Maschinenbau Studium (wie und wo)

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  • Maschinenbau Studium (wie und wo)

    Hallo Leute

    habe jetzt mein Abi hinter mir (am 30.06 Abiball) und nun ist die Frage... was mache ich nach der Schule...

    Ich würde gerne Maschinenbau studieren, mein Abi ist aber leider 3,0 (Mathematik und Physik LK) Meine Abinote in Mathe ist 3 und Physik 4-
    => ich weiß ist schlecht (bin eine faule Socke), aber würde mich im Studium richtig reinhängen

    Da ich zum Bund musste, habe ich ein KDV Antrag gestellt und werde voraussichtlich ab 01.08 meine Zivildienststelle antreten (9 Monate)

    nun würde ich gerne bis nach meinem Zivi einen Studiumplatz haben, damit ich gleich danach studieren kann.

    Studiumort ist mir eigentlich relativ egal, mit meinem Abischnitt sollte ich nicht wählerisch sein.

    Die Frage ist jetzt, wie ich das am besten mache? Wo hätte ich Chancen auf einen Platz?
    Habe von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) gehört und mich schon auf der Seite umgesehen, habe aber leider dort kein Angebot für Maschinenbau gefunden.

    Wäre für eure Tipps und Vorschläge sehr dankbar.
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    Braucht es wirklich einen Grund , jemandem zu helfen?
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  • Hmm, denke ich kann dir da einen Tipp geben. Ich studiere in Aachen an der RWTH Informatik. Die Uni ist recht angesehen (bin in unserer Clique der einzige aus Aachen) und Maschinenbauer gibt es hier zu Hauf. Ein guter Freund studiert dort Maschi. Er hat mit einer 4 angefangen. Dort wird jeder angenommen, aber in den ersten Semestern wird dort kräftig ausgesiebt, also friss oder stirb ist dort das Motto ;)

    Viele Grüße, Stone

    PS: Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen - Start

    EDIT: ein Vorkurs wird natürlich auch angeboten, er dauert 4 Wochen, ca.6 Std / Tag, wobei da schon betreute Übungen dabei sind (kostenlos).
  • Hallo,

    versuch doch mal in der Zeit bis zum Studium Mathekurse an der VHS zu belegen. Dann ist man bei Beginn des Studiums nach dem Zivildienst nicht ganz so überrascht. Viele Hochschulen bieten auch Einführungskurse (1 - 2 Wochen Dauer) vor dem Studium an.

    Neben Mathe und Physik können auch noch Elektrotechnik, Thermodynamik und Mechanik ganz schöne Hammer werden.

    Vielleicht kann es ja auch eine Nummer kleiner sein und Du gehst zur einer Fachhochschule. Nach etwas Berufserfahrung als Ing. interessiert es sowieso keinen mehr ob Uni oder FH.

    Gruß
    Majong
  • Tipp von mir
    da ich auch gerade über ein Studium im bereich MB nachdenke
    meist werden 1 mon. vor Semster beginn einige kurse angeboten (Mathe,Physik,...)
    die aber leider Kostenpflichtig sind
    Achja ich habe nichtmal ABI :) würde es mit dem Meister probieren
    Ilmenau ist auch eine sehr gute Uni

    MfG
  • also meint ihr ich bekomme einen Platz?
    OK bin wieder voll motiviert.... wäre echt nice, wenn ihr mir irgendwelche Unis empfehlen würdet.

    @Majong
    naja... mit einem Uni abschluß wird es schwieriger sein einen Job zu finden, da einem die Praxiserfahrung fehlt... aber man wird höher bezahlt...

    mit einem FH Abschluß bekommmt man schneller Job, aber der ist nciht so hoch bezahlt... also ich würde schon gerne ganz nach Oben :D

    @ n1g4tm4r3

    wenn du zivi machst, kannst du dir die Kurse von deiner Zivilstelle bezahlen lassen... Zivilstellen übernehmen Kosten für Kurse, die deiner späteren Ausbildung helfen würden... oder so in der Art...
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    Braucht es wirklich einen Grund , jemandem zu helfen?
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  • Ich will mal eine andere Richtung in die Diskussion bringen als in den letzten Beiträgen...
    1.) Wer sagt, dass Du mit einem Uni-Maschinenbau Karriere machen kannst?
    Das hängt noch von ganz anderen Faktoren ab.
    2.) Wenn Du an der RWTH Maschbau studieren willst, zieh Dich warm an, das ist die Elite Uni für Maschbau und das ist hart...ich habe einen wirklich cleveren Bekannten der da nur so gerade durch gekommen ist (aber auch keine Karriere macht...).

