Bitte Lesen !!!

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  • Bitte Lesen !!!

    Jetzt könnt ihr mal bewisen,wie schnell ihr seit!
    Brauche DRINGEN binnen ca. einer STD. gute INFOS über die STEINZEIT,ne Freundin von mir schreibt da drüber nen Referat,und braucht deshalb BRAUCHBARE Infos,wie z.B.

    - Warum heißt die Steinzeit Steinzeit,und nicht anders ?
    - Wielange hat Sie angedauert ? (also Anfang und Ende der Steinzeit ? )
    - Was wurde hauptsächlich gesammelt in der Steinzeit ?

    Ja,wie schnell schafft ihr mir die Infos zu besorgen,wäre Euch super dankbar dafür !
  • Die Steinzeit umfasst die unvorstellbar lange Zeitspanne vom Ursprung des Menschen (Gattung Homo) vor ungefähr 2,5 Millionen Jahren bis zum Beginn der Metallzeiten vor 4000 Jahren.

    Bis vor wenigen Tausend Jahren hat die Menschheit vorwiegend Stein, aber natürlich auch organische Materialien zur Herstellung ihrer alltäglichen Werkzeuge benutzt. Meist bleiben jedoch nur die Steinwerkzeuge im Boden erhalten – deshalb die Bezeichnung Steinzeit. Die ältesten von Menschenhand bearbeiteten Steine, die man in Ostafrika gefunden hat, sind nahezu 2,5 Millionen Jahre alt.

    In der Entwicklung der Steinwerkzeuge zeichnen sich mehrere Phasen ab, die durch verschiedene Werkzeugtypen und die Anwendung unterschiedlicher Herstellungstechniken charakterisiert sind. Entsprechend werden diese Phasen von den Archäologen als Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit bezeichnet.
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    Viele Funde haben bewiesen, daß es bereits vor 2 Mill. Jahren auf der Erde Menschen gegeben hat. Sie stellten ihre Werkzeuge und Waffen hauptsächlich aus Stein her. Das Klima wechselte oft zwischen Warm­ und Kaltzeiten und die Bedingungen zum Überleben waren hart. Die Menschen der Altsteinzeit lebten von der Jagd und vom Sammeln, was ihnen die Natur bot. Sie zogen in Gruppen umher, lernten Feuer zu erzeugen und damit umzugehen.
    Die Altsteinzeit nahm in Europa eine Zeit von fast 2 Mill. Jahren ein. Als Zeugen aus dieser Zeit findet man heute noch Höhlen mit fantastischen Höhlenmalereien. Bekannt ist vor allem eine Höhle bei Lascaux in Frankreich.

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    Chrakteristisch für die Steinzeit war die ausschliessliche Verwendung von Stein.

    Die Steinzeit umfasst generell das Eiszeitalter (Pleistozän), das durch den Wechsel von Kalt- und Warmzeiten geprägt war und von etwa 2,5 Millionen bis ungefähr 8000 v. Chr. andauerte. Der Übergang in die Metall verwendende Bronze- oder Kupferzeit ist aber je nach Region unterschiedlich. In den am weitesten entwickelten Teilen des Nahen Ostens und Südostasiens endete sie ungefähr 6000 v. Chr., in Europa, im übrigen Asien und Afrika dagegen dauerte sie bis etwa 4000 v. Chr. Auf dem amerikanischen Kontinent begann die Steinzeit mit dem ersten Eintreffen des Menschen vor etwa 30 000 Jahren und endete in manchen Gebieten frühestens 2500 v. Chr.

    In der immensen Zeitspanne der Steinzeit bewirkten vor allem häufige Klimaveränderungen eine Anpassung und Weiterentwicklung der Kultur. Sie wird in drei Perioden unterteilt: das Paläolithikum (Altsteinzeit), das Mesolithikum (Mittelsteinzeit) und das Neolithikum (Jungsteinzeit).

