Was ist der unterschied zwischen Fachhochscule und Universität?

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  • Was ist der unterschied zwischen Fachhochscule und Universität?

    Hallo, Guten Tag zu erst mal!

    Ich bin voll in einer depression , ich habe grade von einer beruflichen gymnasium ( damit bekommt man den Abschluss allgemeine Hochschulreife , damit kann man in der UNI gehen) zu FOS (fachoberschule) gewechselt.

    Jetzt hab ich die frage wenn ich meine fachhochschulreife habe was kan ich dann machen. in der UNI darf ich doch gehen oder nicht? nur ich kan nicht alles studieren was ich möchte sondern die Wahlen sind begrenzt? ! stimmt 's?

    Könnte jmd. mir dieses thema bissi näher bringen ?! Danke im voraus!
  • Nein, mit einem FOS-Abschluß kannst du nur an Fachhochschulen (FH) studieren, aber nicht an Universitäten.

    gruss
    dokuja


    ps:
    Fachhochschulen sind im allgemeinen näher an der Praxis und mehr an der Wirtschaft orientiert. Universitäten haben mehr abstrakte Studiengänge und vor allem ist es ein höherher Abschluß als bei der FH, also als Beispiel, ein Dipl.-Ing. (Uni) ist besser als ein Dipl.-Ing. (FH).
    Es gibt Studiengänge die man entweder nur an der FH oder einer Uni besuchen kann, zum Beispiel Medizin kann man nur auf einer Uni studieren.

    gruss
    [SIZE=2]Wir alle werden sterben,
    frage ist nur wann, wie und wofür[/SIZE]
  • Hallo allesamt,


    wie schon gesagt, ein Studium an der Uni setzt die allgemeine Hochschulreife voraus, d.h. 2. Fremdsprache.

    Unis sind mehr auf das wissenschaftliche Arbeiten ausgelegt, d.h. Du wirst darauf geschult neue Wege zu gehen, was z.B. bei einer Promotion notwendig ist. Da packst Du ein bis dato unbekanntes Thema an und mußt es mit dem Wissen aus dem Studium, sowie mit Selbstrecherche lösen. Einige Studiengänge verlangen sogar von Absolventen der FH eine bestimmte Note, sowie eine Eignungsprüfung, damit man an der Uni promovieren darf.
    FHs sind praxisnäher, d.h. Du hast mindestens ein praktisches Semester in einem Betrieb. Außerdem fehlt der FH das Nebenfach, d.h. weniger lernen, dafür aber auch ein weniger gut angesehener Abschluß und weniger Einstiegsgehalt. Uni-Absolventen verdienen so im Mittel um die 35 bis 45.000 Euro brutto im Jahr, FH-ler um die 30 bis 40.000 brutto im Jahr.


    HTH,
    Linda
  • Hallo:)

    Da hier grad mal wieder ein FH/UNI Thread eröffnet wurde, frage ich gleich mal hier ... wie ist das eigentlich jetzt mit dem Bachelor/Master- Abschlüssen? Da fällt doch jetzt das (FH) am Abschluss weg ... vorallem lese ich jetzt des öfteren "University of applient sciences". Sind die jetzt vom Abschluss her gleichgestellt oder gilt hier in Deutschland immernoch, dass FH "weniger Wert" ist?

    Und wieso verdienen FH- ler am Anfang weniger als jemand, der von der UNI kommt?:confused:
    EDIT: Was ist denn so besonders an dem Nebenfach, dass es gleich (oder mit) der Grund ist, einen weniger guten Abschluss zu bekommen???

    MfG. SoulSword;)
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    OL

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  • Kurz zu "2007"

    Du hast allerdings auch die Möglichkeit mit einer einjährigen Berufsoberschule (Wirtschaft oder Technik) die fachgebundene - und bei erlernen einer 2ten Fremdsprache - die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, nachzumachen.

    Solltest du dir auf jeden Fall überlegen, dass ist ne gute Sache.

    In Kassel hast du allerdings auch die Möglichkeit mit einem FH-Abschluss an der Uni zu studieren. Ist allerdings schwer und vor allem holst du da auch viel nach, und studierst nicht direkt "los".

