Die neue Rasse (Meine erste Geschichte)...

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  • Die neue Rasse (Meine erste Geschichte)...

    Hi
    ich schreibe seit einem Jahr an einer Geschichte.
    Da es hier kein Literatur-Unterforum gibt, poste ich es mal hier rein.
    Kritik ist selbstverständlich erwünscht!
    Dabei muss ich sagen, dass ich den Anfang vor einem Jahr geschrieben habe und dieses nicht so gut ist, wie der letzte Teil den ich geschrieben habe, also von dem Schreibstil her, hat sich da ganz schön was verändert. Ich habe leider immer monate- oder wochenlang Pausen gemacht und habe deshalb nur 40 Word-seiten. Aber in den Sommerferien werd ich mal wieder weiterschreiben, deshalb wäre es für mich von Vorteil, wenn ich Tipps von euch bekommen könnte, damit ich dieselben Fehler nicht beim Weiterschreiben mache und das ganze nochmal verbessern kann.

    So, nun hier die Geschichte (erst einmal ein kleiner Teil):

    Spoiler anzeigen
    Neue Rasse
    Kai

    „Meinen Namen wird man nie vergessen! Man wird Geschichten über mich schreiben.
    So hat man es mir gesagt.
    Auch wenn die Geschichten über mich übertrieben werden. Das meiste wird wahr sein.
    Aber die wirklich wahre Geschichte kenn nur ich. Ich, der mächtige Kai, der die Welt gerettet hat.“
    Das sagte Kai vor sich hin. Er lag auf dem Boden und es fing an zu Regnen.
    Doch er lag nicht nur auf irgendeinem Boden, sondern auf dem Boden eines Schlachtfeldes.
    Kai war umgeben von Kastas und von Menschen. Kastas waren Kreaturen, die die ganze Welt veränderten.
    Doch vor 5 Jahren gab es sie noch nicht, diese Kreaturen.

    Kai, 16 Jahre alt, blondes ungekämmtes Haar und blaue Augen, sowie einen schmalen Körper. Dieser Junge wusste, dass er zu Großen bestimmt war. Er erreichte sein 16. Lebensjahr.
    Seine Freunde kamen um 18.00 Uhr um seinen Geburtstag zu feiern. Genauer gesagt war es nur ein Freund, nämlich Joey. Joey war genauso ein Außenseiter in der Schule wie Kai. Joeys merkwürdige und unheimliche giftgrüne Augen passten überhaupt nicht zum schwarzen Haar, sein Körper war ebenfalls schmal.
    Die anderen Gäste waren nur eine halbe Stunde da.
    An diesem Tag gab es nämlich einen Diso-Abend in der Schule.
    Seine Mitschüler hatten es geschafft, ihre Eltern zu überreden.
    Viele sagten nämlich, dass der Disco-Abend um 18.30 anfängt und um 20.00Uhr aufhört.
    Natürlich stimmte das nicht. Der Disco-Abend fing nämlich um 20.00Uhr an und hörte erst um 22.00Uhr auf. Heutzutage waren die Eltern streng, wenn es darum ging, die Kinder spät abends irgendwo hinzuschicken.
    Die Schüler seiner Klasse wussten, dass sie daheim ärger bekommen würden.
    Doch für den ersten Disco-Abend ihres Lebens war es wert.
    Kai lebte nur noch mit seinem Vater. Seine Mutter war gestorben. Kai wusste, dass der Vater ihm die Schuld gab, dass seine Mutter Elana jetzt Tot war.
    Er fühlte sich immer allein, am Liebsten hätte er sich umgebracht, aber er hatte doch ein Ziel. Seinem Vater wäre das sowieso egal gewesen. Immerhin war er fast nie Zuhause und kam immer abends betrunken zurück.
    Dann gab es noch die Moly. Sie war das Dienstmädchen, zirka 25 Jahre alt.
    Ihre Augen waren Rabenschwarz, genauso wie ihre Haare. Verheiratet war sie auch nicht.
    Kai mochte Moly überhaupt nicht, vor allem kam sie ihm gruselig vor, wenn sie sich schminkte.
    Moly hatte schon zig Dates. Doch Kai konnte sich nicht erinnern, dass sie jemals nach einem Date glücklich zurückkam.




