Einführung In Cascading Style Sheets (CSS)

  • HTML & CSS

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  • Einführung In Cascading Style Sheets (CSS)

    ~~~ EINFÜHRUNG IN CASCADING STYLE SHEETS PRESENTED BY JONE ~~~

    1. Was sind "Style Sheets"?

    Style Sheets (= Formatvorlagen) dienen der einheitlichen Gestaltung professioneller Web-Veröffentlichungen, d.h.: globale Festlegung von Farben, Schriften, Hintergründe, u.s.w. für einzelne Seiten bis hin zu umfangreichen Dokumentsammlungen.

    Die meisten DTP-Programme und die verbreitetsten Textverarbeitungen unterstützten schon lange vor HTML Formatvorlagen. Bei der Entstehung von HTML legte man den Schwerpunkt auf den Inhalt und nicht auf die Form (was auch heute trotz aller Formatierungsmöglichkeiten immer noch so sein sollte). Es ist den Webdesignern (die aus dem DTP-Bereich kommen) zu verdanken, dass HTML heute auch Formatvorlagen unterstützt.

    Die bekannteste und wichtigste Sprache zum Definieren von Style Sheets in HTML ist CSS (Cascading Style Sheets).CSS wird vom 3-Konsortium als Standart empfohlen und ist optimal auf HTML abgestimmt.

    2. Warum Style Sheets in HTML
    HTML stellt einige Tags (= HTML-Befehle, z.B.: <font>, <h1> bis <h6>, u.s.w.) und entsprechende Attribute (= Formateigenschaften oder Modifizierer, z.B.: color) zur Formatierung (z.B. von Schrift oder Text) zur Verfügung. Style Sheets sind eine Ergänzung zu HTML. Es handelt sich dabei um eine Sprache zur Definition von Formateigenschaften einzelner HTML-Tags. Sie erweitern die vorhandenen Darstellungsmöglichkeiten um mehrere zusätzliche Effekte (einschl. Farben und eine noch größere Auswahl an Schriften), damit man die einzelnen Elemente eines Dokuments noch besser unterscheiden kann.

    Zum Beispiel (Beispiel 2-1) kann man mit Hilfe von Style Sheets festlegen, dass Überschriften 1. Ordnung (<h1>) eine Schriftgröße von 32 Punkt haben, in der Schriftart Sans-Serif und grün erscheinen und mit einem Abstand von 1,75 cm zum folgenden Absatz versehen werden. Man kann also dem Text eine viel genauere Formatierung zuweisen, als es mit HTML möglich ist. Dabei ist ein Stil nicht mehr als eine Regel, die dem Browser sagt, wie er den Inhalt eines bestimmten HTML-Tags darstellen soll. Eine Regel definiert einen bestimmten Wert für ein oder mehrere Attribute eines Tags.

    Außerdem, und darin liegt wahrscheinlich die größte Bedeutung von Style Sheets, kann man entscheiden, ob die Formatierung auf eine (in Bezug auf das zuvor genannte Beispiel) einzelne Überschrift eines Dokuments, auf die Überschriften eines gesamten Dokuments oder sogar auf alle Überschriften einer Sammlung von Dokumenten zugewiesen werden soll (wobei selbst hierbei nur ein einzelner zentraler Style Sheet notwendig ist). Ein HTML-Autor bekommt somit eine bessere Kontrolle über die Formateigenschaften aller Tags eines Dokuments.
  • CSS ~JONE~ part II


    3. Wie man Style Sheets in HTML-Dokumente einbinden kann
    Es gibt 3 Möglichkeiten, Style Sheets in HTML einzubinden:

    3.1 Inline-Styles

    Der Inline-Style ist die einfachste Möglichkeit, einem Tag ein Stil zuzuweisen. Dabei fügt man das style-Attribut zusammen mit einer Liste von Eigenschaften und ihren Werten in das Tag ein (ähnlich, wie bei den ganz gewöhnlichen HTML-Formatierungseigenschaften). Die Style-Definition steht also an der gleichen Stelle wie das betreffende Tag ("inline"), wodurch auch nur genau dieses durch den zugewiesenen Style verändert wird.

