Glück muss man mit Tränen bezahlen

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  • Glück muss man mit Tränen bezahlen

    Ist es nicht so, das sich alles Glück irgendwann in Leid wandelt?
    Man wird geboren wird krank und stirbt schließlich.
    Eine Liebe beginnt mit herlichstem Verliebtsein und endet in tiefem Trennungsschmerz.
    etc etc....

    Oder wie seht ihr das?
  • Stimmt, alles ist vergänglich. Sei es unser Universum, die Sonne, das kühle Klima, das Leben, die Konjunktur, die Liebe, das Zahnweh, die Position eines Elektrons.

    Alles, vom Großen bis in den Mikrokosmos verändert sich oder vergeht, ein ständiges auf und ab - egal obs länger dauert oder nicht, es passiert. Scheint ein unumgehbares Prinzip der Existenz zu sein^^
    [size=1]duude, wait...what?
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  • Ich finde, das ist ne grundsätzliche Lebenseinstellungsfrage.
    Wenn ich bei jedem freudigen Ereignis, bei jeder schönen Erfahrung, bei jedem Glücksgefühl immer gleichzeitig daran denken würde, dass es endlich ist, dass irgendwann ein schmerzliches Ende folgt hab ich ja auch nur den halben Spaß. :eek:
    So bin ich glücklicherweise nicht gepolt. :D
    "Carpe diem!"
    Ich genieße jeden guten Augenblick und denk nur dann an negative Entwicklungen, wenn sie sich andeuten.
    Jedes Ende ist gleichzeitig eine Chance für was Neues, unter Umständen noch Besseres.
    Wenn ne Bindung in die Binsen geht, dann hat's wahrscheinlich irgendwie net gepasst, früher oder später wär's eh so gekommen - und jetzt bist du wieder frei für ne neue Beziehung.
    Zugegebenermaßen funktionieren solche Übergänge nicht glatt und schmerzlos, aber doch so, dass die Glücksphasen die kurzen Zwischen-Schmerzphasen überlagern und in den Hintergrund drängen.
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • das ist natürlich die richtige einstellung.
    auch wenn man weiß, dass die momente des glücks nicht ewig halten, soll man stets (und auch deswegen!) das beste draus machen und sie in allen zügen genießen.
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  • Sicher, ich finde auch das dies eine richtige Einstellung ist.

    Aber könnte man nicht sagen:
    Je weniger "Höhenflüge" man anstrebt,
    umso weniger "Tiefschläge" muss man ertragen?
    Ich meine wenn man den Ball flach hält,
    sich einfach nur der Zufriedenheit hingibt
    und eben nicht nach höheren Glücksmomenten strebt.
    (ähnlich Mönchen und Nonnen - nur nicht so konsequent)

    Wenn man sich z.B. kein Haustier:hy: zulegt, muss man den Tod des Tieres auch nicht mit erleben.
    Wenn man keine Beziehung eingeht, muss man Trennung, Krankheit, Tod des Partners nicht erleben.
    Wenn man nicht schlemmt wird man nicht dick etc.etc..

    Die Rechnung geht doch nur auf, wenn das Glück das daraus resultierende Leid nicht nur überwiegt sondern wenn es letztendlich die ganze Sache auch wert war.
    Vieleicht ist es ja auch so, das wir das Leid nur einfach aus unserer "Rechnung" verdrängen, eben weil es so leidvoll ist.

    Mich würde auch eure Meinung zu dieser "Rechnung" interessieren:
    Ist es das alles wert?

    Danke übrigens für den Buchtip Thing.
    Habs mir grad geladen, ist als nächstes dran:read:
  • ok, dann viel spass beim nicht spass haben.

    ich glaube, wie du auch angesprochen hast, können wir das schlechte sehr gut verdrängen, was ich sehr angenehm finde.

    dadurch hält sich die waage auf der guten seite.

    oder kannst du dir vorstellen, in einem grauen raum nackt zu liegen, in der ecke ne paste zur ernährung und n loch zum reinscheißen?

    das wäre so ungefähr deine rechnung, du überlebst, ohne freuden, ohne leid dass durch freuden entsteht.
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  • Das wäre dann das Extrem der "Rechnung".
    Extremer noch als bei Mönchen und Nonnen.
    Das ist sicherlich nicht erstrebenswert, da geb ich dir Recht.

