Bewerbung wie windet ihr das?????

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  • Kumpel du solltest auf jeden fall nochmal die Rechtschreibung und Ausdruck überprüfen:

    eine Ausbildungsplatz -> einen
    die 2. Lehrjährige -> die zweijährige
    Ihnen das 3. Lehrjahr machen -> anstelle von machen - absolvieren
    Zur Zeit bin ich Arbeitslos. -> lieber. Zur Zeit bin ich leider arbeitssuchend.

    na und sonst klingt das doch ganz gut.

    Viel Glück
    Eigentlich find ich das ja nicht gut...


    Zur Zeit bin ich nicht da! Ich werde also auch nicht Antworten!
  • Hi. Die Datei ist leider nicht mehr Online, sonst würd ich dir gern helfen...

    Auf jeden Fall darf eine Bewerbung nie mit "Hiermit" anfangen - das ist ein "no go" ;)

    Du solltest außerdem nicht zu sehr ausschweifen, aber auch nicht alles zu kurz erläutern. Weiterhin kann ich dir als Tipp geben, nicht von deinen Softskills (Teamfähikgeit, Kritikfähigkeit, Charisma, Pünktlichkeit... usw.) zu "erzählen", dass ist heutzutage Grundvoraussetzung.

    Du solltst auch alle erforderlichen Unterlagen deiner Bewerbung zufügen und vor allem auch evtl. vorhandene Praktikabescheinigungen und Arbeitszeugnisse beilegen. Du musst dich "interessant" machen. Dazu zählt auch ein ordentliches Bewerbungsfoto - nicht an der falschen Ecke sparen und dich in so nen Fotokasten setzen - dass du hinten mit Bleistift mit deinem Namen beschriftest. Des Weiteren solltest du dieses Foto auf ein Deckblatt aufkleben und dieses vernünftig "aufmachen", also mit deinem Namen versehen, dass Bild einrahmen, kurz was zu deiner Person sagen oder sogar ein kleines Zitat einfügen.

    Hier kann ich aus eigener Erfahrung sagen, lohnt sich die Mühe. Das erste Blatt was dein zukünftiger Arbeitgeber, und somit der erste Eindruck den er von dir gewinnt, ist sehr wichtig und bleibt "kleben".

    Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

    Grüße,
    Lyressea
    "Ich bin 'n Typ der auch mal aneckt, so wie Che Guevara oder James Bond."
  • Ich glaube bei dem: "Zeugniskopie von Hauptschulabschluss" reicht es wenn du nur Zeugniskopie schreibst. Da du ja darunter schon das Prüfungszeugnis erwähnst. Kann also kein anderes gemeint sein.

    Und ansonsten: Schreib niemals du würdest dich freuen, das drückt Unsicherheit aus, schreibe einfach das du dich freust und gut ist. Also statt: "Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen."

    Würde ich schreiben:
    "Über eine persönliches Vorstellungsgespräch freue ich mich."

    zb. weil das "würde" immer irgendwelche Zweifel zum Ausdruck bringt, entweder du freust dich oder du freust dich nicht. :)
  • Also erstens solltest du im ersten Absatz eines der beiden da's mit einem anderen Wort (z.b weil) ersetzen. Das klingt sonst n bisschen komisch. Und du solltest auch nach ...Arbeitsplatz zum Maurer einen Punkt setzen und dannach den Satz wieder groß beginnen. Finde so is de Ausdruck besser.
    Desweiteren solltest du den Grund das du gern einen handwerklichen beruf erlernen möchtest nicht als einzigen Grund aufführen das du dich dort bewirbst. Schreib einfach ein bisschen was dazu z.B das du findest, dass diese Firma genau deinen Vorstellungen und so entspricht und du dich deshalb dort bewirbst. Du musst dem Chef erstma n bisschen (ABER NICHT ZU VIEL) Honig ums Maul schmieren.
    Und bei ...in der Integrierte Gesamtschule... fehlt bei Integrierte das "n". Weil meiner Meinung ach is das zwar n Eigenname aber den darf man trotzdem deklinieren. Also statt ... in der Integrierte Gesamtschule... einfach schreiben ...in der Integrierten Gesamtschule... schreiben. Das klingt einfach besser.
    Ansonsten eben noch das was meine Vorredner schon gesagt haben.
    Hoffe ich konnte dir n bisschen helfen und viel glück mit deiner Bewerbung!

