Angepinnt Airbrush Tutor - Masken & Folien

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  • Airbrush Tutor - Masken & Folien

    Schablonen, Masken und Folien Tutor


    Es gibt eine vielzahl von Möglichkeiten, die Farbe beim brushen vom Untergrund fern zu halten oder Folien als Schriften etc. zu benutzen.


    Papier:
    Diese Möglichkeit habe ich im "Airbrush Tutuor von Jibbi" schon sehr genau beschrieben.

    Kunststoff:
    Es gibt klare (durchsichtige) Kunststoff-Folien in verschiedenen Stärken die für permanente Masken geeignet sind, von denen ich jetzt schreibe sind die im DIN A4 Format.
    Die Stärke/Dicke sollte nicht zu dünn gewählt werden, sie sollte etwa doppelt bis 3-fach so stark wie Normalpapier (80g/m²) sein.
    Als erstes druckt man sich die zu schneidenen Masken auf Papier aus, legt diese dann unter die Folie und fixiert die beiden Teile so miteinander, das sie nicht verrutschen können (Sprühkleber oder Tesafilm).
    Jetzt kann man mit einem scharfen Skalpell die Linien nachschneiden, es reicht aus, die Folie etwa bis zur hälfte der Stärke zu schneiden, also etwas mehr wie anritzen.
    Ist man mit dem schneiden fertig, können die Teile aus der Folie rausgebrochen werden.
    Es gibt auch spezielle Skalpelle für diese Arbeiten, da sind die Klingen beheizt, es ist fast so eine Art Lötkolben mit Klinge, damit läßt sich die Folie leichter, ohne das man das Skalpell in die Folie drücken muss, schneiden.
    Die Masken die man aus so einer Folie herstellt, können ewig genutz werden.
    Damit keine Farbe beim brushen unter die Folie gerät, besprühe ich sie immer mit Spray Mask Sprühkleber auf der Unterseite, die Folien können mit Spiritus oder Azeton gereinigt werden.
    Es gibt auch fertige Folien dieser Art, wo mit einem Laser die Teile ausgeschnitten werden, so sind sehr filigrane Masken möglich, z.B. für das Nail Painting (Fingernägel Design).

    Selbstklebende Folien:
    Diese Folien werden in der Schriftherstellung, Werbung, Fahrzeug Design etc. am meisten benutzt.
    Es gibt hier 2 Möglichkeiten die Folien zu bearbeiten.

    1. Anwendungsmöglichkeit:
    Dazu eignet sich am besten ein Schneide-Plotter.
    Die meisten Stift-Plotter können zum Schneide-Plotter umgebaut werden, dazu wird ein Stift aus der Trommel entnommen und durch ein für das Gerät geeignetes Messer ersetzt, es gibt auch Anleitungen zum Eigen-Bau so eines Messers, aber davon würde ich abraten, weil die Genauigkeit darunter leidet, denn es geht um Hunderstel Millimeter.
    Vorgehensweise:
    Am PC wird eine Maske/Schrift mit einem Zeichenprogramm (Corel Draw / Auto CAD etc.) erstellt, das Format muss in *.dxf ausgegeben werden (es gibt aber auch andere).
    Man legt eine Folie in den Plotter und läßt diese ausschneiden, nach dem ausschneiden entfernt man die Teile der Folie die nicht benötigt werden, ist man damit fertig, wird eine "Trägerfolie" auf die zuvor geschnittene und von nicht benötigten Teilen entfernte Folie aufgeklebt.
    Die Trägerfolie ist nur schwach klebend,,, jetzt entfernt man die Schutzfolie die die klebende Seite der zuvor mit dem Plotter ausgeschnitene Folie schützt.
    Der Untergrund, wo die Folie aufgeklebt werden soll, muss natürlich richtig behandelt worden sein, sprich gereinigt und mit Spüliwasser benetzt.
    Jetzt kann man die Folie/Schrift genau auf den Untergrund platzieren, durch das Spüliwasser ist es möglich die Folie etwas zu verschieben, was aber vermieden werden sollte.
    Ist die Folie/Schrift an seinem richtigen Platz, kann man mit einem "Rakel" (Spachtel aus Kunsstoff mit weichen Kanten) die Flüssigkeit unter der Folie rausdrücken und somit entstehen auch keine Luftblasen unter der Folie.
    Jetzt kann die Trägerfolie vorsichtig entfernt werden und die Folie/Schrift wird mit einem sauberen Lappen an den Untergrund gedrückt und dabei auch der Rest des Spüliwassers entfernt.
    So werden Schriften z.B. auf Auto-Heckscheiben oder PC Gehäusen etc. gebracht.
    Man kann es natürlich auch als Maske benutzen, dazu muss "natürlich" die Folie nach dem brushen wieder entfernt werden.
    Es gibt Folien für dauerhafte Beklebungen, die bis zu 10 Jahren Garantie haben und sehr UV-Resistent sind, diese werden oft für Fahrzeug Beschriftungen, Verkehrsschilder (mit Reflektorfolie) etc. genutzt, und sind oft haltbarer und wiederstandsfähiger als Lack.
    Wenn nur 1-2 Teile aufgeklebt werden sollen, kann man auf die Trägerfolie verzichten, diese ist nur notwendig, wenn Schriften oder viele Einzelteile zur Folie gehören, damit die auch im richtigen Abstand zueinander auf die Oberfläche kommen.
    Für Masken sollte man eine billige geeignete Folie benutzen, da sie nach dem brushen entfernt wird und im Sondermüll landet.

