Mindestlohn und mehr Hartz 4

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  • Mindestlohn und mehr Hartz 4

    Moin Allerseits!

    Müntefering fordert hartnäckig seinen Mindestlohn. Gleichzeitig jedoch
    auch eine Erhöhung von Hartz4.

    Brauchen wir jedoch einen Mindestlohn? Wie hoch soll dieser denn aussehen??
    Was haltet ihr von 1€ Jobs in Verbindung mit Hartz 4? Macht es Sinn oder
    ist es besser die Bezüge gleich zu erhöhen?
  • Meiner Meinung nach steuern wir mit diesem Hartz 4 sowieso in die falsche Richtung. Nämlich in die Richtung Arbeit aus Zwang. Somit entsteht Zwangsarbeit und ein Arbeitsmarkt der das Wort Markt nicht verdient hat. Da auf der einen Seite Arbeitgeber stehen und auf der anderen die abhängigen Arbeitnehmer. Um dieses Dilemma zu lösen brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen.
    Archiv - Bedingunsloses Grundeinkommen
    Dieses wird sich jedoch kurzfristig nicht durchsetzen lassen. Leider.
  • ich halte von der modernen sklaverei nichts!!!
    sklaverei ist ein synonym für: 1-euro-jobs und zeitarbeit.

    ein mindestlohn ist absolut gerechtfertigt, denn wer will schon für einen euro arbeiten (einige müssen es aber).
    es sollte nur zur debatte stehen wie hoch der mindestlohn angesetzt werden müßte. ich persönlich würde einen mindestlohn so in der höhe zwischen 7,-€ und 8,-€ pro stunde festsetzen.
    es kann nicht gerecht sein wenn menschen drecksjobs ausüben und dafür nur 5,-€ oder weniger die stunde erhalten.

    für das thema zeitarbeit sollten wir mal ein neues thema öffnen! das ist eine absolute schweinerei was da mit menschen getrieben wird. ich habe mich da umfassen mit beschäftigt und früher bereits aus besonderem interesse diverse bewerbungsgespräche geführt und schwer zu bekommende knebelverträge von einigen zeitarbeitsfirmen erhalten (ohne einen job anzunehmen).

    hartz 4 sollte nicht unbedingt aufgestockt werden. mit dem hartz4-geld läßt sich leben (nicht gut, aber immerhin leben) und das ist ja auch der eigentliche sinn.
    ich würde mir nur wünschen, dass hatz4-empfänger etwas mehr als menschen von den zuständigen sachbearbeitern und auch dem rest der bevölkerung angesehen werden und nicht immer nur als faule schmarotzer.
  • chubach schrieb:

    ich halte von der modernen sklaverei nichts!!!
    sklaverei ist ein synonym für: 1-euro-jobs und zeitarbeit.



    das denke ich auch, die leute die gezwungen für 1 euro zu arbeiten sind nur billige arbeitskräfte und werden meiner ansicht nach nur ausgenutzt.
    hab mal gesehen wie 1 euro jobber die vorhalle eines verwaltungsgebäudes gestrichen haben, und schwupps war der auftrag für die malerfirma weg und wurde von den modernen sklaven für einen bruchteil des normalen preises ausgeführt.

    einen mindestlohn finde ich ok, es gibt berufszweige in denen die leute genauso ausgenutzt werden.
  • Ich hab im Rahmen des LK Deutsch mal ne Rede darüber gehalten. Und na klar ML muss drin sein, in anderen Ländern ist das auch so. Außerdem bezahlt der Staat Zusatzleistungen für die Aufstockung von Niedriggehältern. (Sodass man mehr (genauso viel) raus hat als/wie mit H4.
  • Hallo

    Die Frage verkürzt - Mindestlohn

    Aber sicher, alle Länder um Deutschland (EU), haben einen Mindestlohn und
    dieser liegt ca. bei 8-9 Euro. Mindestlohn würde sofort die Kaufkraft erhöhen
    (brauch nicht groß schreiben, was dies für die Wirtschaft bedeutet,oder?)

    1€ Job ist Ausbeutung und passt nicht ins Zeitalter. (Menschenwürde -Zwangsarbeit-Verfassungsbruch etc.)
    Nicht nur, dass damit reguläre Arbeitsplätze verschwinden, mal nachgedacht,
    wer bezahlt denn diesen 1€ ?, ja die ARGEn zahlen dieses Geld an die Firmen und darüber hinaus nochmals die Summe als, na nennen wir es mal Prämie für diese Firmen.