    mfg
    Antihopper
    Niemand hat die Absicht, eine Mauer... äh, das Internet zu zensieren!
  • hmmm... sieht interessant aus!

    Ich werd' auch mal ein wenig Senf dazugeben:

    "Sehr geehrte Damen und Herren" wenn möglich im Original durch den entsprechen den Ansprechpartner ersetzen. Den dann bitte auch richtig schreiben. Quellen sind z.B. das Web oder Berufsschulkollegen etc.

    da ich gerne einen handwerklichen Beruf erlernen möchte, bewerbe ich mich bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz zum Maurer


    Erstens hast du bereits einen handwerklichen Beruf gelernt und zweitens ist die Begründung sehr beliebig und wenig auf das Interesse am Beruf des Maurers gerichtet. Immerhin schreibst du "...bewerbe ich mich" und nicht "...möchte ich mich bei Ihnen bewerben" Man macht ja es schließlich gerade. :)

    Du bist Hochbaufacharbeiter, nutze den zweiten Absatz, um für die Firma schmackhaft zu werden und fachlich neugierig zu machen. Firmen stellen in der Regel nicht aus sozialen Motiven ein, sondern weil sie Vorteile dadurch haben. Der Hauptschulabschluss ist ja ganz nett, interessiert aber die Firma wesentlich weniger als die Kopien deiner Berufsschulzeugnisse.

    Versuche auszudrücken, warum du gerne das Upgrade auf den Mauermann machen möchtest. Ich weiß es ist mitunter eine elende Arbeit, sich damit auseinander zu setzen - aber du machst dir selber noch einmal Gedanken darüber und vor allen Dingen ist hier ein ganz wichtiger Punkt für das hoffentlich stattfindende Vorstellungsgespräch.

    Denke immer daran: Eine Bewerbung bringt dich nicht in den Job, sie soll zunächst die Tür in's persönliche Gespräch öffenen. Hier musst du dann glaubhaft verkörpern, dass du der Richtige bist. Und dann bist du alleine und alles ist "live", was allerdings einigermaßen vorbereitet zu stemmen ist.

    Probearbeiten anbieten ist immer gut, ein Tag halte ich jedoch für etwas schlank. Einen potentiellen Mitarbeiter in einem Baugewerk kann man mit etwas Gefühl und Erfahrung meist recht schnell einschätzen.

    Ich halte mich mit Muster-Textpassagen für deine Bewerbung mal zurück, du sollst dich und deine Person verkaufen und nicht als Fake in das VG gehen.

    So, muss nach Nikotinistan :D

    locke96
  • Hallo allesamt


    und gleich mal sorry. Aber diese Bewerbung ... ich weiß nicht. Momentan steht nur drinnen, daß Du gerne Handwerker werden willst, und daß die Firma Dich (gefälligst) ausbilden soll :(.
    Der Arbeitgeber steht zuerst mal da und denkt sich: "Schön", denn irgenwie, und dafür nochmal sorry, wirkt's etwas runtergeeiert. Also frei nach dem Motto: "Naja, ich will halt Handwerker werden und ich bin gerade im 3. Lehrjahr und brauche halt da einen Ausbildungsplatz, weil's vorgeschrieben ist und mir fällt halt nichts besseres ein, als zu Ihnen zu gehen, nicht aus Überzeugung, sondern weil ich's machen muß."

