fördern Internet Games wie WoW oder Shooterspiele die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen?

  • Diskussion

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • fördern Internet Games wie WoW oder Shooterspiele die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen?

    Servus Leute,
    ich habe mal eine frage an euch und zwar wie seht ihr das mit solchen Online Games fördern die eurer Meinung nach auch die Arbeitslosigkeit bzw. die Unlust zu arbeiten?

    Ich bin da irgendwie geteilter Meinung, freunde von mir Spielen diese Spiele sehr viel aber gehen immer noch fleißig in die Arbeit, Schule oder in Ihr Studium und wissen auch ganz genau wann sie zu viel gespielt haben oder wann der Zeitpunkt ist auf zu hören mit den zocken da sie für die Schule oder Studium noch etwas machen müssen.

    Andere Freunde von mir dagegen sind leider nicht so vernünftig und beschäftigen sich sehr intensiv mit den zocken und verschwinden immer mehr von der Bildfläche da sie mit den zocken beschäftigt sind. Da sie so Vorbilder haben wie die Progamer die halt echt ihr Geld damit verdienen können weil sie einfach so gut in diesen Spielen sind. So das sie Schule vernachlässigt haben und ohne einen Abschluss ihre Schule beendet haben und auf Grund von dessen dann es sehr schwer haben einen Arbeitsplatz zu bekommen und nach einer Absage nach der anderen ist die Lust dann irgendwann ganz verschwunden.


    Jetzt würde mich von euch Interessieren ob ihr da auch so Erfahrungen sogar selber sammeln konntet oder ob freunde von euch aus den gleichen gründen keine Arbeit haben.


    Greez maNu
  • Ich hab da die gleichen erfahrungen wie du gemacht.Hab ziemlich lange wow gespielt und da auch viele leute kennengelernt,mit denen ich jetzt noch kontakt hab.Und mit denen verhälts sichs genau wie bei dir,manche zocken den ganzen tag,richten ihren gesamten tagesverlauf nach diesem spiel aus und vernachlässigen freunde/freundin,schule/arbeit etc etc..Es gibt aber auch welche,die das alles unter einen hut bringen und wissen wanns genug is.Ich kann da also deine erfahrungen nur stützen udn sagen das es sehr auf den mensch ankommt,ob er *real-life* dinge unter wow leiden lässt.
  • Ich mein ja nicht nur WoW sondern generell solche Spiele wo man sehr viel Zeit Investieren muss um etwas zu erreichen.


    Mir ist das vorher halt nicht so ganz aufgefallen Mittlerweile versuch ich auch diese Freunde von mir von den PC weck zu bekommen jedoch klappt es nicht wirklich.


    Was mir auch bisschen Auffällt wenn ich so Reportagen mir anschaue wo es um Arbeitslosigkeit geht, die meisten jungen Arbeitslosen haben einen PC zu hause und geben es immer zu das das frühe aufstehen sie nicht packen da sie die ganze Nacht am PC waren und gezockt haben.

    Natürlich gibt es welche die alles Unter einen Hut gekommen aber es gibt halt auch andere.

    Greez maNu
  • es ist sicherlich so denn ich hab 2 leute in meiner klasse die garnicht kommen oder später. nur weil sie am we wieder durchgemacht haben und nun schlafen müssen. es gibt sicherlich solche und solche aber die mehrheit ist die wo sehr viel zeit rein stecken und sicherlich auch geld.
    ein anderes beispiel sind diese browsergames wo man kostenlos teilnehmen kann und dann 10k € gewinnen kann. das ist ein größerer sche*** wie z.b. wow oder d2.

    mfg eKi
    [SIZE="1"]Meine UP´s: Yu-Gi-Oh
    Blacklist: Meine kleine Liste
    Mein PC: Intel C2D E6850 - 2048MB CL4 RAM - ASUS P5KPL-VM - Geforce 8800 Ultra - 1TB Speicher
    [/SIZE]
  • Stimmt diese ganzen Webgames hab ich noch garnicht daran gedacht die von so anbietern wie Big P.... angeboten werden.


