Europa-Dienstleistungswirtschaft

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  • Europa-Dienstleistungswirtschaft

    Findet ihr auch, dass europa oder vergleichbare wirtschaftsysteme nur noch auf Dienstleistungsjobs ausgerichtet sind, und die produktion von waren nur noch in asiatischen ländern geschieht, wo die firmen ihre waren viel billiger produzieren können. Was ist aus dem "made in Germany" siegel geworden?
    Wieso lese ich immer mehr "made in china" oder "made in Thailand"?
    Ich meine jede gesellschaft hat auch noch nicht so schlaue mitglieder, die halt auch nicht Arzt werden können, was wird aus denen werden?
    Ich finde das ganze wird ziemlich schnell hier zusammensacken, wenn alle arbeitsplätze im produktiven sektor nach china wandern!
  • Wir haben ja auch noch Jobs wie Haare schneiden, Putzen oder Autos reparieren, die wir nicht in China erledigen lassen können. Trotzdem werden wir in Zukunft das Problem haben, dass wir nicht genügend Jobs für gering qualifizierte haben werden bzw. das deren Löhne weiter sinken. Heißt: Wir brauchen besser ausgebildete Menschen! Und ganz ehrlich: Ein Abitur hat mit "schlau sein" imho nur sehr wenig zu tun...
  • Pure Dienstleistungsgesellschaft ? Soweit darf es gar nicht erst kommen ! Dann würde nämlich das ganze Kapital langsam aber sicher nach Asien abwandern und mit Verlaub, das Kapital möchte ich hier behalten. Noch ist es ja nicht soweit, Deutschland ist immer noch das am erfolgreichsten Produzierende Land der Welt.
  • @ Schaf,
    wir produzieren zwar am erfolgreichsten, noch, allerdings Produzieren wir nicht am meisten. Deutschland wir auch weiter Produktionsstandort bleiben, allerdings m.M.n. nur wenn in Dt. die Güter produziert werden für die man Grips und gebildete Arbeiter benötigt. Wir können ruhig teurer sein als Billiglohnländer das macht nichts, aber wir müssen besser sein.
  • Schön hast du mich da vervollständigt....jetzt muss nur noch jemand daherkommen und den Mut haben so langfristig zu investieren. Denn Bildung und Forschung zahlt sich erst nach Jahrzehnten aus, die Statistiken aus der eigenen Amtszeit werden sogar eher negativ beeinflusst wenn man mehr darin investiert. Deshalb sehe ich dafür schwarz.
  • das kommt mir alles ganz schön bekannt vor
    bin soeben mit meinem abitur fertig geworden
    Schaf hat absolut recht
    da wird gespart wos geht ... und das schlimmste sind im übrigen die lehrer ...
    ich hab noch keine schule erlebt wo lehrer nicht durchhängen ... schüler kriegen immer nur alles aufm teller serviert .... mit selber mal was entdecken is da nich viel ... ich bin ja schon seit jahren für das schulwesen komplett zu ändern ... aber in unserm land ist es ja üblich probleme mit flicken zu nähen
  • das problem is das deutschland weiterhin auf konfrontationsunterricht setzt, weil der ja am billigsten ist!, wenn man projekte machen will wo die schüler was entdecken, kostet das auch wieder geld, und das hat unser staat nicht!!!
  • Deutschland ist mittlerweile eine Diestleistungswirtschaft. So arbeiten durchschnittlich 70 Prozent der Beschäftigten eines Industriestaates im Dienstleistungssektor.
    Die Leute müssen tatsächlich umdenken. In Zukunft wird vermehrt auf Verstand gesetzt. Diejenigen, die einen niedrigen Bildungsstandard besitzen - das ist nicht selten die größte Bevölkerungsschicht eines Landes - werden keine richtigen Zukunftsexistenzen besitzen.
    Betrachtet man die deutsche Arbeitswelt, so fällt auf, das circa. 40 Millionen nicht erwerbstätig sind - 5 Millionen sind dauerarbeitslos und ca. 35 besitzen einen Arbeitsplatz. Ca. 25 Millionen sind in der Dienstleistung tätig.
    Ich stelle jetzt eine gewagte Theorie auf, dass die Bevölkerung in Deutschland in den nächsten 100 Jahren um die Hälfte schrumpfen wird und das Problem der Masse wird sich auf Dauer von alleine klären.
    Die Welt bewegt sich tatsächlich in Richtung zur globalen Elitegesellschaft. Vielleicht werde ich diese humane Revolution miterleben, dann wird die Menschheit langsam aber sicher in die Sphären des homo rationalis vordringen - dann werden Begriffe wie Ungerechtigkeiten, Diskriminierungen oder Lügen - und die daraus resultierenden Kriege - der Vergangenheit angehören, denn das sind nur notwendige Übel und Fundamente für eine bessere gemeinschaftliche Gesellschaft. Schwierig nachzuvollziehen, doch letztlich ist dies der Fall.
    "Glück bedeutet nicht, das zu kriegen, was wir wollen, sondern das zu wollen, was wir kriegen."