    Kai war nun 16. Jahre alt und sein bester Freund war bei ihm.
    Beide hatten sich vorgenommen sehr berühmt zu werden. Vielleicht kam es daher, dass beide Außenseiter waren.
    Kai wusste doch genau, dass die anderen Mitschüler nur zum Geburtstag gekommen waren, weil sie vor dem Disco-Abend nichts Besseres zu tun hatten. Nicht einmal Geschenke hatten sie ihm gekauft.
    Von Joey bekam Kai ein Buch mit dem Titel „Bist du Einsam?“.
    Allein der Titel gefiel Kai ganz und gar nicht. Doch es wäre unhöflich gewesen, sich nicht zu bedanken.
    Als Kai und Joey sich zu Bett legten, sagte Joey „Irgendwann, da werden wir beide die Welt retten.“ Kai war ein bisschen verwirrt, das was Joey da sagte war nämlich absurd.
    Welt retten? Der hat sie doch nicht mehr alle.
    Doch bevor Kai etwas sagen konnte, war Joey schon eingeschlafen oder er hatte nur so getan als ob.
    Kai wusste noch nichts von den Geschehnissen von da oben im Weltraum.
    Doch bald, sehr bald würde sich sein Leben schlagartig ändern

    Planet Erde
    „Diese Kastas! Ich werde es ihnen heimzahlen!“ brüllte Nomian. Er lag im Bett in seinem Raumschiff.
    „Es war nicht deine Schuld Vater.“ sagte eine tiefe Stimme.
    „Natürlich war es nicht meine Schuld!“ rief Nomian seinen Sohn an.
    Obwohl Kerske größer war als sein Vater und dazu noch muskulöser war als sein Vater, nickte er den Kopf, hätte er doch nichts gesagt.
    Planet Erde! Planet Erde! Alarmierte der Bordcomputer.
    „Vater, wir haben endlich einen Planeten gefunden indem wir uns fortpflanzen können.“
    sagte Keske mit fröhlicher Stimme.
    „Gut…!“
    Keske stand einfach nur so da. Er schaute nach links und nach rechts, als würde er eine Fliege verfolgen. „Vater, irgendetwas ist hier.“ sagte Keske mit leiser Stimme.