    Zum Beispiel weist der folgende Stil den Browser an, den Text der Überschrift der Ebene 1, "When I’m Feeling Blue", nicht nur im <h1>-Tag-Stil des Browsers darzustellen, sondern außerdem blau und kursiv (wenn der Browser dazu in der Lage ist): (Beispiel 3.1-1)

    <h1 style="color: blue; font-style: italic">When I’m Feeling Blue</h1>

    Diese Möglichkeit den Tags Styles zuzuweisen, sollte man nur selten benutzen, da es schwierig ist, die im gesamten Dokument verstreuten Inline-Styles zu pflegen. Außerdem kann man manchmal gewünschte Effekte auch auf andere Weise erziehlen. In unserem Beispiel wäre das folgendermaßen:

    <h1><i><font color=blue>When I'm Feeling Blue</font></i></h1>

    3.2 Style Sheets im Dokumentenkopf
    Eine wesentlich elegantere Art, Style-Sheets zu definieren und so ihren waren Nutzen zu erhalten, ist, eine Liste mit Darstellungsregeln innerhalb des Kopfes eines HTML-Dokuments aufzustellen. Diese Definitionen gelten dann jeweils für alle in dieser Liste angesprochenen Tags innerhalb des Dokuments (außer der Tags, die ein diese Styles überschreibendes Inline-Style-Attribut enthalten.

    Mit Hilfe der (für Style Sheets eigenen) <style>-Tags innerhalb der <head>-Tags, werden die Style Sheets definiert. Alles, was zwischen <style> und </style> steht, wird als Bestandteil der Style-Regeln angesehen, die auf das Dokument anzuwenden sind (hierbei handelt es sich nicht um HTML, also ist der Inhalt der <style>-Tags auch nicht an die Regeln für HTML-Inhalte gebunden).

    Bleiben wir bei unserem Beispiel und weisen den Browser an, alle H1-Überschriften im Dokument als blauen, kursiven Text darzustellen: (Beispiel 3.2-1)

    <html>
    <head>
    <title>CSS: Beispiel für Styles im Dokumentenkopf/title>

    <style type="text/css">
    <!--
    h1 {color: blue; font-style: italic}
    /* macht alle h1-Ueberschriften blau und kursiv: */
    -->
    </style>

    </head>
    <body>
    <h1>When I'm Feeling Blue</h1>
    ...
    <h1>All I Have To Do ...</h1>
    ...

    Wie man im Quelltext unschwer erkennen kann, reichen die <style>-Tags alleine nicht aus. Im einleitenden <style>-Tag muss man den Typ der Formatdefinition angeben. Das kann durch die folgenden unterschiedlichen Attribute geschehen:

    type
    media
    dir
    lang
    title
    Das type-Attribut ist zunächst völlig ausreichend. Es definiert die Style-Typen, die man innerhalb des Tags einfügt. Cascading Style Sheets haben immer den Typ text/css! (JavaScript Style Sheets sind vom Typ text/javascript.)

    Damit WWW-Browser, die keine Style Sheets unterstützen, die Style-Sheet-Definitionen nicht irrtümlich als anzuzeigenden Text interpretieren (weil diese die <style>-Tags ignorieren), sollte man den Bereich der Definitionen in einen mehrzeiligen HTML-Kommentar (<!-- Style-Sheet-Definitionen -->) einbinden (die neueren, Style Sheets unterstützenden Browser, ignorieren HTML-Kommentare innerhalb der <style>-Tags).

    Wenn man jetzt Kommentare innerhalb der Style-Definitionen verwenden möchte, darf man die HTML-Kommentare nicht benutzen (da es sich innerhalb der <style>-Tags nicht um HTML handelt). Statt dessen schließt man solche Kommentare in /* und */ (innerhalb einer Zeile) ein. (Diese Kommentarsyntax wird auch bei externen Style Sheets verwendet!)

