Was meint ihr zu Putins Aussage im Bezug auf die USA?

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  • Was meint ihr zu Putins Aussage im Bezug auf die USA?

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    Ich finde, dass er recht hat. Die USA mischt sich überall ein, und alle die ihre Einstellung nicht teilen werden als ******* dargestellt.
    Mich stört nicht nur ihre Politik und Kriegsbereitschaft sondern auch ihr Einfluss auf andere Kulturen, sei es die Musik oder Filme, nicht mal bei der Sprache macht "es" halt. Wie viele englische Wörter werden eingedeutscht?
    Meiner Meinung nach zu viele, es sollte eine Institution geben so wie in Frankreich (die die Sprache schüzt). Naja, wollte eigentlich nicht zu weit ausholen.
    Wie ist eure Meinung?
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    MfG xlemmingx
  • meiner meinung hat er schon irgendwo recht. jedoch gibt es auch in seinem land unterdrückung etc. der artikel sagts ja eigentlich.

    zu deinem sprach argument, was meinst du konkret?das es sog. denglish gibt?oder wörter wie headfonds, master of xy, etc im deutschen benutzt wird?ist die frage, wieweit man sich davor drücken kann. sicherlich zeigen die franzosen eine möglichkeit auf, jedoch ganz ehrlich, haben wir nicht andere probleme in dt?!
  • sprudel schrieb:

    ... jedoch ganz ehrlich, haben wir nicht andere probleme in dt?!


    Doch, sogar mehr als genug. Deswegen sollte man dies auch nicht zu einem Problem werden lassen. Es war mir früher nicht bewusst, bis ich besuch aus den USA bekommen habe. Sie hat sich gewundert wie viel mehr englische Wörter die Deutschen gebrauchen (leztes mal war sie 2001 in D).

    Die stete Zunahme der Anglizismen bedeutet zugleich, daß bei immer mehr (neu)entlehnten Begriffen auf die Möglichkeit verzichtet wurde, sie durch eigene (Neu)Wörter (Lehnprägungen) wiederzugeben. Aus dem „mountain bike" wurde nicht mehr das „Bergrad", wie seinerzeit aus dem „pocket book" ohne weiteres das „Taschenbuch" wurde. Hinzu kommt, daß sich immer mehr Anglizismen, vor allem solche, für die es schon gleichbedeutende eigene Wörter gibt, auf deren Kosten ausbreiten oder deren Verwendung einschränken, man denke an „open air", „event", „shop" oder auch den an sich schon „eingebürgerten" älteren Anglizismus „Start" bzw. „starten", der zunehmend auch für „Anfang" und „Beginn" gebraucht wird: „Semesterstart", der Tag „startet mit Sonne". Weiter ist zu beobachten, daß die früher vorhandene Neigung, Anglizismen dem deutschen Laut-, Schreib- und Formensystem anzugleichen (vgl. cakes" > Keks), sie also (wenn schon nicht durch Lehnprägungen) wenigstens auf diese Weise „einzudeutschen", ebenfalls stark abgenommen hat, was natürlich auch wieder mit der Allgegenwart des Englischen zu tun hat.

    Quelle: hXXp://vds-ev.de/anglizismenindex/sprachloyalitaet.php

    Vielleicht verstehst du mich jezt besser.
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    MfG xlemmingx
  • @ Verlust der dt. Sprache
    Nun ja, die augenblickliche, aber schon länger währende Entwicklung der dt. Sprache wird von einigen ernst zu nehmenden (Kultur-)Wissenschaftlern auch mit dem zunehmenden Verlust von kultureller Identität & Selbstbewußtsein sowie einem zunehmendem Kommunikationsproblem in unserer Gesellschaft gleichgesetzt und kritisch hinterfragt.

    Neuere Untersuchungen bestätigen übrigens auch, daß viele englische sowie 'denglische' Begriffe vielfach auch völlig falsch verstanden werden.
    Sogar die Werbung rückt wieder vermehrt von deren Verwendung ab....
    nicht nur, weil es zu Missverständnissen zwischen Generationen sondern auch zwischen gebildeten und weniger gebildeteten Bevölkerungsschichten kommt.

    Ungeachtet davon, daß die englische Sprache eine Weltsprache war und deren Bedeutung auch noch zunehmen wird, sind viele 'eingedeutschte' englische Begriffe in unserer Gesllschaft schlicht unnötig und irreführend :D und tw. sogar viel komplizierter in ihrer Bedeutung als tradierte deutsche Bezeichnungen.