    Als Kai aufgewacht war, war sein Körper voller Schweiß durchnässt. Es war noch dunkel.
    Er rieb sich die Stirn und wartete bis seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnten.
    Als er endlich etwas im Dunkeln sah, ging er in die Küche.
    Das Licht wollte er nicht anmachen, weil ihm sonst die Augen wehgetan hätten.
    Der Traum wirkte so echt, dachte er, als er einen Schluck vom Orangensaft nahm.
    Diese zwei Kreaturen wollten sich auf der Erde fortpflanzen. Obwohl dies nur ein Traum war, hatte Kai das Gefühl, das etwas Wahres hinter seinem Traum steckte.
    Er öffnete das Fenster in der Küche. Die kühle Luft schlug ihm auf das Gesicht.
    Die Sterne leuchteten sehr hell und Kai betrachtete den Mond. Der Mond war Orangenrot.
    Ihm war plötzlich sehr kalt, sein schweiß war abgetrocknet.
    Er wollte das Fenster schließen. Jedoch sah er einen Stern funken.
    Er schaute auf den Stern und konzentrierte seine Augen darauf.
    Dieser Stern funkte noch einmal.
    Diesmal funkte er von Sekunde zu Sekunde. Erst dachte Kai, es wäre ein Flugzeug.
    Doch der Funke wurde größer und größer.
    Plötzlich sah Kai wie Hunderte von Sternen funkten. Die Sterne wurden immer größer und kamen immer näher.
    Der Erdboden wackelte, doch er hörte gar nichts und dann kam plötzlich ein lauter Knall.
    Für einen Augenblick dachte er, die Welt würde untergehen.
    Ein Stern sauste zum Fenster und kam direkt auf Kai zu. Er wollte schnell das Fenster schließen, doch er war wie gelähmt. Er fühlte etwas Heißes an seinem rechten Ohr.
    Sein rechtes Ohr fing an zu brennen. Er schrie, solche Schmerzen hatte er noch nie.
    Alle Lichter der Nachbarhäuser gingen an. Kai’s Vater, Moly und Joey rannten schnell zu ihm. „Was ist passiert?“ bellte sein Vater.
    „Mein Ohr tut weh.“ antwortete Kai, während ihm Tränen aus den Augen fielen.
    Kai merkte, dass diese Frage nicht auf ihn bezogen war, sondern auf die Sterne die herab gefallen waren. Er wollte aus dem Fenster sehen, was passiert war. Doch Sein Vater und Moly sperrte die ganze Sicht.
    „Wahrscheinlich nur ein Erdbeben.“ sagte sein Vater erleichtert, als er sah, dass nichts einen Schaden bekommen hatte.
    Erdbeben?! Das war doch kein Erdbeben, dass waren die Sterne, sieht er sie denn nicht, dachte Kai.
    Nun war sein Vater weg vom Fenster und er hielt Ausschau nach Sternen die auf dem Boden lagen und nach großen Löchern auf dem Erdboden. Zu seinem entsetzen sah er gar nichts, wo waren die Sterne hin und wieso sah der Erdboden genauso aus wie vorhin?
    Sein Vater zerrte ihn vom Fenster.
    „Jetzt geht schlafen, ich muss nach 4 Stunden zur Arbeit, ich brauche mein Schlaf!“ sagte sein Vater.
    Joey und er gingen schlafen, Kai dachte, dass er sich alles nur eingebildet hatte. Als Kai das Licht ausmachen wollte fragte ihn Joey „Was hast du den mit deinem Ohr gemacht?“
    Kai ging vor seinem Spiegel und sah, dass sich an seinem rechten Ohrläppchen ein Loch reingebohrt hatte.
    Also war es doch war. Er hatte sich doch kein Loch an sein rechtes Ohrläppchen reingebohrt.
    Dass musste der Stern gewesen sein, der auf ihn zukam.
    Er schilderte Joey schnell die Geschehnisse. Joey sah ihn an, als wäre Kai verrückt.
    Kai ging zur Küche um nachzusehen, ob der Stern oder was es auch immer war, irgendwo auf dem Boden lag.
    Joey half ihm bei der Suche. Gerade wollte Kai die Suche aufgeben, da sagte Joey
    „Kai, schau mal.“
    Kai sah Joey an, er sah erstaunt in den Becher mit dem Orangensaft, aus dem Kai getrunken hatte. Kai konnte es nicht glauben, in seinem Orangensaft lag ein funkelnder Stern oder was das Ding auch immer war. Er nahm ihn raus. Nur aus Neugier überprüfte Kai, ob der Stein in das Loch an seinem rechten Ohrläppchen passte. Siehe da! Er passte genau rein.
    Es konnte also kein Stern sein, weil es zu klein war.
    „Was ist das?“ fragte Joey
    „Woher soll ich denn das wissen!“ antwortete Kai.
    „Ich hab doch nur gefragt und das ist mir jetzt auch egal, ich geh schlafen!“ sagte Joey und starrte ihn an, als wäre Kai ein Idiot.
    Kai ging ebenfalls schlafen und als er sich schlafen legte, wirrten in seinem Kopf sehr viele Fragen.
    War der Sterneneinschlag nur eine Einbildung? Wieso hat dann die Erde gebebt?
    Wo waren die Sterne hin? Das konnten doch gar nicht Sterne sein, weil sie zu klein waren, zumindest der Stein in seinem Orangensaft. Was war das für ein Stein und kam es aus dem Himmel? Hatte das ganze etwas mit seinem Traum zu tun?