    3.3 Externe Style Sheets
    Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Style Sheets in einer separaten Textdatei zu definieren und dann in ein HTML-Dokument einzubinden. Der Vorteil besteht darin, das man mehreren Dokumenten (also einer ganzen Dokumentsammlung) einen eigenen Anzeigestil zuordnen kann, ohne die Style-Definitionen in jedem Dokumentenkopf neu angeben zu müssen. Außerdem ist es möglich (da es sich um eine separate Textdatei handelt, die an beliebiger Stelle gespeichert und mehrmals wiederverwendet werden kann), externe Style Sheets anderer Leute zu benutzen.

    Wir bleiben wieder bei unserem Beispiel und erzeugen eine Textdatei namens blaukursiv.css, die folgende Style-Regel enthält:

    h1 {color: blue; font-style: italic}

    Nun kann man also diesen externen Style Sheet in jedes beliebige HTML-Dokument einbinden, wodurch bei jeder dieser Dokumente alle H1-Überschriften im (Style-Sheet-fähigen) Browser blau und kursiv angezeigt werden. (Allerdings kann der Stil auch von einer Style-Definition im Dokumentenkopf oder von Inline-Styles überschrieben werden (3.4 Rangordnung von Style Sheets)

    Für die Einbindung eines externen Style Sheets in ein HTML-Dokument gibt es zwei Möglichkeiten:

    linken
    importieren
    Unterschiede

    3.3.1 Linken von externen Style Sheets
    Im Dateikopf einer HTML-Datei kann man mit dem HTML-Tag <link> eine Datei referenzieren, die Style-Sheet-Definitionen enthält (link=Verweis).

    In unserem Beispiel sähe der Dokumentenkopf folgendermaßen aus: (Beispiel 3.3.1-1)

    <html>
    <head>
    <title>CSS: Beispiel für gelinkte externe Style Sheets</title>

    <link rel="stylesheet" type="text/css" href="externeCSS/blaukursiv.css">

    </head>
    <body>
    ...

    Das <link>-Tag stellt eine Beziehung zwischen dem aktuellen Dokument und irgendeinem anderen Dokument im Web her (ähnlich wie das <a>-Tag verknüpft mit dem href-Attribut). Mit rel="stylesheet" teilt man dem Browser mit, dass das in dem href-Attribut genannte Dokument ein Style Sheet ist. Das type-Attribut gibt wieder an, das der Inhalt des externen Style Sheets dem CSS-Standard entspricht.

    Das <link>-Tag muss im Dokumentenkopf stehen und es ist eines der wenigen Tags, die kein End-Tag besitzen (wie z.B. das <img>-Tag). Der URL (= Uniform Resource Locator) des Style Sheets kann (wie bei allen URL-Angaben eines HTML-Dokuments) absolut oder relativ zum URL des Basisdokuments angegeben werden.

    3.3.2 Importieren von externen Style Sheets
    Die zweite Möglichkeit, externe Style Sheets in ein HTML-Dokument einzubinden, besteht darin, sie zu importieren. Dazu benötigt man den speziellen Befehl @import innerhalb der <style>-Tags im Dokumentenkopf.

    Bei unserem Beispiel sähe das folgendermaßen aus: (Beispiel 3.3.2-1)

    <html>
    <head>
    <title>CSS: Beispiel für importierte externe Style Sheets</title>

    <style>
    <!--
    @import url(externeCSS/blaukursiv.css);
    -->
    </style>

    </head>
    <body>
    ...