    Hinzu kommt, daß der allgemeine Bildungsgrad in der deutschen Gesellschaft - aber auch in anderen europäischen Kulturen - zunehmend sinkt (PISA etc.).
    Migration und unnötige bzw. nicht durchdachte Bildungsreformen (z.B. die Rechtschreibreform) haben zudem dafür gesorgt, das sich immer weniger Menschen korrekt und verständlich ihrer National- bzw. Heimatsprache geschweige denn - z.B. bei Migranten - ihrer Muttersprache bedienen können.

    Bestes Beispiel....auch dieses board :D .... da klappen selbst mir immer häufiger die Fussnägel hoch ;)
    Eigentlich söllte es da bei Einigen heissen....
    Korrekte Rechtschreibung & Grammatik sowie eine verständliche Ausdrucksform
    sind rein zufällig und so nicht beabsichtigt :weg:


    @ 'Exporte' der USA
    Putin spricht - durchaus zu Recht - einige wichtige die USA betreffende weltpolitische Kritikpunkte an.
    Das er damit vorrangig allerdings auch von seinen eigenen 'Fehlern' ablenken will und den geschichtlichen kulturellen Overkill der ehemaligen UdssR auch mal so eben stillschweigend übergeht, steht dabei auf einem anderen Blatt ;)

    Die gewollten oder ungewollten :D kulturellen Missionierungen der USA werden aber anscheinend auch von den Amerikanern immer noch (un)bewußt verdrängt und/oder stillschweigend übergangen.
    Wie sonst liesse sich erklären, daß andere Wirtschaftsnationen bei weitem nicht derartigen Kritiken weltweit ausgesetzt sind.
    Die islamische Welt hat sich z.B. geradezu scheuklappenmässig auf die amerikanische Kultur eingeschossen....obwohl deren Inhalte zumindest teilweise gar nicht so verschieden von denen der europäischen Kulturen sind.

    Alles in Allem....
    die Mischung von wirtschaftlicher und militärischer Vorherrschaft, verbunden mit dem amerikanischen Missionseifer bzgl. religiöser und kultureller Inhalte ist vmtl. für div. weltweite Aversionen gegenüber den USA verantwortlich ;)
    Da kann man zukünftig nur auf VIEL mehr Einsicht hoffen ;)
  • Hi Muesli,

    vielen Dank für deine konstruktiv erläuterte Meinung.
    Ich teile deine Ansichten.
    Heute habe ich in den Nachrichten gehört wie Putins Auftritt
    mit dem von Chruschtschow verglichen wurde, der Journalist
    meinte, dass ihm nur noch der Schuh gefehlt hat :löl: .
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    MfG xlemmingx
  • sixpac schrieb:

    Mich stört nicht nur ihre Politik und Kriegsbereitschaft sondern auch ihr Einfluss auf andere Kulturen, sei es die Musik oder Filme, nicht mal bei der Sprache macht "es" halt. Wie viele englische Wörter werden eingedeutscht?


    Also deine ersten Kritikpunkte kann ich gerade noch verstehen, aber das ist einfach nur Quatsch. Das ist ja kein beabsichtigter Einfluss von den USA, niemand dort sagt: Übernehmt unsere Worte, esst unser Fastfood und guckt unsere Filme (naja, außer die die das produzieren). Das ist die Sache UNSERER Gesellschaft, vielleicht solltest du die Deutschen lieber dafür anprangern.

    Palad
  • Palad schrieb:

    Also deine ersten Kritikpunkte kann ich gerade noch verstehen, aber das ist einfach nur Quatsch... vielleicht solltest du die Deutschen lieber dafür anprangern.

    Palad


    Hallo Palad,

    lies es dir nochmal durch was ich geschrieben habe, steht nichts davon, dass die Amis es uns aufzwingen. Ich kritisiere allgemein diese Situation, und sage genauso wie du, dass die Deutschen etwas dagegen tun müssen ( Vorbild Frankreich). ;) Erst lesen, dann schreiben

    Gruß

    sixpac
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    MfG xlemmingx
  • @ gimmey

    Das stimmt ja so nun auch nicht ganz. Es gibt in Frankreich eine staatliche Institution die Terminologien filtert, um dem sogenannten Franglais ( français + anglais = franglais) vorzubeugen. Das basiert auf Gesetzen und resultiert letztlich auf einem Verfassungsartikel (La langue de la République est le français). Und die Franzosen stehen dabei keineswegs allein: Es gibt ca. 120 Länder die dieser Linie mehr oder weniger stark folgen; Deutschland tut dies eben nicht.

