Gesundheitssystem

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  • Gesundheitssystem

    Wie findet ihr unser gesundheitssystem?
    Ich persönlich finde es absolut schwach dass die politiker sich nicht richtig einigen konnten und einen kompromiss eingegangen sind, der das system noch komplizierter macht!
  • Kompliziert hin oder her, doch genau diese Komplexität nutzen die Krankenkassen aus um jedes zweite Halbjahr negative Bilanzen dem Volke vor die Nase zu halten.
    Eigentlich ist dem Ganzen nichts vorzuwerfen, letztendlich steht der eigene Drang nach Mehr im Vordergrund. Von Politik und Volksfürsorge ist im Krankenwesen sowieso schon seit Jahren nicht mehr die Rede.
    Ich frage mich schon seit Ewigkeiten, wie bestimmte Politiker und Ökonomen ihr perverses Vorgehen ihrem eigenen Gewissen gegenüber verantworten. Doch das wäre ein anderes Thema..
    "Glück bedeutet nicht, das zu kriegen, was wir wollen, sondern das zu wollen, was wir kriegen."


  • hallo !!

    das system, genauso wie das recht ist nicht für uns (DAS VOLK),
    sondern für die , die es bestimmen ( zum unseren vohle) und die,
    die bestimmenden puppen bezahlen.
    warum gibt es in der brd keine volksentscheide auf bundesebene ??

    was währe denn mit teuro, oder eu ??

    was ist das für ein gesuzndheitssytem, wenn die neuste reform der reformen
    über 500 seiten umfasst ??

    viel brei, noch mehr müüll - verdunkelung
    da können die ärzte besser krankenkassen besch.. i die holen sich das geld wieder von uns.

    ein polnischer kabaretist hat gesagt:

    die versicherungsvertreter verkaufen versicherungen,
    die automarkenvertreter vekaufen autos ...

    und die volksvertretter ....

    aber bei uns kann nichts schieffgehen, wir haben sie doch selbst gewählt
    mit der hilfe von den neuen wahlautomaten

    mfg pupsi ;)
  • Das System ist kompliziert, keine Frage. Aber wahrscheinlich muss das System auch kompliziert sein. Es ist doch immer dasselbe: Ein Gesetz wird entworfen, umfasst erstmal nur ein paar Zeilen. Dann merkt man, dass irgendwer zu hart getroffen wird, baut also einige Ausnahmen ein. Diese Ausnahmen führen aber auch zu Schlupflöchern für eigentlich nicht Gemeinte. Diese Löcher müssen also wieder geschlossen werden und so weiter und so fort. Und der Gesetzestext wird lang und länger.

    Im groben finde ich unser System aber durchaus in Ordnung. Ich frag mich halt immer, wann ich auf das Solidarsystem angewiesen bin. Erkältungsmittelchen oder Hautcreme kann ich mir noch leisten. Auch Praxisgebühren machen mich nicht arm. Wenn ich aber eine OP mit Krankenhausaufenthalt für insgesamt 30.000€ brauche oder Zuckerkrank werde und monatlich hunderte von Euros ausgeben müsste, dann muss das Solidarsystem greifen! Und zumindest im groben tut es dass dann auch.

    Details kann man sicher verbessern, aber ein komplett anderes System hielte ich für den falschen Weg. Ein Problem das eben immer bleibt: Die Gesundheit ist kein normales Marktgut.
  • Meiner Ansicht nach ist die größte Schwäche unseres Gesundheitssystem die Mitnahmementailität der Bevölkerung. Jeder meint von dem System profitieren zu müssen und mehr herauszubekommen als hineinzustecken, kein Wunder das es dann Probleme gibt.
  • Kompliziert aber eines der besten der Welt


    aber leider nicht mehr lange.
    man sieht wieder, wenn politische ideologien eine reform zu nichte machen.

    statt ein system auf die zukunft mit veränderter altersstruktur einzustellen (und das geht nun mal nur im kapitaldeckungsverfahren und nicht im umlageverfahren) einigt man sich auf einen kompromiss (oder anders ausgedrückt - auf einen diletanischen mist).

    arme (junge) generation.

    clk5
  • Soulya schrieb:

    Kompliziert aber eines der besten der Welt :)


    Ich finde, dass man sich nicht nach unten sondern nach oben orientieren sollte. "Eines der besten der Welt" heißt noch lange nicht, dass es gut ist. Also man sollte gucken, wie man es besser, fairer und finanzierbar hinbekommen kann und nicht mit dem anderer Länder vergleichen, die es noch schlechter machen.

