LAN über das heimische Stromnetz

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  • LAN über das heimische Stromnetz

    Mit dem Siemens HomePlug Set können mehrere Computer über herkömmliche Steckdosen mit dem Internet verbunden werden. Dies erspart zusätzliche Netzwerkkabel und ermöglicht einen deutlich höheren Datendurchsatz als handelsübliche WLAN-Lösungen.



    Wer eine Wohnung oder gar ein komplettes Haus vernetzen will, hatte bisher zwei Möglichkeiten: Das Verlegen meterlanger Netzwerkkabel, im Idealfall versteckt hinter Kabelschächten, zur Verbindung mehrerer Computer. Oder der Einsatz eines WLAN-Netzwerks, das jedoch hinter dicken Stahlbetonwänden nur noch einen sehr geringen Datendurchsatz aufweisen kann. Mit dem von Siemens Schweiz entwickelten HomePlug Set HPN-3100-D soll ab Mitte August eine alternative Art der Vernetzung über das hausinterne Stromnetz hinzukommen.

    Die Reichweite dieses System liegt bei maximal 350 Metern. Damit sollten sich selbst üppige Eigenheime noch bis in den Garten vernetzen lassen. Ein weiterer Pluspunkt ist der maximale Datendurchsatz dieser Lösung. Dieser liegt bei 25 Mbit pro Sekunde und ermöglicht somit nicht nur eine volle Ausnutzung der Internetbandbreite, sondern erlaubt auch das Streamen von Videos oder Musik. Die Installation gestaltet sich recht simpel: Die einzelnen Computer und der Router bzw. das Modem für die Internetverbindung werden über den Adapter des HomePlug Sets mit der Steckdose verbunden. Ein zusätzliches Kabel wird nur zur Überbrückung der Entfernung von Computer bis zur nächsten Steckdose nötig. Die Installation spezieller Treiber soll nicht notwendig sein. Um das Mitsurfen unbefugter Personen an einer Außensteckdose zu verhindern, lassen sich die Datenströme zusätzlich mit einer 56-Bit Verschlüsselung schützen. Durch die Unterstützung von maximal 15 Teilnehmern eignet sich das HomePlug Set zudem für kleinere Firmen oder Büros.
    Ab Mitte August soll das HomePlug Set von Siemens bei allen Elektronik-Fachmärkten oder Online-Händlern verfügbar sein. Der Preis für zwei Adapter inklusive zweier Verbindungskabel liegt bei 99,- Euro.


    Quelle: pcwelt

    ..hört sich garnicht so uninteressant an...
  • hm das klingt sogar, SEHR interessant, somit könnte man ohne wlan im ganzen Haus erreichbar sein :) (grade für laptop sehr praktisch) oder sogar draußen um Garten nur mit einem kleinen Kabel surfen.

    Also die Idee ist schon sehr gut :)
    wenn die das noch weiterentwickeln, damit die Bandbreite noch mehr hergibt(wenn das durch die normalen Stromnetze möglich ist), dann würde das bei Lans auch ganz neue möglichkeiten geben :)

    sagu
  • Sowas gibts schon ziemlich lange! Die Firma devolo hat sich auf die sogenannte HomePlug-Technologie spezialisiert - und das seit 2003. Ich fand das schon immer geil, nur ist sowas teuer und ich hab keinen Bedarf. Bin mit meinem 10m-LAN-Kabel gut bedient! :D
    [FONT="Century Gothic"]

    Ein alter Kindheitstraum von mir ist es, die 24bit-Farbpalette als Buntstifte zu besitzen. 16 777 216 Farben ftw!
    ***[/font]
  • ja diese information ist wirklich nicht so neu nur hab ich mal wo gelesen das es auch bei dieser art von netzwerk zu problem kommt.

    denn diese adapter müssen in gleichen stromkreis sein damit sie sich mit einander verbinden können, sprich wenn zb das wohnzimmer einzeln abgesichert ist und das schlafzimmer auch werden diese beide räume kein netzwerk aufbauen.

    hab aber bis jetzt nix neuers gefunden wo dieses problem was mal genannt wurde aufgehoben hat.


    greez maNu
  • Hallo

    ja dieses System gab es schon vor etlichen Jahren auch in Österreich....es ist in den letzten Jahren kommplett verschollen....ich habe nie wer wieder was davon gehört...in Presse ---TV

    hier in Südtirol ist es erst heuer eingeführt worden....speziell für alte Gemäuer ist es sinnvoll..wo man nicht die Alte Bausubstanz aufreissen muss um die kabel zu verlegen....(und solche alte Burgen und Schlösser und Anticke Ansitze haben wir genug hier)

    sicher wird sich die Technik etwas verbessert haben, ob sie aber für dem Kabel Internet eine Konnkurenz ist, wage ich zu bezeiflen......eher eine Alternative...


    Früher musste man ganz nahe an einer Trafostation wohnen, um damit es halbwegs gut funktionierte.......wärend es über das normale telefon kabel genügte innerhalb der 5 Km zu sein

    und preislich waren die damals sowieso zu teuer...

