Einnahmen der Bundestagsageordneten...

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  • Einnahmen der Bundestagsageordneten...

    Sollten BT-Abgeordnete nur dieses eine Amt/Beruf innehaben? 52
    1.  
      Auf jeden Fall nur Abgeordnete/-r (28) 54%
    2.  
      Vielleicht sehr eingeschränkte Nebeneinkünfte (19) 37%
    3.  
      Unbegrenzte Nebeneinkünfte (und Zeitaufwand) (1) 2%
    4.  
      Mir total egal... (4) 8%
    Die Einnahmen und Gehälter der Bundestagsabgeordneten sind meiner Meinung nach viel zu hoch. Vielleicht hat sich ja mal jemand die offengelegten Einkünfte angeschaut :read: .
    Da gibt es zuweilen Bundestagsabgeordnete, die im Jahr alleine schon :rot: 30 Tage mit Vorträgen verbringen und dafür 100.000ende Euro verdienen oder :rot: 10 Vorstandsposten in der Wirtschaft bekleiden. Ich frage mich, ob diese Menschen so überhaupt in der Lage sind, ihrer vom Volk gegebenen Aufgabe - nämlich regieren - nachzukommen?
    Für mich stellt sich wirklich die Frage, ob unsere Politiker nicht vielleicht einfach nur :rot: Marionetten der Wirtschaft sind.
    [FONT="Arial Black"]verbringe die zeit nicht mit der suche nach hindernissen; vielleicht ist keines da.
    [SIZE="1"]franz kafka[/SIZE][/FONT]
  • Ich habe für den punkt "Vielleicht sehr eingeschränkte Nebeneinkünfte" gestimmt. Ich denke das man es keinen verwehren kann noch eine zweiten job zu haben aber wenn ich sehe in wie vielen gremien die sitzen und wo die überall vorträge halten frage ich mich wann sie zeit haben ihrer eigentlichen tätigkeit nachzukommen?? Also irgendwie scheinen unsere abgeordneten nicht ausgelastet zu sein.
  • Ich bin deiner Meinung phang, die Gehälter sind zu hoch und die Abgeordneten können meiner Meinung nach sich nicht in das "normale Volk" reindenken um Probleme zu lösen.
    Allerdings ist der Job von denen auch mit viel Verantwortung verbunden und ich denke das sollte man beim Gehalt mit berücksichtigen.

    greez, novv
  • Hallo

    Ich schließe mich der Meinung von phang, an.

    Die Gehälter sind wirklich zu hoch.
    Sie haben zwar eine große Verantwortung gegenüber vielen, aber sie wissen dieses nicht so richtig einzusetzen. Leider versagt da die Verantwortung ein Bißchen.
    Hauptsache, die Kohle stimmt.

    Gruß Honnymoon
  • die gehälter sind so hoch damit die "unabhängig" agieren können.
    allerdings müßte es verboten das abgeordnete nebenher noch etliche posten in der wirtschaft haben und dort eigentlich nichts machen außer ihren namen hergeben.
    die frage ist doch: wenn die soviel zeit haben um sich um anderes zu kümmern dann sind die doch nicht ausgelastet, oder?
    und weiter:

    wenn einer wie z.b. der müller einen ministerposten und gleichzeitig im aufsichtsrat der RAG sitzt... besteht da nicht ein interessenkonflikt?

    wessen brot ich eß dessen lied ich singe...... :flags:
  • Meiner Meinung nach sollten die eh weniger Verdiene.

    Dann gebe es vielleicht mehr Politiker die das was sie machen richtig machen.
    Sprich für íhr Geld arbeiten... mit welcher Begründung verdienen die soviel?! Was arbeiten sie mehr als z.B. ne Krankenschwester, Arzt, Bauarbeiter, Architekt...



