Sicherheitssoftware: keine Ausnahme für Polizei-Trojaner

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Sicherheitssoftware: keine Ausnahme für Polizei-Trojaner

    Sicherheitssoftware: keine Ausnahme für Polizei-Trojaner

    FBI und BKA wollen bei der Terrorfahndung in private Rechner eindringen. Solche Online-Durchsuchungen stoßen bei der Sicherheitssoftware-Branche auf Ablehnung. Sie wollten in ihren Programmen keine "Hintertür" für Ermittlungsbehörden offenlassen, betonen führende Antiviren-Spezialisten auf der CeBIT. Zugleich aber räumen sie ein: Ein gut geplanter und gezielter Angriff kann die besten Schutzmauern durchbrechen.

    Für Mikko Hyppönen vom finnischen Antivirensoftware-Hersteller F-Secure ist der Fall klar: "Wir dürfen nicht zwischen 'bösen' und 'guten' Trojanern unterscheiden. Wir haben für uns beschlossen, dass wir sie alle entdecken und stoppen wollen." Jede Ausnahme wäre ein gefährlicher Präzedenzfall, betont Hyppönen. "Man stelle sich nur vor, wenn alle möglichen Geheimdienste und Sicherheitsbehörden verschiedener Länder bei Sicherheits-Spezialisten vorstellig würden."

    Technisch statt politisch sieht seine Aufgabe auch der russische Antiviren-Spezialist Eugene Kaspersky: "Sicherheitssoftware ist wie ein Metalldetektor am Flughafen. Wenn er eine Waffe erkennt, schlägt er Alarm, egal ob sie von Terroristen oder von der Polizei ist." Außerdem seien Sicherheitssoftware-Updates international identisch. "Das heißt also: Entweder wir schützen die ganze Welt und auch Deutschland vor einem Trojaner – oder setzen alle der Gefahr aus."

    Microsoft als Hersteller von Windows und seit einiger Zeit auch von Antivirensoftware ist in einer schwierigeren Situation. "Die Loyalität zum Kunden hat 100-prozentige Priorität", betont Firmensprecher Thomas Baumgärtner. Nur eben, dass nicht nur die Computernutzer Microsoft-Kunden seien, sondern auch die Regierung. Microsoft werde sich nie "gegen das Gesetz verhalten". Allerdings sei das Ganze eine hypothetische Diskussion: "Noch hat uns niemand um irgendetwas gebeten."

    Eine ganz andere Frage allerdings ist, in wie weit die Software- Hersteller das Eindringen eines so genannten "Bundestrojaners" etwa einer Ermittlungsbehörde überhaupt verhindern können. "Jeden Schutz kann man umgehen", heißt es von der Branche grundsätzlich. "Wenn die Jungs ihre Hausaufgaben gemacht haben, haben wir keine Chance", sagt Kaspersky. Solche gut vorbereiteten Angriffe seien aber Ausnahmefälle, bei denen gezielt bestimmte Computer ins Visier genommen würden – zum Beispiel bei Industriespionage.

    Quelle


    also es wird immer schlimmer aber wenigsten halten die AV programmierer auch etwas zusammen siehe eugen kaspersky
  • bist du dir sicher?
    vielleicht sagen sie das nur so...
    [COLOR="Green"]"A dream you dream alone is only a dream. A dream you dream together is reality"[/color]

    John Lennon

    [SIZE=1],,,[/SIZE][SIZE=1]*̡͌l̡*,,,,,,,,,,̡̡ ̴̡ı̴̴̡ ,,,,,,,,,*̡͌l̡*,,,,,,,,,,*̡͌l̡*̡̡ ̴̡ı̴̴̡ ̡̡͡|̲̲̲͡͡͡ ̲▫̲͡ ̲̲̲͡͡π̲̲͡͡ ̲̲͡▫̲̲͡͡ ̲|̡̡̡ ̡ ̴̡ı̴̡̡ *̡͌l̡*_,,,,,,,,̡̡ ̴̡ı̴̴̡ ,,,,,,,,*̡͌l̡*,,[/SIZE][SIZE=1],,,[/SIZE][SIZE=1],,,,,,̡̡ ̴̡ı̴̴̡ ,[/SIZE][SIZE=1],,[/SIZE]
    [SIZE="1"][COLOR="Purple"]Up 1[/color][/SIZE] [SIZE="1"] [COLOR="Olive"]Up 2_The_Beatles_Red_Album[/color][/SIZE]
  • Hallo allesamt,


    na sagen wir mal so. Wenn rauskommt, daß Antivirenhersteller A diese Hintertüre eingebaut hat, Hersteller B aber nicht ... rate mal, wer demnächst pleite ist. Antivirenhersteller leben vom Vertrauen ihrer Kunden. Wenn dies zerstört ist, weil rauskommt, daß die Hintertüren zum Spionieren eingebaut haben, war's das. Denn die Hintertür kann nicht nur vom Staat, sondern auch von anderen genutzt werden. Und damit habe ich ein unsicheres System und ich müßte mir die Frage stellen, für was ich überhaupt Geld für eine Antivirensoftware dieses Herstellers berappe.


    Gruß,
    Linda