Die Aufnahme der Türkei in die EU

  • Aussenpolitik

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  • weil es für die Türkei noch kein gesetzt gibt darüber wird dan erst diskutiert wenn es soweit ist aber so viel ich weis dauerd es seinen Zeit bis so ein Gesetzt EU weit in kraft tritt sowas geht nicht von heut auf morgen aber es geht von heut auf morgen in den Flieger zusteigen.... wenn ich mich irre dan lasst es mich bitte wissen
  • aber die beitrittsverhandlungen sind genau an solche dinge gekoppelt.

    der beitritt geht nicht von heut auf morgen, weil erst ewig über die einzelnen "kapitel" (heisst so) diskutiert werden muss.
    unteranderem auf über das arbeitnehmerentsendegesetz.

    ums dir zum xtma zu erklären, polen z.b. (im bau und agrargewerbe, was ja grade befürtet wurde, dass sie den "deutschen in diesen gewerben die jobs klauen" und weniger im gehobenen management) dürfen erst ab 2012 nach dt. kommen um hier zu arbeiten.

    das gleiche macht man mit der türkei. fertig.
  • trxag schrieb:

    die Unfähigkeit der meisten hiesigen Türken sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren...


    alive51 schrieb:

    Ich könnte brechen :würg: ... wie oft hast du/ deine Familie mal eine türkische Familie zu Wheinachten oder Ostern eingeladen?
    Its a Heimspiel und du bist GASTGEBER!


    Hat das eine was mit dem anderen zu tun? Nein!
    Ich kenne einige türkische Familien, eigentlich alle bleiben die in ihren türkischen Kreisen und wollen von der dt. Gesellschaft nichts wissen. Wenige Ausnahmen gibt es, aber wie gesagt, die meisten haben kein Bedürfnis sich zu integrieren.
    Es ist nun mal so. Da kann ich noch so viele einladen, wenn sie nicht kommen wollen, kommen sie nicht!

    MfG
    trxag
  • @DeineZehe
    Durch den beitritt in die Eu würden innerhalb der Türkei viele Arbeitstellen geschaffen werden, und so ein großes problem mit Bildung und Arbeit hat die Türkei nicht! eventuell würden sie hier mehr verdienen, müssten sich dann aber auch ein lebnen hier finanzieren! dort verdient ein Arbeiter weniger aber seine Unterhaltskosten sind auch deutlich günstiger! Ein Arzt in der Türkei verdient viiiiel mehr als ein Arzt in Deutschland, genauso Juristen und halt einige Studierte leute... wer halt immer nur zu kurz kommt ist der einfache Arbeiter, der Bauer .... mit dem Beitritt in die EU ändert sich das und ein Auswandern ist unnötig! höchstens würdest du eine Touristenwelle erleben xD. Außerdem denke ich das die Türken sehr Stolz auf ihren Boden und auf ihre Wurzeln sind, viele wollen garnicht oder nie weg... ja es gibt sogar Menschen die haben nochnie ihr Dorf oder ihre Stadt innerhalb der Türkei verlassen...!

    @trxag
    Ich fang jetzt mal nicht an zu lachen ... aber was ich versucht habe dir deutlich zu machen ist,
    stell dir vor du bist im Knast, neben an ist ein Frauenknast! du bist rattenscharf auf die weiblichen häftlinge, hast aber nie die Möglichkeit dich mit ihnen ztu populieren du bist ISOLIERT aus ihrer Gesellschaft. Aus Psyschichem druck oä. wirst du Homosexuell, was legitim ist, jedoch entwickelst du gleichermasen eine Antipatie fürs andere Geschlecht...

    Etwas hoch gegriffen aber im Prinzip ähnlich.

    Ich kenne einige türkische Familien, eigentlich alle bleiben die in ihren türkischen Kreisen und wollen von der dt. Gesellschaft nichts wissen. Wenige Ausnahmen gibt es, aber wie gesagt, die meisten haben kein Bedürfnis sich zu integrieren.
    Es ist nun mal so. Da kann ich noch so viele einladen, wenn sie nicht kommen wollen, kommen sie nicht!


