Wahl 2040: Die seit 35 Jahren regierende große Koalition hat sich auf die Fortsetzung

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  • Wahl 2040: Die seit 35 Jahren regierende große Koalition hat sich auf die Fortsetzung

    "Wir schreiben das Jahr 2040. Wieder einmal hat keiner die große Koalition gewollt, wieder einmal hat es aber für keine andere Konstellation gereicht."

    Unrealistisch?

    Glaubt ihr, dass es bei der nächsten Wahl eine andere Koalition geben wird oder wir zumindest mittelfristig zu unseren alten Regierungen aus einer großen und einer kleinen Partei zurückkommen?

    Wenn heute Wahlen wären, dann hätten wir wohl in etwa folgende Konstellation:
    CDU 35
    SPD 30
    GRÜ 10
    FDP 10
    PDS 10

    Schwarz/Gelb fehlen ~3%, die sie aus dem "linken" Lager aber kaum bekommen werden, Rot/Grün fehlen aussichtslose ~8%

    Haben wir demnächst also dauerhafte Dreierkoalition oder nur noch große Koalitionen?
    Und wird die PDS sich dauerhaft als Opposition wählen lassen oder doch irgendwann wie die Grünen im System ankommen und damit evtl. wiederum Platz für eine neue Partei am linken Rand schaffen?
    Und was passiert, wenn es den Rechten gelingt eine einheitliche Partei zu bilden und ins Parlament einzuziehen. Verträgt unsere Demokratie 15% an den Rändern, die gar nicht regieren wollen?

    Also was denkt ihr, welche Koalitionen wird uns in 10, 20 oder 40 Jahren regieren?
  • "take a look and see into the future!"Also wenn man die letzten 200 Jahre in betracht zieht und dies mal 10 tut ist fraglich ob die Erde noch bewohnbar ist?
    Habt ihr schon mal nachgedacht was anderes für die Zukunft zu planen?zb Abgase? Treibhausefekt?Im Entefekt wir gar nichts gemacht, es wirt nur unmängen an Geld verschwendet und entstehen tut gar nichts!
    Wenn die so weiter machen wählt die Bevölkerung wahrscheinlich noch die Grünen dann haben wir keine Autos mehr sondern Fahren mit den Kutschen (Abgasmaßnahme!)solltens doch das H²-Auto in Kraft setzen und sölche Generatoren dann hätten sie ihre Probleme Beseitigt und ein Projekt starten die Sahara zu bepflanzen und nicht mit dem Geld herumspekulieren sollen wirs jetzt umsetztn oder nicht daweil gubts keinen Menschen womöglich mehr!
    Aber ich geh mal davon aus das sich alles dem Guten wandelt dan wird die Bevölkerung vorwiegend Rot Schwartz wählen
  • Davon würde ich auch ausgehen. Gerade wenn wir die beiden Volksparteien in einem Boot haben, dann ist es schwierig, eine echte Alternative zu wählen. Jede andere Partei die man wählt müsste ja schließlich mit einer der beiden Regierenden zusammenarbeiten. Nur wenn die beiden großen dann auf jeweils 30% abrutschen, was bleibt ihnen dann großartig über, außer einer Neuauflage der "Koalition der Verlierer"?
  • mein tipp:
    spd:24
    cdu:26
    fdp:9
    linke:17
    grüne:17
    npd:3
    rest:4

    so dass is mal meine horrorvision
    cdu und spd verlieren stetig da die masse der veölkerung immer unzufriedener wird und die schere zwischen arm und reich weiter auseinander gehen wird
    fdp: hat halt ihre hirnlosen stammwähler
    linke: da es deutlich mehr unzufriedene geben wird die auf hohle versprechungen reinfallen werden die wohl au noch zulegen
    grüne; klar die katastrophen werden au net weniger und somit der ruf nach mehr umweltbewusstsein
    npd: legt etwas zu da sie ihre bemühungen intensieviert und verstärkt junge wähler anspricht weden aber keine entscheidende rolle spielen können
    auser das sie deutschland in ein schlechtes licht rücken
    sie scheinen gedächntnislücken zu haben. sie selbst haben in unserem letztem gespräch noch diese meinung vertreten
  • Zumindest Teile dieses Ergebnisses würden mir doch sehr gefallen, andere dagegen eher weniger.