  • Mal ganz ehrlich. was würdet ihr als Chef eines unternehmens tun.

    1. Ihr wollt mehr Geld einnehmen. also was tut ihr
    2. ihr schmeisst entweder leute raus, oder kauft billiger ein auf dem markt.
    3. Wenn ihr die möglichkeit seht. das die selbe anzahl von leuten im ausland für weniger geld arbeiten, und ihr dort auch noch billiger einkaufen könnt und die gleiche qualität hat, dann würdet ihr doch dort hin gehen oder net!!
    und jeder der sagt. nein würd ich nicht machen soll erst mal begründen warum nicht.
  • das ist der ganz normale wandel der zeit, früher waren in fabriken zur lederherstellung z.b. jede menge arbeiter beschäftigt, heute erledigen die gleiche arbeit vielleicht 10 % von früher weil sie durch maschinen unterstützt werden.
    der dienstleistungssektor ist meiner meinung gerade in deutschland noch stark ausbaubar, eigentlich sind wir hier noch entwicklungsgebiet :P

    dadurch werden noch einige jobs entstehen, das im produzierenden gewerbe jobs wegfallen wird unvermeidbar sein solange wir nicht zukunftsorientierte bereiche entwickeln.
  • Was ist Produktion , ich würde sagen eine Dienstleistung , dann ich leiste etwas , einen Artikel herstellen ist eine Dienstleistung . Made in Germany hat in den von dir genannten Ländern einen sehr hohen Stellenwert , wie überall auf der Welt . In China wird sogar noch Bier nach Rezept Made in Germany gebraut. Wir sollten uns auf unsere Tugenden , alles besser zu machen besinnen und auch entsprechende Preise für die erbrachte Leistung verlangen , besinnen . Das ganze miß aber von der Industrie und vom Handwerk gemacht werden . Die haben aber kein Interresse daran den Standort Deutschland gut zu behandeln , denn ein negativ geredeter Standpunkt hat auch ein geringes Lohnnivou.
    Günter
  • man könnte es auch mal so sehen das nicht zuwenig stellen zur arbeit da sind sondern einfach zu viele leute die den standart von deutschland leben wollen... das ist aber bald nicht mehr möglich da in deutschland die produktionskosten sehr viel höher sind deswegen wird sich auch in allen berechen mehr aus dem ausland bewegen auser die arbeit die man selber erledigen muss... reicht aber nicht bei der menge von leuten
    Make my day.
  • Interessanter Weise fangen die Firmen ja mittlerweile sogar schon an, Dienstleistungen auszulagern.
    Vor ein paar Jahren wurde das Schlagwort "Computerinder" geboren, da deutsche IT-Unternehmen Fachkräfte aus Indien nach Deutschland geholt haben. Heute ist es gängige Praxis, die Arbeit direkt in Indien erledigen zu lassen - Stichwort Outsourcing. Und was habe ich neulich in einem Artikel über Indien gelesen? Die Inder betreiben Outsourcing nach Mexiko, weil es in Indien bereits zu teuer geworden ist.
    Wenn man diese Gedanken fortsetzt, wird die Auslagerung irgendwann wieder nach Deutschland kommen. Nur müssen wir dazu vorher ein Billiglohnland werden...
  • Meiner Meinung sollte man Diensleistungen nicht immer gegenüber Produktion herabstufen. Bei beiden geschiet Wertschöpfung und darum geht es im Endeffekt in der Wirtschaft. Solange die Wertschöpfung in Europa groß genug ist die Dienstleistungsgesellschaft kein Problem.