Meidzinstudium

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  • Meidzinstudium

    Grüße,
    also hätte mal eine Frage bezüglich des allgemeinen Medizinstudiums.
    Ich besuche derzeit die elfte Klasse des Gymnasialszweig einer Gewerblich-technischen Schule. Dort schreibt man auch Zentralabitur. Die Besonderheit ist nur, dass eins der Leistungsfächer Informatik, Maschinenbau oder Elektrotechnik ist. An der Schule wird kein Biologie unterrichtet, wo wir auch schon bei meiner Frage wären.
    Ich interessiere mich immer mehr für den Bereich Medizin und spiele mit dem Gedanken, es einmal studieren zu wollen. Nun aber mein großes Bedenken: Wie sieht das aus mit dem Medizinstudium, wenn man nur minimalstes Vorwissen aus der Mittelstufe und überhaupt keines aus der Oberstufe mitbringt?
    Erfahrungsberichte wären überaus hilfreich und nett. Können auch allgemeine Erfahrungen aus dem Medizinstudium sein. Will mich da mal langsam reinarbeiten.


    mfG
    ab sofort bin ich ein ganz feiner.....
  • Ich zitiere mal von der HP der Uni Heidelberg:


    Studienvoraussetzung und Zulassung
    Voraussetzungen für ein erfolgreiches Medizinstudium sind vor allem gute naturwissenschaftliche Kenntnisse in Biologie, Chemie und Physik sowie ein medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis , Organisationsfähigkeit, Fähigkeit zu konzentriertem, sorgfältigem Arbeiten, zur Lösung quantitativer und formaler Probleme, Beobachtungsgabe und Wiedererkennungsfähigkeit sowie kommunikative Kompetenzen. Eine gute Beherrschung der englischen Sprache ist unabdingbar, Lateinkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, sind aber hilfreich.
    Das Medizinstudium setzt ein hohes Maß an Belastbarkeit voraus. Durch die gesetzlichen Vorgaben ist das Studium stark reglementiert. Die Studierenden müssen mit einer Belastung von mindestens 25 bis 30 Stunden je Semesterwoche allein für die Teilnahme an Pflichtveranstaltungen rechnen. Der Prüfungsrhythmus ist rasch aufeinanderfolgend, das Prüfungsniveau allgemein hoch und der Prüfungsstoff umfangreich. Die in anderen Studiengängen übliche vorlesungsfreie Zeit entfällt häufig, oder es müssen ganztägige unvergütete klinische Praktika abgeleistet werden.
    Die Universität Heidelberg hat zwei Fakultäten, d. h. zwei unterschiedliche Studienstandorte mit unterschiedlichen Lehrkonzepten (Heidelberger Curriculum Medicinale HeiCuMed und Mannheimer Reform Curriculum Medizin MaReCuM). Bereits bei Ihrer Bewerbung (siehe unten "Zulassung") entscheiden Sie sich für den Studienstandort Heidelberg oder Mannheim, ein Wechsel ist wegen der unterschiedlichen Studienprogramme in der Regel nicht möglich bzw. mit einer Studienzeitverlängerung verbunden.



    Ich denke Arzt ist schon eine Berufung. Der Beginn eines Studiums sollte wirklich gründlich überlegt sein.

    Weitere Infos hier:

    h*tp://www.uni-heidelberg.de/studium/angebot/med.html
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  • Also eine grundsätzliche Vorraussetzung ist ein (Fach-) Abitur - da ich jetzt nicht weiß, was "Zentralabitur" bedeutet (ob Fachabi oder richtiges Abi), möchte ich dazu auch nix sagen.

    Zu Erfahrungsberichten - ich selbst hab's zwar nicht studiert (hab ich auch nicht vor ;) ), doch hab ich eine Schwester, die das studiert hat (is' jetzt fertig - ist Arzt...), wodurch ich (glaub ich) ein paar Eindrücke dazu hab, die ich dir ja mal weitergeben kann.

    Ich denke, dass man für ein Medizinstudium recht viel Zeit investieren muss - meine Schwester kam ab und zu mal nach hause und hatte immer ein paar Bücher zum Lernen mit. Sie hat teilweise 4 oder 5 Monate vor so größeren Prüfungen angefangen zu lernen (was sie auch musste), und hatte in der Zeit immer exakte Pläne, wieviel sie an einem Tag lernen muss - ich schätze sie hat sich (wenn sie an ihrem Studienort war) maximal 2 Stunden Freizeit (pro Tag) gegönnt...

    Jetzt wo sie Arzt ist (sie hat also noch keinen Doktortitel - sie hat einfach nur ihr Medizinstudium fertig), hat sie auch recht viel zu tun - sie arbeitet in einem Krankenhaus, wo sie an einem normalen Tag 12 Stunden arbeitet. Vor ein paar Monaten hatte sie auch noch 24h-Dienste - brauch ich (glaub ich) nicht weiter erklären... Freizeit hat sie jetzt also eher noch weniger :(

    Was das Thema "Zeit" vllt. auch noch gut beschreibt ist folgendes Zitat meines Bruders (studiert grad Physik) - leider nur sinngemäß:
    Die Mediziner essen immer in der Vorlesung - die haben sonst keine Zeit...


    Medizin zu studieren und anschließend hier in Deutschland als Arzt zu arbeiten, halte ich für mich nicht das richtige - doch wenn du denkst, dass du das werden willst, dann: Respekt.... (das ist ernst gemeint.)

    fu_mo
  • Ich weiß nicht wie viele medizin studieren aber an der Uni herrscht das motto friss oder stirb. wenn du nciht mitkommst hast du die arschkarte und rasselst durch (zumindest bei BWL), aber bei medizin wird es nicht soo schlimm sein.

    Aber die setzen schon Kenntnisse voraus.

    Mein Tipp: guck in goggle nach Bildungsplänen deines Bundeslandes biologie gk und insbesondere LK, dann holst dir die biobücher und bringst dir das selber bei.

    Sonst wechseln zu einer Schule die BioLK anbietet.

    MfG bär
  • Grundsätzlich gilt: Mit dem Zentralabitur erwirbst du die allgemeine Fachhochschulreife. Im Namen steckt schon "allgemein" drin, d.h. du kannst rein prinzipiell jeden Studiengang wählen!

    Das Problem ist nur, dass du bedingt durch deinen Schulzweig wohl eher technisch als naturwissenschaftlich im eigentlichen Sinn orientiert bist. Ich würde dir hier raten, dass du dich wirklich eingehenst mit dem Studium Medizin befasst, dass du mal Medizinstudenten fragst, was alles verlangt wird und mit welchen Vorkenntnissen sie angefangen haben. Ich habe gehört, dass Medizin besonders im Grundstudium ein heftiges Lernfach ist. Wenn du also eher einer bist, der logisch denkt und ungern lernt wird Medizin weniger was für dich sein! :)

    Als Alternative wäre für dich vllt. interssant ein ingeneurwissenschaftliches Studium anzutreten und dich nachher auf ein medizinisches Themengebiet zu spezialisieren, z.b. Messtechnik, Analyseverfahren, "Werkzeuge", etc.

    Hoffe geholfen zu haben!
    [SIZE="1"]Gruß,
    equalizer07

    Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.
    - Albert Einstein, 1879-1955[/SIZE]