    Bleibt trotzdem die Frage: Welche Koalition?
    - Wieder eine (nicht mehr ganz so) große Koalition?
    - Rot-Grün-Gelb oder Schwarz-Grün-Gelb mit mächtigen Grünen und FDP als Anhängsel?
    - Oder eine gewaltiger Linksblock(der die PDS allerdings ihre Protestwähler kosten würde)?
  • @reaper21
    fdp: hat halt ihre hirnlosen stammwähler

    Nun ja, man muss nicht gleich einige Millionen Leute beleidigen !

    B2T:
    Ich denke, bei der nächsten Wahl wird wieder eine normale Konstellation herauskommen, so eine große Koalition ist schön und gut, aber nicht für lange.
    Noch weiter in der Zukunft lässt sich aber nicht gerade blicken... Man kann nur daneben liegen...
    Horrorvisionen sind zwar spannend, aber eben Quatsch.
    Und vor Optimismus platzen ist auch nicht das Wahre, da man dann Realitäten verkennt.

    Naja, meine Meinung ist, dass sich politisch die nächsten Jahrzehnte wenig tun wird... wobei ich natürlich hoffe das die Piratenpartei einige Erfolge aufweisen wird :D

    MfG
    trxag
  • also zuerstmal muss man überlegen ob es in 40 50 60 jahren diese parteien noch so bestehen

    immerhin gibts zb nicht mehr die Deutsche Zentrumspartei oder die NSDAP oder usw usw

    weitere faktoren sind:
    -klima erwärmung ->veränderte landwirtschaft
    -wird es einen krieg in europa gar deutschland geben? also nachkriegsähnliche zustände wie nach dem WWII.?
    -gibt es noch wichtige konzerne wie Mercedes, BMW, Telekom, EON, Siemens, Lufthansa
    ->Arbeitslosenzahlen?
    -wird deutschland weiterhin ein führender staat in sachen forschung und bildung sein?

    mfg mrjonnyjonnie
    Ich brauche keine Signatur.
  • Das die Zahl der Faktoren praktisch unbegrenzt ist, ist sicher richtig. Ich denke trotzdem nicht, dass sich unsere Politlandschaft radikal verändern wird. Ich denke, auch in 40 Jahren wird es noch die Union und die SPD geben.

    @trxag: Was verstehst du denn unter einer "normalen" Konstellation? Spätestens seit der Fusion von Oscar Lafontaine mit der PDS haben wir endgültig eine 5-Parteien Demokratie. Und mit 5 Parteien im Bundestag dürfte eine Mehrheit für eine Zweierkoalition außer der Großen eher die Ausnahme als die Regel sein.
  • Carlos-X schrieb:

    Was verstehst du denn unter einer "normalen" Konstellation? Spätestens seit der Fusion von Oscar Lafontaine mit der PDS haben wir endgültig eine 5-Parteien Demokratie. Und mit 5 Parteien im Bundestag dürfte eine Mehrheit für eine Zweierkoalition außer der Großen eher die Ausnahme als die Regel sein.


    Ja, das "normale" ist halt das, was die knapp letzten 60 Jahre regiert hat... Eben normalerweise eine große Partei und eine kleinere... Aber klar ist, dass wenn jetzt eben die Grünen und die Linken auf ihre mindestens 10% kommen, solche Konstellationen wie Schwarz-Gelb-Grün wohl eher "normal" werden...
    Naja, aber das "Unnormalste" (:)) wird eine große Koalition bleiben, hoffe ich, man braucht eine vernünftige Opposition, meiner Meinung nach

    MfG
    trxag
  • Da stimm ich meinem Vorredner voll und ganz zu da die beiden "großen" Parteien sich noch weniger mögen wie die anderen.

    Denke eher das sich viel verändern wird wenn die "ältere" Generation nich meht wählen geht

    bzw sich die Wirtschaftliche Lage ändert --> mehr Arbeitslose mehr Protestwähler
    --> mehr rechts und links Wähler
    Wer ReCtScHrEiBfEhLeR findet darf sie behalten
  • wär mal super wenn an sich die ganzen Leute die nur ihre Partei wählen weil sie es nicht anders kennen nicht mitwäühlen dürften
    mal schauen wie die ergebnise dann wären
    Wohl im insgesamt ein paar prozente von CDU und SPD
    Wir leben in einer gefährlichen Zeit.
    Der Mensch hat gelernt die Natur zu beherrschen bevor er gelernt hat sich selbst zu beherrschen.
    Albert Schweitzer
  • Ich wähle im Prinzip immer die gleiche Partei "weil ich es nicht anders kenne" oder wie ich es lieber ausdrücken würde, weil die Partei mich in vielen Jahren davon überzeugt hat, dass sie mir mit ihrer gesamten Politik am nächsten steht. Ich lasse mich also nicht von einzelnen Gesetzesvorschlägen oder gar Skandalen bei meiner Wahlentscheidung beeinflussen.