    ....Apropos Verantwortung. Ein Architekt hat auch viel verantwortung, genauso eine Altenpflegerin... klar man kann das net vergleichen, aber iwie ist doch alles wichtig und jeder trägt für irgendwas die Verantwortung.
    Erfahrung ist das was man meint zu haben wenn man noch mehr davon hat
    Jeder macht was er will, keiner macht was er soll, aber alle machen mit
    [COLOR="Yellow"]Manchmal wünsche ich mir, ich wäre wieder der, der ich war als ich werden wollte wie ich heute bin.[/color]
  • c@s@rion schrieb:

    die gehälter sind so hoch damit die "unabhängig" agieren können.
    ...
    wenn die soviel zeit haben um sich um anderes zu kümmern dann sind die doch nicht ausgelastet, oder?
    und weiter:

    ...besteht da nicht ein interessenkonflikt?

    wessen brot ich eß dessen lied ich singe...... :flags:



    100%ig deiner meinung!
    sie müssen unabhängig handeln und dürfen sich nicht durch nebenjobs anderweitig binden. sie sind volksvertreter und nicht durch das volk zu vertretern irgendwelcher firmen gewählt worden (wären sie nicht vom volk gewählt worden, dann säßen sie heute nicht in irgendwelchen aufsichtsräten).
    es ist schon traurig, dass die abgeordneten soviel an zeit haben, was zeigt dass sie ihren job nicht mit vollem einsatz bewerkstelligen.
    sollen sie sich ein ausgiebiges hobby suchen oder mehr zeit in ihre eigentliche arbeit investieren und sich nicht durch konzerne in ihrer meinungsfindung beeinflußen lassen.

    -> interessenkonflikt <-
    ich meine mich erinnern zu können, dass ein "normaler" arbeiter/angestellter bei seinem arbeitgeber um erlaubnis fragen muss, wenn er einen zusätzlichen nebenjob annimmt (das war bei mir z.b. der fall als ich vor jahren regelmäßig abends eine private fortbildung besucht habe, da musste ich mir auch die erlaubnis meines arbeitgebers holen).
  • Naja so viel ist's wohl dann doch nicht, im Allgemeinen verdienen Bundestagsabgeordneten relativ viel, aber das ist ja ne überdimensionale Summe, die du genannt hast.

    1.) Sie leisten sehr viel.
    2.) Lange Arbeitszeiten und wenig Freizeit...

    und jeder, der will, sollte doch, wenn er dazu Zeit & Kraft findet noch weitere Jobs machen... ist ja sein Recht!
    [size="1"]
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  • Hi,
    also ich bin der Meinung, dass die Abgeordneten schon genug verdienen.
    Und deswegen brauchen sie nicht noch große Nebeneinkünfte wie Aufsichtsratposten.:mad:

    Von mir aus können sie ja noch Prospekte austragen, aber sonstiges muss ja nicht sein.:rot:

    Greetz
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  • Das interessante daran ist ja die Argumentation, warum sie soviel verdienen: Damit sie nicht auf (evtl. korrumpierende) Gelder aus der Wirtschaft angewiesen sind! Aber dann frage ich mich schon, warum sie noch Jobs in der Wirtschaft haben wollen?!
    How many people can read hex if only you and DEAD people can read hex?
  • sYnleY schrieb:


    1.) Sie leisten sehr viel.
    2.) Lange Arbeitszeiten und wenig Freizeit...



    weißt du wie das ist mit den bundestagssitzungen? am eingang werden die namen in ne liste eingetragen. die jungs gehen 10 min. rein und müssen dann "dringend" weg. für jede sitzung an denen die teilgenommen haben kassieren die
    einen extra betrag. richtig geil, was?
    und wieviel die leisten sieht man immer wenn die sitzungen live übertragen werden.... anteilnahmslose gesichter, augen zu, gähnen usw.
    in jedem hühnerstall ist mehr los!
  • letsrock schrieb:

    Das interessante daran ist ja die Argumentation, warum sie soviel verdienen: Damit sie nicht auf (evtl. korrumpierende) Gelder aus der Wirtschaft angewiesen sind! Aber dann frage ich mich schon, warum sie noch Jobs in der Wirtschaft haben wollen?!