    das ist eine LÜGE! ganz klar!
    wenn du ins Ausland gehst bist du auch anb der anderen Kultur interessiert möchtest alles wissen interessierst dich für kulturelle Unterschiede.
    Genau so ist/ war es mit den Gastarbeitern, diese wurden jedoch nicht mit offenen Armen empfangen sie wurden Ignoriert und Isoliert. Wenn du in die Türkei oder nach Italien ist ja auch egal fährst, und dich bemühst etwas Türkisch zu sprechen beispielsweise einen Tee bestellst oder nach der Uhrzeit fragst ... sind die Menschen dort begeistert! Sie denken toll er bemüht sich ist interessiert an unserer Sprache an der Kultur... etc. wenn hier jemand kommt und sagt "enschuligen sagen mir du Uhr wieviel den zeiger stehen?" dann heisst es " der kann ja nichtmals richtig deutsch also total abwertend, oder die antwort lautet " kollege uhr sein zwei, kapisch? " oder "Ich nix uhr". das Ist abwertend und es lehrt dem Aussländer ein falsches Deutsch.

    achja trxag
    enn sie nicht kommen wollen, kommen sie nicht!

    und du hasst diuch wirklich mal bemüht jemanden Einzuladen? Der Traum von meiner nachbarin war es 1mal in ihrem Leben Wheinachjten zu erleben, leider ist dort jeder bei seiner Familie und man hat nichts mit den anderen am HUT.


    @TOPIC

    Passt nicht ganz aber ich habe Iwo gelesen , also ein Interview mit einer Türkischen Familie, das sie angsthätten das ihr Land dann voll mit Europäern ist und ihnen die Ganzen Jobs klaut, Ihr schönes Land verdirbet etc. etc. ich mach mich mal auf Quellensuche!

    Als Begründung hatten sie bspw. die Englischen Touristen sowie Ibiza und Mallorca herangezogen, ich hoffe ich finde das ...
  • es ist auf beiden seiten ein problem, einerseits wollen sie in ihrem "ghetto" leben. anderseits ist der "deutsche" (nicht wertend gemeint!) froh darüber, dass er sich mit der anderen kultur nicht beschäftigen muss.

    ich habe selten einen türken gesehen, der sich sein backgammon set nimmt und in ein normales cafe geht und dort versucht ne spielpartner zu finden. auf der anderen seite, ist kein interesse vorhanden mit dem herrn backgammon zu spielen. also bleibt er in seinem "heimatlichen" cafe.

    es ist eine frage nach wie, was war zuerst da, die henne oder das ei.

    du kannst keinen "schuldigen" finden, es sind beide seiten für den jetzt zustand verantwortlich.
  • Die EU soll die Aufnahmen für neue Mitgliedsstaaten streichen!

    Ich bin der Meinung, dass die EU erst einmal all ihre Probleme in den Staaten regeln soll, die bereits dabei sind. Und sobald alles einigermaßen läuft, sollten erst neue Mitgliedsstaaten eingeführt werden!

    Zurzeit werden dauernt neue Staaten dazugenommen und ziehen die EU immer weiter runter... Die EU kann nicht so viele Staaten auf einmal regeln!
  • alive51 schrieb:

    trxag schrieb:

    Ich kenne einige türkische Familien, eigentlich alle bleiben die in ihren türkischen Kreisen und wollen von der dt. Gesellschaft nichts wissen. Wenige Ausnahmen gibt es, aber wie gesagt, die meisten haben kein Bedürfnis sich zu integrieren.
    Es ist nun mal so. Da kann ich noch so viele einladen, wenn sie nicht kommen wollen, kommen sie nicht!

    das ist eine LÜGE! ganz klar!

    jaja, jetzt bin ich auch noch ein Lügner, weil ich meine Erfahrungen genannt habe ^^
    Sorry, ich wohne eher auf den Land, ich habe nicht Umgang mit dutzenden türkischen Familien, aber das sind nun mal meine Erfahrungen.
    Bei uns in der Region sind die Leute sogar recht offen ihnen gegenüber (Ausnahmen gibt es immer!), ich bin wirklich ein toleranter Mensch ihnen gegenüber und versuche mit denjenigen Menschen, die ich mag, was zu unternehmen. Ich habe einige türkische Freunde...
    Ihre Familien sind halt zurückhalten, obwohl es bei uns in der Region dazu keinen Grund gibt...
    Also unterstell mir nicht das Lügen!

    alive51 schrieb:


    trxag schrieb:

    wenn sie nicht kommen wollen, kommen sie nicht!

    und du hasst diuch wirklich mal bemüht jemanden Einzuladen? Der Traum von meiner nachbarin war es 1mal in ihrem Leben Wheinachjten zu erleben, leider ist dort jeder bei seiner Familie und man hat nichts mit den anderen am HUT.


