Notebook bekam 30V statt 19V Saft

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  • Notebook bekam 30V statt 19V Saft

    Hallo,

    mir liegt ein Notebook ohne Garantie vor, was zu viel Saft bekommen hat.

    Notebook Benq Joybook A33E
    Notebook Netzadapter 18-21V - 120W max. - (19V/4,74A)
    Falscher Netzadapter 30V - 500mA

    Jetzt funktioniert das Notebook zwar einwandfrei, aber nur noch über das Akku, was bald den Geist aufgibt. Denn weder das Akku lädt sich auf, noch lässt sich das Notebook über das Netzteil alleine laufen.

    Ein Defekt am Netzteil schließe ich aus, da per Voltmeter alles ok aussieht. Nur, dass das Netzteil bei Ampere komisch piepst, wenn ich es messe. Bei Volt macht es keinen mucks und zeigt 19V an.

    Ich habe das Notebook jetzt zerlegt, und alle erdenklichen Teile, um an das Board dran zu kommen ... ich erhoffe mir, dass man den Stromanschluss (Gelb umrandet) tauschen kann ... würde das was bringen? bzw. wo krieg ich so ein Teil her?

    Auf dem ersten Bild habe ich die Pins zum Akku ROT umrandet ... diese habe ich nach Anschluss am Netzteil gemessen, aber nix tut sich da...



  • Ein Defekt am Netzteil schließe ich aus, da per Voltmeter alles ok aussieht. Nur, dass das Netzteil bei Ampere komisch piepst, wenn ich es messe. Bei Volt macht es keinen mucks und zeigt 19V an.


    Du hast die Strommessung (A) doch hoffentlich nicht genau so angeschlossen wie die Spannungsmessung (V). Dann hast Du nämlich einen satten Kurzschluß fabriziert. Das erklärt auch das Piepen des NT's bei der Strommessung. Da kannst Du von Glück reden das wenigstens das NT bei Kurzschuß abschaltet, sonst wär Dein ganzer Mist abgeraucht :löl:
    Informiere Dich vielleicht erst einmal in einem "richtigen" Elektronik-Forum eh Du noch "richtig" Mist baust!

    cu ME
  • Mit einem Voltmeter kann ich schon umgehen ... und das piepsen kommt auch, wenn man es richtig anschliesst ... der voltmeter ist ja kein verbrauchteil, wie ein akku ...

    naja, ich habe jetzt bei benq angefragt, und hoffe, dass die mir ein neues mainboard schicken können ... wenn es nicht zu teuer ist, dann tausch ichs aus, und fertig is der braten ...

    hoffentlich hat das akku nix abbekommen!

    Edit:

    ich habe auf dem folgenden Bild zu sehen, Voltmessungen gemacht ... bei der gelben messung 0V ... bei der roten Messung 19V...



    Und ich hab auch mal hinter der Buchse auf der Platine, wo die Anschlüsse rauskommen gemessen, ob da auch die 19 V- des Netzteils anliegen. Da sind 4 Anschlussstellen auf der Rückseite ... 1 Kombination mit 2 Stellen hat 19V, alle anderen 0 ... ich weiss allerdings nicht, wie weit ich messen soll... da sind keine Adern, die von der Buchse weitergehen.
  • Ich tippe mal das es die Eingangs Diode ist.Die Gelbe Messung ist doch der Eingangswiederstand.Die wirds durchgehauen haben.Dort sollten eigentlich auch 19 Volt anliegen.
    Bin jetzt kein Elektroniker,aber hab auch schon solche sachen fabriziert.
    Aus meinen Erfahrungen Stirbt zuerst der Eingangswiederstand bei Überspannung.
    [COLOR="Blue"][SIZE="3"]Das Problem ist nicht der Computer,das Problem sitzt davor.[/SIZE][/color]
  • ich habs geschafft!!! ... mit hilfe eines Elektrotechniker-Kumpels...

    ich musst den widerstand (gelbe pfeile) brechen, und trennen... dann die Sicherung (rote Pfeile) überbrücken, und siehe da... das book läuft wieder!!!

    Edit:

    Erläuterung zu der Bastelei ... AUF GAR KEINEN FALL NACHAHMEN ... die Sicherung zu überbrücken ist gefährlich ... zwar funzt das jetzt, aber das book fackelt ab, wenn noch mal eine Überspannung gespeist wird ...

    der sogenannte widerstand (gelb) war gar keiner ... das ist eine Diode, die Verpolung bestimmt ... falsche Polung und die führt zu einem Kurzen, wo dann die Sicherung (rot) fliegt ... wieder was gelernt ... ich könnte die bestellen und umlöten ... dann wäre das book wieder sicher gegen Überspannung, bzw. Verpolung ... jetzt muss nur noch der bekannte dazu einwilligen ... Sicherung und Diode kostet gerade mal 3 EUR ... lächerlich! :D