    PS: Bin 16 Jahre alt und Türke^^

    Wie mache ich eigentlich einen Spoiler rein? Ich schaff das irgendwie nicht...
  • spoiler gehen soweit ich weiß hier im board nicht.

    zu deiner geschichte...
    hat mir viel spass gemacht sie zu lesen (hab auch lust auf mehr), n paar sachen stören noch:
    ich fang am besten mal mim kritisieren an, das ist viel einfacher ;)
    Zunächst mal ist mir aufgefallen, dass die Sätze, besonders zu anfang sehr kurz sind und abgehackt wirken. beim lesen fühlt man sich ein wenig, wie als ob der erzähler alle 5 wörter luft holt. das ist sehr praktisch bei spannenden passagen, aber so wie dus am anfang gemacht hast kams mir son bisschen zerschnibbelt vor.
    was mich am anfang auch noch n bisserl stört, sind die sehr vielen beschreibungen zu personen, die noch gar nichts zur handlung beigetragen haben (zB Moly). diese details merkt sich der leser nämlich am besten, wenn die person anfängt zu handeln.
    achte auf wortwiederholungen. für wörter wie "stern" oder "disco-abend" gibt es sehr viele synonyme, wirf nicht immer mit dem gleichen wörtern um dich.

    was ich gut fand war, dass du nett auf die sozialen probleme von kai eingehst (pass aber auf, dass du ihn nicht zu loser oder spinner machst, man identifiziert sich nicht gern mit helden, die man als schwach ansieht - schau, dass du ihm verborgene, wichtige stärken gibst). war auch geschickt, einen ausschnitt aus sicht der "invasoren" (wenns denn welche sind) zu bringen, das macht lust zum weiterlesen. auch die mysteriösen kleinen sterne sind eine gute idee, ich war heilfroh dass du nicht mit UFOs oder so kommst. schau, dass du weiter originell bleibst. und vllt wäre eine bessere beschreibung des "erdbebens" gut gewesen, für mich war die ein bisschen zu schnell vorbei, alles was man weiss ist dass kleine punkte ins zimmer kamen. hier wären ein paar details vllt angebracht.

    so, das wars dann von mir, würd gern noch mehr schreiben aber muss leider los...
    wünsch dir noch viel erfolg!
    [size=1]duude, wait...what?
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    [font="Fixedsys"]Newbies * Rules * How to Search * Users help Users * Freesoft-Board IRC
    [/font]
  • @LukZen
    vielen Dank für deinen Beitrag! Wird mir sehr hilfreich sein, wenn ich das ganze wieder verbessern werden.
    So wie es aussieht, will keiner mehr Kritik an meiner Geschichte ausüben.
    Aber ich poste dennoch einfach mal den nächsten Teil..





