Siemens

  • Allgemein

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hallo,

    Vieleicht habt ihr ja schon gehört oder wisst es das Siemens IG Metal in Berlin fast alle angestellte Kündigen will wie z.b mein Vatter nun würde ich gerne wissen was das für ein sinn hat den 190 von über 1500 Angestellte bleiben aber wozu?
    Ich ahbe gehört das sie ins ausland gehen um mehr geld zu bekommen warscheinlich damit sie sich Finanziren könnnen jedenfalls hat mein vatter ne hohe Abfindung bekommen die ich nciht nennen möchte ich will nur mal ein beispiel geben z.b man bekommt 80000 Euro davon bekommt 30000 der Staat durch Steuern nun würde ich gerne mal wissen ob dieses den gerecht ist mein vatter arbeitete 30 Jahre dort und dann werden einfach mal alle sozusagen abgeschoben ich finde dieses ungerecht und würde gerne mit euch darüber diskutiren und vill könnt ihr ja sogar von euren eigenen erfahrungen sprechen.
  • Daran kann man leider nichts ändern.....dein Vater hat ja durch die Annahme der Abfindung erklärt, nicht mehr für den Arbeitgeber arbeiten zu wollen....genauso war es ja bei Opel auch. Die Leute haben die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen, dass sie entweder die Abfindung nehmen und in ein paar Jahren Betriebsbedingt gekündigt werden...
    Das größte Problem ist nur, dass Deutschland für die große Industrie immer unattraktiver wird, da nunmal bei den Global Playern die Gewinnmaximierung im Vordergrund steht...
  • Stimmt die Gewinnmaximierung steht immer im Vordergrund, damit auch ja die Aktionäre viel Geld bekommen. Und da ist es egal ob die kleinen den Job brauchen oder nicht.

    Und ich denke das wird in der Zukunft noch wesentlich schlimmer, leider.

    Ich bin ja der Meinung, wenn man die Mitarbeiter wesentlich stärker ins Unternehmen integriert z.B. Gewinnbeteiligung, gutes Arbeitsklima, usw.

    Denn Mitarbeiter die gern zur Arbeit gehen arbeiten auch gut und bringen auch gute Gewinne rein, dass zeigen die mittelständischen Unternehmen.
  • Das beste Beispiel hier ist z.B. Porsche!!!

    Meiner Meinung nach der beste Arbeitgeber in Deutschland.

    Soweit ich weiß, hat da jeder Mitarbeiter ne Einmalzahlung von mind. 3000 Euro bekommen....

    Bei Porsche stehen die Mitarbeiter hoch im Kurs, wie auch bei der Lufthansa....
  • Porsche hat ja auch das Geld um so etwas zu machen und sind warscheinlich nicht so egoisisch wie Siemens wie mann ja sieht.
    Trotzdem finde ich das es eine freschheit ist das Siemens zu gunsten anderer einfach mal so ein par tausend menschen leben zerstört.
  • Siemens hat auch gutes Geld, das ist ne schlechte Argumentation.

    Es ist immer wichtig zu wissen, wer eigentlich hinter dem Konzern steht. Bei den Verantwortlichen von Porsche besteht ein emotionaler Zusammenhang zum Unternehmen und bei Siemens stehen Geldgeier dahinter....

    Daher bin ich der Meinung, so hart es auch ist, wer sich auf solche Unternehmen wie Siemens einlässt, darf sich nicht beklagen. Jetzt bitte nicht falsch verstehen, ist nicht böse gemeint, aber bei den Global Playern muss man leider immer mit so etwas rechnen....
  • Ja aber nach 20 Jahren zu sagen bye leute ihr seit alle entlassen ist sehr hart und außerdem hatte siemens eine streikfahrt durch ganz deutschladn reiseziel war München was pasiert ist,sie sind alle stätde durchgefahren und sind vor münchen alle nachause gefahren weil siemesn es abgeblassen hat,aber wieso darauf bin ich nie gekommen und werde es warscheinlich auch nicht.
  • Was bei Unternehmen wie Siemens auch noch ein Punkt ist, das man mal liebsten junge AN haben will. Die sind flexibler, teilweise Leistungsfähiger und haben auch eine schnellere Auffassungsgabe.