    Nur was mich verwundert man könnte ja meinen das bei so games wie WoW die monatlich was kosten das die ja dann eben mal arbeiten gehen denn es muss ja irgendwie finanziert werden aber genau diese Leute haben irgendwie immer solche Eltern wo ihnen alles zahlen...

    Zu erst war ich ja gegen solche Games die Monatlich was kosten aber Mitlerweile bin ich voll dafür und mir würde es auch nix ausmachen wenn sie die Gebühr fürs zocken noch höher machen so das die Eltern eben diese Beiträge nicht mehr so einfach finanzieren.

    greez maNu
  • Naja, also ich kann nur das beurteilen was ich auch schon selbst erlebt habe. Zu einem hab ich ne lange Zeit das Online Game OGame gespielt. Hat auch ziemlich viel Spaß gemacht. Nur leider hat man, wenn man aktiv spielt kaum noch Ziet für was anderes. Man kommt von der Schule heim, dass erste an was man denk is ob seiner Flotte nix passiert is. Den Rest des Tages verbringt man vorm PC. Hausaufgaben werden nich gemacht, lernen kann man sowieso vergessen.
    Man is regelrecht süchtig danach. Dem entsprechend kann sich das auch auf die Arbeitslosigkeit auswirken. Das Spiel ist für einen wichitiger als das reale Leben.
    Ganz gefährliche Sache!!!!!!!!!!
  • Alle spiele die ein gewissen Suchpotential haben können bei anfälligen Menschen zu schwierigkeiten führen.. Ich selber habe Jahrelang D2 gespielt und ich denke viele kennen es: "Och eigentlich müsste ich ja lernen...Aber nurnoch 5 lvl...". Ich konnte mich zum glück zusammenreißen und habe immer wenn es sein musste dann auch gelernt und somit nie probleme gehabt... aber ich kann mir schon vorstellen das leute nicht so viel selbstbeherrschung haben wichtigere Dinge vernachlässigen...
  • Das Problem bei Online Games ist das sie echt süchtig machen.
    Die haben das in der Charitéé in Berlin untersucht und online game süchtige haben die selben anzeichen einer sucht wie Beispielsweise Alkoholkranke.
    Deswegen denke ich schon das das Arbeitsleben, Schule ec unter soclen Spielen leiden kann.

    Gürße
  • Klar viele Spiele beherbergen ein gewisses Suchtpotenzial. Es kommt natürlich auf die Personen selber an und ich glaube wenn die dann keinen PC hätten würden sie halt was anderes machen. Fernsehen o.ä.
    Arbeit hat noch niemanden umgebracht, aber wieso das Risiko eingehen
    Ronald Reagan
  • Na Klar mag es dadran liegen.... Beispiel:
    Ein WoW Süchtiger muss eigentlich für ne wichtige Arbeit in der Schule lernen, doch da er ja den ganzen Tag Zeit hat, zockt er lieber erstmal ne Runde. Und wenn er damit erst einmal begonnen hat fängt er sicherlich nicht an zu lernen. Aufhören tut er eh erst vorm schlafen gehn.

    greetz
  • Also ich habe auch ziemlich intensiv
    WoW gespielt. Ich habe jetzt aber
    ich habe es jetzt mit dem Addon ge-
    schafft aufzuhören.

    Mir war jetzt mein Studium wichtiger.
    Ich hatte in dieser intensiven Zeit
    extrem mit meinem Studium "geschludert".
    Hätte auch schon weiter sein können.

    Ich bin froh das ich diese Kurve gekriegt
    habe, kann mir aber sehr gut vorstellen,
    dass andere Leute bzw. Jugendliche diese
    Kurve eben nicht bekommen weil sie
    einfach noch nicht in der Lage sind
    zu sagen, so jetzt reichts für heute
    mit zocken ich lern jetzt für die Schule
    oder so.

    Außerdem kümmern sich viele Eltern in
    dieser Beziehung nicht wirklich um
    ihre Kinder. Sie denken dann, jetzt mal
    ganz krass formuliert, Jetzt isser am PC
    dann hält er wenigstens das Maul. Ich
    meine das es den meisten Eltern egal
    ist die ihre Ruhe haben wollen.