    Joey?
    Die warme Sonne schien direkt auf Kais Gesicht. Sein Zimmer war jedoch kühl.
    Das Fenster war offen und er hörte die Vögel draußen Zwitschern.
    Kai war ausgeschlafen. Samstag ist ein toller Tag, sagte Kai vor sich hin bevor er bemerkte, dass Joey nicht in seinem Bett lag.
    Sein Stein war ebenfalls nicht mehr auf seinem Schreibtisch.
    Er stand schnell auf und rannte in die Küche. Er sah wie Joey am Tisch saß und Cornflakes aß.
    „Ah, ich habe schon gedacht du wachst nie mehr auf.“ Sagte Joey mit einem lächeln im Gesicht.
    „Wo ist mein Stein?“ fragte Kai, in der Hoffnung, Joey hätte ihn.
    „Als erstes mal Guten Morgen! Ich weiß nicht wo dein Stein ist, wahrscheinlich dort wo du ihn gestern hingetan hast.“ sagte Joey und starrte ihn mit seinen giftgrünen Augen an.
    Schnell rannte Kai in das Zimmer von Moly. Vielleicht hatte sie ihn ja.
    „Moly! Moly!“ rief Kai, während er die Wendetreppe hinaufging.
    Als Kai die Tür von Molly öffnete, sah Kai sie an ihrem Schminktisch sitzen und ihre Haare kämmen.
    „Was soll das? Klopf doch erstmal an der Tür!“ schrie ihn Moly an.
    „Hast du meinen Stein?“ fragte Kai aufgeregt, ihm war die Puste ausgegangen.
    „Was für ein Stein denn? Ist mir auch egal, geh raus, stör mich nicht länger. Ich habe heute ein Date, mit einem sehr netten und süßen Jungen. Also geh raus!“ sagte Moly.
    Kai machte die Tür zu. Er war besessen von dem Stein. Er wollte ihn wieder haben.
    Er ging zurück in die Küche und setzte sich neben Joey und aß Cornflakes.
    Für eine weile dachte Kai, dass Joey den Stein geklaut hat, doch wieso sollte er das tun?
    Joey schaute sich Spongebob Schwammkopf im Fernsehen an, das war zwar eine lustige Zeichentrickserie, aber für sein Alter, war es albern so etwas anzugucken.
    Kai nahm die Fernbedienung und schaltete die Nachrichten ein.
    „Hey was soll das!“ schrie ihn Joey an.
    „Wenn mein Vater weg ist, bin ich der Herr des Hauses. Und ich sage, wir schauen uns die Nachrichten an, anstatt diese alberne Zeichentrickserie.“ sagte Kai ganz bescheiden zu ihm.
    „Was willst du mit den Nachrichten, lass uns doch etwas anderes angucken.“ sagte Joey, jetzt mit einer niedrigeren Lautstärke.
    „Willst du denn nicht wissen, was gestern passiert ist?“ fragte ihn Kai.
    „Dein Vater hat doch schon gesagt, dass es wahrscheinlich ein Erdbeben war.“ antwortete Joey.
    Kai konnte es nicht glauben, er hatte doch Joey die Sache von gestern erzählt. Glaubte Joey ihm etwa nicht? Kai war heute überzeugt, dass er sich gestern nichts eingebildet hatte.
    „Joey! Ich habe dir doch gestern etwas erzählt! Weiß du nicht mehr?“ sagte Kai sehr verärgert. Was ist nur mit Joey los? fragte sich Kai.
    „Kai, schau mal. Das war bestimmt nur eine Einbildung…“ Joey hatte noch nicht seinen Satz beendet, da rief Kai „Wir schauen jetzt Nachrichten an! Ist das klar?“
    Joey wurde rot und schluckte seine Cornflakes langsamer.
    Kai schaltete auf einen Nachrichtenkanal um. Kai konnte nicht glauben, was er da sah.
    Er hatte sich gestern doch nichts eingebildet!







    Die Nachrichten
    „Hallo, liebe Zuschauer! Heute um 3.05 Uhr, gab es ein gigantisches Erdbeben auf der ganzen Welt. Noch immer ist unklar was die Ursache dafür ist. Die besten Professoren haben sich getroffen und reden nur noch über das weltweite Erdbeben. Überall auf den Meeren schwimmen eine art Kometen, die gestern Abend vom Himmel herab gefallen sind. Die meisten wurden von unseren Archäologen gesammelt, im Moment werden diese außergewöhnlichen Steine untersucht. Tausende von Amateurvideos zeigen, wie die Kometen vom Himmel gefallen sind. Doch auf dem Erdboden ist nichts zusehen. Viele Archäologen haben in ihren Ausgrabungen entdeckt, dass sich die Steine in die Erde reingebohrt haben ohne ein Loch in die Erdoberfläche reinzubohren. Hier sehen sie einen dieser Steine. Sie sind ungefähr 2mm groß…“ berichtete die Reporterin. Plötzlich gab es einen Stromausfall.
    Kai machte Freudensprünge, denn er hatte schon gedacht, er hätte gestern wirklich eine Einbildung gehabt. „Joey! Siehst du, ich hatte gestern keine Einbildung!“ sagte Kai mit einer lauten fröhlichen Stimme.
    „Toll, aber ich möchte gerne wissen was das für Steine sind.“ Antwortete Joey.
    Kai überlegte nicht lange, zog sich schnell an und forderte Joey, der sich inzwischen ebenfalls angezogen hatte, Molly zu sagen, dass sie raus gehen. Joey ging hoch, obwohl kein Strom mehr floss, kam genug Licht von den Fenstern. Kai zog sich die Jacke an.
    Ein Strahl stach in Kais Auge. Er rieb sich die Augen. Der Strahl kam aus der Jackentasche von Joey. Er griff in die Jackentasche und als er seine Hand wieder raus nahm, sah er den Stein. Kai konnte es nicht glauben, Joey hatte seinen Stein gestohlen. Er hörte Joey die Treppen runter laufen und Kai steckte schnell den Stein in seine Jackentasche, der inzwischen aufgehört hatte zu funkeln. Kai wollte Joey darauf ansprechen, doch dann kam ihm der Gedanke, dass der Stein eigentlich gar nicht Kai gehört. Trotzdem wollte er wissen, warum ihn Joey belogen hatte. Doch Kai bevorzugte es Joey später nachzufragen.




