Die Zukunft von PC-Spielen

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  • Die Zukunft von PC-Spielen

    Also, das Thema von der ganzen Sache ist: "Die Zukunft von PC-Spielen"

    Ich persönlich denke, dass, nach der aktuellen Situation zu urteilen, es mehr Mainstreamspiele, da die großen Publisher bekanntlich nicht unbedingt Kreativitätsfördernd sind und die kleinen und mittleren Unternehmen (bis auf wenige Ausnahmen) nicht bereit sind, ein Risiko mit neuen, ungewöhnlichen Konzepten einzugehen, geben wird. Ein schlechtes Geschäftsjahr oder Releaseverschiebung und die Publisher gehen Konkurs.
    Es werden meiner Ansicht nach auch weniger reine Singleplayerspiele entwickelt werden, weil sich das Gaming irgendwie immer mehr in das Internet verlagert und dementsprechend auf Multiplayer ausgelegt wird. Prinzipiell ist das ja gut, weg von Selbstgesprächen beim Spielen, oder reden mit Bots, hin zum Plaudern mit den Mitspielern. Aber was passiert dann mit atmosphärisch dichten Spielen (MMORPGs mit speziellen RPG-Servern mal ausgeschlossen)?
    Ein Survivalshooter (wie das kommende Left 4 Dead) kann vielleicht das Gefühl vom Gejagtwerden erzeugen, aber was ist, wenn einer der Zombies plötzlich etwas sagt wie "Ach, ich hab' keine Lust mehr ich geh schlafen"?
    Adventures sind vielleicht dann die letzte Bastion der Kreativität.

    Vielleicht ist in dem Text etwas unlogisch oder so, aber ich hab das in'nem Zustand geschrieben, wo man die Welt den Abfluss runtergehen sieht:D
  • naja....ich freu mich dann lieber auf den nächsten WW II Shooter oder aufs nächste WW II Strategiespiel....und nicht zu vergessen: Fifa/NBA/NFL/NHL 08, 09, usw...
    Dem zufolge wird sich meiner Meinung nach nicht mehr viel tun...die Zukunft liegt eher darin, neue input systeme ala Nintendo Wii o.ä zu entwickeln und somit den spieler mehr in das Spiel miteinzubeziehen.
    greetz, Picknicker
  • Dass neue Inputsysteme entwickelt werden, kann ich nur bestätigen. Laut PC Games Hardware vom 05/2007 wurde an der Cebit schon die "Brain-Maus" von OCZ vorgestellt. Hier ein kleiner Auzug: " Spiele steuern mit dem Gehirn - Ende des Jahres bringt OCZ den Neural Impuls Actuator. Er setzt Gehirnwellen in Befehle um. Das klappt schon jetzt erstaunlich gut, wovon wir uns am OCZ-Stand überzeugen konnten."
    Näheres könnt ihr hier erfahren: hxxp://www.pcgameshardware.de/?article_id=572046
  • okay, eine paranoide bemerkung meinerseits:
    Laut dem Artikel im Magazin werden die Gehirnwellen ermittelt, angezeigt und mit Tasten kombiniert. Wenn es also so geht, wieso sollte das ganze nicht auch andersrum funktionieren? Also die Spiele beeinflussen den Spieler, um sie in bestimmte Stimmungen zu versetzen; Da hätten wir die Atmosphäre, aber mal zum nachdenken:
    Wenn ein Spieler depressiv ist und ein extrem melancholisches Spiel spielt, die Stimmung simuliert wird, was passiert dann? Wird er dann das nächste Suizidopfer?
    Außerdem: Nur neue Peripherie zu erfinden, ist auf die Dauer auch nicht sehr spannend für den Spieler.
  • Wahr ist, dass es auf dem Spielemarkt wohl nur noch selten so richtige hammergeile Überraschungen geben wird. Kaum jemand ist bereit das Risiko einzugehen, etwas total spezielles, extraordinäres herauszugeben, ganz zuletzt die Grossen, die mit ihren Serien (z.B. NFS etc.) gute Erfolge feiern. Und kleine, die Innovationen wagten, getrauen sich nicht, oder denken, der Markt sei mit Innovationen gesätigt, also anders formuliert: Es gibt schon alles. Aber genau das stimmt nicht und genau deswegen bedarf es auch umso mehr Kreativität.
    Auch Crytek (Far Cry, bald auch Crysis), das mit Far Cry doch mal wieder etwas frischen Wind ins Genre brachte (Hawaiistyle) droht nun sich mit Crysis zu den Mainstreamprodukten zu wenden (man denke an das Szenario USA vs. Korea; aber auch an die Hitech-Ausrüstung des Heroen: das kommt einem doch einfach altbekannt vor, nicht?)
    Ich werde das Hawaiihemd vermissen!