    Was ich meinte ist ein Mittelmaß.
    Nun, wo könnte das sein?
    Vielleicht auf einem Level an dem man Zufriedenheit fühlt.
    Aber irgendwie streben wir dann immer nach mehr und mehr...
    Vieleicht ist das der Fehler den wir alle machen.
    Ist Glück nicht zum großem Teil Zufriedenheit?
  • ich glaube man darf das ganze nicht auf ein "+/-" system banalisieren, das ist wie wenn man den guten und schlechten sachen punkte gibt (tod in familie -200, gutes essen +9, neues auto +70, freundin schluss -170 etc)

    der mensch benötigt für zufriedendenheit auch momente höheren glücks, höhepunkte sozusagen. momente an die er sich erinnern kann, die ihm abwechslung bieten und ablenken von den schlechten dingen.

    aber natürlich ist das auch wieder eine sache des maßes. wer sein leben in geregelter bescheiden heit lebt, sich ab und zu schöne dinge gönnt, und sich bemüht keine feinde zu haben kommt sicher besser weg als ein größenwahnsinniger neureicher mit 5 autos - er hat einfach innere zufriedenheit gefunden.

    letzendlich glaube ich ich dass zwischen glück und zufriedenheit ein große verbindung liegt. echte momente des glücks verschaffen dir zufriedenheit, aber nur durch diese schaffst du es eben diese momente auszukosten.
    unechte momente, wie eben das 10te auto führen nur zu vermeintlicher zufrieden heit, in wahrheit sorgen sie nur für den drang nach mehr "glück".
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  • Wenn man sich z.B. kein Haustier zulegt, muss man den Tod des Tieres auch nicht mit erleben.
    Wenn man keine Beziehung eingeht, muss man Trennung, Krankheit, Tod des Partners nicht erleben.
    Wenn man nicht schlemmt wird man nicht dick etc.etc..

    Im Leben gilt ein Stück auch der Slogan "No risk, no fun".
    Je aktiver du bist, um so mehr positive Eindrücke und Erlebnisse kannst du haben.
    Andrerseits kannst du auch ganz ohne dass du ein Risiko eingegangen bist plötzlich abdanken müssen, weil dich ein bekiffter oder besoffener Autofahrer zum Ziel aus erkoren hat oder so.
    Klar kannst du dich ein Stück vor Frustrationen schützen, in dem du deine Erwartungen an Entwicklungen extrem flach hältst - aber kannst du sowas bewusst steuern?
    Das spannende am Leben ist doch, dass du viele Dinge eben nicht vorausplanen kannst. Du gehst zu ne Fete und lernst ne tolle Frau kennen, und peng, bist du verknallt. Da nützen doch alle Pläne nix, sowas zu verhindern.
    Watt mut, dat mut ;)
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • Das ist ein ziemlich komplexes thema. Ich persönlich kann im moment von mir sagen das ich mit einigen Dingen die mich umgeben nicht klar komme. Was das genau ist ist erstmal egal. Wichtig ist, das leute die nur das negative im leben suchen früher oder später aufgeben. Selbst wenn schöne dinge vergänglich sind bleiben sie trotzdem schön, ob sie nun aktuell sind oder nur in eurer erinnerung vergesst sie nie und ihr werdet immer etwas haben andem man sich festhalten kann. Man kann diese dinge nun ins negative verwandeln, aber das ist meiner meinung nach falsch.. Dadurch zerstört man letztendlich seine schönen erinnerungen
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  • eben. wenn ich eure posts mal zusammen fassen darf:

    suche große momente in deinem leben und koste sie voll aus, denn sie kommen nicht wieder. lasse dich dabei nicht von schlechten, unangenehmen gefühlen oder erinnerungen irritieren.
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  • LukZen schrieb:

    eben. wenn ich eure posts mal zusammen fassen darf:

    suche große momente in deinem leben und koste sie voll aus, denn sie kommen nicht wieder. lasse dich dabei nicht von schlechten, unangenehmen gefühlen oder erinnerungen irritieren.