    Der verrückte Professor
    „Wohin gehen wir eigentlich?“ fragte Joey
    „Wir gehen Martin besuchen.“ antwortete Kai
    „Du meinst den verrückten Professor?“ fragte Joey erstaunt.
    Kai mochte es überhaupt nicht, wenn man Martin verrückt nannte. Denn Kai hielt sich gerne bei Martin auf und beobachtete spannend seine Experimente und hörte ihm bei seinen Prophezeiungen zu, die alle Leute der Stadt als verrückt bezeichneten.
    „Er ist nicht verrückt!“ sagte Kai mit ernster Miene. Sie waren jetzt außerhalb der Stadt und gingen in den Wald, der nur 100 Meter lang war.
    „Glaubst du seinen Prophezeiungen über den Mann oder Hjuga wie er ihn nennt, der uns vor den Außerirdischen retten wird, oh und welchen Namen gab er diesen Alien, es liegt mir auf der Zunge…“ sagte Joey mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
    „Natürlich glaube ich das nicht, trotzdem ist er nicht verrückt. Außerdem heißen diese Außerirdischen Kastas.“ sagte Kai als sie gerade aus dem Wald auf ein Hügel zu liefen.
    „Allein sein Haus macht mir angst, es liegt abgelegen von der Stadt auf einem Hügel und schau dir das Haus einmal an!“ sagte Joey und Kai merkte an seinen Gesichtszügen, dass er sich ekelte und wahrscheinlich fluchte.
    Das Haus war nur aus Holz gebaut, davor war ein Brunnen indem nie Wasser war, außer wenn es lange regnete. Das ganze Haus war bedeckt von Moos und umklammert von Pflanzen. Es sah so aus, als würde das Haus gleich vom Erdboden verschluckt werden.
    Kai klopfte an der Tür. Schlagartig ging die Tür auf. Ein kleiner dicker Mann, mit weißen Haaren und einem weißen Schnurrbart stand vor ihnen. Er hatte eine Narbe am Kinn.
    „Kai! Da bist du ja, ich habe auf dich gewartet!“ sagte der Professor und umarmte ihn.
    Dann sah der Professor sich Joey gründlich an.
    „Einen Freund hast du auch mitgebracht, ist ja mal etwas ganz neues.“ sagte der Professor.
    „Ich hoffe es macht dir nichts aus.“ sagte Kai ganz verlegen.
    „Im Gegenteil, ich freu mich noch mehr besuch zu haben.“ sagte der Professor und lächelte Joey an.
    „Ihr müsst aber kurz draußen bleiben, wenn es euch nichts ausmacht.“ sagte der Professor.
    „Geht schon klar.“ sagte Kai.
    Dann schlug der Professor die Tür zu.
    „Er hat auf dich gewartet?“ fragte Joey und sah Kai komisch an.
    Kai zuckte die Achseln.
    Die Tür ging auf und der Professor gab ihnen ein Handzeichen, dass sie rein kommen sollten.