    2. Anwendungsmöglichkeit:
    Das gleiche nur ohne Plotter.
    Es lohnt sich aber nur, wenn man die Folie als Maske oder für Einzelteile (Embleme, Trival etc.) benutzt, weil man dann auf der Folie zeichnen oder Drucken kann, für Fahrzeugbeschriftungen würde ich keine Skalpell benutzen (kommt aber auf die zu schneidende Menge an), da man eventuell die Reste des zeichnens auf der Folie bleibt und es eine Haidenarbeit ist, die Schriften sauber zu schneiden, dann lieber mit Plotter oder eben in einem Geschäft (Werbefirma) für ein paar Euro's schneiden lassen, dazu aber den Entwurf auf Diskette/CD mitnehmen, denn das entferfen ist oft teurer wie das Material oder eben das schneiden.

    Flüssige Masken:
    Es gibt Masken, die man aufsprühen oder mit dem Pinsel auftragen kann, die sogenannten Spray-Mask.
    Beim auftragen sind sie meist etwas milchig, damit man sehen kann, wo man schon was aufgetragen hat, nach dem trocknen werden sie durchsichtig und man kann sie schneiden und die Bereiche wo Farbe hin soll, wird die jetzt gummiartige Maske entfernt (Foto).


    Mit dem Skalpell geschnittene Spay-Mask Folie, Gelb ist weiterhin geschützt, Schwarz kann gebrusht werden.

    Spezial Masken:
    Für gewisse Effekte kann man allerhand Sachen als Maske benutzen.
    Watte (siehe Foto)
    Gardienen
    Strohband (siehe Foto)
    Jeansstoff

    Zu Jeansstoff:
    Man drückt den Jeansstoff in die noch nasse Farbe und erhält so den Effekt der Jeans, besonders wenn man die Nähte/Taschen mit benutzt.



    Verschiedene selbstgemachte Masken.



    Maske mit Schwarz & Weiß gebrusht.



    Effekt mit "transparentem" Rot, farbig gebrusht, rechter Clown dient als Vorlage und ist ausgedruckt (Normal-Papier)



    Fertiger Seiten-Deckel (Effekt leider nicht zu erkennen).


    Gegebenenfalls wird dieser Tutor noch erweitert, ich vermerke es dann am Anfang dieses Tutor's.

    Bye
    ]!66!
    [font="Fixedsys"][/font]

    Mensch bleiben !.
  • @ Aimbot

    zu 1.: Danke

    zu 2.: Das ist ja auch keine Step By Step Anleitung, sondern hier wird nur auf die Masken eingegangen.

    Aber vielleicht hilft Dir dieser Thread weiter ?!.

    Es gibt im Netz massig Step by Step Anleitungen, dort wird genau erklärt welche Schritte nach und nach zu einem Bild führen, google einfach mal nach Step by Step, vielleicht gefolgt von einem +Airbrush und Du wirst bestimmt fündig.

    Bye
    ]!66!
    [font="Fixedsys"][/font]

    Mensch bleiben !.