Außenpolitische Rolle von US-Generälen

  • Aussenpolitik

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  • Außenpolitische Rolle von US-Generälen

    Hallo zusammen,

    momentan diskutiert mein Geschichtskurs, warum US-Generäle einen erheblichen außenpolitischen Einfluss haben ...


    Also meiner Meinung nach, ist dies ein Produkt der US-Militärgeschichte, die Parallel zur „Entstehung“ der USA verläuft (also seit den Siedlungsanfängen).
    Besonders wichtig halte ich, dass der erste Präsident der USA George Washington, ein General im Unabhängigkeitskrieg … , oder dass nachdem 2. Weltkrieg auch ein General, Eisenhower, Präsident wurde!!
    Weiterer Aspekt ist die Anzahl der Präsidenten, die zuvor Generäle waren  von den ersten 30 Präsidenten waren 9 Generäle.
    Außerdem muss man die „militante“ Außenpolitik erwähnen! Und natürlich die (Waffen)Industrie

    Nun würde ich gerne eure Meinungen, Vermutungen zu diesem Thema hören!!!

    Danke im voraus!

    MfG.:
    Blackhorror
  • Mein Opa hat immer gesagt, als Verteidigungsminister sollte nur ein hochdekorierter General eingesetzt werden. Nun, genau das halte ich für falsch. Ein General entscheidet militärisch, er wäre Kürzungen die an seiner geliebten Armee anstehen würden eher zögerlich sogar negativ gesinnt. Er würde entscheidungen die er selbst zu treffen hätte, evtl. etwas "radikaler" treffen. Es sollte schon ein Politiker sein, der politisch und nicht militärisch handelt.

    Bezogen auf die US-Generäle sehe ich das ähnlich. Einen so großen Einfluss haben die US-Generäle nun auch wieder nicht. Das einzige was mir so einfällt ist, dass die Generäle natürlich über Pressekonferenzen und Berichte über aktuelle militärische Situationen natürlich so rüberbringen können, damit das einen Einfluss auf die Politiker die letztendlich entscheiden hat.
  • als Verteidigungsminister sollte nur ein hochdekorierter General eingesetzt werden. Nun, genau das halte ich für falsch.


    Du darfst aber nicht vergessen, das er oberster Befehlshaber der Truppen ist, sprich er muss zum einem wissen was er tut (und da ist militärische Erfahrung leider nötig) und er muss auch von den Truppen respektiert werden, was bei einem Politiker, der noch nie in der Armee war, nicht so leicht ist, wie bei einem General.

    @ topic
    Soweit ich weiß, beraten die US-Generäle sehr oft den Führungsstab, von dem her haben sie Einfluss. Evtl dazu mal google/wiki. Ansonsten fällt mir kein direkter Einfluss ein.

    mfg
    Mr, Anderson
    Glauben Sie wirklich, Sie kämpfen für etwas, für mehr als ihr Überleben? Freiheit, Wahrheit, Friede, Liebe - Illusionen! Vorrübergehende Konstrukte eines schwächlichen menschlichen Intellekts, der verzweifelt versucht, eine Existenz zu rechtfertigen, die ohne Bedeutung oder Bestimmung ist!
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    an Hunger sterbende Menschen: alle 3 Sekunden jemand
  • @Mr. Anderson, bist du mein Opa ? ;)
    Jep so hat der das begründet. "Der Verteidigungsminister kann ja nicht mal richtig grüßen."

    Aber:
    Der Politiker muß keine Ahnung von der Planung und Ausführung militärischer Interventionen haben. Der Verteidigungsminister trifft politische Entscheidungen. Fürs militärische hat er seine Generäle als Berater (womit das wieder zum Topic gehört^^). Ein General hat sein ganzen Leben lang alles andere als politische Entscheidungen getroffen und kann nicht einfach einen Politikerjob übernehmen, das würde in einer Katastrophe enden.
  • Du darfst nur nicht vergessen, das der Verteidigungsminister "oberster" Befehlshaber ist und die Generäle sich nicht immer einig sind.
    Ich finde auch nicht, das es gut ist, wenn ein General an oberster Stelle steht, aber einem Mensch, der keine Ahnung vom Krieg hat, die Führung zu übertragen ist ebenfalls Schwachsinn.

    mfg
    Mr, Anderson
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  • ein verteidigungsminister hat aber immer genügende leute im hintergrund die ihn beraten. und das sind generäle, politiker und co.

    bsp. ein bürgermeister eines bezirkes, hat nicht die geringste ahnung von dem was er über z.b. jugendhilfen, schulpädogik etc erzählt. das was er erzählt, erarbeiten zich leute im hintergrund, dessen fachgebiet das ist. genauso ein minister, der hat genauso seine berater (aus vielen bereichen) und er trägt es dann nur der öffentlichkeit vor.
  • Ein bischen peinlich ist es schon, wenn man selbst mal Grundwehrdienstleistender war und dann im Fernsehen den Verteidigungsminister bei einer Truppeninspektion sieht, wie er gerade versucht vor einem kommandierenden zu Salutieren. Das sieht dann eher so aus, als würde er sich die Mütze abnehmen oder sich am Kopf kratzen wollen :D.

    Aber solche Dinge kann man einem Politiker sicher leichter beibringen als Politik einem General ;)
  • @ Blackhorror (Themenstarter)
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  • Grundsätzlich bin ich kein Freund eines großen Einflußs der Armee. Sehe daher insbesondere politisches Engagement von Militärpersonen kritisch. Jörg Schönbohm ist da in meinen Augen ein Beispiel für Generäle, die Lieber ihre Finger aus der Politik lassen sollten.

    Allerdings zeigen die USA, dass es meistens die Präsidenten mit zivilen Hintergrund waren, die die USA in militärische Abenteuer gestürzt haben und damit auch das Ansehen in der Welt geprägt haben.
    Gerade Roosevelt ist ja ein Bespiel für eine gelungene Präsidentschaft.
  • Ich denke, Generäle haben einen relativ hohen Einfluss auf die Aussenpolik. Zum einen in der Beraterrolle und dann noch durch die Aktionen, die sie z.B. im Kriegsfall bringen: Zum Beispiel wehrlose Leute bombadieren lassen oder Unterdrückte retten. Dies trägt eigentlich immer zum Ansehen der Nation bei anderen Nationen bei und so kann man ja auch Politik machen.
    "Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." Benjamin Franklin