Karriere vs Familie

  • Sozialthema

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  • Karriere vs Familie

    In diesem Thread Haben wir etwas Thema verfehlt und zum Interessantem Thema gekommen, welches ich gern aufgreifen würde:

    Die sich immer weiter verbreitende Mentalität in Deutschland die Karriere der Familie vorzuziehen. Anzahl "Ehen" wächst, wo beide Partner sich nur auf ihren Job konzentrieren und Familie außer acht lassen. Ein Kind wäre das aus der Karriere, meist Karriere der Frau, was man nicht will. Man schiebt die Familie solange vor sich hin, bis es vielleicht zu spät wird ( biologische ursache ).

    Auch die Ehen dienen der Steuerbegünstigung und haben nichts mehr mit der altmodischen gemeinsam.

    *edit:
    Was ist für euch wichtiger, Familie gründen oder Karriere?
    Falls Mischung, sprich erst Karriere, Geld machen um dann der Familie zu widmen, in welchem Alter soll der Umstieg kommen.

    Auch, wie sollte man aktuelle Lage betrachten, ist es gut, dass immer mehr Frauen ihre Mutterrolle aufgeben um Karriere zu machen?
  • Frage mich auch gerade was er wissen will.
    Aber falls du meinst ob ich auch so handeln würde: Definitiv nicht. Eine Familie zu haben ist doch sehr schön, und wenn meine Frau, die ich bestimmt lieben würde, karriere machen will, würde ich mich auch um die Kinder kümmern, das würde ich tun. Denn wenn das Geld ausreicht und sie arbeiten will, wieso nicht hausmann sein?
  • Also wie schon gesagt wenn mir die richtige übern wegläuft, würde ich gerne früh schon eine Familie gründen, denn das ist etwas sehr sehr schönes und wichtige, und da ich meine Partnerin sicher auch lieben werde, würde ich für sie auch meine Karriere abbrechen. Was ist deine Meinung dazu?
  • Naja ich denke schon das zu einem vollkommenen Leben eine Familie dazugehört. sicherlich ist eine gewisse Absicherung vorher sehr sinnvoll. Denke aber das es ausreicht mit 30-35 ein Kind zu bekommen. Und wenn die rau besser verdient oder einfach auf ihre Karriere nicht verzichten möchte sollte auch der Mann zurückstecken können.
  • Nebel Raser schrieb:




    Was ist für euch wichtiger, Familie gründen oder Karriere?




    Beides finde ich wichtig im Leben. Ohne Moos nichts los. Erst versucht man sich etwas aufzubauen, dann kann man in Ruhe über eine Familie nachdenken.
    Ich bin auch der Meinung, dass beide Partner den Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen sollten. Allein durch die Erfahrungen die man dadurch sammeln kann.


    Gruß Honnymoon
  • mitchbrotha schrieb:

    Ja aber man muss ja noch entscheiden wer Arbeiten geht, mann oder Frau, sollten ja nicht beide das wäre nicht gut für das kind.


    Nein, sicherlich sollten nicht beide gleichzeitig arbeiten gehen, denn das Kind braucht immer eine Bezugsperson.

    In welchem Alter man eine Familie gründen sollte, liegt an einem selber, man kann es nicht pauschalisieren.


    Gruß Honnymoon
  • Ich denke, daß es vielleicht recht schwer sein kann wenn man gerade dabei ist Karriere zu machen und dann feststellt, daß einem die Zeit davonrennt. Einfach so die Karriere aufgeben wo man doch gerade so schön durchstartet? Sicher gibt es Leute die sich dann auch noch für Kinder entscheiden, aber ich glaube, wenn man es mal so weit geschafft hat wird es immer schwerer das alles aufzugeben.

    Genau so ist es aber umgekehrt. Wenn man mal Kinder hat kann man nur mehr schwer Karriere machen. Sicher geht es, aber da leidet dann die Familie. Und ob das so gut ist wage ich zu bezweifeln.