    Um das nun auf Putin zu beziehen, so seh ich dessen Aussagen einfach in einer Linie um sich innenpolitisch zu positionieren. Ähnlich wie die Argumentation um den Raketenabwehrschirm der USA der Rußland angeblich bedrohe, dient es dazu sich als "belagert" darzustellen und Rückhalt zu finden.
    Und bei Putins Aussagen muss man klar von dem Vergleich mit der deutschen Situation unterscheiden: in Russland geht es nicht vornehmlich um linguistische Dinge, sondern einfach darum die tiefsitzenden Anti-Amerikanismen zu wecken. Die Diskussionen um den "Erhalt der deutschen Sprache" drehen sich dagegen eben genau um dies und weit weniger um politische Dinge.
  • Zufälligerweise bin ich öfters in Russland und konnte den innenpolitischen und kulturellen Wandel mitverfolgen (es fällt besonders auf wenn man ein Jahr dort nicht gewesen ist). Es ist wirklich krass, anderer Ausdruck fällt mir nicht ein.Viele Berufe und Institutionen (z.B. Schulen) haben Englische Bezeichnungen,wenn man in Russland einen Autoinhaber fragt wieviel sein Auto gekostet hat, ntwortet dieser meistens xx $ und nicht xx Rubel. Aufladbare Handykarten werden eistens in $ (Einheit) aufgeladen.

    Putin hat jeden Grund dazu Anti- Amerikanische Äußerungen zu machen.
    Amerika "bedroht" (passiv) viele Kulturen.
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    MfG xlemmingx
  • ich finde auch, dass sich die amis überall einmischen, aber man muss es mal realistisch sehen- USA sind nun mal DIE Weltmacht schlechthin
    Und was wollen denn andere Länder dagegen tun?
    NICHTS
    ich glaube wir werden die USA noch mehrere Jahre ertragen müssen
  • Was ist schon Kultur? Kultur ist etwas, was der Mensch geschaffen hat und was von ihm ständig dem zeitlichen Wandel angepasst wird. Dazu gehört genauso die Sprache dazu. Eine Außergwöhnlichkeit ist es nicht, wenn plötzlich Deutsche Begriffe "verenglischt" werden.
    Überhaupt geht es ja Putin nicht um irgendwelche Kulturen, oder globale Großmachtbestrebungen seiner Nation, sondern allein um die weltweite wirtschaftliche Vorreiterrolle - in welcher er einen wichtigen Punkt der Individuenbeeinflussung erkennt. Denn es ist ja kein Geheimnis mehr, dass wirtschaftliche Prozesse tief in das Leben jedes einzelnen vordringen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass all unsere Bedürfnisse wirtschaftlich abgedeckt, gesteuert und mittlerweile effektiv angepasst werden können, ohne das sich viele dessen gar nicht mehr bewusst sind. Denkt man weiter, kann man schon fast ruhigen Gewissens sagen, dass der Mensch auf lange Sicht total berechenbar sein wird.
    Dieser Faktor spielt besonders in der Wirtschaft eine sehr entscheidende Rolle und wird durch die Globalisierung immer besser realisiert. Nur die Wirtschaftsmächte mit den etabliertesten und bekanntesten Konzernen werden zukünftig die Welt "bewegen". Hier muss gesagt werden, dass die USA bis heute die größten und einflussreichsten Unternehmungen hervorgebracht hat, die zugleich die Politik als auch auch das menschliche Handeln bestimmen.
    Genau solche Tatsachen kränken Putin und nicht irgendwelcher Raketenschild, der Kulturschwund oder der Großmachtverlust. Hier geht es um das Big-Business!:)
    "Glück bedeutet nicht, das zu kriegen, was wir wollen, sondern das zu wollen, was wir kriegen."


  • EnEmY schrieb:

    Ich denke das Putin einfach mal mehr Beachtung für Russland will und es wieder als Großmacht etablieren will.


    Was würde wohl der Herr Junior Bush dazu sagen wenn Putin eine Abwehrraketen Anlage direkt vor Amerika bauen will. Z.B. in Kanada.

    Ich finde das ist wieder mal eine Provokation der USA die ihresgleichen sucht. Damit befinden wir uns wieder in der Nähe eines "kalten Krieges".