    Gruß,
    Lyressea
    "Ich bin 'n Typ der auch mal aneckt, so wie Che Guevara oder James Bond."
  • hi @ all

    so weit ich weis kannst du dein Grundstudium am FH machen und dein Studium an der Uni beenden.
    DAs ist wieder irgend eine lücke die keiner Preis gibt ^^.

    Also im Prinzip kannst du mit Fachabitur auch an auf die UNI gehen, aber erst nach dem Grundstudium.

    mfg sunny6112003
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  • Hier in Hessen wurde es uns so gesagt:

    Mit der Fachhochschulreife ist es kein Problem an allen Fachhochschulen in Deutschland zu studieren. In Hessen kann man aber auch an der Uni studieren wenn man einen Bachelor Studiengang belegt! Außerhalb Hessens geht das aber wohl nicht...
    greetz
  • SoulSword schrieb:

    Hallo:)

    Und wieso verdienen FH- ler am Anfang weniger als jemand, der von der UNI kommt?:confused:
    EDIT: Was ist denn so besonders an dem Nebenfach, dass es gleich (oder mit) der Grund ist, einen weniger guten Abschluss zu bekommen???

    MfG. SoulSword;)


    Antworte mal mit einem Zitat eines unseres Profs... (Produktion): "Letztens habe ich auf einem Treffen den FH-Dozenten (gleiche Stadt) für Produktion getroffen, der kam mir gleich bekannt vor. Er war damals während meines Studiums einer meiner Kommilitonen denen ich Nachhilfestunden gegeben habe"

    Uns wird gesagt, dass man an der Uni inhaltlich zwar nicht soviel Inhalt mitnimmt dafür aber das selbstständige Arbeiten lernt während die FH sowas wie die Weiterführung der Schule ist und auch nicht so anspruchsvoll, dafür wird mehr praktisches Wissen vermittelt. Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann:
    Es wurde unserer Uni mal ein SAP-Intensivkurs über 5 Tage angeboten, der in der FH stattfinden sollte. Nach 3 Tagen waren wir mit dem Inhalt durch und der FH-Dozent meinte, dass seine FH-Schüler regelmäßig den Kurs gerade so in den 5 Tagen schaffen würden
  • Dipl.-Ing. (Uni) ist besser als ein Dipl.-Ing. (FH).
    /
    Uni-Absolventen verdienen so im Mittel um die 35 bis 45.000 Euro brutto im Jahr, FH-ler um die 30 bis 40.000 brutto im Jahr.


    Beide aussagen klingen in der Therie logisch und nachvollziehar, leider sind sie in der Praxis definitiv nicht zur Verallgemeinerung anzuwenden.

    Man kann doch nicht einfach behaupten, dass eine Absolvent der FH nach seinem Studium ca. 30'€ bekommt und eine schlechtere Stelle als ein Uni Absolvent. Da spielen immer noch die ausgeführte Tätigkeit, die Region vielmehr das Land, der Arbeitgeber und deine eigentlich erbrachten Leistungen eine entscheidende Rolle.

    Genau sollte man mit der Beurteilung vorsichtig sein. Auf dem Papier ist eine Uniabschluss mehr wert als ein FH Abschluss, jedoch in der Praxis sieht dies ganz anders aus. Die Unternehmen heute achten mehr und mehr auf Softskills und vor allem Berufserfahrung.

    Aber die Aussagen am Anfang a la Uni eher wissenschaftlich und FH eher ökonomisch sind schon zutreffend. Eine andere Alternative wäre auch noch eine Duale Ausbildung mit Studium. Wir von vielen Konzernen angeboten und ist eine sehr gute Sache!
  • McEark schrieb:

    ...
    ...
    ...
    Es wurde unserer Uni mal ein SAP-Intensivkurs über 5 Tage angeboten, der in der FH stattfinden sollte. Nach 3 Tagen waren wir mit dem Inhalt durch und der FH-Dozent meinte, dass seine FH-Schüler regelmäßig den Kurs gerade so in den 5 Tagen schaffen würden


    Nun ja, es kommt doch sicher auch drauf an, von welcher Hochschule/Uni man kommt ... oder?