    Ihr Männer habt es da leichter, für uns Frauen wird es ab... sagen wir mal 30-35 kritisch. Dann wirds knapp wenn man noch Kinder will, falls man sich vorher für die Karriere entschieden hat.

    Aber jedem das seine- wäre ja langweilig wenn uns alle für das gleiche entscheiden würden.

    MfG

    tv and me
  • tv and me schrieb:

    für [...] Frauen wird es ab... sagen wir mal 30-35 kritisch. Dann wirds knapp wenn man noch Kinder will, falls man sich vorher für die Karriere entschieden hat.


    Das hatte ich ganze Zeit im Hinterkopf, deswegen auch die Frage, wann man vorhabe den Umschwung von karriere auf Familie zu machen.

    So wie es mir scheint beachten einige ( nicht auf das Forum bezogen) nicht, dass es da zeitlich begrenzt ist. Die schieben es solange vor sich her, bis es zu spät wird. Und dann hat man den Salat
  • Nicht so einfach

    Tja, in Deutschland ist es nicht so ganz einfach Kompromisse bezüglich Familie und Karriere zu machen.

    Erst wird man als Frau darauf getrimmt eine möglichst gute Ausbildung zu machen und dann muss man rechtzeitig den Absprung machen, um die biologische Hürde des Kinderkriegens nicht zu überschreiten. Und dann? Gute Kinderbetreuung ist rar in Deutschland. Das Elterngeld noch nicht so sehr gut überdacht, denn "ohne Moos nix los".

    Ich denke gerade, dass ich es da ganz gut getroffen habe. Selbständig zu Hause arbeitend, genug Zeit für die Kinder und dennoch nicht auf Karriere und Einkommen verzichten. Ist aber wohl nicht der Regelfall.

    Grundsätzlich kann die beste Karriere das Glück, das eine Familie in der Regel bringt, nicht ersetzen.
  • ich finde dass mann sich erst um seine karrerie kümmern sollte.da es,je älter du wirst schwieriger wird eine richtig gute laufbahn zu bekommen.auserdem is es doch gut wenn man zur famielie gleich geld bringt,dass du wenn du erst immer an deine famielie denkst nicht hast.

    der umschwung sollte so mit 35-40 sein.

    ich meine jetzt nicht dass mann gar keine freundin oder so hat,
    ich meine es so ,
    dass mann sich erst um sein leben kümmern sollte bevor mann sich ins leben anderer einmischt.
  • Ich glaube, dass in unserer Gesellschaft ankommen muss, dass es nicht heißen muss Karriere oder Kinder, sondern dass man das auch unter einen Hut bringen kann und dann nicht gleich als Rabenmutter dagestellt wird, wenn man sein Kind in die Krippe gibt.
    Da sollte man mal ins europäische Ausland nach Frankreich schauen. Da gibt es sogar betriebliche Kinderbetreuung.
  • ich finde man kann karriere und familie vereinen.
    früher hats ja auch geklappt, alle waren arbeiten und die kinder sind trotzdem ganz gut gelungen...

    ich will z.b. mit 25 ein kind, da ist die ausbildung fertig, eine gemeinsame wohnung eingelebt und hoffentlich nen guter job gefunden.
    und je nachdem, wo es besser bei der arbeit läuft oder was eben wichtiger ist, kann man ja inzwischen auch als mann zu Hause bleiben und die Frau arbeitet oder jeder eine gewisse zeit lang. gibts genug kompromisse.
    und da ich mich zu den altmodischen Menschen zähle, wird noch vorher geheiratet (natürlich aus liebe) ist aber auch praktischer wegen dem nachnamen des kindes und einigen anderen dingen.
    Mit 35-40 finde ich persönlich etwas spät, denn so aktiv man auch bleiben kann, irgendwann ist die jugend vorbei und die kinder werden in ihrem verhalten vielleicht unverständlich, da sie dann jugendlich sind, man selbst aber schon fast rentner.
    MfG
    der Scholli
    [COLOR="DarkRed"][FONT="Courier New"]Man kann dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst.
    (Bruce Lee)[/FONT]
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  • sicher, man mag durch ein Kind eingeschränkt werden, gerade wenn es noch jung ist, also kleinkind, aber es gibt auch vieles was ein Kind erst ermöglicht, wodurch man andere Vorzüge hat.
    Mit einem Kind wird es wenigstens nie langweilig, man hat eine beschäftigung, einen gesprächspartner, jemanden, dem man einfach erfahrungen weitergeben will, eine emotionale Stütze, wenn alles andere mies läuft...
    kann man schlecht beschreiben, eben je nachdem wie man sein kind erzieht giubt es noch viele Vorteile... und nachteile.