    Ich persönlich finde das das bei
    MMORPG´s deutlich schlimmer ist als
    bei irgendwelchen Shooterspielen. Denn
    ein Spiel wie Counter-Strike oder
    ähnliches kann man auch mal mittendrin
    abbrechen. Natürlich ist das auch
    teilweise anders, aber eben nicht so
    häufig.

    Um auf das Topic zurückzukommen:
    Mehr vorm PC hocken ----> schlechtere/
    überhauptkeine Abschlüsse ---->
    Arbeitslosigkeit.

    Bisschen extrem vielleicht aber im
    Grunde trifft es schon zu.

    MfG Scarr
  • Ja es gibt wenige die es schaffen wenn sie die Kurve zu bekommen und dem entsprechend wird die Jugend immer Dümmer...


    greez maNu

    PS
    warum schreibst du immer so kurze Satzteile und haust dann ein Return rein?
  • Auch mir ging es früher einmal so, dass ich sehr viel online gespielt habe, erst den PC an, wenn ich zu Hause war, gucken ob alles o.k. ist, etc. --> Keine Hausaufgaben mehr gemacht. Gott sei Dank war das in der Zeit vor der Oberstufe, sodass ich es trotzallem geschafft habe. Von daher würde ich sagen, dass es durchaus ein gewisses (nicht zu unterschätzendes) Suchtpotential bei solchen Spielen gibt und damit auch Menschenleben indirekt zerstört werden. Wenn jemand den ganzen Tag nur noch vorm PC hängt und "seine Flotte saven muss", oder Ähnliches, dann kann das auf Dauer nicht gutgehen! Und es gibt sicherlich sehr viele Menschen, die es nicht so einfach geschafft hätten, damit aufzuhören. Arbeitslosigkeit ist da praktich vorprogrammiert, aber das schlimmste ist meiner Meinung nach, dass denen das oft garnichts ausmacht. Tja, bei Mutti wohnen, von ihr versorgt werden und den ganzen Tag vorm PC - warum arbeiten? Dann kannst du doch deinen Charakter nicht hochleveln, oder was auch immer.

    Palad
  • Dazu möchte ich nur Steve Krömer (wow-szene.de) zitieren, der objektiv und sehr gut seinen Senf dazu gibt.


    "Hello friends, Lich-King is speaking: Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Artikel/Bericht/News hier veröffentliche. Grundsätzlich wollte ich gerne etwas zum Thema Amokläufer und deren Zusammenhang zu "bösen Killerspielen" schreiben, aber Aras News, bzw. die Comments dazu, schreckten mich mal wieder etwas ab. Ich finde es eine absolute Unsitte, dass es in dieser Community, bzw. generell in der Online-Gaming-Szene nicht mehr möglich ist, seine Meinung zu einem Thema zu veröffentlichen, ohne dafür geflamed zu werden (teilweise auf erschreckendem Niveau). In jeglichen anderen Bereichen werden andere Meinungen respektiert, bzw. man versucht in einer Diskussion, zu einem gemeinsamen Konsens zu kommen. In der Online-Szene gehört es mittlerweile zur Tagesordnung, dass man jemanden, der eine Meinung vertritt, die nicht der eigenen entspricht, mit "Geh doch Sterben, Du verkackter Hurensohn" antwortet. Und da wundert man sich, dass die Medien uns nicht ernst nehmen und Pädagogen vor uns warnen!

    Anyway, ich möchte in diesem "Erguss" zu zwei sehr aktuellen Themen Stellung nehmen: Amokläufer und Sucht-Potential von Onlinespielen...