    Ich möchte ja kein Holz ins Feuer legen, aber mit einer Aufforderung nach der aktiven Suche von großen Momenten kann ich mich nicht anfreunden.
    Deinen letzten Post (LukZen) fand ich als Zusammenfassung schöner.

    Wenn man aktiv nach "großen Momenten" strebt, heißt das doch,
    man will die momentane Situation/das momentane Lebensgefühl verändern/verbessern etc.
    Was hat man denn für einen Grund etwas zu verändern?
    Doch nur weil man nicht zufrieden ist und denkt,
    es könnte ja noch besser sein oder werden.
    Was kommt denn nach dem nächsten großen Moment?
    Strebt man nach dem nächsten?
    Ist man denn immer noch nicht zufrieden?
    Aber der "große Moment sollte mich doch zufrieden machen?
    Wenn ich aber nicht zufrieden bin, wozu war er dann gut?
    Wäre es dann nicht besser das Glück im hier und jetzt zu finden?

    An dieser Stelle ist vieleicht ein guter Zeitpunkt für eine kurze Ausführung zu meinem Nick:

    Der "Kausalitätssatz" ist nicht raumzeitlich strukturiert.
    Raum und Zeit (das lässt sich bereits bei Kant nachlesen) sind Kategorien des Denkens.
    Das Denken verknüpft reflektiertes und objektiviertes Erleben und ordnet dies zu einer gedanklichen Vorstellung raumzeitlich strukturiert an - als Vorstellung.
    Die Wirklichkeit ist aber nur raumzeitlos hier und jetzt - alles andere quasi "nur" mental, also gedacht,
    raumzeitlich strukturiert vorgestellt und insofern eben nicht wirklich,
    was übrigens durch quantenphyikalische Experimente zumindest auch bestätigt bzw. abgestützt wird.

    Anders gesagt: Eine raumzeitlich materiell existierende Welt ist keine Realität,
    sondern "nur" eine gedankliche, eine mentale Vorstellung - hier und jetzt.

    Du liest jetzt diese Buchstaben auf einem Monitor - das nenne ich "etwas" geistig bewusst wahrnehmen (= Außenwelt).
    Auch Deine Gedanken und Gefühle nimmst Du wahr (= Innenwelt).
    Wahrnehmen tust Du ausschliesslich hier und jetzt - niemals gestern oder morgen.
    Die Sonne geht auch nicht morgen auf, sondern sie geht immer nur jetzt auf und auch immer nur jetzt unter und steht immer nur jetzt im Zenit...
    Alles wirkliche ist immer nur jetzt, jenseits von Raum und Zeit.
    Vorstellungen sind mental und deswegen nur als wahrgenommener Gedanke hier und jetzt wirklich.

    -----

    Ein wenig Kopffutter für den Sonntag ;)
  • harte kost, in der tat^^

    Ich glaube, der begriff "suchen" wurde falsch verstanden, bzw. ich hab mich falsch ausgedrückt. Ich meine damit nicht zwanghaft dem Glück hinterher rennen, sondern wenn man auf eine gute gelegheit trifft, dann sollte man versuchen das beste daraus zu machen, und nicht nach dem noch weiter oben genannt beispiel handeln, d.h. aus angst vor dem darauffolgenden unangenehmen zu resignieren.

    aber das wort "aktiv" ist auch gar nicht mal so schlecht, jeder ist seines glückes schmied. schon sich hinzusetzen und zu meditieren, so wie die buddisten oder auch die christen ihre zufriedenheit finden ist doch auch schon eine aktive form dessen.

    durchs leben zu laufen und zu sagen jo mei s glück fällt mir schon vor die füße ist nicht der richtige weg, sich sachen zu erarbeiten und sich deren zu freuen verschafft einem dann doch die zufriedenheit, oder nicht?
    die kunst liegt dann darin, diese momente zu nutzen, sie zu genießen und sich die wichtigkeit oder bedeutung dessen klarzumachen.
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  • Also ich sehe LukZen wir denken und meinen hier das Selbe
    und unsere Geister scheiden sich nur
    an der Bedeutung oder Auslegung mancher Wörter.