    Das Paläolithikum dauerte am längsten. Es begann vor etwa 2,5 Millionen Jahren, als Australopithecinen erstmals Steinwerkzeuge herstellten. Sie lebten vor allem in den Savannen Afrikas. Diese ersten Menschen sammelten vor allem Früchte, sonstige Pflanzenteile, kleinere Tiere und Eier. Zudem nutzten sie wahrscheinlich von Raubtieren geschlagene Beute, die aktive Jagd spielte zunächst keine grosse Rolle. Die ersten Werkzeuge waren behauene Flussschotter oder Werkzeuge aus zersplitterten Steinen.

    Vor etwa einer Million Jahren tauchte der Homo erectus auf. Er begann, das Feuer zu nutzen – eine wichtige Voraussetzung für die Besiedelung kühlerer Regionen. Neben dem Sammeln von Früchten bildete die Jagd auf Grosswild die Grundlage der Ernährung. Holzlanzen und Faustkeile waren die wichtigsten Werkzeuge dieses Abschnitts.

    Mit der Neandertal-Kultur erschien vor etwa 200 000 Jahren der erste Homo sapiens. Diese Zeit ist durch eine deutliche kulturelle Entwicklung und eine Bevölkerungszunahme gekennzeichnet. Die Menschen lebten in grösseren Horden zusammen und verlegten ihren Siedlungsplatz je nach Aufkommen von Wild. Die Werkzeuge waren feiner bearbeitet; besonders geeignete Materialien wie Feuersteine oder Obsidiane wurden mitgeführt. Neben Steingeräten waren wohl Holzgeräte üblich, von denen kaum etwas erhalten blieb. Knochen und Geweihgeräte sind selten.

    Am Ende des Paläolithikums stellte der 40000 v. Chr. erstmals aufgetretene Homo sapiens sapiens spezialisierte Werkzeuge wie Nadeln und Harpunen her. Die Jagdgeräte und die Jagdtechnik waren weiter ausgefeilt. Mit Pfeil und Bogen wurden Hirsche, Elche und Biber gejagt. Schmuckgegenstände waren besonders häufig. Durch eine weite Verbreitung z. B. von Muscheln des Mittelmeeres kann auf einen ausgedehnten Tauschhandel geschlossen werden. In Höhlen, z. B. in Cro-Magnon in Frankreich, zeugen Wandzeichnungen von religiösen Kulten und deuten auf eine soziale Schichtung und die Komplexität dieser Kulturen hin.

    Um 8000 v. Chr. kam es zu einer Erwärmung des Klimas. Durch die zunehmende Wiederbewaldung änderte sich das Spektrum der Tiere, die eiszeitliche Fauna entwickelte sich zurück. Die Jagd auf Hirsche, Rehe, Wildschweine und Vögel sowie der Fischfang nahmen an Bedeutung zu. Neben der Jagd und dem Fischfang spielte das Sammeln von Früchten und Beeren eine Rolle. Da die bejagten Tiere ortsfest lebten, gründete auch der Mensch dauerhafte Siedlungen. Im Mittelmeerraum fand durch das Ernten von Wildgetreide der Übergang zum Ackerbau statt, die Haltung von Haustieren setzte ein. Grössere Friedhöfe und Familienbestattungen waren häufig. Diese Zeit wird Mesolithikum oder Mittelsteinzeit genannt.

    Die sich daran anschliessende Jungsteinzeit war vor allem durch den Anbau von Kulturpflanzen und die Viehhaltung gekennzeichnet. Rinder, Schweine, Ziegen und Schafe wurden domestiziert. Der Beginn der Jungsteinzeit ist von Region zu Region unterschiedlich. Der früheste Beginn der Jungsteinzeit ist für Kleinasien und Mesopotamien um 9000 v. Chr. belegt. Siedlungen wuchsen zu beachtlicher Grösse und wurden mit Mauern und Türmen befestigt. Rohstoffe und Waren wurden gehandelt. Bekanntes Beispiel dafür ist Çatal Hüyük in der Türkei – hier wurde bereits Blei verarbeitet. In Europa begann die Jungsteinzeit im 6. Jahrtausend im Bereich der Balkanhalbinsel. Von hier breitete sie sich nach und nach aus. Die Werkzeuge waren weiter verfeinert worden, Keramik wurde reich verziert. Die Verarbeitung von Metall bildete den Übergang in die Bronzezeit.

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    Gruß

    Beerdealer