    Das Thema Amokläufer möchte ich hierbei nur kurz streifen. Ich habe gerade in meinem WPK Politik, Jahrgang 9, das Thema behandelt. Dabei haben wir den legendären Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" geschaut (dem ich jedem nur wärmstens empfehlen kann) und dazu die deutschen und amerikanischen Waffengesetze durchgenommen. Schon beim ersten "großen" Amoklauf, damals (1999) an der Columbine Highcool in den USA, waren die vorgeschobenen Gründe für die Tat Marylin Manson, Southpark und die bösen, bösen, bösen Killerspiele (Grundsätzlich frage ich mich immer, was die Medien überhaupt mit "Killerspielen" meinen. Ist dieser Ausdruck nur schlecht recherchiert oder bezeichnen sie damit alle Spiele, in denen irgendeine virtuelle Figur ums Leben kommt?). Nach jedem neuen Amoklauf gibt es 1-2 neue (meistens an den Haaren herbeigezogene) Gründe (je nachdem, was gerade in Mode ist), wer oder was diesmal die Motivation oder der Auslöser für die Tragödie gewesen seien - darin gibt es eigentlich nur eine Konstante: Die bösen Killerspiele sind immer dabei. Das war schon beim Amoklauf in Erfurt 2002 so und hat sich auch nicht 2006 nach Emsdetten geändert. Pädagogen und Eltern fordern wieder Verbote, Bundesländer wollen schärfer kontrollieren, und keiner macht sich wirklich die Mühe, intensiv nach den wirklichen Gründen für die Tat zu suchen. Warum auch? Es ist doch wesentlich einfacher, Counter Strike die Schuld dafür zu geben. Dass unser ganzes Schulsystem total überholt ist, dadurch Außenseiter geschaffen und "gefoltert" werden, das Frust-Potential bei den Jugendlichen so hoch, wie nie ist, daran denkt keiner. Ohne jetzt zu wissenschaftlich werden zu wollen, empfehle ich Euch ein sehr gutes Buch zu diesem Thema: Mein ehemaliger Professor an der Bremer Uni Freerk Huisken versucht in seinem Buch "z.B. Erfurt. Was das Bildungs- und Einbildungswesen so alles anrichtet" einen Erklärungsansatz für den Amoklauf von Erfurt zu finden. Wer sich mal intensiv mit dem Thema auseinandersetzen möchte (ohne das übliche Medien-Gesäusel) wird in dem Buch einen wirklich plausiblen Ansatz finden.