    Wenn Du praktisch veranlagt bist, geh an die FH, das ist auch lauer...Die Leute haben die nächsten Jahre gute Chancen wenn man sich rechtzeitig auch um Praktika kümmert....ist meine Prognose....

    killing
    [COLOR="DarkSlateGray"]20% eines Projektes benötigen 80% der Zeit (Pareto)[/color]
  • Also ich werd im Oktober (hoffentlich;) anfangen luft- und raumfahrt an der TU München in Garching zu studieren.. ich hab von einigen maschinenbaulern gehört, dass es allgemein wahnsinnig viel zu lernen sein soll und dass ein haufen leutchen schon nach den ersten 1-2 semestern abbrechen.. ich denk sooo viel anders ist das bei luft- und raumfahrt auch nciht.. was da allerdings echt gut ist , dass es für maschinenbau ja eben kein nc gibt...dh die nicht so ganz unbedingt nur auf die noten schauen..vorallem kommt da auch angeblich fast jeder rein... ich selbst hab ein 2,6 schnitt im abi, was ja auch nicht grad sooo die wucht ist.. ich wünsch dir jedenfalls viel glück bei dem was du machst
  • killing schrieb:



    Wenn Du praktisch veranlagt bist, geh an die FH, das ist auch lauer...Die Leute haben die nächsten Jahre gute Chancen wenn man sich rechtzeitig auch um Praktika kümmert....ist meine Prognose....

    killing


    Hi,
    wie kommst Du zu der Meinung, dass es auf der FH "lauer" ist?
    Kannst Du das aus eigener Erfahrung sagen?
    Klausi
  • Hi Slaphili,

    ich kann aus eigener Erfahrung folgendes sagen:

    - FH-Studium sollte einfacher sein, da die "an der UNI gescheiterten" ja noch einen 2. Versuch an der FH bekommen - umgekehrt geht das nicht (war jedenfalls zu meiner Zeit so - ist gut 20 Jahre her). Ohne pauken geht da zwar auch nix, aber wenn man Mathe und Technische Mechanik geschafft hat, ist der Rest easy.
    Ich bin nach der 10. vom Gymnasium abgegangen - war zu "abgehoben" für mich, das Zeugnis war auch eher schlecht. Mit Lehre und Fachabi war dann aber das Studium zu schaffen.

    - Grundsätzlich sollte sich aber die Entscheidung auch an den Veranlagungen orientieren (eher Theoretiker oder doch mehr praktisch veranlagt). Die Abiturienten haben sich bei uns an der FH bei den praktischen Versuchen/Themen doch teilweise recht schwer getan, dafür bei Mathe und anderen Fächer gepunktet :-).....

    - eine UNI-Absolvent wird i.d.Regel höher eingruppiert (Verdienst), arbeitet dann aber auch sicher in der Forschung/Entwicklung. Bei Unternehmen, die ERA (neues Entgeld-Rahmen-Abkommen) bereits eingeführt haben, hat nur die Stelle mit der Anforderung "abgeschlossenes Hochschulstudium" die Möglichkeit, die höchste Punktzah und damit Eingruppierung zu bekommen.

    - ich denke, der Markt für FH-Absolventen ist breiter/größer gefächert, als für die Leute von der UNI - ergo auch die Wahrscheinlichkeit, einen Job zu bekommen.
    Ein "Problem" ist halt nur, dass dir mit einem normalen Abi die Praxiserfahrung (Lehre) fehlt und das dann zusammen mit einem FH-Studium bei der Jobsuche ein "Minus" sein kann.

