Verhinderung des Sinkens des Bildungsniveaus an Schulen (hier am speziellen Beispiel)

  • Diskussion

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  • Verhinderung des Sinkens des Bildungsniveaus an Schulen (hier am speziellen Beispiel)

    Hallo,
    um mein Diskussionthema zu erläutern muss ich zuerst etwas weiter ausholen.
    Ich bin Schüler einer recht namenhaften staatlichen Berliner Schule mit humanistischer Prägung (d.h. Latein- und Alt-Griechisch-Unterricht wird hier verstärkt gefördert).
    Das Problem ist nun, dass auch aufgrund schlechterer Öffentlichkeitsarbeit unserer Schule unsere Bewerberzahlen ständig sinken. Woran das liegt ist strittig, aber wie gesagt sind wir nicht ganz unschuldig.
    Unsere Klassen müssen aber gefüllt werden, Abiturjahrgänge dürfen nicht zu schwach ausfallen und dafür müssen auch die Aufnahmejahrgänge dementsprechend stark besetzt werden, weil sonst eine Pyramide der Schülerzahlen entsteht, welche nach oben spitz zuläuft. Das heißt viele kommen auf unsere Schule, sagen irgendwann, dass es ihnen zu schwer ist, oder sie mit den alten Sprachen nicht klarkommen und gehen dann wieder. Dadurch sind die Abiturjahrgänge deutlich zu schwach besetzt.
    So geschieht es, dass immer leistungsschwächere Schüler aufgenommen werden und diese, aufgrund von weniger Talent oder größerer Faulheit, oder warum auch immer, prozentual gesehen häufiger in der Mittelstufe abgehen. Das füllt zwar die 5. Klassen, aber lässt die Pyramide nur noch spitzer werden. So sinkt auch das Linveau der unteren Klassen, die Atmosphäre leidet stark und unsere Schule tut nichts dagegen. Ich habe mich nun mit diesem Thema auseinandergesetzt und möchte etwas dagegen unternehmen.

    Meine Frage wäre nun, was ihr tun würdet, bzw vorschlagt, um 1. unser eigentlich gutes Image noch zu verbessern, unsere Schule mehr in den Mittelpunkt der Region zu stellen, dem Sinken des Bildungsniveaus entgegenzuwirken, und die Atmosphäre so deutlich zu verbessern.
    Aufnahmetests sind leider gesetzlich verboten, bzw. dürfen in Berlin kein Aufnahmekriterium sein, auch evtl. Fragen während des Vorstellungsgesprächs dürfen nicht in die Bewertung des Schülers eingehen (rot-rote Bildungspolitik). Ein Probehalbjahr ist antürlich Pflicht, dieses üebrstehen, aufgrund niedriger Hürden allerdings 95% aller Schüler.
    Bitte antwortet im Allgemeinen, aber auch konkret, denn dies ist ein konkretes Problem.

    Vielen Dank!
    Gruß JMasterS
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  • Ich gehe davon aus, dass du die Frage ernst meinst und ich habe nur eine Antwort: Umstellen auf Neusprachlich. Mal ernsthaft, wer will den heute noch Alt-Griechisch und Latein lernen? Archälogen und Historiker, mehr nicht. Für alle anderen Berufe brauchst du Englisch, Französisch, etc. aber keine ausgestorbenen Sprachen. Das soll jetzt keine Diskussion sein, aber so ist es einfach. Wer später was in Richtung Wirtschaft/Forschung, o.Ä. machen will ist bei euch doch total falsch.

    Palad
  • Ich denke du irrst gewaltig.
    Berlin ist eine Stadt mit unheimlich vielen Gymnasien, sicherlich ist es nicht nötig ein solch humanistisches Gymnasium zu haben, allerdings kann sich das eine Stadt wie Berlin aufgrund der Größe schon leisten.
    Des Weiteren haben wir keinerlei Nachteile gegenüber den anderen Gymnasien, da wir in der 5. mit Latein und Englisch anfangen, später mit Alt-Griechisch, des Weiteren kann man noch diverse andere Sprachen (Französisch, Italienisch, Russisch etc.) lernen. Wir haben keine einzige Stunde weniger "neumodischen" Unterricht als andere Gymnasien. Sondern nur mehr Unterricht, was ich sehr begrüße.
    Das ist sicherlich kein negativer Faktor sondern zeugt nur von unserem an für sich höheren Niveau.
    Des Weiteren wollte ich keine Frage über dne Sinn der alten Sprachen anregen, denn diese sind nunmal vorgeschrieben und das ist auch gut so.
    Denn niemand muss an unsere Schule und sich diese zusätzlichen Hürden auferlegen, aber viele wollen das, ansonsten hätten wir nicht mehrere humanistische Gymnasien in Berlin, die z.T. einen ausgezeichneten Ruf haben ;). Außerdem fördert das Lernen der alten Sprachen nicht nur Geist und Verstand, sondern auch die Lernfähigkeit, Debattierfähigkeit, man lernt siene eigene Sprache noch besser kennen, man lernt die eigene Kultur besser kennen, etc. etc. aber das ist nicht das Thema.

    Gruß JMasterS
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  • Ich glaube du gehst das ganze falsche an. ;)

    Dir geht es im Moment darum die Stellung deiner Schule zu verbessern, allerdings sollte meiner Meinung nach das wichtigste möglichist vielen Schülern zu helfen und nicht irgendeine Nobelschule zu führen.

    Allerdings muss sich ja beides nicht gegenseitig ausschließen.

    Insofern würde ich dir empfehlen, den Schülern mehr zu bieten und so auch die nicht so "guten" zu fördern bzw ihnen mehr Spaß an dem ganzen zu vermiteln.

    Wenn sich das ganze dann rumspricht, erhöht sich dadurch wiederrum auch der Ruf der Schule. ;)

    mfg
    neo
    Glauben Sie wirklich, Sie kämpfen für etwas, für mehr als ihr Überleben? Freiheit, Wahrheit, Friede, Liebe - Illusionen! Vorrübergehende Konstrukte eines schwächlichen menschlichen Intellekts, der verzweifelt versucht, eine Existenz zu rechtfertigen, die ohne Bedeutung oder Bestimmung ist!
    momentan hungernde Menschen: 1 Milliarde
    an Hunger sterbende Menschen: alle 3 Sekunden jemand
  • @ Mr, Anderson:
    Da hast du sicherlich recht, natürlich muss es Aufgabe unserer Schule sein, die Schächeren zu Stärken und zu fördern, sodass sie nicht länger zu den Schwächeren gehören, sowie die Besseren weiter zu fördern, die kann ja z.B. anhand von Ags für bestimmte Zielgruppen (bessere oder Lernschwächere) getan werden. Allerdings muss (leider) auch immer der sehr enge finanzielle Rahmen gesehen werden...
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