    Naja, zu Weihnachten eingeladen noch nicht. Erstens wohne ich bei meinen Eltern ^^. 2. bin ich kein gläubiger Christ, ich denke, ich könnte ihnen kein "richtiges" Weihnachten bieten ^^.
    Aber sonst... hmmm, ich geh öfters in das Restaurant von einem türkischen Bekannten und unterhalte mich dort mit denen, über (ihren) Gott und die Welt, war mit denen auch mal in der Mosche; ich hab die Familie von meinem Freund auch mal überredet ihren kleinen Sohn im Fußballverein spielen zu lassen, die hatten da Bedenken...
    Also finde ich schon, dass ich was für Integration tue!

    Aber bei mir in der Gegend wollen die meisten türkischen Familien unter sich bleiben, da kann man so schnell nichts daran ändern. Und das versuchen einige auch auf ihre Kinder zu übertragen, klappt aber glücklicherweise nicht immer ^^

    @Rare

    Rare schrieb:

    Zurzeit werden dauernt neue Staaten dazugenommen und ziehen die EU immer weiter runter... Die EU kann nicht so viele Staaten auf einmal regeln!

    Von Runterziehen kann keine Rede sein, die EU ist eine offene Union, die gemeinsam versucht, ihre (inneren und äußeren) Probleme zu lösen. Niemand zieht jemanden runter, außer wenn man an den eigenen Vorteil denkt.
    Und das tut niemand in der EU, denn sie ist dazu geschaffen worden, zu einer besseren Welt beizutragen... ;) ;D
    Aber das mit dem "Regeln" ist wahr, es wird immer schwieriger, so viele Interessen zu bündeln und auf einen Nenner zu bringen.
    Ist aber eigentlich kein Grund, Türkei außen vor zu lassen. Dafür gibt es bessere Gründe.

    MfG
    trxag
  • trxag um gottes willen ich wollte dich nie als LÜGNER darstellen! Ich habe nur eine harte ausdrucksweise gesucht um diesen aspekt des verlangens nach integration zu vereutlichen! natürlich muss bei den Türkischen Mitbürgern ein interesse an der hiesigen kultur herrschen, sonst würden sie sich ja von der gesellschaft Isolieren, das wiederum ist unhuman! diese Menschen bezeichne ich als gestört! und diejenigen die sich radikal nicht anpassen wollen gehören dann auch nicht in solch einen Staat! natürlich müssen sich beide Pateien Anpassen, es geht nämlich nicht nur um das akzeptieren und dulden einer anderen Kultur und/oder Sitten sondern um viel Mehr!

    ich habe selten einen türken gesehen, der sich sein backgammon set nimmt und in ein normales cafe geht und dort versucht ne spielpartner zu finden. auf der anderen seite, ist kein interesse vorhanden mit dem herrn backgammon zu spielen. also bleibt er in seinem "heimatlichen" cafe.

    es ist eine frage nach wie, was war zuerst da, die henne oder das ei.


    @ Sprudel da hast du recht aber nehmen wir als bsp. das Zuckerfest, dort ist jeder zu Eingeladen und ich (bin absolut nicht religiös) habe oft erlebt wie Einheimische an diesem Fest teilnehmen durften! Und ich meine es ist ja auch legitim in ein Türkisches Cafe zu gehen oder bist du da jemals rausgeflogen?
  • nö bin noch aus keinem türkischen cafe rausgeflogen, aber ich war auch noch nie in einem drin. ich bin also auch wer der nicht gerade integrations fördernd ist, wenn man es so betrachtet.

    traxq, sorry, aber klar ist in der eu jeder auf seinen vorteil aus. mal mitbekommen was die franzosen für ein radau machen, wenn es um ihre agrarsubventionen geht? keiner will in der gasp sein gesicht verlieren, jeder tanzt da ganz nach der nationalen poltik.

    es ist nur rein theoretisch so, dass in der eu alle nur das beste für einander wollen. rein praktisch ist es eher ein ellenbogen kampf.
  • traxq, sorry, aber klar ist in der eu jeder auf seinen vorteil aus. mal mitbekommen was die franzosen für ein radau machen, wenn es um ihre agrarsubventionen geht? keiner will in der gasp sein gesicht verlieren, jeder tanzt da ganz nach der nationalen poltik.


