sch**ß gesundheitssysthem

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  • sch**ß gesundheitssysthem

    ich reg mich zur zeit einfach nur auf über unser gesundheitssysthem

    mein chef ist mit ende 40 ins krankenhazs gekommen zum mandeln entfernen
    nach 6 tagen ist er trotz entzündung entlassen worden
    seitdem hängt er zu hause mit hoch fieber rum und schmeißt tabletten ein
    da er allein zu wohnt kann ihm noch nicht mal jemand helfen wenn ein problem auftritt
    ich finde es unverantwortlich das jemand nach einer schweren op frühzeitig aus dem krankenhaus entlassen wird nur weil für jede op eine gwisse anzahl von krankenhaustagen angesetzt ist egal wie es dem patient geht

    als ich für ihn medikamente geholt hab da er selbst nicht dazu in der lage war sate der apotheker das eine mandel op ziemlich schwerwiegend in diesem alter ist und er es nicht für gut heißen kann das jemand so schnell nach haus kommt
    außerdem wären seine töchter vor zehn jahren im alter von 12 jahren schon 14 tage gelegen haben und das kinder sowas viel leichter verkraften

    na ja um die sache abzukürzen würd mich eure meinung und eure erfahrungen interessieren

    mfg
    nilss1382
  • nilss1382 schrieb:

    ich finde es unverantwortlich das jemand nach einer schweren op frühzeitig aus dem krankenhaus entlassen wird nur weil für jede op eine gwisse anzahl von krankenhaustagen angesetzt ist egal wie es dem patient geht


    So ist es ja auch nicht. WEnn es ihm wirklich noch richtig schlecht geht, dann behalten die ihn normalerweise auch im Krankenhaus, jedenfalls wenn Gefahr für seine Gesundheit besteht.

    Wenn er nur ein paar Tage zur Erholung braucht, dann ist er zu Hause richtig aufgehoben.


    Und das zu Heuse keiner für ihn sorgen kann, kann ja nicht der Grund sein, ihn länger im KRankenhaus zu behalten. Ist ja keine Verwahranstalt. Er hätte aber die Möglichkeit über die Krankenkasse zeitweise eine Haushaltsunterstüzung zu bekommen. Das er alleine wohnt, ist sein Problem.

    Das ist halt das Problem. Er nutzt die Vorteile, die es hat, wenn man nur für sich alleine sorgen muss. Und jetzt sieht er auch mal die Nachteile. ;) ;)
  • Hallo,

    ich kann McKilroy eigentlich nur zustimmen.
    Daß die Krankenhäuser ein System haben (DRG), das zwar im Prinzip die Minimal- und die Maximalliegezeit beinhaltet, ist allerdings auch korrekt. ABER: Kein Krankenhaus wird einen Patienten, welchem es schlecht geht entlassen, nur damit das DRG das maximale "herausholt" obwohl damit zu rechnen ist, dass es noch zu Komplikationen kommen wird. BTW, bei einer Mandelentfernung sind die 6 Tage noch nicht das maximum der "vorgeschriebenen" Liegezeit, ergo kann es daran nicht liegen. Man bräuchte mehr Infos um diesen Fall besser beurteilen zu können! Zudem ist es sogar oft der Fall, dass Patienten auf Grund des DRG LÄNGER im KKH bleiben (müssen) als eigentlich notwendig...

    Grüsse SCRaT
  • Und frag mal deinen Chef, ob es nicht eher so ist, dass er diesen Fall nicht versichert hat und deshalb auf eigene Verantwortung das KH so früh wie möglich verlassen hat ... kenn nämlich selber etliche Spezialisten die in Ihrer freiwilligen KV nur minimalschutz gebucht haben da sie ja nicht krank werden ...

    Wenn es dein Chef ist gehe ich mal davon aus, dass der Privat versichert ist und so einen lassen die so schnell nicht raus (können ja bis zum 3-fachen Kassensatz abrechnen)
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  • Also ich kann nur zwei persönlich erlebte Beispiele wiedergeben.

    Ich habe das Krankenhaus bei 2 Aufenthalten vorzeitig verlassen und musste eine Erklärung abgeben. Die Ärzte waren nicht positiv auf meine Entscheidung zu sprechen und haben mich das auch spühren lassen.

    Von daher kann ich mir den beschriebenen Vorfall auch nicht recht vorstellen.

    Greetz
    Stoffel
  • Krankenhäuser sind heute nach wirtschaftlichen Grundsätzen arbeitende Unternehmen. Aber, wer wirklich krank ist, wird auch nicht so ohne weiteres entlassen. Welcher Arzt möchte wegen möglicher Folgeschäden vor den Kadi ?
    Gruß Achim
  • Ja, scheint wirklich so, als scheren sich die Ärzte einen Dreck um die Patienten... Ich bin zu Silvester angetutelt gestürzt, Kumpels haben einen Notarzt gerufen, ich kam ins Krankenhaus. An das alles kann ich mich nicht mehr erinnern (weiß nur noch ganz schwach, dass ich den Geruch vom Krankenhaus wahrgenommen habe)... naja und wo bin ich aufgewacht? In der Straßenbahn... Da haben die mich einfach wieder ausgesetzt... Ich finde so etwas auch unter aller Sau. Da sollen die Ärzte keine Ärzte sein, wenn sie nur am Verdienst und Ansehen interessiert sind, statt an den Menschen.
  • Also das kann einfach nicht kommentarlos stehenbleiben, oder ?

    Du kannst dich quasi an nichts mehr erinnern, aber bist dir völlig sicher schlecht behandelt worden zu sein...ja nee ist Klar....:hot:

    Solche Patienten liebe ich...( tschuldige, mußte raus ) !

    Also, wenn es medizinische Gründe für den Verbleib im Krhs gegeben hätte, wärst du sicherlich dort geblieben.
    ABER : Wenn wir alle "angetutelten" zu Sylvester dort behalten würden, dann dürftest du (und wir alle ) in Zukunft ausschließlich für die Krankenversicherung schuften....:weg:


    Polaris