    Schreib zuerstmal, wie Du auf den Arbeitgeber gekommen bist, also Anzeige in der Zeitung, im Internet, im weiß der Geier was. Dann beherzige das, was Antihopper und locke96 schon richtig schrieben: "Wieso bewirbst Du Dich bei der Firma?" Bist Du von der Firma überzeugt, oder ist es Dir egal wo Du arbeitest, solange pünktlich das Gehalt kommt? Schreib meinetwegen, daß Du die Firmenphilosophie toll findest, daß die Firma Marktführer in was weiß ich ist, daß Deine Qualifikationen genau auf diese Firma (und keine andere) passen würden.

    Dann dreh bitte die Reihenfolge Deiner schulischen Ausbildung herum und schreib's mit etwas mehr Eleganz. Nachfolgendes bitte nur als Denkanstoß auffassen, nicht 1:1 übernehmen, denn ich habe keine Ahnung, wie Deine berufliche Ausbildung jetzt genau aussieht.

    "Meinen Hauptschulabschluß habe ich an der XYZ Schule im Jahre XYZ erworben. Z.Z. besuche ich die Fachschule XYZ im 3. Lehrjahr zum Erwerb einer Zusatzqualifikation als Hochbaufacharbeiter. Da diese Ausbildungsrichtung ebenfalls ein praktisches Lehrjahr miteinschließt, würde ich mich freuen, dies bei Ihnen ableisten zu dürfen um wertvolle praktische Erfahrungen {beim Marktführer in Blahblahblah/in einen neuen, interessanten Arbeitsumfeld abseits des schulischen Alltags} zu sammeln."

    Die Grund-Message ist: Schreib's positiv, zeig Dich engagiert. Sag, daß Du Dich weiterbildest, daß Du das praktische Lehrjahr als Chance ansiehst Erfahrungen vor Ort zu sammeln, daß Du Dich darauf freust, daß Du hinter der Firma stehst, etc. Nichts ist schlimmer für einen Arbeitgeber, als wenn der Auszubildende wie ein Schluck Wasser drinnenhängt und jeden Tag versucht die Zeit totzuschlagen.

    Und gleich nochmal sorry, aber was willst Du? Einen Probearbeitstag? Wär's nicht mal angebracht zuerst nur ein persönliches Vorstellungsgespräch zu erbitten? Wenn, dann stehst Du zunächst einmal ausschließlich für ein Vorstellungsgespräch zur Verfügung und Du würdest Dich freuen die Gelegenheit dazu zu erhalten. Den Probearbeitstag bietet Dir der Arbeitgeber von sich aus an, wenn er überzeugt von Dir ist. So hätte ich es jetzt einfach mal gesagt.
    @locke96: Es kann sein, daß dieses Angebot seitens des Bewerbers als positiv angesehen wird, weiß ich nicht. Persönlich halte ich es jetzt aber für etwas aufdringlich. Zumindestens sollte man aber die Reihenfolge umdrehen, also erst das Vorstellungsgespräch erbitten, dann das Angebot eines Probetages anbieten. Momentan steht's so drinnen: "Ich hätte gerne einen Probearbeitstag ... ach, und wenn ich mich bei Ihnen zuvor noch vorstellen soll, das mache ich natürlich auch".


    HTH,
    Linda
  • @Linda:
    Habe, mal wieder in ständiger Eile, nicht auf die Firmenanschrift geachtet. "Personalabteilung" deutet auf ein größeres Unternehmen hin, da würde ich es auch eher rauslassen.
    Bei kleinen Betrieben halte ich es für durchaus sinnvoll, die Bereitschaft zu einer praktischen Demonstration seines (Einsatz-)Wertes anzubieten. Dass dies dann nicht als eigener Absatz erfolgen sollte, sondern sich im letzen Absatz hinter der Vorfreude auf das VG anschließt, versteht sich. ;)

    so und nun ab an die Küste!
    Locke96