    Upps, Smiley vergessen !! :D
    Gleich hinzufügen ^^

    sprudel schrieb:

    ich bin also auch wer der nicht gerade integrations fördernd ist, wenn man es so betrachtet.

    naja, so lange man nicht dem ganzen hemmend gegenüber steht, ist doch alles in Ordnung finde ich. Wenn sich Einwanderer integrieren wollen und man tut zwar nichts dafür aber nichts dagegen ist das nicht gerade ideal, aber auch nicht wirklich schlecht.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema: Der Aufnahme der Türkei in die EU.
    Ein türkischer Kumpel sagte mir mal, dass viele Türken in Deutschland auch gegen eine Aufnahme seien, aus verschiedensten Gründen, aber der hier ist mir am deutlichsten im Gedächtnis geblieben:
    "Viele Türken fürchten eine Überschwemmung Deutschlands mit weiteren Türken, was ihr Ansehen beeinträchtigen würde..." (so oder so ähnlich)
    Aber die EU schützt typische Einwanderungsländer doch, oder?
    Aber sonst trifft das wohl zu... ich meine, es haben offenbar viele Deutsche Angst, dass es noch sehr viel mehr Türken werden, und werden wohl auch deshalb immer skeptischer - sowohl den hiesigen Türken als auch der EU-Aufnahme gegenüber...
    Meint ihr, das ist der Hauptgrund der Deutschen den Antrag nicht zu befürworten?

    MfG
    trxag
  • nein, was der pöbel in solchen dingen sagt is meistens unseriös. (pöbel bitte nicht falsch verstehen, meinte damit mehr so zeitungen wie bild etc)

    ich glaub einfach viele deutsche fühlen sich mit der türkei wenig verbunden und deswegen lehnt der pöbel einen beitritt ab.

    mit der befürchtung, dass viele türken nach dt rennen ist (ganz oft oben belegt) unbegründet, vergleich hierzu die einwanderung nach der osterweiterung - der bisherigen.

    das viele deutsche in die türkei abwandern nunja, ich zweifel dran...vllt. der ein oder andere, der ne strandcafe aufmachen will ;)
  • @ trxag

    Und das tut niemand in der EU, denn sie ist dazu geschaffen worden, zu einer besseren Welt beizutragen... ;D


    Tut mir leid, aber da hast du was falsch verstanden. Ich habe damit nicht gemeint, dass jemand (bzw. die Staaten) die EU hinunterziehen. Mein Gedanke dahinter war, dass die EU immer weniger Plänen nachkommt bzw. längsamer arbeiten kann, da durch die neuen Mitgliedsstaaten einige Pläne geändert und ausgweitet werden müssen.
  • alive51, ich bin dir ganz meiner meinung mit den contra-punkten
    aber die pro-punkte würd ich nochmal überdenken...

    ich finde dass die anderen religionen (christentum, etc.) immer stärker abnehmen...
    immer mehr leute wechseln zum islam oder zu ähnlichen religionen
    manche freiwillig aber manche werden auch regelrechtlich dazu gezwungen
    ein beispiel aus den vorgigen jahren:
    vor nen paar jahren wollte ein musilm zu den christlichen glauben wechseln...
    was wurde dann daraus? er wurde verurteilt und sollte exekutiert werden
    falls er seine meinung nicht ändern würde...
    christen zum islam bekennen sei richtig
    aber muslime zum christentum zu bekennen sei falsch?
    das ist mir alles bisschen zu blöd...
    ich find die ganzen nah-ost länder und die weiteren die noch dazugehören
    nehmen ihren glauben einfach zu ernst, sie können nicht erwarten dass
    sie ihren glauben in der ganzen welt "erzwingen" können...

    oder in den letzten tagen die sache wo christen in der türkei erschossen wurden
    und dann als statement von den täten angegeben wurde "es war für ihr glaube, sie hätten dies für 'allah' gemacht"...
    und deswegen sollte man gleich menschen umbringen und christliche büchereien verwüsten?

    allein aus diesem aspekt her finde ich es eine unverschämtheit
    dass die (ich drücks mal sanft aus) "typen" wirklich denken könnten
    sie könnten der eu beitreten...

    ich bin 100 pro dagegen
  • alive51 schrieb:

    ... wie oft hast du/ deine Familie mal eine türkische Familie zu Wheinachten oder Ostern eingeladen?
    Its a Heimspiel und du bist GASTGEBER!