    Tja so ist das, die Sprache ist eben nicht perfekt.
    Jedes Wort ist irgendwie vorbelastet
    durch unsere persönlichen Erfahrungen damit.
    Zumal die Sprache ja sehr eng mit der Gestik und Mimik zusammenhängt,
    welche hier ja leider wegfällt.

    Ich hoffe diese kleine Diskussion hat auch ein paar Leser
    (außer uns beiden) zum Nachdenken angeregt
    und wird es vielleicht auch noch weiter tun.;)
  • Ihr gehts das ganze falsch an. ;)

    Ihr suchts gerade eine Möglichkeit wie man möglichst viel gutes findet und das schlechte weitmöglichst vermeidet.

    Dabei spielt es aber gar keine Rolle, ob man letzendlich viel oder wenige Risiko eingeht, oder ob man auch an schlechteres denkt oder nicht.

    In Wahrheit gibt es kein gut und kein schlecht, wir versuchen nur alles in so etwas hinein zu queteschen. Dann kommt zum Beispiel sowas raus, wie das für den einen das Wetter schön ist, das gleiche Wetter für den anderen schlecht.

    Und das ganze kann man noch weitergehen lassen. Wir hier in Europa hätten große Probleme damit wenn wir plötzlich mit unserer gesamten Familie in einem Zimmer wohnen müssten oder 16 Stunden täglich arbeiten müssten.

    In anderen Teilen der Welt laufen hingegen Milliarden Menschen rum, für die das das Paradies wäre.
    Und wenn sie dann noch hier leben würden...


    Die Frage ist also nicht was man hat oder wie man lebt, ob eher für den Moment oder die Dauerhaftigkeit, von viel entscheidenderer Wirkung ist, inwieweit man sich einreden kann das es überhaupt gutes und schlechtes gibt und wie geschickt man es schafft alles unter gut abzulagern.

    Ein Katalysator zum Beispiel um möglichst viel als gutes erscheinen zu lassen ist Gott. Für alles unangenehme ist er verantwortlich, das geht mich nichts mehr an, die Freuden kann ich erleben.

    Wenn was in die Hose geht, weil ich zum Beispiel zu faul war, dann hab ich keine Schuldgefühle durch mein Gewissen (auch so eine Kontrollinstanz wie das gut-schlecht), sondern ich freu mich und sag einfach das es Gottes Wille war.

    mfg
    neo
    Glauben Sie wirklich, Sie kämpfen für etwas, für mehr als ihr Überleben? Freiheit, Wahrheit, Friede, Liebe - Illusionen! Vorrübergehende Konstrukte eines schwächlichen menschlichen Intellekts, der verzweifelt versucht, eine Existenz zu rechtfertigen, die ohne Bedeutung oder Bestimmung ist!
    momentan hungernde Menschen: 1 Milliarde
    an Hunger sterbende Menschen: alle 3 Sekunden jemand
  • naja, es geht doch darum, ob wir uns gut fühlen, bei dem was wir tun.
    das lässt sich auch schön biologisch mit hormonen begründen, mancher fühlt sich in deiner riesen familienwohnung gut, andere drehen durch. der eine soll da wohnen, der andere nicht.