    Grüße
    El Largo
  • Hi Slaphili,

    die Infos von El Largo kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

    Nach einem vergleichbar mauen Abi habe ich das Grundstudium Maschinenbau an der RWTH Aachen begonnen. Die Klausur in Mathe zu bestehen (wir reden nicht von annehmbaren Noten) war eindeutig ein Kraftakt.

    Nach einer nüchternen Aufwand/Nutzenanalyse habe ich das Studium an einer FH beendet. Der Unterschied in den Anforderungen ist enorm, da das TH-Studium darauf ausgerichtet ist, den Absolventen eine Tätigkeit in der Forschung & Entwicklung zu ermöglichen - Ohne gute Kenntnisse in Mathe & Physik ist da sehr schnell Schluss.

    An der FH werden daher keine Gleichungen "hergeleitet" und sie sodann mittels nicht eindeutig nachvollziehbaren Umformungen ("wie man leicht sieht, folgt hieraus...) bewiesen - an der FH werden die Werkzeuge (Formeln u.Ä.) erläutert und deren Anwendung geübt - Basta!

    Mehr braucht kein Mensch in der täglichen Praxis und es funktioniert einwandfrei. Die nötige Praxis kannst Du auch durch Praktika erreichen - so insgesamt ca. 6 Monate in diversen Fachgebieten sind eine solide Grundlage.

    Welche FH für Dich geeigent ist, kann ich natürlich nicht beurteilen aber z.B: die FH in Aachen ist deutlich härter als andere FHs, da sie sich nicht als "Resteverwerter" der TH verstehen will - in Darmstadt sieht das sicher ähnlich aus.

    Gute Bewertungen hörte ich aus Karlsruhe und Ilmenau - aber Du musst dir selbst ein Bild machen. Einfach mal ein paar Vorlesungen zur Probe hören und sich an der FH "rumtreiben" - das gibt die besten Eindrücke!

    Mein Ergebnis:
    Seit 15 Jahren bin ich im Vertrieb tätig und heute Verkaufsleiter mit Personalverantwortung für 20 Mitarbeiter und fast 6-stelligem Jahresgehalt.
    Und mein Anfangsgehalt? Nun ja, entspräche heute knappen 25.000,00 €. Das hat heute keine Bedeutung mehr.

    Und bis ganz nach oben ist noch viel Luft....:D


    Gruß
    hamaman
  • also erstmal vielen dank für all eure Tipps...

    also würdet ihr mir eine ThechnischeFachHochschule empfehlen? weil in Physik bin ich nicht wirklich der hellste... aber in Mathe ziemlich gut.... und eher praktisch veranlagt...

    ist der unterschied zwischen Uni und TFH ungefähr wie zwischen einem Gymnasium und einer Real- oder Gesamtschule...?

    oder habe ich da eine falsche Vorstellung?
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    Braucht es wirklich einen Grund , jemandem zu helfen?
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  • Ich selbst bin an der TU Karlsruhe und studiere Maqschinenbau, die ersten 4 Semester sind echt hart, und ich komm selbst erst ins dritte, dannach wirds leichter. Die Uni an sich isn Traum, saugeil ausgestattet und natürlich Elite Uni^^. (Davon wwerden wir zwar nur indirekt profitieren, aber es amcht schon was her)
  • Dieses ganze Elite gequatsche^^ Ich habe mir die FH Aachen auch angeschaut. Es kochen alle nur mit Wasser..
    Ich muss aber sagen die Kommilitonen die frisch nach dem Abi ohne Lehre, sich aber schon etwas schwer tun, am Anfang.

    Ausser bei sehr konservativen Firmen wird kaum noch zwischen UNI oder FH (Dipl. Ing) Absolvent unterschieden. Unternehmen die das tun, sind keine zeitgemäße und seriöse Adresse für Ings. mehr.
  • schnell zumachen.....

    2007er Thread *kopfschüttel* da hat der Threadsteller u.U. schon 2 Semester hinter sich :D

    ===> closed

    lg.... NeHe
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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