    Die Prophezeiung
    „Möchtet ihr eine Tasse Tee?“ fragte der Professor.
    Joey und Kai nickten. Der Professor kam von der Küche mit 3 Tassen Tee und Gebäck.
    „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag nachträglich. Ich konnte leider gestern nicht kommen. Hier hab ich ein Geschenk für dich, aber pack es erst aus, wenn du wieder Zuhause bist.“ sagte der Professor und gab ihm ein kleines Päckchen. Kai bedankte sich und packte das Geschenk in seine Jackentasche.
    „Habt ihr die Nachrichten gesehen?“ fragte der Professor.
    „Ja! Ich bin gestern mitten in der Nacht aufgestanden. Ich konnte das ganze vom Fenster aus beobachten.“ sagte Kai, er wollte gerade von dem Stein erzählen, doch er wollte nicht, dass Joey merkt, dass der Stein nicht mehr in seiner Jackentasche war.
    „Glückspilz. Ich habe geschlafen wie ein Faultier. Ich bin erst aufgewacht, als die Erde gebebt hat. Das faszinierende ist jedoch, dass dieses Erdbeben in der ganzen Welt stattgefunden hat. Diese Kometen, hast du die auch gesehen? Im Fernsehen laufen gerade viele Amateuraufnahmen von den Kometen.“ sagte der Professor.
    „Ja, genau, ich habe diese Kometen oder was sie auch immer waren gesehen. Doch jetzt sind sie verschwunden. Auf dem Erdboden ist kein einziger Kratzer oder ein Riss vom Erdbeben.“
    sagte Kai.
    „Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, sind das keine Kometen. Denn wenn es welche wären, dann wäre die Erde schon untergegangen und diese Steine schwimmen auf dem Wasser. Am liebsten würde ich jetzt draußen graben und mir mehrere von den Steinen genauer ansehen, doch wie ich in den Nachrichten gehört habe, sind sie mehr als 2km tief in der Erde.“
    Joey langte ich an die Jackentasche. Kai hatte das schon befürchtet.
    Joey stand auf und wühlte in seiner Jackentasche.
    „Ist etwas?“ fragte der Professor.
    „Ich glaube ich habe etwas verloren.“ sagte Joey. „Ich muss gehen.“
    „Ich komm mit und helfe dir bei der Suche“ sagte Kai, er hatte vor Joey unterwegs zu sagen, dass er den Stein hatte.
    „Nein, bleib hier. Schließlich bekommt der Professor nicht allzu oft besuch. Es wäre unhöflich wenn du nach so kurzer Zeit wieder gehen würdest.“ sagte Joey.
    Kai wusste, dass Joey nicht wollte, dass Kai erfährt, dass er den Stein gestohlen und dann verloren hatte. „Ist schon in Ordnung. Wenn du gehen möchtest kannst du auch gehen Kai.“ sagte der Professor.
    „OK Joey, ich bleibe dann hier und rede ein bisschen mit dem Professor.“ sagte Kai
    „OK, ich gehe dann wahrscheinlich wieder zurück nach Hause. Ruf mich an, wenn du wieder zu Hause bist.“ sagte Joey und schlug die Tür hinter sich zu. Kai hatte ein schlechtes Gewissen, denn Joey würde jetzt stundenlang nach dem Stein suchen und ihn nicht finden, bis er schließlich aufgibt. Doch das war Kais Rache dafür, dass Joey den Stein gestohlen und ihn angelogen hatte.
    „Du hast ja noch keinen Schluck vom Tee genommen.“ Sagte der Professor und sah seine Tasse an. Kai nahm mehrere Schlücke hintereinander, während in der Professor ansah.
