Freizeitausgleich

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  • Freizeitausgleich

    Hallo, ich habe folgendes Problem.In unserer Firma wird im 4 Schichtsystem gearbeitet, d.h. 7 Tage arbeiten 2 Tage frei.Also müssen wir auch an Feiertagen arbeiten. Dadurch bekommen wir für jeden Feiertag an dem wir Arbeiten einen Tag Freizeitausgleich.Bis jetzt war es so, daß wir uns dann aussuchen konnte wann wir den Freizeizausgleich machen. Jetzt wird aber bestimmt bzw. werden wir gezwungwn diesen Tag so zu nehmen wie es die Firma festlegt. Muß ich mir das gefallen lassen?:mad:
    MfG
    offenbach
  • da musste in deinem Arbeitsvertrag nachschauen oder du gehst zu der vereinigung der Arbeiter (hier in Österreich heßt es Arbeiterkammer). Die haben dort gute Juristen die sich das alles anhören und mit dir sogar bis vors gericht treten. Alles kostenlos versteht sich. Das aber nut wenn du nach Arbeitsrecht auch Recht hast. Sonst kannste eigentlich nur mal bei deinem Rechtsschutz nachfragen, vorausgesetzt du hast einen.

    MFG
    Saffy
    Ich werde mich auch in meiner Signatur an die gewünschten Umgangsformen halten! (#1 allg. Forenregeln)
  • schöner Zwiespalt... einerseits kannst du versuchen da gegen anzugehen aber da du sagst das es im ganzen Unternehmen so gehen wird gibt es wohl auf genug die das über sich ergehen lassen - sprich nicht meckern. Vllt könnt ihr ja wenigstens zusammen erreichen das ihr euch untereinander absprecht und so zumind. etwas mehr Freiheit in der Planung des Freizeitausgleichs erhaltet
    denke wenn du da versuchst etwas entgegenzuwirken könnte das Böse folgen haben oder nit? Rechtlich gesehen müsste das eigentlich im Arbeitsvertrag stehen.
    [thread=194422]UPz[/thread]
  • Einige waren deswegen beim Chef und haben dagegen widersprochen, mit dem Ergebnis der Androhung von Kurzarbeit.
    Ist schön wenn man Arbeit hat, aber nicht um jeden Preis.4 Schichtsystem und nur 1100netto incl. Schichtzulage.:mad:
    Ich mußt diese Jahr alle anfallenden Feiertrage arbeiten und jetzt gibts keine Aufträge mehr.
  • Hallo Offenbach

    Erstens ...hier in D wäre der nächste Ansprechpartner wohl der Betriebsrat, falls der nicht vorhanden (Nachtigall, ich hör' Dir trapsen) die Rechtsberatung der Angestelltenkammer bzw. evtl.... falls ;)...Deine Gewerkschaft.

    Ansonsten müsste der Freizeitausgleich allerdings explizit im Arbeitsvertrag geregelt sein, sofern nicht tarifliche Regelungen hier anderwie greifen und Näheres regeln
    Sollte dies nicht/nie der Fall gewesen sein, zöge das Gewohnheitsrecht.

    Da derartige Probleme aber auch vor dem Arbeitsgericht möglichst einvernehmlich geregelt werden, müßte eigentlich eine längerfristige Absprache bzgl. eines beidseitig genehmen Ausgleiches zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber möglich sein.

    Da diese jetzt veränderten Arbeitsbedingungen ja eigentlich/evtl. einen Arbeitsvertragsbruch darstellen,
    außerdem Androhungen hierzu auf zukünftige Kurzarbeit den Tatbestand der Nötigung erfüllen, könntest Du einerseits mit viel (kurzfristigem) Erfolg dieses einklagen...da hätte der Arbeitgeber eigentlich Null Chance...
    allerdings ....mit allen teils schon genannten Schikanefolgen bei längerer Weiterbeschäftigung.

    Allerdings kann ich Dir/allen bei Euch Beschäftigten nur raten...organisiert Euch bald...gfs. in Gewerkschaften, denn derartige Entwicklungen sind meist erst der Anfang vom sich immer mehr verschlechternden Arbeitsbedingungen :(
  • Betriebsrat haben wir keinen, die Wahl des wahlvorstandes ist leider gescheitert. Haben zuviele Angst in der Firma. Seidem ist bei uns kein auskommen mehr mit der Geschäftsleitung bzw.Vorgesetzten.Die haben ja gesehen das alle Angst haben und kneifen.
    Na ja muß mich wohl damit abgeben, will nur hoffen, daß wir nicht noch Zwangsurlaub machen müssen.