    und irgendwann zieht es ja wieder aus.
    MfG
    der Scholli
    [COLOR="DarkRed"][FONT="Courier New"]Man kann dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst.
    (Bruce Lee)[/FONT]
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  • ich sehe es so, dass der zeitpunkt um eine familie zu gründen nicht genau bestimmt werden kann.
    erstmal wird halt an der karriere geschraubt, bis sich überhaupt eine möglichkeit für die familiengründung ergibt.
    meint: ich muss erst einen geeigneten partner/in finden um die familienplanung in angriff zu nehmen. konnte der/ richtige partner/in gefunden werden, dann wird sich der richtige zeitpunkt sicher von selber finden.
    das beste ist es nicht zu planen und es fallartig mit dem/der partner/in zu entscheiden.
    ich persönlich sehe in der familie meine lebenserfüllung, wobei ich die "karriere" sicher nicht unterschätze. sollte es zu spät sein kinder zu bekommen so würde ich auch eine adoption in betracht ziehen.
    meine frau und ich wollen noch zwei kinder, auch bei uns tickt die biologische uhr und der zeitpunkt ist etwas unglücklich zur zeit. aber wir lassen es einfach darauf ankommen und sollte es nicht klappen, dann werden wir versuchen ein geschwisterpaar zu adoptieren (es müssen nicht immer babys sein).
  • mitchbrotha schrieb:

    Eine Familie zu haben ist doch sehr schön, und wenn meine Frau, die ich bestimmt lieben würde, karriere machen will, würde ich mich auch um die Kinder kümmern, das würde ich tun. Denn wenn das Geld ausreicht und sie arbeiten will, wieso nicht hausmann sein?



    eine sehr gute einstellung, die nicht viele haben....leider....

    ich weiss allerdings nicht, wie ich handeln würde....
    auf der einen seite denke ich wie du, auch männer können sich zuhause ums kind kümmern...
    auf der anderen seite steht meine momentane zukunftsplanung: erst studium, dann ne kostenpflichtige ausbildung...bin frühenstens mit 30 fertig..(ungefähr das alter, wo ich kinder bekommen wollte)
    den ganzen aufwand wollte ich nicht umsonst haben....
  • Die Frage ist doch auch, ob man sich ein Kind überhaupt leisten kann.
    Wenn beide arbeiten und es knapp ist zum Leben, dann ist ein Kind ziemlich unmöglich.
    Ich denke das ist bei den unteren Einkommensschichten vielfach das Problem.
    Ich habe selber 2 Kinder und weiss wovon ich rede.
  • Hi,

    also meine Meinung ist, dass man erstmal finanzielle Grundlagen schaffen muss, wenn man sich Kinder, sprich eine Familie, zulegen will. Denn man muss einfach bedenken, dass Kinder auch materielle Bedürfnisse und Wünsche haben, dass da Kosten auf einen zukommen usw. Also sollte man sich nicht zu früh für Kinder entscheiden, sondern sich erstmal beruflich was aufbauen. Beide Partner.