    genau!

    aber die sind doch clever!
    die haben viele nebenjobs in unterschiedlichen firmen, was wiederum zu einer "objektivität" führt. ;)
    ist doch so wie im fernsehn, wenn ich eine automarke nenne dann ist es werbung, wenn viele automarken genannt werden dann relativiert sich das und geht nicht mehr so direkt als werbung durch.
    also was machen die guten abgeordneten?
    sie suchen sich nun viele aufsichtsratsposten und verdienen noch mehr geld!

    ich hoffe man versteht die ironie mit der ich geschrieben habe!
  • also ich bin nicht der meinung, das die gehälter zu hoch sind. eher, gemessen an der verantwortung, zu gering.

    was zweifelsohne absolut unakzeptabel ist, sind die mit nichts zu rechtfertigen pensionsansprüche und übergangszahlungen. hier liegt die "frei nach media-markt" sauerei des monats.

    das system als solches ist sicherlich refombedürftig.

    und zu den nebentätigkeiten diverser abgeordneter: ich finde es bemerkenswert, wenn ein "volksvertreter" noch in etlichen aufsichtsräten sitzt (wer bewerkstelligt in dieser zeit dann eigentlich seine aufgaben als mdb). noch unappetittlicher wird das ganze, wenn abgeordnete gesetze verabschieden, die unternehmen betreffen, bei denen sie aufgrund ihrer berater oder aufsichtsratstätigkeit einfluss nehmen.

    aber unsere politiker sind ja sicherlich so was von neutral das die genannte unangenehme vorstellung nur in meinem kopf existiert und nicht in der realen welt....

    gruss clk5
  • Ich denke auch, dass die Politiker echt nicht soviel liesten wie es immer heißt...
    Und um mal den Stier bei den Hörnern zu nehmen:
    Einkommen: 7.009 € monatlich (brutto)
    Kostenpauschale: 3720 € monatlich
    "Mitarbeiter": 13.660 € (Arbeitnehmerbrutto)
    dazu kommen Sachleitstungen in Form eines Büros, eines uneingeschränkten Fahrdienstes in Berlin, eine Bahncard 100 (natürlich nicht privat ;) )...
    [FONT="Arial Black"]verbringe die zeit nicht mit der suche nach hindernissen; vielleicht ist keines da.
    [SIZE="1"]franz kafka[/SIZE][/FONT]
  • weißt du wie das ist mit den bundestagssitzungen? am eingang werden die namen in ne liste eingetragen. die jungs gehen 10 min. rein und müssen dann "dringend" weg. für jede sitzung an denen die teilgenommen haben kassieren die
    einen extra betrag. richtig geil, was?


    Nein, so ist das sicherlich nicht, da hast du völlig untertrieben!

    Die arbeiten schon richtig, und haben auch gute Qualifikationen und lange Lehren hinter sich und somit ist das Gehalt gerechtfertigt...

    MfG
    [size="1"]
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  • ja was soll das auch... das klingt meiner meinung nach nach habgier dieser leute... sie sitzen überall oben und üben ihre macht aus

    sie sollten sich auf ihre arbeit konzentrieren ... wenn sie aber soviel geld bekommen und noch zeit für nebensachen haben was machen die dann überhaupt für ihr geld hä???

    mfg
    Make my day.
  • Meine meinung ist, in eingeschränkten Rahmen sollte es erlaubt bleiben, da der Kontakt zur normalen Wirtschaft erhalten bleiben sollte, damit die nicht cöllig weltfreme Entscheidungen treffen.
    Um korruption zu vermeiden sollte es klare Einkommensgrenzen geben, um Interessenkonflikte zu vermeiden mit dem BA gehalt sollten die gut versorgt sein.
    Ihr Beruf als abgeordneter sollte IMMER im vordergrund stehen, dafür haben sie sich wählen lassen und nicht um irgendwo im Aufsichtsrat zu sitzen, es sollte da auch Anwesenheitspflichten geben, damit die auch mal wirklich darüber nachdenken und nicht nur im Fraktionszwang abstimmen.
  • Ich habe für "Vielleicht sehr eingeschränkte Nebeneinkünfte" gestimmt, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass es noch ein Mittelding zwischen dem und "so viele sie wollen" gibt.