    Interessanter fände ich es, wenn nur diejenigen wählen dürften, die alle wesentlichen Parteiprogramme gelesen haben. Ich befürchte nur, man könnte die Wahl dann in der Aula einer mittleren Dorfschule per Handzeichen durchführen...
  • @ Carlos-X
    Es sollten nur die waehlen gehen duerfen die die Wahlprogramme verstanden haben. :ätsch:
    Ich weiss Wunschvorstellung. Dann darf naemlich niemand mehr waehlen gehen.
    Du solltest dich aber trotzdem mal genau mit der Partei deiner Wahl beschaeftigen. Nicht umsonst nennt es sich Skandal. Siehe dazu auch wikipedia. Zu 90 % sind die Skandale heutiger Zeit beabsichtigt. Daher sollte man sich sehr genau ueberlegen ob man diese Partei weiter unterstuetzt.
    Menschen mit denen ich zu tun habe sind sich alle nicht mehr sicher welche Partei sie bei der naechsten Wahl ihr Stimme geben. Dabei sind auch sogenannte Stammwaehler.
    Man sollte sich seine eigene Meinung bilden und dann schauen welche Partei kommt dieser am naechsten und nicht wie es bei dir scheint sich von einer Partei einer Gehirnwaesche unterziehen zu lassen. Denke mal darueber nach. Ansonsten eroeffne eine neuen Fred und lass uns dann ueber die pro und contra deiner bevorzugten Partei diskutieren.

    Gruss Schinderhannes

    PS: Habe eine Vermutung welche es denn ist.
    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode
    verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten
    verkommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Geld nicht von alleine
    programmiert.
  • Carlos-X schrieb:

    Ich wähle im Prinzip immer die gleiche Partei "weil ich es nicht anders kenne" oder wie ich es lieber ausdrücken würde, weil die Partei mich in vielen Jahren davon überzeugt hat, dass sie mir mit ihrer gesamten Politik am nächsten steht.


    Du hast mich falsch verstanden.
    Wenn du bei einer Partei bleibst weil du sie gut findest finde ich das ok.
    Wenn du sie allerdings nur wählen würdest weil es deine mutter und großmutter auch getan haben, dann fände ich das nicht sehr gut.

    just my 2 cents
    malte
    Wir leben in einer gefährlichen Zeit.
    Der Mensch hat gelernt die Natur zu beherrschen bevor er gelernt hat sich selbst zu beherrschen.
    Albert Schweitzer
  • Wobei das Wählen über Generationen hinweg und generell die Parteientreue sehr zum Ärger der "Größen" wohl stark abnimmt. Auch die alten Zugehörigkeiten(Arbeiter = SPD, Bauer = Union, Selbstständiger = FDP) gelten oft nicht mehr.

    Ob das neue, ereignisorientierte Wahlverhalten aber besser ist, weiß ich auch nicht. Ein Skandal, ein Gesetz oder auch nur ein Vorschlag werfen die kompletten Wahlprognosen durcheinander. Oft beschränkt sich die Wahlentscheidung des Einzelnen dann auf nur einen Punkt. Gerne wird die Kompetenz in Sachen Arbeitslosigkeit genommen. Irgendwie logisch, da sie unser größtes Problem ist. Irgendwie aber auch wieder unlogisch, da der Einfluss der Politik in kaum einem Bereich so gering ist.
  • Aber hierbei sind das Problem doch eher die Medien
    Geht die Steuer rauf (egal welche und ob es das Land braucht)
    steht es in der Bild auf Seite 1 in SchriftGröße 1000000 oder so

    wenn jedoch was gutes passiert z.B. mehr leistungen für die Kinder

    dann steht es ganz weit hinten...
    Wer ReCtScHrEiBfEhLeR findet darf sie behalten
  • wir leben nun mal in einer pessimistischen Gesellschaft, wenn auch nur teilweise
    Tut mir Leid, liebe Tierfreunde, aber wenn ich z.B. sehe das ein Eisbär mehr Aufmerksamkeit erzeugt wie 100 Tote in China, kommt mir das große :würg: :würg: :würg:
    Wir leben in einer gefährlichen Zeit.
    Der Mensch hat gelernt die Natur zu beherrschen bevor er gelernt hat sich selbst zu beherrschen.
    Albert Schweitzer
  • @Carlos-x
    du hast ja anfangs angeschnitten, daß wir wohl auf längere sicht ne 5 Parteien Demokratie in unseren Parlamenten etabliert. da möchte ich gerne einhaken. so schlecht finde ich das gar nicht, daß es rd. 5 Parteien sind. Das ist meiner auffassung nach ne gute Anzahl.