    Der Befehl @import erwartet einen einzigen URL-Parameter, der den Netzwerkpfad (absolut oder relativ zum Basisdokument) zu dem externen Style Sheet angibt. Das Schlüsselwort URL, die Klammern und das abschließende Semikolon sind alles erforderliche Elemente des @import-Befehls. Der Befehl kann auf die selbe Weise auch innerhalb einer externen Style-Sheet-Textdatei verwendet werden, um verschachtelte Style Sheets zu erzeugen. In jedem Fall müssen alle @import-Befehle vor den herkömmlichen Style-Definitionen platziert werden. Style-Definitionen vor @import-Befehlen würde der Browser ignorieren.

    3.3.3 Unterschiede zwischen gelinkten und importierten Style Sheets
    Solange man nur ein <link>-Tag bzw. @import-Befehl im Dokumentenkopf verwendet, ist der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Möglichkeiten die Syntax.

    Benutzt man mehrere <link>-Tags, sollte der Browser dem Anwender eine Liste mit allen gelinkten Style Sheets präsentieren, aus der man sich das aussuchen kann, das zur Formatierung des Dokuments verwendet werden soll. Allerdings unterstützt bis jetzt weder NN noch IE diesen vorgeschlagenen CSS-Standard. Statt dessen laden die Browser alle gelinkten Style Sheets hintereinander, so dass möglicherweise einige Regeln der ersten Style Sheets von später geladenen überschrieben werden. (Beispiel 3.3.3-1)

    Außerdem wird der @import-Befehl vom NN völlig ignoriert.

    3.4 Rangordnung von Style Sheets
    Man kann eine oder mehrere der zuvor beschriebenen Methoden zur Einbindung von Style Sheets in einem Dokument oder einer Dokumentsammlung verwenden. Dabei führt der Browser die Style-Definitionen der einzelnen Styles entweder zusammen oder definiert die für den Inhalt eines Tags geltenden Stilmerkmale neu (überschreibt andere Definitionen für den Tag). Bei der Kombination und Definition von Styles aus den 3 unterschiedlichen Quellen wird mit externen Styles begonnen, dann werden die im Dokumentenkopf definierten Styles einbezogen und zuletzt die Inline-Styles (ein Inline-Style hat also die höchste Priorität).

    Von dieser kaskadenartigen Überlagerung der Eigenschaften und Style-Regeln hat der Standard seinen Namen erhalten: Cascading Style Sheets.

    Zum Beispiel kann man in einem externen Style Sheet den Schriftstil für H1-Überschriften festlegen und die Vorgabe für die Farbe definiert man im Dokumentenkopf.

    Für unser Beispiel wäre der Eintrag in einer externen Style-Sheet-Datei kursiv.css folgender:

    h1 {font-style: italic}

    und der Eintrag im HTML-Dokumentenkopf: (Beispiel 3.4-1a)

    ...
    <link rel="stylesheet" type="text/css" href="externeCSS/kursiv.css">
    <style type="text/CSS">
    <!--
    h1 {color: blue}
    -->
    </style>
    ...

    oder im IE auch: (Beispiel 3.4-1b)

    ...
    <style type="text/CSS">
    <!--
    @import url(externeCSS/kursiv.css); (diese Zeile wird vom NN ignoriert)
    h1 {color: blue}
    -->
    </style>
    ...

    Die Definition für die Farbe wird sozusagen der Definition aus dem externen Style Sheet hinzugefügt, oder allgemein ausgedrückt: Syle Sheets im Dokumentenkopf erweitern externe Style Sheets. (Ebenso erweitern Inline-Styles Styles im Dokumentenkopf und auch externe Styles.) Dies gilt nicht, wenn im Dokumentenkopf ein Style für die selbe Eigenschaft eines Tags definiert wird, wie in einem zuvor eingebundenen externen Style Sheet. Verändern wir unser Beispiel so, dass im externen Style Sheet die Farbe blau für die H1-Überschriften definiert wird und im Dokumentenkopf eine neue Farbe (z.B.: rot) für die H1-Überschriften definiert wird. In diesen Fällen überschreiben die Style-Definitionen höherer Priorität die Definitionen, geringerer Priorität. Die H1-Überschriften werden also rot dargestellt. (Wie zuvor schon erwähnt, haben Inline-Styles die höchste Priorität, gefolgt von Style-Definitionen im Dokumentenkopf und zum Schluss externe Styles.)