    Ich glaube auch, dass es nicht sein kann, dass ein Bundestagsabgeordneter noch 10 Vorstandsposten bekleidet. Aber eines muss man auch ganz klar sagen: die eigentlichen Gehälter der Politiker sind wirklich nicht sehr hoch. Ein Bundeskanzler (oder eine Kanzlerin) verdienen ja gerade mal so viel wie ein Manager im mittleren bis hohen Management (ca. 180.000 Euro). Ein Top-Manager verdient erheblich mehr!

    Wenn man mal deren Verantwortung vergleicht mit der Verantwortung die ein Kanzler zu vertreten hat, dürfte schnell klar werden, dass ein Kanzler im Vergleich deutlich zu wenig verdient.

    Und die Verdienste der "normalen" Abgeordneten sind natürlich deutlich geringer. Wenn wir also wollen, dass die guten Leute nicht alle nur in die Wirtschaft gehen, sondern auch welche in die Politik, müssen wir sie besser bezahlen oder Nebeneinkünfte erlauben - auch wenn diese Meinung am Stammtisch sehr unpopulär ist.
  • blueflash328,

    1. Das ist ein Einzeiler (jedenfalls beinahe).

    2. Hast Du die Beiträge vorher überhaupt gelesen? Wie ich direkt vor Deinem Post bereits geschildert habe, bin ich der Meinung, dass, wenn Abgeordnete so wenig wie jetzt verdienen und ihnen dann keine Nebeneinkünfte zugestanden werden, wir alle guten Leute an die Wirtschaft verlieren. Könntest Du dazu mal Stellung beziehen?
  • "Marionetten der Wirtschaft sind."
    __________________

    Genau auf dem Punkt getroffen. Wer auf einer Gehaltsliste eines Konzern steht, kann nicht mehr im Sinne der Allgemeinheit handeln.

    Wir leben nun mal einer diktatorisch demokratischen Gesellschaft - mit der Wende 1989 hat die Bundesregierung ihre Maske fallen gelassen und sich voll zum Kapitalismus bekannt.
    Heute werden wir von ehemaligen Blockflöten der DDR regiert - die haben nun mal Nachholebedarf und eignen sich wunderbar als Handlanger des Kapitals.

    Was kann man von Abgeordneten verlangen, die sich ihre Diäten kräftig erhöhen und gegen Mindestlöhne sind????

    Unsere Abgeordneten führen heutzutage ihr gewähtes Amt doch nur als Nebenbeschäftigung aus.

    Jeder kleine Beamte inh unserem Rechtsstaat muß seinem "Dienstherrn" um Erlaubnis fragenh, wenn er Nebeneinkünfte erzielen will - meist wird ihm das dann auch noch verwärt, weil er dann ja seinen Dienstpflichten nicht nachkommen kann.

    Tolles demokratischen Deutschland


    Michel erwache !!!!!!!!!!!!
  • also ich kann ePhantom nur zustimmen, ich bin auch der meinung, dass unsere politiker viel zu wenig verdienen, es ist doch einfach so, dass diejenigen die wirklich was auf´n kasten haben die gehen nicht für so´n hungergeld arbeiten, die kanzlerin kommt im monat auf knappe 20.000 €, dafür würde Ferdinand Wiedeking nichtmal aufstehen...abgesehen davon hat er es verdient...

    PS: zur o.g. Frage: höhere gehälter für abgeordnete und nebenjobs nur wie bei berufsbeamten üblich nach genehmigung des dienstherren wenn keine beeinträchtigung des dienstes abzusehen ist.

    MfG
    das hortkind