    Außerdem kann man denen schneller mal sagen, wir brauchen dich nicht mehr such dir einen anderen Job. Weil die Kündigungsfrist nicht so lang ist wie bei AN die schon länger da arbeiten. Und junge AN können in der Regel auch schneller wieder einen Job bekommen.

    Aber Porsche ist ein sehr gutes Beispiel die können sich das nicht nur leisten weil sie Geld haben sie können es auch weil sie es wollen. Die Global Player haben das Geld auch, aber da wollen die Manager und die Aktionäre das Geld haben, dass ist der Unterschied
  • Es gibt doch schon unternehmen die daran was geändert haben oder etwa nicht porsche denkt auch nicht NUR an gewinne sie veruchen eher zu probiren das es sowenig verluste wie möglich gibt schlichlich abrbeite ich doch lieber in einem unternehmen der ein gutest arbeitsklima hat etc. ei beispiel BMW hat berufsausbildungen und sie garantieren das man anch der ausbildung sofort einen job bekommt wenn das eine gute sachen ist dann weiß ich auch nciht mehr.
  • Wobei die Unternehmen die sich um ihre Mitarbeiter kümmern das auch nicht aus Menschenfreundlichkeit machen, sondern einfach weil ein zufriedener Mitarbeiter ein produktiver Mitarbeiter ist.

    Und das mit BMW... Man kriegt nach der Ausbildung fix einen Job = Werbung damit man die Ausbildung bei ihnen macht. Aber gekündigt kannst du trotzdem werden.

    Wirkliche Jobsicherheit in der Wirtschaft gibt es nicht! Ist nun mal so
  • Mal ganz allgemein: Ich glaube gehört zu haben, dass Siemens in letzter Zeit saftige Gewinne einstreicht, ebenso wollten sie die Vorstandsgehälter um durchschnittlich 30% erhöhen. Irgendwie muss das ja finanziert werden, also die kleinen entlassen, das ist doch ok, oder? Die Antwort muss lauten: Nein, aber die Manager die in der obersten Etage sitzen haben doch im Grunde genommen nur noch Zahlen vor Augen und wenn sie fragen, ist es finanziell (wohlbemerkt: kurzfristig) besser für uns, wenn wir ein paartausend Leute entlassen, dann machen sie das sofort. Das es noch andere Auswirkungen hat wie schlechte Arbeitsmoral bei den verbliebenen Mitarbeitern, etc. ist denen im Grunde genommen egal. Ich finde, dass Siemens schon eine ziemliche Blamage für die deutsche Wirtschaft ist, Preisabsprachen, Bestechungen, BenQ ...

    Palad
  • Ganz so einfach ist es auch nicht.....man bedenke, auch bei Siemens gibt es keine Betriebsbedingten Kündigungen (bis jetzt jedenfalls). Die Leute die momentan gehen, machen es aus "freien Willen" und bekommen ne Abfindung.....was ich weiter oben schonmal etwas erläutert habe...
    Aber sch**** ist es schon, keine Frage...
  • Freier Wille ist ein sehr dehnbarer Begriff, die Aussage: Entweder du gehst jetzt mit einer Abfindung oder wirst in 1 Jahr betriebsbedingt entlassen, ist aus meiner Sicht nicht wirklich "frei". Aber so ist der Kapitalismus (nichts gegen den Kapitalismus), man kann eben machen was man möchte, so unmoralisch das auch sein mag.

    Palad
  • es fangen nun sehr viele große firmen an ihren sitz bis ins ausland zu erweitern dadurch werden angestelle die in deutschland tätig waren ins ausland umgesetzt , da machen natürlich nicht alle arbeitnehmer bin und können es auch aus versch. gründen garnicht und so kommt die große arbeitslosigkeit wieder von ganz alleine... sehr hart abr das ist nunmal die realität
  • Naja, aber die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland, also, wie du es beschrieben hast, die Mitarbeiter umziehen lassen ist meiner Meinung nach noch das netteste für die Arbeitnehmer. Jedoch passiert das eigentlich nur mit den Leuten aus der Führungsebene, wohl kaum dem kleinen Gesellen am Fließband...