    Online-Rollenspiele machten süchtig! Wenn Ihr weiterspielt, werdet Ihr alle irgendwann zu seelenlosen Zombies, die keinen Bezug mehr zur Realität haben und dazu verdammt sind, ihr Leben lang totale Versager zu sein. Hört auf damit, Ihr kommt da nie wieder alleine raus! Ich sage totaler Bullshit! Panikmache, in die Welt gesetzt von unwissenden Pädagogen und Medien. Jeden Monat taucht in unserem Forum (und komischerweise in allen "benachbarten" WoW-Foren) ein Beitrag von einem armen, armen Menschen auf, der seinen Leidensweg beschreibt, wonach er durch WoW (oder andere MMOs) seine Ausbildung verkackt, seine Eltern und Freunde belogen und den Weihnachtsmann getöten hat - Tränendrüse hoch zehn. In den Comments fällt die halbe Community in Selbstmitleid und gerät durch gewisse Parallelen in so große Panik, dass sie teilweise ihren Account kündigen (für 2 Wochen) oder sich selbst schwören, dass sich von nun an alles ändern wird (ebenfalls für 2 Wochen). Der Verfasser dieser MMO-Tragik-Autobiografie ist komischerweise nie zu ermitteln...
    Leute, jetzt mal ehrlich, Hurenkeil! Wann hört Ihr endlich auf, Euch für das zu schämen, was Ihr seid und was Ihr tut? Uns reden die Medien (Frontal21) und "dämliche" Pädagogen tagtäglich ein, dass Computerspielen schlecht und böse für uns ist. Schaut doch mal in die Vergangenheit: War es nicht immer so, dass vor allem Eltern und Pädagogen allem Neuen gegenüber kritisch waren? Ich sehe es doch täglich bei mir an der Schule: Alte Lehrer hassen Computer ("neumodische Höllenmaschinen"). Sex ist schlecht, Wichsen macht blind, Tattoos verursachen Krebs (genauso wie Piercings) und so weiter...
    Natürlich haben gerade MMOs ein gewisses Suchtpotential, keine Frage. Aber meiner Meinung nach liegt das mehr daran, dass man sie ohne großen Aufwand am eigenen Schreibtisch praktizieren kann. Als ich jung war, habe ich jeden Tag 5-7 Stunden Tennis gespielt. Jeden Tag nach der Schule, habe ich meine Hausaufgaben so schnell ich konnte hingekritzelt, um so schnell, wie möglich zum Tennisplatz zu kommen. Ich war süchtig danach! Hmmm, aber Moment Mal, wieso schrie denn da keiner nach Verboten? Computerspiele sind nun mal die Sportarten des 21.Jahrhunderts. In 5-10 Jahren wird es genauso zum Alltag eines Jugendlichen gehören, wie heute Karate oder die Musikschule.
    Viele von Euch werden gerade bei meinem Tennisbeispiel den Finger gehoben haben und dachten "Wieso sind denn Deine Eltern nicht eingeschritten, wenn Du aufgrund Deines Sports die Schule vernachlässigt hast?" - Gegenfrage: Warum schreiten die Eltern heutzutage nicht ein, wenn ihr Kind aufgrund von WoW seine Hausaufgaben oder die Schule vernachlässigt? Wieso versucht man immer, unserem Hobby die Schuld zu geben und dadurch Eltern, Medien und Pädagogen von jeglicher Schuld freizusprechen. Wenn mein Sohn 12 Stunden pro Tag vorm Rechner sitzt, muss ich doch als Elternteil einschreiten, anstatt rumzujammern, dass das Spiel aus meinem Sohn einen Süchtigen macht.
    Natürlich gibt es Extrembeispiele, die ja immer von den Medien so meisterhaft ausgesucht werden, um dieses "Spiele-Junky-Bild" von uns zu zeichnen. Aber mal ehrlich, gibt es die nicht in allen Bereichen? Ich bleibe dabei, was ich schon vor Jahren gesagt habe: Computerspiele sind die Sportarten unserer Zeit. Und auch, wenn sie Fettsucht fördern und unsere Jugend bleich und träge machen, sind es doch normale Hobbys, wie jedes andere auch. Und wie bei jedem anderen Hobby, welches Suchtpotential bietet, sind vor allem die Eltern gefordert, ihren Kindern gewisse Grenzen zu setzen. Denn in diesem Fall greift der Satz "Don't hate the player, hate the game" in meinen Augen nicht!

    Schaut mich an: Ich bin ein Aussteiger. Ich habe in den letzten 5-Jahren extrem viel gezockt und nebenbei zuerst eine erfolgreiche WC3-Seite und dann eine noch wesentlich erfolgreichere WoW-Seite aufgebaut. Natürlich habe ich dadurch etwas mit meinem Studium getrödelt. Aber ich habe mein Studium abgeschlossen, bin nun Referendar und habe einen hervorragenden Draht zu meinen Schülern - ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass mir meine Arbeit hier in der Gaming-Community dabei geholfen hat, die Jugendlichen besser zu verstehen. Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: Ich habe seit dem Release intensiv World-of-Warcraft gespielt und habe aufgrund meiner Referendar-Tätigkeit mein Spielen komplett eingestellt. Aber Moment mal, was ist denn aber mit dem Suchtpotential? Schließlich kann man doch eigentlich nicht mehr aufhören, wenn man einmal angefangen hat. Ich sage Euch: Jeder Mensch, der annähernd so etwas wie einen Willen hat, ist in der Lage, aufzuhören, wenn er es muss/will. Der einzige Grund, warum ich soviel gezockt habe, war einfach der, dass ich im Studium, bzw. danach zu viel Freizeit hatte. Macht doch nicht ein Spiel dafür verantwortlich, dass unsere Jugend zu viel Zeit hat, bzw. in ihrer Freizeit das tut, was ihnen am meisten Spaß macht. Ich verstehe ehrlich gesagt die ganze Aufregung nicht.
    Kommen wir noch mal auf die Tränendrüsen-"WoW hat mein Leben zerstört"-Berichte zurück: Meistens ist in diesen Berichten ja auch die Selbsterkenntnis enthalten, dass man sein Leben durch WoW vergeudet hat und man nie wieder Computerspiele betreiben wird. Auch wenn ich an die allseits bekannte Sicksissi denke, die jedem, der es hören will, erzählt, wie glücklich sie ist, kein WoW mehr zu spielen und dass sie jetzt so viel mehr vom Leben hat und nichts mehr mit dem Online-Gaming zu tun haben will. Lasst mich Euch sagen, ich bereue keinen einzigen Tag meines Online-Gaming-Lebens. Im Gegenteil, ich vermisse es sehr, mit Smasher nächtelang über Yetis zu lästern und mit Cyfer PvP zu machen. Auch wenn ich mein großes Glück im Beruf und meiner neuen Frau gefunden habe, werde ich nie vergessen, wer ich bin und wo ich herkomme. Und spätestens zum Release von BC werde ich wieder mit Shoeless um die Häuser ziehen - zwar lange nicht mehr so intensiv, wie früher (eben weil mein Job und meine Frau oberste Priorität genießen), aber lasst Euch sagen: Der Lich-King lebt, und er wird in naher Zukunft von seinem Thron herabsteigen, um wieder die Straßen Azeroths unsicher zu machen."
  • Pavio schrieb:

    .(Steve Krömer) ... Ich sage Euch: Jeder Mensch, der annähernd so etwas wie einen Willen hat, ist in der Lage, aufzuhören, wenn er es muss/will. ...


    Und so jemand wird Lehrer unserer Kinder *omg* :eek:

    Es ist wie bei vielen anderen Dingen, die süchtig machen können: viele schaffen den Absprung, wenige eben nicht. Und genau diese wenigen werden mitunter zum Problemfall. Ob jetzt Vereinzelte, die Fiktion und Realität nicht mehr auseinanderhalten können oder einige mehr, die ihre Umwelt zugunsten der Spiele am Computer vernachlässigen, es ist unbestritten, dass es zu Problemen kommen kann.

    Es ist nachgewiesen, dass manche Jugendliche, vor allem Jungs, ihre (wenigen) sozialen Kontakte immer mehr vernachlässigen und nur noch vor dem PC abhängen. Dass jemand mit einer labilen Veranlagung, geringem Selbstbewusstsein und Träumen von einer dominaten Anführerrolle dann unter Umständen zum Amokläufer werden kann, ist schon nachvollziehbar.

    Mann kann auch nicht verleugnen, dass Jugendliche, die schon mit 13 Jahren Hardcore-Pornos, Gewaltvideos und ähnlichen Mist sehen, eine Persönlichkeitsbeeinflussung merkbarer Art durchleben.
  • Also früher waren PC-Spiele auf alle Fälle ein faktor für meine Unlust zur Schule und allgemein zur Arbeit - will ich gar nicht bestreiten. Bin auch nur ungern aufgetsanden, weil ich halt noch Müde war ...
    Aufgestanden->Schule->Gezockt bis zum nächsten "morgen"->Schlafen->Schule etc. ....
    Ans lernen habe ich nie gedacht, bzw. immer gesagt "mache ich nacher" - "morgen" - "ist eh zu spät" ;)

    Auch Freunde waren mir zu der Zeit nicht wichtig ... ab und zu mal getroffen, aber im Prinzip lief alles übers netz ab.
    Ausschlaggebend dafür, dass diese Zeit aufgehört hat, war, dass mein PC nach und nach veraltet ist und meine Ellis mir kein Geld geben wollten :D
    War schon echt ne kranke Zeit. - Aber eine schöne ^^