    Tja, für Feingefühl sind die Amis nun mal nicht zu haben.
    Für mich sind die Amis die größten Terroristen die es gibt (heutige Zeit).
    Ein paar Beispiele.

    Verschleppung und Folterung von Verdächtigen(viele zu Unrecht beschuldigt).
    Der ÖL-Krieg im Irak.
    Wo andere Nationen ehrliche Aufbauarbeit leisten wollen (Afghanistan usw.), da bomben die Amis ohne Sinn und Verstand Menschen in die Luft.

    Und Putin ist in meinen Augen auch einer der größten Verbrecher auf der internationalen Bühne.
    Beispiele-> tschetschenien, das ermorden lassen von Regiemekritikern usw.

    Und wir deutschen rollen den roten Teppich aus wenn diese Staatsmänner uns besuchen...
  • Die amreikanische Regierung kann ja wohl nicht erwarten das alles ohne Reaktion bleibt, man muss Russland nicht lieben aber das wird ja wohl jeder nachvollziehen könen. Respekt an Herrn Putin.
  • ich finde es ziemlich dumm, dass frankreich eine "sprachenpolizei" hat. das ist echt ziemlich hochnäsig, dass man die sprache "schützt" (ich mag die sprache eh nicht). putin ist zwar ein großes ***** aber er hat recht, dass sich die USA immer in alles einmischt.
  • Also ich denke auch das die USA und george bush einfach ein problem sind!!!!
    Ich kann diese Kriegsbereitschaft in einer Zivilisierten Menscheut einfach nicht nachvollziehen!!!!
    Warum muss sich die USA überall einmischen????

    Sie sind einfach das land was am meisten macht auf dieser welt hat!!!!

    Eine dicke hummel durchbricht ein spinnen netz, eine kleine fliege aber bleibt hängen!!!!

    mfg
  • Russland sollte mehr mit Europa zusammenarbeiten. Und Russland muss endlich die Menschenrechte und die Pressefreiheit gewähren.
    Vielleicht schaffen es die Staaten der zwei Kontinente sich mehr gegenseitig zu unterstützen und dass gewisse soziale Nachhängestaaten mal aufholen. Wenn Europa und Russland sich zusammenschließen würden hätte Amerika mehr Respekt vor uns und würde das Maul nicht immer so weit aufreißen. Die armen Amerikaner wie konnten die blos so eine Person als Präsidenten bekommen der nunja gewisse sachen tut die nicht das Interesse nach Frieden vieler Menschen unterstützt. Vielleicht schaffen die Amerikaner es mal ihren Präsidenten die Meinung zu sagen. Viele haben es ja kapiert aber es sind anscheinend noch zu wenige.
    PS: Ich suche den Smiley mit den Dollarzeichen in den Augen den ich gut mit dem Kopf vieler Politiker vergleichen könnte.


    mfg
    fattony89
    Das Menschliche Gehirn wird so wie man es benutzt!
  • Hi,
    Also ich finde es echt kacke, dass die USA sich überall hinplatzieren muss. Wenn der Iran ne Atombombe baut, rasten die aus. Selber kaufen sie andauernd welche und werfen sie dann auch in Japan ab (1945).
    Und dann dichten die die EU vor Russland ab --> USA kann EU angreifen. Russland kann nicht helfen.
    Also...
    Mfg
    DeineZehe
  • solange es menschen, voelker, gibt die den amis folgen werden die amis machen was sie wollen. solange die deutschen zb jedes wort das irgendwie amerikanisch klingt in seine sprache holt wird niemand was dagegen machen koennen. dabei sind viele worte gar nicht amerikanisch...ich erinnere nur mal an das gute handy...lol... wennst du hier wen fragst ob er ein handy hat dann versteht der ob du nen geschickten handwerklich begabten menschen meinst....gröhhhhhl....

    egal, sprache ist sprache und politik ist politik, solange deutschland z.b eine regierung hat die dem bush auch noch freiwillig ins allerwerteste kriecht ist es aussichtslos auf veränderung zu warten.

    amerika ist stark, derzeit innen hier etwas schwächer als nach aussen hin denn viele sind mit der derzeitigen lage hier sehr und mehr unzufrieden.
    die amis haben die nase von vielem voll.

    irgendwann hat man versäumt den amis die vorherrschaft zu beschneiden und damit lebt die welt nun. da kann man nur auf ne frau hier als präsidentin warten die sich mal mehr mit dem ganzen innenkram beschäftigt und fuer den aussenkram geringere wichtigkeiten sieht.