    Oh ja, ich habe türkische Bekannte, zumeist aus dem Sportverein und wir treffen uns reihum bei uns zuhause. Dennoch ist es bei (gläubigen) Türken dennoch sehr schwer, richtigen Freundeskontakt zu bekommen. Zum einen die Sache mit den Nachrungsmitteln: Schweinfleisch und Produkte, wie Gummibärchen, die Bestandteile des Schweins enthalten (könnten) sind absolut tabu. Ebenso Alkohol. Ich selbst trinke zwar sehr wenig, aber wenn Freunde da sind, ist ein Glas Wein oder Bier in meinen Augen kein Verbrechen. Zum Anderen ist der Unterschied zwischen deutschen/westlichen Frauen und den scheuen Kopftuchträgerinnen noch viel größer. Meine Frau findet da einfach keinen richtigen Kontakt zu den Ehefrauen meiner Sportkameraden - und das liegt kaum an ihr!!

    Wie man an den jüngsten Vorfällen in der Türkei gesehen und gelesen hat, ist das Christentum bzw. sind die Christen dort zunehmendem Druck von staatlicher und islamischer/islamistischer Seite ausgesetzt. Und gefährdete Personen beschweren sich oft vergeblich bei der Polizei, die tatenlos bleibt. Während bei uns in Deutschland die Moslems mittlerweile fordern, den Islam als gleichberechtigte Glaubensrichtung (wie die katholische und evangelische Kirche) zuzulassen und generell Islamunterricht in Schulen wollen und teilweise unsere Toleranz auf harte Proben stellen, sind die meisten Türken in DE und in der Türkei recht nationalistisch eingestellt und lehnen das Christentum als gleichberechtigte Religion in der Türkei ab.

    Obwohl die Türkei ein laizistischer Staat ist, dank Kemal Atatürk, so versuchen Erdogan und seine Anhänger immer mehr, die Trennung von Staat und Religion aufzuweichen und den Islam sowie dessen Regeln als allgemein bestimmend für die Türkei durchzusetzen. Dazu noch Erdogan als künftiger Staatspräsident wäre garantiert der falsche Weg für eine Annäherung der E.U. und der Türkei.

    Die Türkei, bei allen politischen und religiösen Unterschieden zur E.U. ist zudem, wie schon andere hier schrieben, wirtschaftlich ein hoher Risikofaktor in Sachen Subventionen. Nach den heutigen Verteilregeln würde die Türkei bei einem Beitritt in 10 oder 15 Jahren sofort über 30 % der gesamten E.U.-Subventionen erhalten, Deutschland ginge dann komplett leer aus, selbst Frankreich, Italien und Spanien müssten hohe Einbussen bei landwirtschaftlichen Subventionen hinnehmen. Selbst wenn man mal vom Sinn dieser Zahlungen generell absieht, so wäre die Türkei auf viele Jahre hinaus ein Milliardengrab und ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mit meinen Steuern den Wohlstand der Türkei zu fördern (mir stinkt das auch jetzt schon, dass bislang regelmäßig Deutschland Subventionsmilliarden an die E.U. bezahlt).

    Ich war selber schon in der Türkei und wurde sehr gastfreundlich aufgenommen und bin, wie oben erwähnt, mit einigen Türken befreundet, aber einer Mitgliedschaft des Landes in der E.U. stehe ich äußerst kritisch gegenüber. Dieser Staat müsste erst mal seinen Nationalismus zurückfahren, deutlich demokratischere Strukturen einführen und Minderheiten jeglicher Art respektieren!
  • Ich bin aus einem Grund gegen den Eintritt der Türkei in die EU:
    Menschenrechte von Minderheiten haben nach wir vor keinen großen Stellenwert in der Türkei. Der Konflikt zw. Kurden und Türken besteht nach wie vor. Es gibt immer wieder aufflammende Scharmützel. (s. Abschitt 'Aktuelle Situation' im Wiki-Artikel 'Kurdenkonflikt in der Türkei')
  • Ich fände es cool wenn die türkei in der EU wäre.Mehr Leute,beserre Gelegenheit darein zu gehen.Und vielleicht würden dann ein paar Türken wieder in die Türkei gehen.Außerdem hättens die Menschen dort auch viel einacher weil die EU sehr gute Menschenrechte hat.Wenn sie in der EU wären macht aber eigentlich keinen unterschied für uns
  • Ich bin eigl. dagegen durch die Aufnahme in die EU wird
    es ihnen dann auch viel leichter z.B. nach Deutschland oder
    in andere Länder einzuwandern. Und wenn sie dann in
    Deutschland leben denken die meisten nur ach hier leben
    wir doch besser suchen sich keine Arbeit und liegen den
    Deutschen auf der Tasche. :gelb:


    mfg

    _______________________________________
    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
  • michael07 schrieb:

    Wenn sie in der EU wären macht aber eigentlich keinen unterschied für uns


    entschuldigung, leben wir in der gleichen welt? natürlich macht das einen unterschied.