    Ich weiß Beispielweise von Jemanden, dass bei seiner FH (Er studiert Maschinenbau, ich glaube die FH war in Aachen), dass das genau Umgekehrt der Fall ist.

    Und bevor ich mein Abi nachholte(Habe vorher Abschluss als Softwaretechnologe in einer Privatschule gemacht), war das auch immer so, dass "meine" Klasse immer schneller mit ein Thema fertig war, als die Parallelklasse:eek:
    Von der Nachbarschule, will ich garnicht erst reden:D

    Ok, der Vergleich hinkt etwas, war ja schließlich nur eine Berufsausbildung, aber immerhin:D

    Wie ist das eigentlich im Ausland? Sind da die FH's auch schlechter gestellt oder ist das wieder was "typsich Deutsches"?

    Und warum schreibt man kein (FH) mehr vor Bachelor/Master- Abschluss bei einer FH.

    Und das die sich jetzt (fast)alle "University of Applied Sciences" nennen, ist doch auch irgendwie seltsam...

    MfG. SoulSword;)
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  • Fh <-> Th

    Hallo zusammen,

    ich habe mir schon während der Schulzeit in Aachen die FH bzw. RWTH Aachen angeschaut (Informatik bzw. E-Technik). Damals saßen in den Erstsemester Vorlesungen der RWTH Aachen rund 1000!!!! Studenten. Außerdem studiert man an der RWTH Aachen locker 12 bis 16 Semester, wobei die Leute bestimmt nicht schlecht sind.

    Ich habe also an der FH E-Technik studiert, war mit 24 fertig und hab seit dem sehr gut verdient. Heute arbeite ich in einem Konzern in einem Team mit 3 Kollegen:

    - Mathematiker UNI Stuttgart
    - Informatiker UNI Kaiserlautern
    - Informatiker BA Studium in der Firma

    Keinen interessiert es, wer was gemacht hat, solange man seine Aufgaben erledigt. Übrigens ist bzw. war es zeitweise sehr schwer als Ingenieur einen Job zu finden. Wenn ich bedenke, welchen Aufwand man an der RWTH Aachen aufwenden muß, um dann hinterher ggf. einen mikrigen Job zu bekommen, würde ich mir das sehr gut überlegen.

    Vor ein paar Monaten saß übrigens eine Dr. Ing. RWTH Aachen Maschinenbau bei uns als SAP Beraterin im Büro. Da haben sich die 13->14 Jahre!!! Ausbildungszeit gelohnt, oder? Übrigens ist die Hochschule, welche man selber besucht, immer die schwerste und tollste! TH München lacht über RWTH Aachen, Karlsruhe lacht über beide!

    Es gibt absolut zwingende Gründe, an einer TH zu studieren: Wenn man in die Forschung und promovieren will, sollte man ganz dringend zu einem TH Studium raten. Wer eine allgemeine Industrie-Tätigkeit anstrebt, sollte sich das alles sehr gut überlegen. Ich würde meinen Kindern heute raten, ein BA (Berufsakademie) Studium zu absolvieren. Die Leute bekommen während der Ausbildung sehr gutes Geld, im Unternehmen werden die Leute massiv gefördert. Ich kenne bei uns einige Absolventen der "Elite-UNIs", welche ständig darüber maulen, daß sie den BAler gegenüber kaum Vorteile haben.:devil:

    Grüße

    Marty2
  • McEark schrieb:

    Antworte mal mit einem Zitat eines unseres Profs... (Produktion): "Letztens habe ich auf einem Treffen den FH-Dozenten (gleiche Stadt) für Produktion getroffen, der kam mir gleich bekannt vor. Er war damals während meines Studiums einer meiner Kommilitonen denen ich Nachhilfestunden gegeben habe"

    Uns wird gesagt, dass man an der Uni inhaltlich zwar nicht soviel Inhalt mitnimmt dafür aber das selbstständige Arbeiten lernt während die FH sowas wie die Weiterführung der Schule ist und auch nicht so anspruchsvoll, dafür wird mehr praktisches Wissen vermittelt. Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann:
    Es wurde unserer Uni mal ein SAP-Intensivkurs über 5 Tage angeboten, der in der FH stattfinden sollte. Nach 3 Tagen waren wir mit dem Inhalt durch und der FH-Dozent meinte, dass seine FH-Schüler regelmäßig den Kurs gerade so in den 5 Tagen schaffen würden


    Hier würde ich erst einmal vorsichtig sein welche Uni ich mit welcher FH vergleiche!!! Solche Behauptungen Uni-Studenten wären intelligenter sind schon mal absolut falsch! Und mit dem Inhalt "durch" sein, heißt immer noch nicht, dass man alles verstanden hat.

