Das Dipmeter zum nachbauen

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  • Das Dipmeter zum nachbauen

    Hi,
    ich wollt hier mal nen tut Posten. Hoffe das es das richtige Unterforum ist



    Das Dipmeter

    Das Dipmeter war mal das wichtigste Messgerät für jeden, der mit Hochfrequenz zu tun hatte. Es besteht aus einem abstimmbaren HF-Oszillator, dessen Schwingkreis in die Nähe eines untersuchten Schwingkreises gehalten wird. Wenn die Frequenz übereinstimmt, entzieht das Messobjekt dem Oszillatorkreis Energie. Das kann man messen.




    Der Versuch wurde mit einem Kosmos-Baukasten ausprobiert. Man beachte: Der obere Schwingkreis mit einem Festkondensator hat keine leitende Verbindung mit der übrigen Schaltung. Er ist aber magnetisch mit dem unteren, Drehko-abstimmbaren Schwingkreis gekoppelt, so dass er bei gleicher Frequenz zu Schwingungen angeregt wird. Das sieht man an einem Ausschlag des Messgeräts.

    Das Dipmeter nennt man auch Grid-Dip-Meter (Gitter-Ausschlag-Messgerät), weil die Geräte ursprünglich mit Röhren gebaut wurden. Über den Gitter-Ableitstrom konnte man die Schwingkreis-Amplitude messen. Meist hatte man viele Spulen zum Auswechseln und mehrere Frequenzskalen.




    Natürlich wurden Dipmeter auch mit Transistoren gebaut. Heute sind sie etwas aus der Mode gekommen. Nur die Funkamateure wissen noch damit umzugehen. Dabei ist der Bau sehr einfach. Damit man mit einer kleinen Spannung von nur 1,5 V auskommt, kann eine Schaltung mit zwei Transistoren genommen werden. Sie hat auch den Vorteil, dass die Spule keine Anzapfung braucht. Man kann also leicht viele unterschiedliche Spulen für alle möglichen Frequenzbereiche anschließen.






    Manchmal hat man kein ausreichend empfindliches Drehspul-Messwerk zur Hand. Statt der Zeigeranzeige kann eine akustische Ausgabe verwendet werden, also ein Tongenerator, dessen Frequenz mit der Eingangsspannung ansteigt. Ein Resonanz-Dip verrät sich dann durch eine Absenkung des Tons. Die Schaltung braucht weniger Strom vom Messgleichrichter als das Messgerät. Deshalb kann man den Oszillator mit weniger Emitterstrom etwas schwächer schwingen lassen. Die Empfindlichkeit steigt, das Dipmeter kann einen Schwingkreis also auf größere Entfernung messen.





    Viel Spaß