    Ist zwar Offtopic, aber den Satz kann ich trotzdem nicht so stehen lassen. Die Globalisierung hätte das Potential den Menschen in der 3. Welt zu helfen, wird von den Industrienationen jedoch momentan ausgenutzt um sich auf Kosten der armen Länder zu bereichern.

    Beispiel Agrarsubventionen. Die Landwirtschaft wird in Europa so stark subventioniert, dass wir die Überschüsse nach Afrika verschicken und dort günstiger anbieten als die lokalen Bauern.

    Von diesen Subventionen gibt es noch viele, aber ein weiterer (gewollter?) Fehler der Globalisierung war die sofortige totale Öffnung der Märkte in der 3. Welt in einer Zeit in der sich langsam eine konkurrenzfähige Wirtschaft entwickelte. Sofort nach der Öffnung wurde dann der Markt mit europäischen, amerikanischen und asiatischen Produkten überschwämmt mit deren Qualität und Preis die lokalen Anbieter NOCH nicht mithalten konnten.

    Und wenn jetzt jemand meint: Dafür verlagern viele Unternehmen ihre Produktion nach Afrika... Das stimmt zwar (bedingt, da eher Asien), aber dies geschieht meistens in Freihandelszonen. Das bringt dem Staat keine Steuern und den Arbeitern wird nur ein Hungerlohn gezahlt. Der Gewinn verbleibt auch nicht im Entwicklungsland, sondern wird zum Firmensitz ins Industrieland transferiert. Es gibt keine Aufträge für lokale Zulieferfirmen, da sowieso nicht für den lokalen Markt produziert wird, also haben die Entwicklungsländer von den Produktionsauslagerungen der Industrieländer so gut wie nichts
  • Das kann ich ebenfalls nicht so stehen lassen ;)

    Das UNDP hat festgestellt, daß in den letzten 50 Jahren die Armut auf der Welt schneller abgenommen hat als in den 500 Jahren zuvor. In den letzten 30 Jahren hat sich das Durchschnittseinkommen in den Entwicklungsländern verdoppelt. Allein in den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Anteil der absoluten Armut - Menschen die weniger als einen Dollar am Tag verdienen - von 31% auf ca. 20% verringert.Während der letzten dreißig Jahre konnte der Anteil der Hungernden in den Entwicklungsländern von beinahe 40% auf nur 17% verringert werden

    Quelle: liberty.li: Der Marktplatz für mehr individuelle Freiheit eine wirklich gute Seite!

    Durch welchen Umstand,außer der Globalisierung sollte das geschehen sein?
  • Ich glaub du hast ein sehr komplexes Thema mit nidrigeren Beispielen angefangen; aber alle großen sachen bestehen aus kleinigkeiten :)

    wenn es schon um EU geht, ich finds das am Anfang war das gedachte Konzept gar nicht so schlecht . Aber man hat sich verrechnet:

    1. EU Länder sollen sich auf dem gleichen wirtschaftlichen Neveau befinden.
    2. jedes land soll seinen beitrag leisten um EU zu verbessern.

    Und was sehen wir, ein Gegenteil davon. Solche Länder wie Polen&Co. belasten nur EU und solche Länder wie Deutschland, Osterreich mussen EU auf eigenen Schulter tragen.

    Folge: Arbeitslosigkeit, Insolvenz...

    Also ich glaub EU macht wirklich unser Staat kaput, aber wir sitzen dort schon so tief drin, dass es nicht denkbar ist aus der EU rauszugehen. :(

    mfg Allonewalk
  • stimmt nicht ganz @ allonewalk.

    das ziel der osterweiterung, war eine erweiterung des raumes des frieden,wohlstand und sicherheit. die staaten können nur auf ein neues niveau kommen wenn man sie integriert.
    außerdem muss sich die eu stärken (wirtschaftlich und politisch) um auch weiterhin ein global player zu sein.

    ansonsten sind wir bald gegen china und indien nur ein kleiner staaten bund der nix zu sagen hat.
  • Jaaa, aber zu welchem Preis? Wie viel Gelder sollen denn noch weiter in die Osterweiterung fließen, wenn jene Staaten kaum fähig sind, den Euro zu stützen? Ich bin da sehr vorsichtig.

    Und zum Thema EU. Man sollte nicht vergessen, dass die EU nicht zwangsläufig auf das Wohl eines einzelnen Staates bedacht ist - Opfer müssen überall erbracht werden, fragt sich nur, ob wir Deutschen bereit sind, diese zu erbringen oder diese überhaupt erbringen können.
    Desweiteren werden wir indirekt von der EU zu großen Teilen geleitet. Mit Abkommen und Regulierungen übersäht gestaltet sich das Regieren unseres Landes weitaus schwieriger als ohne die mahnende Hand Brüssels über unseren Köpfen.

    Doch ich kann in einem Punkt zustimmen: Das wirtschaftliche Potential muss gestärkt werden ... zum Vorteil der EU. Der chinesische und bald auch der indische Markt sind bereits dabei, uns zu erdrücken. Man bedenke die Globalisierung!
  • aber durch die eu richtlinien wird auch manches einfacher ;) gibt dort 2seiten...

