Sc Freiburg:Lieber in Schönheit sterben

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  • Sc Freiburg:Lieber in Schönheit sterben

    Lieber in Schönheit sterben
    München - Seit Jahren steht der SC Freiburg für technisch hochwertiges Kurzpassspiel.

    Der SC Freiburg liegt nach sechs Spieltagen mit vier Punkten auf Platz 14
    Mit attraktivem Fußball verdienten sich die Schwarzwälder den Beinamen "Breisgau Brasilianer".
    Doch das von Trainer Volker Finke bevorzugte System scheint sich immer mehr abzunutzen.
    Als Aufstiegskandidat gehandelt, dümpelt der SC nach sechs Spieltagen mit vier Punkten im unteren Tabellendrittel der Zweiten Liga herum.
    "Die Situation lässt keine Interviews zu"
    Und die Kritik an Finke nimmt zu. "Volker Finke: Es ist jetzt Zeit zu gehen", stand auf einem Fan-Transparent beim letzten Heimspiel gegen Fürth (3:3).
    Freiburgs Präsident Achim Stocker weigert sich, an einer Trainerdiskussion teilzunehmen. Bei Sport1.de war Stocker zu keiner Stellungnahme bereit mit dem Hinweis, dass "die Situation im Moment keine Interviews zulässt".
    Wie lange hält der Burgfrieden?
    Seit 16 Jahren ist Finke Coach im Breisgau, dreimal ist er mit dem SC in die Bundesliga aufgestiegen, viermal stieg er ab. Stocker stärkte Finke stets den Rücken.
    Doch wie lange hält der Burgfrieden noch?
    Beim Abstieg in der Saison 2004/05 holten die Freiburger nur magere 18 Punkte. Schlechter waren in der Bundesliga-Geschichte nur Tasmania Berlin (1965/66), der Wuppertaler SV (1974/75) und Hertha BSC Berlin (1990/91).
    "Konstruktiv weiterarbeiten"
    Im letzten Jahr gelang zum ersten Mal unter Finke nicht der sofortige Wiederaufstieg. Und in dieser Saison muss sich Freiburg eher nach unten orientieren.
    "Aus meiner Sicht können wir jetzt nichts tun, als einfach konstruktiv weiterzuarbeiten", sagt Finke.
    Mangel an Inspiration und Durchschlagskraft
    Der Schuh drückt insbesondere im Spiel nach vorne. Es mangelt an Inspiration und Durchschlagskraft.
    "Das Spiel der Freiburger ist schön anzusehen, es ist manchmal aber auch zu schön. Sie sind nicht zielstrebig genug", sagte Aues Trainer Gerd Schädlich nach dem 3:1 gegen Freiburg am letzten Sonntag.
    Freiburg läuft Gefahr, in Schönheit zu sterben und erstmals seit der Saison 1977/78 wieder in den Amateurbereich abzurutschen.
    Selten die gleiche Anfangself
    Finke wird jedoch nicht müde, um Verständnis für den "Ausbildungsverein SC Freiburg" zu werben. Doch der Kader ist mit vielen Nationalspielern und gestandenen Profis bestückt.
    Finke aber findet nicht die richtige Mischung. In den letzten 99 Spielen seit Oktober 2003 lief nur sieben Mal die gleiche Startelf wie in der Vorwoche auf.
    Coulibaly und Iashvili außer Form
    Zudem sind die Säulen der Mannschaft wie Soumalia Coulibaly und Alexander Iashvili derzeit nur ein Schatten ihrer selbst.
    Finke verfällt trotz der Negativserie nicht in Panik. "Die Mannschaft könnte mit ein, zwei Erfolgserlebnissen eine gute Entwicklung nehmen."
    Erfolgserlebnisse, die auch der Coach dringend benötigen könnte.
    Andreas Lehner

    quelle:sport1.de
  • Find ich auch gut.Wenn man sieht was der Volker Finke in sovielen Jahren beim SC erreicht hat,würd ichs nicht gut finden wenn man ihn entlässt.Die Manschaft spielt ja auch sehr schönen Fussball nur sie sind ahlt zu Schwach beim Abschluss.