Berufs-/ Ausbildungswahl

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    Hi,
    Ich bin zwar noch nicht ganz so weit, aber in 1,2 Jahren werde ich wohl hoffentlich mein Abi in der Tasche haben. Da man sich über sowas meiner Meinung nach nicht früh genug Gedanken machen kann, hab ich schonmal bischen im netz recherchiert.

    Bin da erstmal auf den Beruf des IT-Systemelektronikers gestoßen. Was ich so drüber gelesen habe hat mir sehr zugesagt, da ich auch eher praktisch was machen will, nicht außschließlich vorm PC sitzen, wie zB in der Anwendungsentwicklung.
    Das ist aber jetzt ein Ausbildungsberuf. Wichtige Faktoren sind natürlich auch das Gehalt und die Zukunftsaussichten. Während der 3-jährigen Ausbildung bekommt man ca 500-700€ im Monat, als fertig-Ausgebildeter, laut Google ca 1200-1500€. Das ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei. Was die Zukunft, bzw die Aussichten eine Arbeitsstelle zu finden angeht, hab ich kaum was gefunden.

    Des weitern hab ich noch den Fachinformatiker gefunden und mir bischen näher angeschaut. Soweit ich mir das jetzt erlesen habe, besteht da in der praxis-orientierten Ausbildung kein allzugroßer Unterschied zum Systemelektroniker. Dazu wie es mit Gehalt usw aussieht hab ich keine aktuellen Infos gefunden.

    Als letzte Möglichkeit wäre da noch das Studium. An und für sich die Wahl mit den meisten Chancen auf Erfolg, vor allem, da es ja auf dem Arbeitsmarkt allgemein nicht so rosig aussieht. Jetzt hab ich allerdings das Problem, das ich nicht sonderlich gut in Mathe bin und man für ein Informatik-Studium eine ganze Menge Mathe braucht. Außerdem hab ich keine rechte Ahnung welche spezialisierten Richtungen ich dann nach dem Studium einschlagen kann.


    Es wäre nett, wenn vielleicht der eine oder andere da ein bischen Ahnung hätte, oder sogar selbst einen der beschriebenen Wege gegangen ist, ein paar Sätze dazu schreiben würde. :)
    Bin natürlich auch offen für andere Vorschläge, das sind nur die Sachen die mir so ins Auge gefallen sind. :read:


    MfG xlemmingx
  • Hmm ... so hab ich auch mal angefangen - Abi in der Tasche und was nun?

    Ich habe zuerst eine Ausbildung zum Fisi/ Systemintegration gemacht, 1 Jahr gearbeitet und sehr schnell erkannt, dass das nicht alles in meinem Leben sein kann. Also habe ich E-Technik studiert mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik und kann jetzt mit Fug und Recht behaupten, das ich den absoluten Traumjob habe.
    Eine praktische Ausbildung vorneweg schadet nicht unbedingt, wenn bei dir ein konsequenter Weg erkennbar ist. Möchtest du aber lieber in die Forschung würde ich dir ein Universitätsstudium nahe legen. Ich habe bisher nichts bereut, kenne aber auch viele die sich nach der Ausbildung nicht mehr aufraffen konnten, um studieren zu gehen.
    Vertue also nicht deine Chancen nur weil anfänglich das Geld lockt :)

    Bye Snoo
  • Systemelektroniker ist halt sehr viel Elektrotechnik und Assembler. Mehr weiß ich über SE nicht.

    Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (mache ich selber derzeit im 2. Ausbildungsjahr) ist auch etwas Assembler und Elektrotechnik. Hauptsächlich Netzwerktechnik (Leitungskodierungen, Ethernettypen, TokenRing, D/A Wandler, Flip Flops, ... sind jetzt nur einige wenige genannte Themen).

    Dann hauptsächlich noch natürlich Programmierung: Wir machen in der Berufsschule C++, UML, Datenstrukturen, Algortihmik, ...

    Studium wäre natürlich das Beste aber Informatik ist halt sehr mathematisch.
    Ich werde auch demnächst noch Informatik studieren, habe ich zumindest derzeit vor.

    Gehalt beim Fachinformtiker AWE ist gleich: Ausbildung 500-750 € und nach der Ausbildung sollte es auch nicht viel Unterschied geben. Hängt halt von der Firma ab in der du dann bist.
    "Ich spitt' zu gefährlich, um anderen Rappern Hoffnung zu geben, es geht, ich fing an ohne Talent und Plan und mittlerweile kennt jeder in Deutschland mein Namen!
    "http://www.freesoft-board.to/…links-machen-164135.html"
  • kurze frage warum machst du nicht die Ausbildung als IT-Systemelektroniker und nach der Ausbildung machst du dann in dieser Fachrichtung dein Diplom Ingenieur .?

    Da hast du beide sachen mit einander Verbunden du hast es nach der Ausbildung praktisch drauf und wenn du den Dip.Ing. dann gemacht hast bist du auch in einer Wesentlicher höheren Gehaltsgruppe.



    greez maNu
  • Erstmal Danke für die Beiträge.

    @m4d-maNu:
    Das läuft dann über ein Studium, oder? Wie lange dauert das ca und wie heißt das genau? Oder hast du am Besten mal einen Link?
  • Hi xlemmingx,


    also ich kann Dir eigentlich nur den Weg Studium empfehlen. Ist im ersten Moment zwar eine Investition von 500 Euro im Semester, dafür bringt's später auch mehr Kohle. Uni-Absolventen verdienen so Pi mal Daumen 35.000 bis 45.000 Euro im Jahr brutto. Klar, man soll jetzt natürlich auch nicht nur nach der Kohle gehen, sondern nach dem, was einen Spaß macht. Und an der Uni kommt halt doch einiges auf Dich zu, um ganz ehrlich zu sein.