    "in die Osterweiterung fließen, wenn jene Staaten kaum fähig sind, den Euro zu stützen? "

    euro und eu sind 2 paar schuhe. und können nicht miteinander verglichen werden. es wird ne menge geld reinfließen, aber es ist nunmal notwendig, damit dein letzter satz auch umgesetzt wird!
  • Es ist halt ein Ausgleich der Wirtschaft: Das Potential weniger wohlhabender Länder steigt und das der Wohlhabenden sinkt. Meiner Meinung nach wird das soweit gehn, bis es sich in der Mitte eingependelt hat.
  • Ein Thema ging in der letzten zeit durch die Pressen
    die Politker bekommen einfach nur viel zu viel Geld

    Wenn man das Geld der Politiker mal besser verteilen
    sprich Geld gegen angemessene Leistung im passenden rahmen

    so würde die Wirtschaft allein nur in Deutschland um so einiges mal anders aussehen.

    Die sollen mal diese neue Reform mal durchgreifen.
    Ich glaube da haben wir alle was von.
  • Ich finde die EU gut.
    Jetzt ist es nämlich schwieriger den staat zu be********n....ich sag nur Käseunion.

    ich erklär die Käseunion jetz mal an einem beispiel.:
    Schweiz produziert Käse --> Schweiz exportiert nach Italien und kassiert Förderung für Agrarproduktexport--> Italien muss Zoll und Mehrwertsteuer zahlen bekommt es aber zurück da Käse von Firma zu Firma und nicht zu Endverbraucher verkauft wurde --> Italien exportiert nach Österreich und kassiert Förderung --> Österreich spart sich auch wieder MwSt und Zoll --> Österreich verkauft an Deutschland und kassiert Förderung --> Deutschland spart sich auch MwSt. und Zoll --> Deutschland exportiert wieder zurück in die Schweiz und kassiert Förderung --> Schweiz spart sich auch MwSt. und Zoll --> 4 Länder haben Förderungen erhalten keine Mwst oder Zoll bezahlt aber am eigentlichen Lagerstand hat sich nirgendwo etwas verändert. Schweiz kann den Käse billig verkaufen und alle sind happy XD

    ist seit der EU nicht mehr möglich da die förderung ins ausland entfällt.....

    Wenn schon jemand den Staat bescheist dann will ich schon ein stück vom kuchen abhaben ^^
  • Tja, das Ganze nennt man nun mal Globaliesierung und die hat wie so oft im Leben ihre Vor -und Nachteile. In diesem Fall ist es jetzt nicht so gut für die deutsch Wirtschaft, aber im Grunde genommen profitiert doch jeder durch die Globalisierung, denn ich denke kaum, dass du noch ohen ausländische Produkte z.B. auskommen kannst ?! Ohne Globalisierung würden wir fast noch in der Steinzeit leben !!!!
  • wenn ich deinen post so wahr nehme wie er da steht ist er falsch, denn es gibt auch verlierer der gl. um anderson mal den weg abzuschneiden und es nicht in eine andere diskussion zu leiten ( hehe ;) )

    gerade entwicklungsländer werden von unternehmen (westl.) ausgebeutet, dort herrschen billigere löhne, kein sozialstaat etc...

    aber wenn ich dein post mal nur auf dich und mich ;) bezieh hast du natürlich irgendwo recht.
  • ja gut es gibt wie bei vielen sachen im leben vor und nachteile aber das wichtige ist dass das gleichgewicht irgendwie gehalten wird !

    ich denke schon, dass die EU und ein vereintes europa viele vorteile haben wird wenn sich alles einpendelt! jedoch muss man abwarten einfach sich von allem abzugrenzen und nicht mitzuziehen wäre auch nicht richtig...

    bsp. euro an anfang wolle ihn keiner und dann sagten ohh alles so teuer und heute ?
  • Das war auch mit dem Euro kein normales Einpendlungsverfahren.
    Es wurde den Leuten einfach aufgezwungen.
    Und wenn du irgendwo stehst, das weißt du selber denkst du manchmal.. oha 200 mark..
  • Aber für diese Vorteile mussten und müssen wir auch ganz schön leiden.
    Ich gehe lieber Geld Wechseln als immer mehr steigende Preise zu sehen.
    ich sage ja nicht das der Euro an allem Schuld ist, aber er hat zweifellos die Bahn für den ganzen Mist geebnet!
  • epegz schrieb:

    Aber für diese Vorteile mussten und müssen wir auch ganz schön leiden.
    Ich gehe lieber Geld Wechseln als immer mehr steigende Preise zu sehen.
    ich sage ja nicht das der Euro an allem Schuld ist, aber er hat zweifellos die Bahn für den ganzen Mist geebnet!


    eben du sagst es... wer sagt den, dass die preise nicht drastisch steigen würden wenn es keinen euro geben würde...

    denke das diese euro sache nur ein hirngespenst ist... teurer wird alles so oder so... und eun gemeinsames europa wird uns denke ich in vielelei hinsicht gut tun...


    das einzige was ich kritisch betrachte ist wie sich so die arbeitswelt entwickeln wird.