    „Endlich sind wir wieder allein. Ich möchte dir etwas sehr wichtiges sagen. Du musst meine Worte wahrnehmen und nicht vergessen. Ich hoffe du wirst mich nicht verrückt halten, aber…“ sagte der Professor und nahm sich einen Schluck vom Tee. Kai wusste, was jetzt passieren würde. Der Professor würde ihm wieder eine Prophezeiung erzählen und ihm klar machen wollen, dass die Erde irgendwann von Alien bzw. von Kastas angegriffen wird. Doch Kai hörte ihm gerne zu, denn die Prophezeiungen waren mehr als nur interessant für Kai.
    „Sie sind gekommen!“ sagte der Professor.
    „Wer denn?“ fragte Kai
    „Wer schon. Die Kastas, ich habe doch gesagt, dass sie irgendwann kommen werden. Jetzt sind sie da!“ sagte der Professor.
    Kai musste sein lachen unterdrücken. Es war eigenartig. Normalerweise hatte der Professor immer dieselbe Geschichte vom Hjuga, der der einzige war, der die Welt vor den Kastas retten konnte erzählt. Heute meinte dieser verrückte Professor, dass die Kastas da waren. Ja genau, verrückt. Dieser Professor war verrückt.
    Kai sagte „Ach wirklich! Wo sind sie denn? Ich kann sie nicht sehen.“
    „Kai damit ist nicht zu spaßen. Gestern, da hast du sie doch gesehen. Die ganze Welt schaut sie sich an, bald werden sie schlüpfen.“ sagte der Professor.
    Kai überlegte eine weile. „Die Steine?“ fragte Kai
    „Nein, es sind weder Steine noch Kometen. Es sind Eier. Die Eier der Kastas!“
    sagte der Professor.
    Kai konnte sich noch erinnern, dass der Professor in seinen Prophezeiungen immer erwähnte, dass die Kastas aus Eiern schlüpfen und dies nur 20-30 Stunden dauert, bis die schon fast vollkommen Kastas schlüpfen.
    „Nur noch ein paar Minuten, dann werden diese Biester schlüpfen und die ganze Welt zerstören. Du musst sofort mit mir mitkommen.“ sagte der Professor.
    Kai stand auf und schrie „ Sie sind verrückt, einfach nur verrückt! Ich habe es immer gewusst. Ich hau ab!“
    Kai ging zu Tür öffnete sie und bevor er sie wieder zuschlagen konnte, sah er dass der Professor die Tür festhielt.
    „Kai, du bist der Hjuga!“ sagte der Professor.
    Kai lies die Türklinge los und wollte gerade wegrennen, als plötzlich der Professor an seinem Arm packte. Kai wollte sich befreien, doch er stolperte über einen Stein.
    „Du kommst gefälligst mit mir mit!“ schrie ihn der Professor an.
    Kai sah rechts neben ihm einen dicken Holzstock liegen. Er griff nach dem Stock und schlug auf den Kopf des Professors, der versucht hatte seine Beine zu packen.
    Der Professor fiel in Ohnmacht.
    Kai stand auf und rannte in den Wald. Er merkte, dass der Stein in seiner Jackentasche vibrierte. Er stolperte nochmals über einen Stein. Der Stein fiel ihm aus der Jackentasche.
    Er wollte einfach nur wegrennen, doch ein drang in ihm brach ihn dazu, nach dem Stein zu suchen. Der Stein funkelte. Kai wollte den Stein gerade aufheben, doch der Stein funkelte noch heller. Der Stein zerbrach in viele Einzelteile. Kai sah auf dem Boden eine art Wurm.
  • sry finde deine geschcihte sehr gut man merkt das du viel liest ^^
    wenn du deine geschichte mal veröffentlichen möchtes dann schmück sie mehr aus dass nciht gleich alles aufeinma passiert zb könntes du mehr zu dem geburtstag erzählen oder zu einem alltag von ihm naja aber sowas is gut für faule menschen wie mich ^^
    nur du musst bedenken wenn soviel aufeinama passeirt verleirt man schenll den üebrblick deswegen macht sich ein langweiliger anfang meistens sehr gut :D