    FH hat Vorteile, dass man familierer ist. Man kennt die Professoren und Dozenten persönlich. Man hat die Möglichkeit verschiedene praktische Projekte nebenbei zu machen. Und viele Firmen kommen zu den FH um halt ihre Probleme zu lösen, d.h. Geld fließt rein und die Studenten haben die Möglichkeit in Teams die Projekte durchzuarbeiten.

    Aber es stimmt schon, dass Unis sehr wissenschaftlich ausgelegt sind. Wer lieber Forschung betreiben möchte der solle lieber Uni wählen. Aber es ist ein Quatsch zu denken, dass den FH studenten nicht das Selbstständige Arbeit vermittelt wird. Gerade hier ist muss ich sofort einschreiten... Schon aus dem Grund, dass Studis aus FH in Zusammenarbeit mit Firmen / Kunden arbeiten und neu Lösungswege entwickeln werden sie bestens für die Zunkunft gerüstet.

    Viele Firmen aus der freien Marktwirtschaft setzen mehr auf FH als Uni, da die Absolventen der FH sich schneller zurecht finden und bereits am Anfang effektiv arbeiten können.

    Der Gehalt-Unterschied stimmt nur teilweise. Manche Firmen unterscheiden zwischen FH und Uni, die Differenz liegt bei ca. 2000 bis 3000 Euro im Jahr. Bei den meisten Firmen ist das eine Verhandlungssache.. Hier gilt zu argumentieren, welche Projekte man bereits gemacht hat (Praxiserfahrung), Fachkenntnisse und Fremdsprachen... Das bringt mehr Punkte als zu sagen: ich komme von der Uni... Ich bin als FH-Ingenieur Maschinenbau mit 47.000/Jahr eingestiegen. Und in der selben Firma mein Kollege von Uni mit 44.000... Wie schon gesagt ist eine Verhandlungssache. Nach ein Paar Jahren Berufserfahrung macht keine mehr den Unterschied, es zählen nur die Fähigkeiten, Sofskills, Berufserfahrung...Keiner fragt dann noch ob man FH ode Uni-Abschluß hat;)...

    Aber mit Bachelor und Master gibt es keine Unterschiede mehr zwischen Uni / FH. Das zumindest theoretisch. Es wird auf dem Zeugnis nicht (uni) oder (fh) mehr stehen, weil die Abschlüsse standardisiert werden. University of appliend sciences heißt das jetzt. Sowohl Unis als auch FH kriegen diese Bezeichnung gleicher Maßen. Somit sollten auch keine Gehaltsunterschiede mehr geben.

    P.S. Manche Absolventen der Uni sind wirklich so arrogant und denken die habens mehr drauf. Es kommt darauf an was man leistet und welche Fähigkeiten man hat, und nicht auf die Abschlußart. Nach ein paar Jahren in der Praxis interessiert es keinen Arbeitgeber mehr welchen Abschluß du hast. Hier kommt es auf deine personenbezogene Fähikeiten und Leistungen an. Ein Ingenieur muss in der Lage sein sich in jedes Gebiet der Thematik selbstständig einarbeiten zu können und das Problem selbstständig zu lösen.
  • Jaja, unkrautzauberer, haste wohl Unkraut über Threads gezaubert? xD :weg: :löl:

    Einen 1 Jahr alten Thread rauszukramen wo der Threadersteller auch schon lange nicht mehr im Board ist ist, naja, sagen wir mal "ungünstig" :weg:

    Einen Blick in die Rulez zu werfen hat noch niemanden geschadet ;)

    MfG
    [FONT="Comic Sans MS"]
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    User [COLOR="DarkRed"]helfen[/color] Usern: die FSB-Tutoren!(Zum Chat) mit den Tutoren[/font]
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