    Außerdem wäre da noch die Beziehung zwischen Style-Definitionen und HTML-spezifischen Tag-Attributen mit derselben Eigenschaft zu klären. Zum Beispiel haben von Style Sheets vorgegebene Hintergrund- und Textfarben Vorrang vor HTML-Farbattributen innerhalb eines Tags. Dagegen hat das align-Attribut (zur Ausrichtung einer Grafik) eine höhere Priorität als eine von einem Style Sheet festgelegte Ausrichtung. Allerdings ist es so gut wie unmöglich vorherzusehen, in welcher Situation ein Tag-Attribut Vorrang vor einer Style-Sheet-Definition hat, und wann es genau umgekehrt ist. Außerdem sind solche Vorrangregeln weder vom W3-Konsortium eindeutig geklärt, noch in Browsern nach einem deutlich erkennbaren Muster implementiert.

  • CSS ~ jone ~ part III


    4. Zur Syntax allgemein
    Zuerst sei gesagt, dass die Groß- und Kleinschreibung grundsätzlich keine Rolle spielt. Allerdings schreibt die Konvention folgendes vor:

    Tag-Namen werden groß geschrieben
    Eigenschaften (= Attribute oder Modifizierer) und Werte werden klein geschrieben
    Eine Style-Regel besteht aus einem Tag-Selektor (Name des Tags, auf das diese Regel angewendet werden soll), gefolgt von einer in { und } eingeschlossenen Liste mit einer oder mehreren durch Semikolons getrennten Eigenschaft/Wert-Paaren, wobei einer Eigenschaft mindestens ein Wert zugewiesen werden muss und mehrere Werte durch Leerzeichen (manchmal auch durch Kommas) getrennt werden:

    Tag-Selektor {Eigenschaft1: Wert1; Eigenschaft2: Wert1 Wert2 Wert3; ...}

    Es ist möglich, mehrere Tag-Selektoren, deren Tags die selben Eigenschaften zugewiesen werden sollen, bei einer Regel hintereinander mit Kommas getrennt anzugeben.

    Anstatt von:

    H1 {color: blue}
    H2 {color: blue}
    H3 {color: blue}


    kann man folgendes angeben:

    H1, H2, H3 {color: blue}

    Das lässt sich erstens schneller und leichter eintippen und benötigt zweitens weniger Zeit und Ressourcen bei der Übertragung über ein Netzwerk.

    5. Kontextsensitive Selektoren
    Bis jetzt war es nur möglich, allen Tags einer Sorte innerhalb eines Dokuments mit Hilfe von im Dokumentenkopf definierten oder externen Style Sheets Eigenschaften zuzuweisen. Es ist aber auch möglich, nur Tags anzusprechen, die in einem bestimmten Kontext stehen, d.h. die in einer bestimmten Beziehung zu anderen Tags im Dokument stehen.

    Soll z.B. nur kursiver Text blau erscheinen, der auch als H1-Überschrift angezeigt wird, gibt man folgende Style-Regel an: (Beispiel 4.1-1)

    H1 I {color: blue}

    Die Style-Regel wird auf den innersten Tag angewendet, aber auch nur dann, wenn zusätzlich die <H1>-Tags um den <I>-Tags und deren Inhalt angegeben werden. Alle H1-Überschriften im Dokument, die im Quelltext folgendermaßen eingegeben werden, werden zusätzlich blau erscheinen:

    <H1><I>Kursiv, deshalb blau</I></H1>

    Dabei ist zu beachten, das die Reihenfolge der Tags unbedingt eingehalten werden muss. Folgende H1-Überschrift wird im Browser (nur im IE) zwar kursiv, aber trotzdem nicht blau angezeigt:

    <I><H1>Kursiv, trotzdem nicht blau</H1></I>

    Trotzdem muss die Verschachtelung nicht ganz genau mit der Regel übereinstimmen. Die Regel


    H1 I {color: blue}

    wird auch auf Inhalte angewendet, die im Quelltext z.B. folgendermaßen eingegeben werden: (Beispiel 4.1-2)

    <H1><TT><I>Ueberschrift H1, nichtproportionale Schrift, kursiv, aber auch blau</I></TT></H1>

    Fügt man allerdings eine zweite Regel (Beispiel 4.1-3)

    H1 TT I {color: red}

    hinzu, dann wird diese konkretere Regel verwendet. Die Überschrift wird also rot.

    Ebenso wie einzelne Tag-Selektoren, können auch kontextsensitive Selektoren (auch in Verbindung mit einzelnen Tag-Selektoren) in einer Style-Regel durch Kommas getrennt hintereinander angegeben werden, wenn die selben Eigenschaften zugewiesen werden sollen. z.B.: (Beispiel 4.1-4)

    H1 I, H1 TT, P, B {color: blue}
  • CSS ~ jone ~ part IV

    6. Style-Klassen

    6.1 Normale Klassen
    Es ist möglich, für ein spezielles Tag, das nicht in einem bestimmten Kontext zu anderen Tags steht, verschiedene Klassen mit Eigenschaften zu definieren. Vielleicht sollen H1-Überschriften ja nicht immer blau und kursiv erscheinen, sondern auch mal rot und unterstrichen.

    <style text="type/css">
    <!--
    H1.blaukursiv {color: blue; font-style: italic}
    H1.rotunterstrichen {color: red; text-decoration: underline}
    -->
    </style>

    Der Tag-Selektor wird also nur durch einen Klassennamen erweitert, wobei beide durch einen Punkt voneinander getrennt sind.

    TagSelektor.Klassenname

    Der Inhalt eines Tags wird nach den von einer Klasse definierten Eigenschaften formatiert, wenn der Anfangstag das zusätzliche Attribut class mit dem Klassennamen als Wert enthält. (Beispiel 4.2.1-1)

    <H1 class="blaukursiv">H1-Überschrift, die blau und kursiv ist</H1>
    <H1 class="rotunterstrichen">H1-Überschrift, die rot und unterstrichen ist</H1>
    <H1>normale H1-Überschrift</H1>

    6.2 Allgemeine Klassen
    Es ist auch möglich, eine Klassen zu definieren, ohne sie mit einem bestimmten Tag zu verknüpfen, z.B.:

    .blaukursiv {color: blue; font-style: italic}

    Diese Klasse kann man nun auf beliebige Tags im Dokument anwenden. z.B.: (Beispiel 4.2.2-1)

    <H1 class="blaukursiv">H1-Überschrift, der die allgemeine Klasse zugewiesen wurde</H1>
    <P class="blaukursiv">Absatz, dem die allgemeine Klasse zugewiesen wurde</H1>

    6.3 Pseudoklassen
    Zusätzlich zu den herkömmlichen Stil-Klassen sind im CSS-Standard noch Pseudoklassen definiert. Sie dienen zwar dem selben Zweck, doch gibt es zwei wesentliche Unterschiede. Erstens wird der Klassenname nicht mit einem Punkt sondern mit einem Doppelpunkt an den Tag-Selektor angehängt; und zweitens sind die Klassennamen vordefinierte Bezeichner, also nicht frei wählbar.

    Es gibt insgesamt 5 Pseudoklassen: 3 für das <a>-Tag und 2 für das <p>-Tag.