    Ideal wäre, dass man, wenn man eine Ausbildung / einen Beruf hat und Berufserfahrung gesammelt hat, dann gemeinsam für das Kind zuständig ist und trotzdem den Job nicht aufgibt. Das ist meiner Meinung meist zwischen Mitte 20 und Mitte 30 der Fall.

    In der heutigen Zeit geht es ohne Arbeit und Karriere nicht. Freunde von mir haben es so gemacht - und es funktioniert prima. Das Kind hat darum eine sehr intensive Beziehung zu beiden und ihre eigene Beziehung ist gleichberechtigt und von Verständnis und Achtung geprägt.

    Dazu kommt, bleibt die Frau zu Hause, wie es Moralisten und Ewig-Gestrige gern als ideal postulieren, verliert sie das Ansehen vor sich, dem Mann und der Gesellschaft, wird bei der Rente benachteiligt, kann sich beruflich nicht verwirklichen und ihre Fähigkeiten ausschöpfen und weiterentwickeln. Sie kann der Gesellschaft nicht als Arbeitskraft zur Verfügung stehen. Und warum? Nur weil ihre Reproduktionsorgane innen sind statt außen baumeln? Sorry, das kann es nicht sein.

    Ich verstehe jede Frau, die was aus sich machen will und Karriere vorzieht (entweder später Kinder bekommt oder nicht, das sollte eh jeder Mensch selbst und noch dazu sehr bewusst entscheiden, denn man hat damit Verantwortung für ein Leben!).

    Sich nur vermehren, um Knete vom Staat zu kriegen oder damit man sagen kann "Hier, ich tu was für die Rente", wenn man sonst nichts gebacken kriegt und sich darüber definiert, find ich arm.

    Londo
  • Wahrscheinlich würde ich erst einmal mit meinem Partner abwägen, wer die besseren Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten hat und dann entscheiden.
    Ich bin der Meinung, dass man heutzutage nicht mehr altmodisch denken kann, ansonsten wäre ich für "der Mann geht arbeiten, die Frau geht in den Mutterschutz und kümmert sich um`s Kind und um den Haushalt".
    Eine Karriere würde ich in keinem Fall bevorzugen, ich würde nur zusehen wollen, dass das Geld stimmt damit es "uns" gut geht.
    Heute kann es sich niemand mehr leisten auf Geld zu verzichten.

    Die jenigen, die eine "Familie" gründen, die dann in meinen Augen keine mehr ist, und dann beidseitig ihrer Karriere nachgehen, haben es nicht verstanden, was "Familie" heißt.
    Diese Menschen sollten das doch lieber lassen und keine Kinder in diese Welt setzen, wo es um so nötiger ist, sich gegenseitig eine Stütze zu sein!!!
  • Londo Mollari schrieb:


    Dazu kommt, bleibt die Frau zu Hause, wie es Moralisten und Ewig-Gestrige gern als ideal postulieren, verliert sie das Ansehen vor sich, dem Mann und der Gesellschaft, wird bei der Rente benachteiligt, kann sich beruflich nicht verwirklichen und ihre Fähigkeiten ausschöpfen und weiterentwickeln. Sie kann der Gesellschaft nicht als Arbeitskraft zur Verfügung stehen. Und warum? Nur weil ihre Reproduktionsorgane innen sind statt außen baumeln? Sorry, das kann es nicht sein.


    Vielleicht liegt eher das Problem an der Gesellschaft, die verlangt, dass die Frau beruflich erfolgreich ist, um gutes Ansehen zu haben.
    Früher reichte es ja auch aus, dass sie eine gute Mutter abgab.

    Berfulich entfallten?
    Das würde heißen, man macht es aus Spass. Anders gesagt, dass einem die Familie weniger wichtig ist, als beruflicher Erfolg. In dem Fall hat >sie< dann ihre Entscheidung getroffen und verzichtet freiwillig auf Familie.

    Und Thema Reproduktionsorgane: was bringen die einem, wenn man auf den Einsatz dieser verzichtet?