    @ m4d-maNu

    denn diese adapter müssen in gleichen stromkreis sein damit sie sich mit einander verbinden können, sprich wenn zb das wohnzimmer einzeln abgesichert ist und das schlafzimmer auch werden diese beide räume kein netzwerk aufbauen.

    ich ehrlich gesagt kann mir das nicht vorstellen, ich vermute mal Du hast dich verschrieben....ich sehe da kein hinderniss denn das ist immer noch der gleiche stromkreis...wenn auch separat abgesichert......nee da würde es ja in keinem Haus ---Schloss---Antikem Gebäude funktionieren.....ja nicht mal in einer Wohnug....

    Versteh mich nicht falsch....ich denke unter anderem Stromkreis ist anderer Zähler gemeint......ja da könnte es Echt Probleme geben, da es wirklich etliche Geräte gibt die dann nicht mehr miteinander komunizieren (BabyFon-Sprechanlagen )


    Gruß Franz
  • Lan über die heimische Steckdose

    Hallo,

    die Sache gibt es schon einige Jahre. Oftmals funktioniert es auch auf anhieb, manchmal allerdings nicht so. Es muss nämlich gewährleistet sein, dass die Steckdosen auf dem gleichen Stromkreis liegen, sonst gehts unter Umständen vielleicht nicht.Es gibt für den Sicherungskasten sogenannte Brücken, die zwischengeschaltet werden könen, um das Problem zu lösen. Allerdings sollte der Einbau durch einen Elektriker erfolgen.

    Gruss
  • Ich halte von dieser Idee nicht sonderlich viel. Abgesehen von dem Nachteil mit den getrennten Stromkreisen der bereits genannt wurde, gibt es noch einige mehr, wie beispielsweise, dass die Signalstärke teilweise starke Unterscheidungen aufweist, sowie die Sicherheit im Netzwerk sehr gering ist. Auch die Geschwindigkeit ist nicht besonders hoch..
    Weitere Nachteile findet man sicher bei Google.

    Oft gebe ich als Vergleich zu diesem Thema: Trinkwasser transportiert man auch nicht über Abflussrohre, obwohl dies möglich wäre.
    Ich bin demnach nicht besonders angetan von dieser Idee.
  • ich bin kein elektriker von daher weis ich nicht was es heist in selben stromkreis.


    deswegen habe ich meinen vater nun mal gefragt der elektriker und enegerieanlagen elektroniker ist. der hat mir folgendes gesagt.


    In der Regel ist jedes hat jedes 3 Fasen wegen den Starkstrom und alle Stromkreise (Zimmer) die zb auf Phase 1 liegen können mit diesen Apdatern ein Netzwerk aufbauen. Die Kreise (Zimmer) wo auf Phase 2 und 4 liegen können nicht in das Netzwerk von Phase 1 rein.


    Er kann sich nicht vorstellen das das ganze über den Nullleiter oder Erdung läuft, denn diese sind immer gleich und bilden einen kreis


    Das ist die Meinng eines Elektrikers



    greez maNu
  • Also ich benutze so ein Gerät um meinen PC mit dem DSL Router der ein Stockwerk tiefer liegt, ins Internet zu verbinden. Mein "Netzwerk Adapter" heißt "Microlink dLAN dou" und ist von "Devolo".
    Also ich bin damit sehr zufrieden und hatte noch nie Probleme damit. Die Geschwindigkeit wird damit nicht gebremst. Und ich spar mir das verlegen eines Netzwerkkabels. Und Wlan würde nicht durch die Wände gehen. Also obtimale Lösung!
  • Ich benutze auch so ein Devolo DLAN Stecker und ich muss sagen, es funktioniert hervorragend!
    Der Stecker kann max. 10 MBits/s aber bei DSL 2000 reicht das vollkommen aus...

    Ich kanns nur jedem empfehlen, vorallem hat man den ganzen Funk über WLAN nicht (kA ob der schädlich ist...)!

    mfg
    Snip3r
    Neulinge * Forenregeln * F.A.Q. * Lexikon
    Suchfunktion* IRC * Teamspeak * User helfen User
    Patrioten reden nur davon, dass sie für ihr Land sterben, niemals davon, dass sie für ihr Land töten. (Bertrand Russell)
  • m4d-maNu schrieb:

    ich bin kein elektriker von daher weis ich nicht was es heist in selben stromkreis.


    deswegen habe ich meinen vater nun mal gefragt der elektriker und enegerieanlagen elektroniker ist. der hat mir folgendes gesagt.