    also das finanzielle prinzip der eu beruht darauf (sehr vereinfacht dargestellt), das alle mitgliedstaaten einen mitgliedsbeitrag in einen gemeinschaftstopf zahlen, der dann entsprechend den bedürfnissen aufgeteilt wird. jetzt kommt ein land hinzu, das mehr als doppelt so groß ist wie deutschland und beinahe gleich viel einwohner (75 mio. einwohner, 800.000km2). was wird wohl passieren?
    außerdem ist es nun mal nicht möglich, dass ALLE nur nehmen. es gibt eben einige, die geben, und viele, die nehmen.

    also objektiv betrachtet (und ich meine wirklich objektiv!!), hat sich das leben eines durchschnittlichen österreicher (ich kann nur für mein land sprechen), durch die eu nur zum neg. geändert. ob es nun pol. vorteile hat oder unternehmen vorteile durch den beitritt zur eu haben, will ich hier nun nicht erläutern. jedoch wurden die preise der lebensmittel allesamt höher, obwohl die transitbestimmungen innerhalb der eu den lebensmitteltransport vereinfacht und vergünstigt hat. die wenigen vorteile der eu (keine grenzen innerhalb der eu, gleiche währung), haben aber immer auch einen bitteren beigeschmack.

    vielleicht findet sich hier im board ein schweizer landsmann, der uns mitteilen kann, ob es der schweiz nun besser oder schlechter geht, als nicht eu-mitglied mitten in europa.

    2 gedanken möchte ich noch in den raum stellen:
    1. als österreich beitrittsverhandlungen mit der eu führte, wurden uns hohe beitrittskriterien gestellt. jene kriterien dieses hohen anspruches wurden bei KEINEM beitrittskandidaten danach mehr gestellt, ansonsten hätten die ost-staaten wie zB slovenien, tschechien etc. NIE den beitritt geschafft.

    2. die geschichte zeigt, dass kriege nur entstanden, weil neue länder eingenommen wurden oder weil ein großreich zerfiel. und welches großreich ist unterschiedlicher in religion, ethik, lebensart und -weise .... als die Europäische Union?

    in diesem sinne...
    wahre freunde hat man ewig,
    falsche nur so lange, bis man sie braucht
    (g.o.)
  • Ich bin vorerst auch dagegen, weil in der Türkei noch immer Situationen herschen wie im Mittelalter (jedenfalls annähernd)..

    - Die Frauen haben gar keine Rechte, was für mich unbegreiflich ist. Sie sind auch Menschen genau wie Männer

    - Todesstrafen sind für mich sehr Schlimm, erst Recht wenn sie aufgrund von Taten wie z.b. Ehebetrug im Sinne von "Fremdgehen" durchgeführt werden..

    Um in die EU aufgenommen zu werden, müssen sie noch einiges (als Staat) tun. Dies grenzt jetzt nicht an Rassismum sondern entspricht leider der traurigen Realität

    mfg

    Hetfield_DE
  • vepa schrieb:


    2 gedanken möchte ich noch in den raum stellen:
    1. als österreich beitrittsverhandlungen mit der eu führte, wurden uns hohe beitrittskriterien gestellt. jene kriterien dieses hohen anspruches wurden bei KEINEM beitrittskandidaten danach mehr gestellt, ansonsten hätten die ost-staaten wie zB slovenien, tschechien etc. NIE den beitritt geschafft.


    Kannst du mal ein paar davon nennen?
    Das gewisse Kriterien gestellt werden ist klar, diese haben Slovenien, die Slowakei, Tschechien, Rumänien und Bulgarien erfüllt. Sonst wären sie nicht reingekommen.

    Die Türkei scheitert bislang an diesen Kriterien.
    Bis jetzt begrüße ich das, ist allerdings für die Menschen in der Türkei eher negativ, denn ich bin der Meinung das nach einem Beitritt der Türkei zur EU eine "Flut" an Türken Deutschland (und auch andere EU-Staaten) überschwemmen wird und womöglich den deutschen die Arbeit wegschnappen wird. Nicht weil sie besser ausgebildet wären, sondern für einfache Jobs einfach weniger Geld verlangen.