    und ob das, wobei wir uns gut fühlen denn ethisch und moralisch und politisch denn überhaupt korrekt ist, ist eine ganz andere sache.
    wer sich allerdings ein bisschen damit auseinandersetzt, was er denn tut, bei dem wird schnell die von dir erwähnte gewissen-alarmglocke anspringen. er fühlt sich schuldig, und schon isses vorbei mit dem glück.
    insofern ist wahre zufriedenheit schon von vornerein mit einem reinen gewissen verbunden.

    bei der sache mit gott stimme ich dir als alter katholizismus-kritiker voll zu (beim protestantismus ist der sünden-gedanke wesentlich besser eingebettet, hier leigt der fehler am menschen).
    Gott dient hier wahrlich als Sündenbock (wenn auch anders dargestellt).
    Auf diese weise kam es dann schließlich auch zu den inquisitionen, den kreuzzügen, den ablaßzahlungen und so weiter. viele der daran beteiligten waren in dem festen glauben, das richtige zu tun, sie führten nur den willen gottes aus.
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  • Das mit der Familienwohnung war eher ein Beispiel bezüglich des Lebenstandards.
    Kannst dir ja auch eine Höhle, eine Burg und von mir aus ein Raumschiff vorstellen. :D

    Die Ethik und Moral spielt in dem Fall eigentlich keine Rolle, genauso wie das Gewissen.
    Gerade durch solche Dinge wie die Religion kann man so etwas radikal ändern.
    Da kann das größte Pech dann zum Glück leben und anstatt durch Verzweiflung verrückt zu werden wird man glücklich.


    mfg
    neo
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  • Der Lebensfreude-Kalender: schrieb:

    Glück ist das einzige was sich verdoppelt,
    wenn man es teilt


    Wenn ich ein Strich unter meinem Leben ziehen würde und so denken würde, dass ich eine Waage brauche zwischen gute und schlechte Ereignisse in meinem Leben, dann müsste ich mir eigendlich die Kugel geben.

    Aber ich versuche aus allem etwas Positives zu ziehen.

    LG
    hathat
  • @mr. anderson
    jo, dein beispiel hab ich schon verstanden, im raumschiff wärs das gleiche.

    und wenn es soweit kommt, dass die kultur oder die religion das gewissen oder das gut-böse gefühl verfälscht, wen kümmerts? die ganze gesellschaft tut es.

    die inder verehren die kühe, wir essen sie.
    die chinesen essen hunde, wir lassen uns die bude voll********n (so wie ich).
    die menschen fliegen im flugzeug und bauen wolkenkratzer, und die religionsfanatiker findens arrogant.

    es gibt immer eben diese unterschiede, und die menschen fühlen sich immer gut bei dem was sie tun, auch wenn 20.000 kilometer andere was dagegen haben. sind diese dinge deswegen falsch? sind die inder mit ihrer kuh-verehrung im unrecht?
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  • Also ich sehe den Sinn und das Ziel meines Lebens darin,
    ein besserer Mensch zu werden und damit die Welt zu verbessern.
    Frei nach dem Kausalitätsprinzip.

    Eine wichtige Grundregel für mich kommt dabei aus dem Buddhismus:

    Glück mehren und Leid vermeiden.

    Das sogenannte "schlechte Gewissen" ist für mich ein wichtiger Indikator von Leid
    und bei der Umsetzung meiner Grundregel sehr hilfreich.
    Sicher knappst es mir täglich etwas von meinem Glück ab,
    aber alles andere wäre doch auch egoistisch, oder:confused:

    Natürlich entstehen Glück und Leid nur in unserem Geist und sind nicht real
    (eigentlich mag ich dieses wort nicht),
    nur haben die meisten Menschen ihren Geist nur zu einem Bruchteil oder meist garnicht unter Kontrolle.

    Ich für meinen Teil denke, ich habe meinen Geist nach jahrelangem Studium schon ganz gut im Griff,
    wenn dann allerdings eine AusnahmeSituation kommt (wie z.B. eine Trennung)
    dann merke ich, das ich meinen Gefühlen (Hormonen etc) hilflos ausgeliefert bin.:depp:

    Es ist also nicht so ganz einfach das schlechte gut zu denken.