    Das ist die Meinng eines Elektrikers



    greez maNu


    Hallo

    klar, im falle von drehstrom hast du nätürlich recht

    Bei uns hier geht der Drehstrom nur bis zur Hauszentrale,

    aufgeteilt auf die Wohnungen , alle Zähler haben nur den Nulleiter

    + 1 Fase....2 fasen strom

    Von daher kann in einer Wohnung nur ein Stromkreis sein.....so

    habe ich das gemeint

    Habe schon in Wien Festgestellt, mein Sohn hat auch Drehstrom

    in der ganzen Wohnung verteilt.....sorry für das Missverständnis

    Ändert aber nix an meiner Meinug ; daß dieses System wenig

    Erfolg haben wird

    Wlan hat den Großen Vorteil, du kannst mobil in ganz Östereich unterwegs sein und kannst fast immer ins netz.....mein Sohn ist öfters in ganz Österreich unterwegs....und hat seit kurzem das Funk set (ist nunn 4 mal umgezogen und hatte immer schwierigkeiten mit den Verschiedenen Anbietern,das fällt so weg)



    Gruß Franz
  • Hallo,

    die Geräte von Devolo funktionieren recht gut.

    Wenn die Räume die verbunden werden sollen wirklich aus Pech an unterschiedlichen Phasen des Stromnetzt liegen, kann man vom Elektriker einen Phasenkoppler einbauen lassen. Was die Sicherheit angeht. Immerhin DES56bit können die Geräte. Eine Gefahr gibt es eigentlich nur in einem Haus mit mehreren Parteien. Bei einem einzeln stehenden Haus reicht das Signal in der Regel nicht bis zum Nachbarn...

    bye

    Mho
  • Ich benutze die Dinger recht häufig.
    Bei einigermaßen neuen Häusern (50 Jahre +) funktioniert es bis jetzt einwandfrei.
    Dinger in die Steckdose, Netzwerkkabel dran und fertig.
    Das mit dem Stromkreis ist meines wissens nach so, dass alles was hinter dem Zähler kommt funktioniert.
    Unabhängig von der Sicherrung, also kann man durchaus Küche mit Wohnzimmer verbinden wenn die unterschiedlich angesichert sind!
  • nur so nen Tip

    Es ist schon richtig, dass die Dinger nur an funktionieren wenn diese an der selben Phase hängen.
    Jetzt der Tip um zu prüfen ob das der Fall ist:

    Misst man die drei Phasen untereinander, so muss man 400V messen.

    Misst man von jeder Phase gegen den Nulleiter, so muss man 230V messen.

    Geringe Abweichungen von einigen Volt sind normal (Leitungswiderstand).

    Man muß sich evtl. die Phasen in den betroffenen Räumen gleich legen LASSEN!!!


    Gruß :bing: SahraDeath :bing:
  • Es geht sehr gut

    Hallo,

    :) habe seit einiger Zeit die rote ALL168200 200 Mbit Powerline Ethernet-Bridge (allnet). Funktioniert hervorragend über ALLE Stromkreise im (EF-) Haus und über alle Etagen, die am selben Zähler hängen. Der Handshake nach dem Einschalten dauert zwar einige Minuten, doch kann ich es in jeder mit WLAN nicht erreichbaren Ecke einsetzen, sofern ich dort Strom hinbringen kann. Mit WLAN habe ich massive Probleme gehabt, Zimmer im Kellergeschoss zu erreichen.

    Die Geschwindigkeit ist mit WLAN IEEE 802.11g - 54 MBit pro Sekunde - vergleichbar. Darüber hinaus ist es deutlich sicherer, da die Reichweite beschränkt ist. Selbstverständlich gelten alle Zugangssicherheiten des Ethernet/IP-Protokolls.

    Gruß Frager99
  • Das Problem ist nur sobald ein Stromzähler dazwischen hängt (weil evtl. mit einem Mieterabgerechnet werden muss) funktioniert die ganze sache nicht mehr ;)
    Also den Router immer hinter den Stromzähler und alle Endgeräte ebenfalls, ansonsten haste keine Verbindung. Hatte diese Option des Internet Zugangs mal in einem Hotel Installieren sollen -.-
    Was schlicht weg unmöglich war, da jedes Zimmer einen Stromzähler hatte...
    War natürlich sehr toll bis ich da endlich mal gefunden hatte woran es lag :)
    Also im Heimischen Netzen funktioniert es wunderbar!
    Habe des öfteren schon die Lösung von Devolo (schon uralt) verbaut und es hat immer gut Funktioniert (solange kein Stromzähler dazwischen hängt) :D
  • Das Teil einfach in die Steckdose stecken und zwischen dem Gerät und deiner Netzwerkkarte ein Lankabel legen. Software installen und los gehts.

    Hab auch das von Devolo und muss sagen, dass das echt viel Kabelverlegstress verhindert. Hab bis jetzt auch keine Probleme damit gehabt und alles funzt einwandfrei. Mein Vatter hat damit jetzt fast das ganze Haus vernetzt

    Gruß Wikinger

    Netzwerksicherheits-Legende Nr. 264:
    Firewalls schützen vor Viren, Trojanern, Kettenbriefen und Tauben-
    scheiße auf dem Autodach.
  • Hm ich kenn diese "neue"(oder auch alte) Technologie nicht. Setzte deshalb weiterhin auf WLAN. Bei mir steht der Router 2 Zimmer weiter und ich hab kein Problem durch diese 2 Wände zu kommen. Aber wenn mehr über dieses System bekannt wird würd ich es auch in Betracht ziehen.