    2 wie in den USA oder Großbritannien halte ich für zu wenig. Das sind zu wenig Auswahlmöglichkeiten so nach dem Motto entweder "gibt es ne schwarze oder weiße Meinung".
    Das andere extrem hatten wir auch schon mal bei uns während der Weimarer Republik mit so vielen Splitterparteien, daß gegen Ende die Republik nicht mehr regierbar war. Deswegen halte unsere 5% Hürde gar nicht für so übel.

    Prinzipiell decken die 5 Parteien eigentlich das ab, was vertretbar ist: von Erzkonservativ rechts bis sozialistisch links. Auf so extremen Parteien, wie NPD die nur Hetzparolen an den Mann bringen will, kann ich gerne verzichten.

    Was mir wirklich fehlt bei unseren 5 'großen' Parteien sind richtig charismatische Führungspersönlichkeiten, die intelligente Lösungen durch das Parlament durchbringen können, mit denen die Bundesrepublik nach vorne gebracht wird.

    Wie kürzlich der Fall Stoiber wieder zeigte, beschäftigt man sich lieber damit, wie man sich selber an die Spitze der Partei bringen kann, statt an der Zukunft von Deutschland zu arbeiten.
  • Ein Faktor, der selten untersucht wird bei Prognosen und Auswertungen ist die Wahlbeteiligung. Ich behaupte sogar, dass diese eine der wichtigsten Faktoren für zukünftige Regierungen ist. In Sachsen war vor kurzem eine Kommunalwahl mit einer Beteiligung von ca. 37 % (aus meiner Erinnerung). Da kann eine geschlossen organisierte Gruppe über mehrere Wahlkreise ganz schön etwas verändern. Und das Ergebnis kann dann genau das sein, was oben schon angedeutet wird. Nämlich dass es kaum noch Mehrheiten gibt. Koalitionen mit zwei oder drei Parteien, die mehr Kompromisse machen als regieren. Und auf der anderen Seite auch keine Opposition.
  • erstmal ein Nachtrag zu #15(Schinderhannes): Hab ich seinerzeit scheinbar überlesen...
    Das einige Skandale inszeniert sind steht außer Frage. Ich denke aber nicht, dass es 90% sind. Und wenn dann mal wieder ein Abgeordneter/Minister irgendwo Steuern hinterzogen hat oder was auch immer, dann ist das zwar schon schlimm, aber jede Familie hat ihre schwarzen Schafe. Und deshalb zu einer Partei zu wechseln, deren Positionen mir weniger zusagen halte ich für schwachsinnig.

    Welches "meine Partei" ist lässt sich vielleicht vermuten, wenn man ein paar Beiträge von mir gelesen hat, man kann sich teilweise aber auch täuschen. Trotz allem: Ich bin kein Mitglied und kein Parteisoldat. Es gibt auch Bereiche, bei denen ich eine andere Meinung habe als die Führung/Mehrheit "meiner Partei".

    @zigi: Ich habe grundsätzlich nichts gegen eine 5 Parteien Demokratie. Meine Frage war nur, wie wir dann eine Regierung bilden können. Ein Problem haben wir nun mal, wenn eine der 5 Parteien für die Oppositionsbank in den Wahlkampf zieht. Mit mehr als 5 Parteien wird es dann aber wirklich kritisch. Und Weimarer oder Italienische Verhältnisse wollen wir ja auch nicht.

    @simon1234: Die Wahlbeteiligung ist mit Sicherheit ein interessanter Faktor. Vor allem wenn eine niedrigere Wahlbeteiligung die Stimmen am rechten und linken Rand aufwertet und vielleicht einem Rechtsbündnis die Chance zum Einzug in den Bundestag gibt.
  • Genau darin sehe ich auch das Problem
    wenn "keiner" mehr wählen geht bekommt Links und Recht prozentual gesehen mehr Stimmen.
    Und in manchen Bereichen haben sie es ja schon relativ weit gebracht


    Aber wenn ich mir die verdrossenheit der bevölkerung so anschaue glaube ich nicht das mehr gewählt wird

    greez
    Nickel
    Wer ReCtScHrEiBfEhLeR findet darf sie behalten