    Ich kann jetzt nicht direkt von der Informatik reden, leider habe ich es selbst nicht studiert. Aber ich kann Dir Einblick ins Mathematikstudium geben. Ich weiß jetzt leider nicht Deine genauen Noten in Mathe, aber sagen wir mal so, an der Uni fängst Du wieder von vorne an in Mathe, d.h. wir beweisen, daß es natürliche Zahlen gibt :D. Nur Dir muß dann auch klar sein, daß die Arbeitsweise an der Uni eine andere ist. In der Schule definiert der Lehrer etwas und rechnet dann 20 Aufgaben dazu. An der Uni wird in der Vorlesung eine ganze Reihe von Definitionen Dir um die Ohren geschmissen und dann 2 Aufgaben dazu gerechnet. Also das Tempo mit dem der Stoff durchgenommen wird steigt, die Zahl der Aufgaben, die gerechnet werden sinkt. Du mußt Dich halt dahinterklemmen, wenn Du so einen Weg einschlägst. Also mal 3 Vorlesungsstunden sausen lassen, ist schon fast Selbstmord. Ich meine dem Prof. ist es ziemlich egal, ob Du zur Vorlesung kommst oder nicht. Der kontrolliert das nicht, das ist auch nicht seine Aufgabe. Da liegt es an Dir Selbstdisziplin zu zeigen und bei der Wahl zwischen Party und Vorlesung das Vernünftige zu tun.

    Laß Dich jetzt aber auch nicht abschrecken davon. Wenn Du ein Uni-Vorlesungsskript Dir zur Hand nimmst, wirst Du nichts verstehen. Mir ging's nicht anders. Aber dafür gibt's ja die Vorlesungen und die Übungen. Und nach dem Semester wird Dir das einst undurchdringbare sehr durchschaubar vorkommen, weil Du spätestens dann eine andere Arbeitsweise Dir angeeignet hast. In der Schule rechnest Du 20 Aufgaben eines Typs durch, der Lösungsweg ist immer derselbe und der kommt auch in der Schulaufgabe dran. An der Uni bekommst Du Werkzeuge geliefert und Du mußt entscheiden welchen Lösungsweg Du gehst. Es geht auch nicht darum aus einer Gleichung jetzt x zu bestimmen, sondern vielmehr um das Beweisen. Also wenn eine Behauptung gegeben ist, wie weise ich deren Richtigkeit nach mit den Mitteln, die ich in der Vorlesung gelernt habe.

    Zur Informatik jetzt allgemein. Ich habe mal kurz nachgesehen, wie an der Uni die Informatik aufgebaut ist, bzw. sind nachfolgendes Infos, die ich aus meinem Studium so alles mitbekommen habe. Für Informatiker gibt's spezielle Mathevorlesungen, die sind aber nur im Grundstudium verpflichtend. Klar ist auch, daß dies keine Hardcore-Mathevorlesungen sind, schließlich studieren die Leute dort Informatik und nicht Mathe. Von daher würde ich die Mathematik jetzt dort als nicht so wichtig für Deine Entscheidung ansehen. Du darfst es meiner Meinung nach aber auch nicht unterschätzen, also die Bereitschaft sich dahinter zu setzen und sich mit dem Stoff auseinander zu setzen muß gegeben sein, sonst säufst Du ab.

    Zur Uni jetzt allgemein. Dir muß auch klar sein, daß dort wissenschaftliches Arbeiten gefordert wird. Also zumindest eine Diplomarbeit wirst Du als wissenschaftliche Leistung alleine anfertigen müssen, mit dem Wissen welches Du in Deiner Studienlaufbahn gesammelt hast. Seminare und weitere Studienleistungen, also Studien- oder Bachelorarbeit können ebenfalls Bestandteil des Studiengangs sein.

    Aber ich sag's mal so. Jährlich gehen zig tausende neue Studenten zur Uni. Und jährlich machen zig tausende ihren Abschluß. Also mit etwas Engagement packt das jeder würde ich mal behaupten. Nur Leute, die eben Vorlesungen schwänzen und 3 Tage vor der Prüfung mal das Lernen anfangen, die sind recht schnell wieder fort :(


    HTH

    Gruß,
    Linda
  • @xlemmingx
    Ja das läuft nach der Ausbildung über ein Studium ab einen Link ansich nun nicht aber du kannst dir da genauere Informationen an jeder Technischen Universität einholen.

    An sich kannst du das ganze auch ohne Ausbildung machen aber ich Persönlich würde es empfehlen. Ich kenne genug Dip. Ing die zwar Theoretisch ne Menge Ahnung haben aber wenn es um ein bisschen Praktis geht fehlt es oft an der Logik.


    greez
  • Hallo,

    würde dir, falls du in den Genuß von eine Studium + praxisorientierung kommen willst und dazu noch geld verdienen wisste einen dualen Studiengang bei der Deutschen Telekom AG empfeheln. Ich absolviere Ihn gerade im 6ten Semester, habe dann einen Abschluss als Bachelor of Engineering, kann 3 Jahre Berufserfahrung nachweisen, mit Ausbildung davor eigentlich 6 und bin 22 Jahre alt...

    Kohle gibbet für ein Studium genug und Sie suchen noch leute...

    schau einfach mal auf der hp von der telekom nach Bachelor of Engineering


    bei fragen kannste mich gerne kontaktieren
  • ich möchte meinem vorredner unterstützen. ich bin 31 jahre und wenn ich mitarbeiter einstelle, dann eher die vor oder während des studiums (in diesem Fall:das duale System) eine Ausbildung gemacht haben.

    Das hat schon einen Vorteil.