    Die Browser unterscheiden bei den vom <a>-Tag erzeugten Hyperlinks 3 Zustände, die möglicherweise unterschiedlich angezeigt werden:

    Noch nicht besucht
    In diesem Moment besucht
    Zuvor bereits besucht
    Mit Pseudoklassen können sie diese Zustände kontrollieren. Dementsprechend gibt es für jeden Zustand eine Pseudoklasse:

    A:link
    A:active
    A:visited
    Man könnte z.B. folgendes im Dokumentenkopf angeben: (Beispiel 4.2.3-1)

    <style type="text/css">
    <!--
    A:link {color: blue; font-size: 42pt}
    A:active {color: red; font-style: italic; font-size: 42pt}
    A:visited {color: green; font-size: 42pt}
    -->
    </style>

    Die beiden anderen Pseudoklassen können nur mit dem <P>-Tag verknüpft werden und kontrollieren die Darstellung des ersten Buchstabens (P:first-letter) bzw. der ersten Zeile (P:first-line) eines Absatzes.

    Zum Beispiel bewirkt (Beispiel 4.2.3-2)

    <style type="text/css">
    <!--
    P:first-line {font-style: italic}
    P:first-letter {font-size: 200%; color: blue}
    -->
    </style>

    eine kursive erste Zeile und einen doppelt so großen ersten Buchstaben jedes Absatzes.

    6.4 Kombinieren von Klassen
    Man kann Pseudoklassen mit normalen Klassen kombinieren, um verschiedene Darstellungsmöglichkeiten für verschiedene Links zu erhalten. (Beispiel 4.2.4-1)

    A.einfarbig:link, A.einfarbig:active, A.einfarbig:visited {color: red}
    A:link {color: blue}
    A:active {color: #00FFFF}
    A:visited {color: green}
    A.special:link {font-style: italic}
    A.special:active {font-weight: bold}
    A.special:visited {color: gold; font-weight: bold}

    Außerdem ist zu beachten, dass spezielle Klassen, die hinter normalen Tag-Definitionen oder Pseudoklassen stehen, deren Eigenschaften erben.
  • CSS ~ jone ~ glossar

    Glossar

    DTP-Programme
    (= Desktop Publishing Programs), Erstellen von druckfertigen Dokumenten mit dafür speziell entwickelter Software. Oberbegriff für das Verfahren, mit Hilfe eines Personal Computers und ergänzender Hard- und Software Texte zu erfassen, layoutmäßig zu bearbeiten und für eine Vervielfältigung vorzubereiten. Gängige DTP-Programme sind:

    Adobe InDesign (oder Adobe PAGEMAKER)
    Quark Xpress (besonders für Macintosch)
    Adobe FrameMaker (Mengentextprogramm für Bücher und Dokumentationen)
    Corel Ventura (oder VENTURA Publisher)
    VivaPress (nur für Mac-Plattform)
    Microsoft Publisher

    Cascading Style Sheets
    Das Wort "cascading" bedeutet, dass mehrere Formate auf einer einzelnen HTML-Seite verwendet werden können. Der Browser richtet sich nach einer bestimmten Reihenfolge, die als "Kaskade" bezeichnet wird, während er die Daten interpretiert. Sind drei Arten von Formatvorlagen vorhanden, kann der Designer alle drei verwenden. Der Browser liefert die Daten in einer übersichtlichen und vorhersehbaren Weise. Die erste Version von Formatvorlagen wird vom World Wide Web Consortium anerkannt. Sie trägt die Bezeichnung CSS.
  • CSS ~ jone ~ Bemerkungen

    hi leudz!

    dies ist ein referat von mir für Inforamtik, es soll eine art leichter einstieg in das an sich simple thema CSS sein. ich dacht ich poste das hier mal, so könnt ihr es euch mal rein ziehn, es wird die nächsten tage sicher online gehen, muss grad noch den server aufräumen (wenn es on ist seid ihr die ersten, die den link bekommen ;)).

    zum inhalt könnt ihr mir gerne fragen per PN stellen oder hier im thread.

    Das Referat hab natürlich nicht ich selbst verfasst, es ist lediglich eine art reproduktion von schon dagewesenem...
    zur weiteren vertiefung empfehle ich google.de <-- nach CSS suchen ;) und immer wieder selfhtml.com.

    so long :D

    jone