    Aber wie man an der Uhrzeit erkennen kann, ist echt heut nicht unbedingt besser . Statt zu zocken zieh ich mir nun Filme rein und surfe sinnlos durchs www :/
    Jedoch sind mir Freunde heute um einiges wichtiger und ich verlasse den PC jederzeit für sie :)
    [SIZE="1"] Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; daß ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.
    Wir arbeiten Hand in Hand, was die eine nicht schafft, lässt die andere liegen.
    [18:04:39] <Vermouth> hupe ist dicht, hoert musik und hat capslock an ;)
    [22:58:00] <saguljai> du bist die verpeilung in perosn :D[/SIZE]
  • Meiner Meinung nach stellt WOW eine Bedrohung dar, aber auch nur für Personen, die damit nicht umgehen können...
    Ich kenn Fälle, bei denen die Personen die Realitätssinn tota verloren haben....die gehen Arbeiten und danach gehts direkt wieder ins Spiel... Diese Leute geben ihre sozialen Kontakte für dieses unsinnige Spiel auf....
  • MusterMann schrieb:


    Es ist nachgewiesen, dass manche Jugendliche, vor allem Jungs, ihre (wenigen) sozialen Kontakte immer mehr vernachlässigen und nur noch vor dem PC abhängen. Dass jemand mit einer labilen Veranlagung, geringem Selbstbewusstsein und Träumen von einer dominaten Anführerrolle dann unter Umständen zum Amokläufer werden kann, ist schon nachvollziehbar.

    Mann kann auch nicht verleugnen, dass Jugendliche, die schon mit 13 Jahren Hardcore-Pornos, Gewaltvideos und ähnlichen Mist sehen, eine Persönlichkeitsbeeinflussung merkbarer Art durchleben.


    Es ging hier nicht darum ob irgend jemand zum Amokläufer wird oder ob er dadruch Pronos die er sich mit 13 angeschaut hat später auch mal auslebt, egal ob es seine freundin will oder nicht....


    es geht hier in diesen thema drum das meiner meinung nach solche spiele einen das soziale leben so zerstörrren das man weder eine abschluss, eine ausbildung noch eine arbeit bekommt. wenn man zu extrem spielt und nicht mehr weiß wann schluss ist.



    hupe schrieb:

    Ausschlaggebend dafür, dass diese Zeit aufgehört hat, war, dass mein PC nach und nach veraltet ist und meine Ellis mir kein Geld geben wollten :D
    War schon echt ne kranke Zeit. - Aber eine schöne ^^


    natürlich war es eine schöne zeit auch ich habe früher extrem cs gezockt, nach der schule an den pc hin und auf meinen stamm server rauf. Mitten in der Nacht bin ich dann mal ins Bett gefallen und wurde jeden morgen aus den Bett gerissen worden.

    Nur waren es bei mir nicht die Eltern das ich nicht mehr zocke sondern einfach die ganzen Updates wo gekommen sind wo mir nach und nach den spiel spaß genommen haben. bis zu 1.3 war es noch ganz angenehem aber ab da wurde es immer schlimmer und zu guter letzt ist halt steam gekommen mit 1.6 seit dem spiele ich ab und zu mal ist vielleicht 1 mal in monat wenn überhaupt noch.


    Aber an sich sollten es mehere Eltern geben die den Riegel dann mal vorschieben und wenn sie die Internetleitung wieder abbestellen oder für den PC des Kindes sperren.

    hupe schrieb:

    Aber wie man an der Uhrzeit erkennen kann, ist echt heut nicht unbedingt besser . Statt zu zocken zieh ich mir nun Filme rein und surfe sinnlos durchs www :/
    Jedoch sind mir Freunde heute um einiges wichtiger und ich verlasse den PC jederzeit für sie :)


    Foren und Filme ist ja was anders :D
    Filme kann man mit Freunden anschauen und man kann jeder Zeit einen Film einfach auf Pause stellen dann verpasst man nix und kann trotzdem mit seinen Freunden etwas unternehmen.


    Mainz 05er schrieb:

    Ich kenn Fälle, bei denen die Personen die Realitätssinn tota verloren haben....die gehen Arbeiten und danach gehts direkt wieder ins Spiel... Diese Leute geben ihre sozialen Kontakte für dieses unsinnige Spiel auf....