    Londo
  • Ich denke dass unser Gesundheitssystem obwohl es eines der besten der Welt ist nicht perfekt ist. Wie sonst könnte es kommen dass es in einem Jahr unglaubliche Finanzeinbußen gibt und im anderen wiederum die Kassen in Geld schwimmen. Weiterhin stört mich der unterschied zwischen Privatpatienten und Kassenpatianten extrem, das ist das ungerechteste an diesem System. ->Zweiklassenmmedizin
  • Hi Leute !

    Ich finde das alles gar nicht so schlimm...

    Wir können froh sein, dass wir alle krankenversichert sind. Wenn ihr euch einmal die USA anschaut, werdet ihr sehen, dass die, die nicht krankenversichert sind (und das sind ganz schön viele!) oft teure Operationen und Therapien nicht s und selbst bezahlen können und deshlab schwer krank bleiben oder sogar sterben.

    Das kann so in Deutschland nicht passieren und ob man nun das teurere oder das günstigere Medikanment bekommt finde ich nicht so wichtig. Hauptsache einem wird überhaupt geholfen.
    Also wir klagen auf hohn Niveau...oder !?

    Gruß
    Superblond
  • nordpol schrieb:

    Ich denke dass unser Gesundheitssystem obwohl es eines der besten der Welt ist nicht perfekt ist.


    richtig...
    es gibt immernoch massenhaft Ausnahmen ohne Regelung und vieles was verbessert werden kann.

    aber kennt hier noch einer das Gesundheitssystem der DDR?
    war meiner Meinugn nach weit besser und weniger kompliziert. Zumindest wüsste ich nicht, das es da so viele Beschwerden drüber gab. Ab und zu könnte man sich ja auch mal an der Vergangenheit orientieren, egal ob Gesundheitswesen oder anderes, aber es gibt/gab in allen Ländern irgendwo mal einer, der es besser gemacht hat.
    Dann kam ein neuer Minister oder Verantwortlicher und schon gings wieder bergab.

    edit@ superblond:
    ich finde es in den USA auch nicht so verkehrt. jeder kann selbst entscheiden was aus seiner Gesundheit wird, ob er sich versichert oder nicht. Viele können mit dem ersparten Geld, was wir den Kassen zahlen später auch für ne op ausgeben.

    Ich nehme mal mich als Beispiel: Es ist ca. 13 Jahre her das ich auch nur mal eine kleine Erkältung hatte und wirklich krank/verletzt war ich bisher noch nie.
    Wenn man also 10 Jahre keinen Arzt braucht, würde man ohne Zwangsversicherung genug sparen können.
    MfG
    der Scholli
    [COLOR="DarkRed"][FONT="Courier New"]Man kann dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst.
    (Bruce Lee)[/FONT]
    [/color]
  • Scholli schrieb:

    aber kennt hier noch einer das Gesundheitssystem der DDR?
    war meiner Meinugn nach weit besser und weniger kompliziert. Zumindest wüsste ich nicht, das es da so viele Beschwerden drüber gab.
    Gab oder geben durfte? Wahrscheinlich war es einfach nicht so schlimm wie der Rest, trotzdem auch nicht perfekt.
  • Hi,
    Meiner Meinung nach, ist das System in Deutschland ganz ok.
    Schaut euch mal bitte das System in der USA an.
    Da kann man auswählen welchen Finger man wieder dran haben will wenn zwei ab sind (siehe Film Sicko)
    Außerdem muss man dort bevor man von einem Krankenwagen, aber erst nach dem Unfall abgeholt wird, die Versicherung fragen, ob man das darf...
    Also wenn das so wäre wie dort, dann ginge es uns schlecht.
    Mfg,
    DeineZehe
  • Also ich finde teilweise die Entwicklungen der letzten Jahre gut.

    Früher ist man zur Erkältungszeit zum Arzt gegangen und hat erst mal pauschal Nasentropfen und Paracetamol 500 bekommen. Heute kriege ich eine Selbstrührannleitung für eine Salzlösung ausgedruckt und wie ich mich verhalten soll, um meinen Körper zu helfen sich selbst zu helfen. Das finde ich ist ein großer Fortschritt - finanziell und für die Gesundheit.