    2. die geschichte zeigt, dass kriege nur entstanden, weil neue länder eingenommen wurden oder weil ein großreich zerfiel. und welches großreich ist unterschiedlicher in religion, ethik, lebensart und -weise .... als die Europäische Union?


    Hä?
    Willste jetzt andeuten das es in der Zukunft zu einem Krieg innerhalb der EU kommen wird?

    Bitte mal aufklären.
  • falsch meller!

    1. jeder beitritt ist individuell und keiner kann mit verglichen werden.
    die kriteierien die gemeint waren, sind die kopenhagener kritierien.

    jedoch stand die osterweiterung unter anderem motiven, den integrations motiven der eu. erweiterung des raums der sicherheit,freiheit und wohlstand.

    deine gefürchtete flut ist auch nicht wahr. momentan schottet der deutsche arbeitsmarkt nach außen hin ab. und die briten öffneten hin und was passiert?! migraten werden zu nettozahlern!

    außerdem hat deutschland immer noch sein arbeitnehmerentsendegesetz und die diskussion um den mindestlohn ist ja nun auch schon ne weile am laufen...

    glaube er meint eher, dass diese vielfalt der eu langfristig vllt. zu schaden kommen könnte. ist sicherlich diskutierbar...
  • sprudel schrieb:

    falsch meller!

    1. jeder beitritt ist individuell und keiner kann mit verglichen werden.
    die kriteierien die gemeint waren, sind die kopenhagener kritierien.

    jedoch stand die osterweiterung unter anderem motiven, den integrations motiven der eu. erweiterung des raums der sicherheit,freiheit und wohlstand.


    Sorry, du bist leider falsch. Eine Suche bei Google nach "Kriterien Bulgarien" hätte dir z.B. Ergebnisse gebracht, die unter anderem Zwischenberichte der Kommission die für die Integration von Bulgarien, Rumänien und Kroatien zuständig war, enthält..
    Daraus wird unter anderem dies ersichtlich(für Bulgarien und Rumänien): " * Politische Kriterien: Beide Länder erfüllen die politischen Kriterien von Kopenhagen. Die Kommission hält sie jedoch dazu an, ihre Anstrengungen bei der Reform der öffentlichen Verwaltung, der Funktionsweise des Justizwesens und der Korruptionsbekämpfung fortzusetzen.
    * Wirtschaftliche Kriterien: beide Länder weisen die notwendigen Voraussetzungen für die Errichtung einer tragfähigen Marktwirtschaft auf. Die wirksame und dynamische Umsetzung tief greifender Strukturreformen dürfte beiden Ländern erlauben, dem Konkurrenzdruck und den Kräften des EU-Binnenmarkts standzuhalten.
    * Übernahme des gemeinschaftlichen Besitzstands: Generell halten Bulgarien und Rumänien die bei den Beitrittsverhandlungen eingegangenen Verpflichtungen ein und sind bei der Übernahme des Besitzstands weit vorangeschritten. Daraus schließt die Kommission, dass die beiden Staaten die Rechtsumsetzung vor dem Beitritt abgeschlossen haben dürften, fordert sie aber zugleich auf, ihre Kapazitäten in Verwaltung und Justiz ausreichend auszubauen, um den Besitzstand anwenden zu können.
    "


    deine gefürchtete flut ist auch nicht wahr. momentan schottet der deutsche arbeitsmarkt nach außen hin ab. und die briten öffneten hin und was passiert?! migraten werden zu nettozahlern!

    außerdem hat deutschland immer noch sein arbeitnehmerentsendegesetz und die diskussion um den mindestlohn ist ja nun auch schon ne weile am laufen...

    Du weißt aber schon, das man innerhalb der EU Arbeit uneingeschränlt arbeiten kann. Und auch wenn die Schutzklausel für Deutschland noch bis 2011 läuft, weiß man nicht wie es danach aussieht.
    Mein Argument würde ich persönlich entschärfen, wenn diese Schutzklausel auch für die Türkei bei einem evt. Beitritt wieder aufgenommen werden würde.

    glaube er meint eher, dass diese vielfalt der eu langfristig vllt. zu schaden kommen könnte. ist sicherlich diskutierbar...