    Das einzig Positive ist sie gehen Arbeiten um sich das Spiel und die Monatlichen kosten selber finanzieren zu können aber wie viele gibt es wo es einfach so von Ihren Eltern bezahlt bekommen oder indierkt von den staat über hartz4 etc.
  • Tja das mag wohl sein, dass solche Spiele die "unlust" an der Arbeit fördern, aber immer hin ist dieser Zeitvertreib besser, als wenn Jugendliche auf der Straße rumhängen und kriminell sind :)

    Aber Games wie WOW sind meiner Meinung nach zu 'krass', da haben sich Leute ja schon mehrere Tage am Stück gespielt ^^ sowas ist natürlich auch nicht in Ordnung...

    Nun aber jeder muss ja selber differenzieren können, ob er lieber arbeiten geht oder WOW spielt, nach ner Zeit sollte das Game auch in einer höheren Alterklasse dann nichtmehr so interessant sein, dann gibt es andere Sachen im Leben, die mehr Spaß machen und somit ist sich 'jeder seiner Schicksals Schmied'

    MfG sYnleY
    [size="1"]
    &#1692;&#1691;&#1691;&#1692;&#1691;&#1691;&#1691; Upps/Blacky/Userpage &#1692;&#1692;&#1691;&#1691;&#1692;&#1691;&#1691; [/size]
  • @ sYnleY

    Das ist es ja, die die ich kenne sind beide fast 30 Jahre alt....und bei denen gibt es nichts anderes mehr....selbst die Familie muss zurück stecken, wenn man eine Verabredung bei WOW hat.

    Find ich schon sehr merkwürdig, deswegen finde ich das Spiel nicht gefährlich, aber bedenklich...
  • m4d-maNu schrieb:

    PS
    warum schreibst du immer so kurze Satzteile und haust dann ein Return rein?


    Finde das es so angenehmer zu lesen ist.:read:


    Das mit der Vernachlässigung von Familie
    bzw. Freunden ist mir auch schon öfter
    aufgefallen bei Kollegen. Die haben dann
    halt nur noch am PC gehockt und
    gezockt. Ich habe es eigentlich ganz gut
    geschafft Beziehung, Freunde und WoW
    auszubalancieren -- denke ich --. Wenn
    dem nicht so wäre hätte ich jetzt aber
    nicht immer noch die selbe bezaubernde
    Freundin.;)

    Also was mir auch noch aufgefallen ist,
    ist das die Leute halt so dermaßen abhängig
    von WoW waren. Wenn Mittwochs die
    Wartungsarbeiten der Server mal 3 Stunden
    länger gedauert haben, wurde das Forum
    schon so extrem zugespammt, dass man
    sich darüber wirklich mal ernsthaft Gedanken
    machen sollte. Bei mir an der Uni ist einer
    der hat immer seinen Laptop dabei und ist
    beispielsweiße während irgendwelchen
    Vorlesungen immer nur am Zocken.

    Ich würde sagen das die Psychologen die
    bei der Entwicklung von WoW mitgewirkt
    haben verdammt "gute" Arbeit geleistet
    haben.

    MfG Scarr
  • Grade dann wäre es gefährlich wenn schon die Familie zurück stecken muss, aber klar was will die Frau schon sagen.

    Wenn Sie was sagt wird er mekern mit "ich arbeite den ganzen Tag und dann darf man nicht mal ein bisschen vor den PC" nur das das bisschen halt stunden lang ist bis man wieder ins bett geht.


    Wenn die Kinder haben so zwischen 3-8 sollten die Ihren Vätern dann mal ziemlich auf die Nerven gehen damit er mal wieder mit ihnen Spielt anstatt mit irgendwelchen anderen leuten online.


    greez maNu
  • Ganz genau!
    Aber ich denke wenn die Familie schon drunter leidet, sollte man echt mal zum Arzt gehen, den es ist eine Sucht und somit eine Krankheit.
    Auf jeden Fall dringend aufhören damit, weil am ende leidet echt alles darunter.
    Kann auch soweit gehen wie bei Alkoholkranken oder auch Spielsüchte(roulette, Spielautomaten usw.).
    Da ist am Ende alles weg, Familie, Arbeit usw.
    Das ist es doch niht wert oder?

    Grüße