    Außerdem finde die Einführung dieser 10€ Regelung gut. Wir Deutsche sind viel zu ängstlich und jammerhaft, so dass vor der Regelung jede Kleinigkeit mit dem Arzt besprochen wurde, bevor man selber nachgedacht hat. Das Ganze Bar von jedem Patienten bezahlen zu lassen hat dieses Verhalten bestimmt um 50% eingeschränkt. Auch bei mir, obwohl ich nur zwei Mal im Jahr bin. Ich schaue fast immer im Internet nach, um meine Frage zu klären.
    -^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^
    Wenn keiner mehr an Wunder glaubt, dann wird's auch kein's mehr geben!
  • Unser gesundheitssystem ist schon ganz gut und wir können froh sein, dass wir so ein Gutes haben! Aber dennoch wird bei den medikamenten gespart und der Patient, der auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, bekommt andere, die er nicht verträgt.
    Auch die Versicherungen sind schrecklich. Für jede Kleinigkeit muss man erst Monatelang verhandel, damit man es bekommt. Die nehmen Tote in kauf, nur damit die Krankenkassen sparen können :mad:
    Es wird auch irgendwann noch so kommen(eigentlich ist es schon soweit), dass sich nur noch Reiche Krankheiten leisten können.
  • Finds scheiße, dass ich ein fünftel meines Gehalts jeden Monat abdrücken muß und letzt endlich nichts davon habe. Kann mir nicht vorstellen dass ich so oft in meinem Leben zu Arzt oder ins Krankenhaus muß dass das die zig tausend euro rechtfertigt. Und dann muß man noch sauviel extra bezahlen:Medis, Hilfsmittel, Zahnersatz und so was, ist doch sch****.
    Würd mir lieber von ganzen Kohle ein geiles Auto kaufen und meienetwegen mit 50 draufgehen, dann hat sichs Leben wenigstens gelohnt :)
  • nun ja, abgesehen von dem 2 klassen gesundheitssystem (ich denke da an privat- und kassenpatienten) und den überteuerten arztkosten geht es uns im vergleich noch recht gut, aber dass soll nun keine ausrede dafür sein, dass es nicht besser werden könnte... schon allein die vielzahl an krankenkassen geht mir auf den geist... 10 stück von der sorte würden echt genügen... aber aus sicht der ärzte ist dieses system extrem schwach... op personal ist überabreitet, hausärzte arbeiten bis zu 4 wochen ohne bezahlung... da ist es auch verständlich dass sie für einmal in den rachen guggen 200€ für das "beratende gespräch" und noch einmal 50€ für die behandlung abrechnen...
  • Ich habe den Eindruck, das ganze System wird verwaltungsmässig immer komplizierter. Als ich letztens ein Medikament verschrieben bekam (Schmerzmittel von Hersteller X), durfte der Apotheker erst einmal eine ganze Weile in seinem Computer nachschauen, mit welchem Hersteller Y meine Krankenkasse eine Rabattvereinbarung bezüglich des Wirkstoffes getroffen hatte. Nur dieses Medikament durfte ich dann bekommen. In diesem Fall ist der Wirkstoff auch 100% identisch gewesen, aber ich weiss nicht, ob bei aufwändigeren Medikamenten das Ganze immer so passt mit den Alternativprodukten. Und was, wenn das System mal ausfällt, was macht die Apotheke denn dann ?
  • Hi
    So was wird immer kompliziert, weil die Leute, die diese Gesetze verabschieden entewder keinen Plan von der Materie haben, oder als Lobbyisten nicht unabhängig entscheiden. Schaut doch mal auf die Homepage im Bundestag, in was für Vorständen die ganzen Säcke sitzen, da weiß man wie und vorallem warum solche Gesetze entstehen.

    Gruß
  • meine schwester arbeitet bei der aok, und sie sagt selbst das die arbeit viel zu bürokratisch ist und das man es eigentlich viel einfacher haben könnte.
    aber die oberen haben grad wieder einen millionenbetrag für neue software ausgegeben die nichts taugt.
    jetzt will's wieder keiner gewesen sein, ist genauso wie in der großen politik.