    Palad
  • jap das hast du recht nur die "großen" dürfen ins ausland die anderen werden wertlos abgeschoben... wenn schon sowas gemacht wird dann sollen die firmen die sowas machen sich auch die zeit nehmen und für die "förderband-arbeiter" eine neue arbeitsstelle suchen...
  • Die Frage ist doch: Interessiert es Siemens überhaupt, ob die entlassene Belegschaft einen guten Job bekommt? Haben sie Interesse daran, Geld in Arbeitsfindungsmaßnahmen zu investieren? Nein, denn, genau wie schon gesagt, sie wollen ihre Gewinne für die Aktionäre immer weiter steigern, da "lohnt sich soetwas nicht". Das ist leider so, aber ich glaube, solche Betriebe wird es immer geben,

    Palad
  • Genau so ist, Siemens ist es egal, was mit ihren "ex" Angestellten passiert. Aber mal ganz ehrlich, welchen Arbeitgeber interessiert das?!? Ich behaupte mal fast keinen....wen weg, dann auch aus dem Sinn....
    Es lohnt sich eigentlich auch nicht sich darüber aufzuregen, da sich diese Denkweise der Großen nicht ändern lässt. Aber wie schon erwähnt, es gibt ja auch noch Vorbildliche Firmen wie z.B. Porsche...
  • Ich finde solche Firmen wie Porsche sollten für Ihre Arbeitsbedingungen im Rampenlicht stehen, denn viele wissen gar nicht, wie sozial es in manchen Firmen abgeht.... Wenn es mehr publik wäre und auch gesehen wird, dass es anders geht, denke andere vielleicht um?
    Ist ne These, aber ein Versuch wäre es allemal wert...
  • Mainz 05er schrieb:

    Ich finde solche Firmen wie Porsche sollten für Ihre Arbeitsbedingungen im Rampenlicht stehen, denn viele wissen gar nicht, wie sozial es in manchen Firmen abgeht.... Wenn es mehr publik wäre und auch gesehen wird, dass es anders geht, denke andere vielleicht um?


    Das glaube ich nicht, da die Zahlen von Porsche deshalb nicht zwangsläufig besser würden und nur so lassen sich die anderen Ködern. Oder würdest du dir jetzt einen Porsche kaufen, nur weil du weißt, dass es bei VW den Mitarbeitern nicht so gut geht? Ich glaube nicht ;) (es sei denn, du musst dich zwischen Phaeton und Cayenne oder so entscheiden).

    Palad
  • @ Palad

    So habe ich es nicht direkt gemeint.

    Ich wollte eigentlich damit ausdrücken, wenn die Öffentlichkeit wüsste, wie sozial es in manchen Firmen zugeht und dieses auch richtig Publik gemacht werden würde, dann würde vielleicht ne Grundsatzdebatte über Arbeitsbedingungen entstehen?!? Und viele Firmen wären dann vielleicht verpflichtet sozialere Arbeitsbedingungen zu schaffen...

    Könnte ja nen schlechten Ruf bringen ;)
  • SIEMENS interessiert das nicht die Bohne, was mit ihren Ex- oder Noch-Mitarbeitern passiert! Ein Bekannter von mir ist im Siemens Telecom-Bereich beschäftigt. Der wurde aus der AG (wie Siemens-BenQ) ausgegliedert und in drei GmbHs überführt. Eine davon ist die Mitarbeiter-GmbH, die alles Personal beinhaltet und gerade mal ein Stammkapital von 25.000 Euro (= Mindesteinlage) enthält. Somit wurden die Angestellten bereits von der Technik und dem Wissen getrennt. Man sucht einen Partner (wie einst BenQ) oder findet sonst einen Weg, um die inzwischen unliebsame Tochter loszuwerden!! Die Leute von Siemens-BenQ haben diese schmerzliche Erfahrung bereits machen müssen. Doch die Herren Pierer und Co. juckt das nur so lange und nur so wenig, wie die Medien darüber berichten.
  • Das ist ja genau das was ich meine. Wenn es groß in der Presse ist und es nen schlechten Ruf bringt, dann wird auch etwas dagegen unternommen (Auch seitens der Politik).

    Beschwert sich aber niemand oder nur durch die falschen Medien, wird es immer schön weiter gehen mit diesem Prozedere...