Kritik und Kommentare zu meinem Prolog

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  • Kritik und Kommentare zu meinem Prolog

    Also, ich habe einen Prolog zu einem Fantasyroman geschrieben. Der Roman ist noch nicht fertig, aber ich würde gerne wissen wie ich schreibe und ob es gut und flüßig lesbar ist.

    Sind ca 1, 5 DinA4 seiten. Also nicht viel. Ich hab es euch mal hochladen lassen.

    dragoni.de/dings.doc

    gruss drag
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  • Klingt auf jeden Fall spannend. :)
    Ganz an einen guten Fantasyroman kommt es nicht ran, aber lesen würde ich es wahrscheinlich.
    Da fehlt einfach noch ein bisschen die Spannungserzeugung (wobei es ja erst zwei Seiten sind ;))

    Das einzige was mich noch etwas gestört hatte, war der zu schnelle Abgang aus dem Waisenhaus, das geht zwar auch in echt alles ziemlich schnell, aber doppelt so lange sollte der Text schon sein. ;)

    mfg
    neo
    Glauben Sie wirklich, Sie kämpfen für etwas, für mehr als ihr Überleben? Freiheit, Wahrheit, Friede, Liebe - Illusionen! Vorrübergehende Konstrukte eines schwächlichen menschlichen Intellekts, der verzweifelt versucht, eine Existenz zu rechtfertigen, die ohne Bedeutung oder Bestimmung ist!
    momentan hungernde Menschen: 1 Milliarde
    an Hunger sterbende Menschen: alle 3 Sekunden jemand
  • Auf Anhieb erstmal ok.
    Die Hauptperson wird eingeführt, das setting wird abgesteckt, Erwartungen werden geweckt - was bringt die "neue Welt".
    Da kann noch ne richtig spannende story draus werden.

    Beim 2. Mal Lesen fällt mir auf, dass du mit den Zeiten ein bisschenherumhopst. Am Anfang Präsens:
    3.45 Uhr, schwere dicke Regentropfen fallen auf das Dach und hämmern darauf herum. Sie klingen fast wie Soldaten. Wie schön es doch wäre, wenn er endlich einer dieser stolzen Krieger sein könnte.

    Am Ende Präteritum:
    Nachdem Tom seine Lebensgeschichte wie schon so oft runtergebeten hatte und auch das Medallion erwähnte was das letzte war das ihm von seiner Mutter blieb gingen sie zusammen zur Schwester, unterschrieben die Papiere und ließen Tom seine Sachen packen.


    Außerdem wirkt es auf mich sehr spontan geschrieben. Vielleicht könnte man hier und da noch Formulierungen genauer durchdenken und weiter ausführen.
    Sie klingen fast wie Soldaten

    Klingen Soldaten wie Regentropfen?
    wenn er endlich einer dieser stolzen Krieger sein könnte

    Welcher stolzen Krieger? Hat er von ihnen gelesen, erzählt bekommen oder im Film gesehen?
    Tisch decken, Frühstück richten und danach den Abwasch. Tag ein, Tag aus.

    Warum muss er das immer machen? Für wen?

    Ich könnte so weiter Textbeispiele anführen, zu denen mir Fragen kommen.
    Möglicherweise sollte weniger passieren, die Geschehnisse aber genauer und durchdachter beschrieben werden.

    Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich mir bei nem Roman wahrscheinlich nicht so viel Gedanken machen würde, als wenn jemand ausdrücklich um kritische In-Augenschein-Nahme bittet. ;)

    Also, bitte nicht entmutigen lassen, vielleicht nochmal überdenken und weiter schreiben!
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • @Mr, Anderson Ich werde den Prolog noch etwas ausweiten. Ich wusste bloss nicht mehr was ich alles in die Waisenhaus Szene reinschreiben soll, falls ihr anregungen habt immer her damit.

    @littleprof danke für deine ausführliche darstellung. dafür dass ich in deutsch nur 3 punkte im abi habe finde ich aber ist er sehr gut. aber er soll sich ja auch verkaufen können. ich werde noch n bisschen an den sätzen feilen. worum es mir vorallem geht, wird die indirekte rede langweilig oder kann ich das so lassen?
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  • Also ich fand den Prolog beim ersten lesen auch ganz gut, werd ihn mir vllt nochmal wann anders anschauen. Was man noch reinbauen könnte wäre vllt die erfahrung der Person in dem Waisenhaus, wie es ihm da ergeht, wie sein Alltag ist und so was. Aber sonst ordentlich.