    ALG2 ist nicht tragbar und Menschenunwürdig, ich las, man kann damit Leben,
    sehr bezeichnent für Menschen, die kein ALG2 haben, aber wissen, wie man Leben kann damit!. Das ist ja das schlimme hier in Deutschland,jeder ist sich der nächste. Warum gibt es eine Armutsgrenze laut Gesetz von ca. 998 €.
    Also ist jeder der ALG2 erhält -ARM und das im Drittreichsten Land dieser ERDE.

    Also sollten andere Lösungen gefunden werden
    - eine Vollbeschäftigung -
    wird es sicherlich nicht mehr geben in der nächsten Zeit - falsch?
    Ja es gibt sicherlich noch mal eine Vollbeschäftigung, wenn in Deutschland noch weniger Nachwuchs angeschafft wird und die natürliche Auslese (Sterberate-Alterslage) erhöht wird. Man rechnet so in 10-20 Jahren damit, dass dann die Bevölkerung abnimt und das Problem sich aussitzen lässt.

    Alternativen gibt es genug - man muss diese nur wollen!

    Gruß goweidlich
  • ich würde auch für mindestlöhne stimmen da es eigentlich nicht in ordnung ist leute für dieses geld arbeiten zu lassen.. es werden einfach viele nur das arbeitslosengeld nehmen da man mi1€ jobs nix verdient... mindestlöhnme würden die sache ändern
    Make my day.
  • Mindestlöhne müssen her, angeglichen auf jede Berufssparte....

    Jedoch muss auch was für die Firmen gemacht werden, man sollte ihnen einiges billiger, also schmackhafter machen, damit sie in DE bleiben!

    Die höchsten Tiere unsrer Regierung versuchen die Arbeitslosigkeit mit einer Art Zwangsarbeit zu unterbinden. Warum wird das mit Zwangsarbeit verglichen?- Ganz einfach, im Krieg haben Zwangsarbeiter meist eine Bleibe und Brot und Wasser bekommen..... vergleichen wir mit Heute... 1€ Job.. kannst du dir Brot und Wasser Leisten..... (Natürlich ist noch mehr Drum rum, aber das Prinzip...)

    Ich finde es auch nicht Ok das die Gewerkschaften in dieser doch schweren Zeit immernoch um Heftige Lohnerhöhungen Kämpfen, Firmen die nichts haben, können nichts geben, und werden diese durch Gewerkschaften gezwungen, gehen sie ins Ausland, ganz einfach....

    Der Staat, die Firmen und die Gewerkschaften sollten sich an einen Tisch setzen, und nicht für Arbeitnehmer, sondern für Arbeitgeber etwas gutes Aushandeln... Denn was nutzt jede Lohnerhöhung wenn du in 3 Jahren keine Arbeit mehr hasst?

    Das Geld Problem kann man nur in den Griff bekommen, wenn man endlich aufhört alles noch komplizierter zu machen!
    Wenn man es geschafft hat es Firmen gut gehen zu lassen, dann kommt Arbeit, Geld und Rente von ganz allein!
    Der Feind deines Feindes ist dein Freund...
    Cyber-Veteran's, The most exciting Crew Out There!
  • Zum Teil kann ich eurer Argumentation folgen und auch bestätigen, jedoch müsst ihr das aus der wirtschaftlichen Seite mal betrachten. Wenn der Staat in die freie Wirtschaft eingreift und Mindestlöhne einführt, werden Firmen noch mehr ins Ausland gehen, wo es keine Mindestlöhen gibt. Einem Unternehmnen ist es völlig egal ob die in Deutschland Polen Ungarn China Aserbaidschan oder sonst wo herstellen. Und das würde dann zuzr Afrneitslosigkeit führen. Man muss immer jedem Medallie von zweiten Seiten betrachten.
  • @ fakeforever

    das sehe ich nicht so!!!

    der geplante mindestlohn wird sicher nicht die industrie mehr belasten, denn ein industriearbeiter/-helfer verdient mehr als 8,-€ pro stunde!
    die mindestlöhne sind für geringverdiener gedacht, wie z.b. reinigungskräfte, klofrauen usw.
    will nun eine reinigungfirma oder ein klodienst ins ausland und das nur weil der mindestlohn kommt? - dann müßten wir alle auch ins ausland fahren um zu sch..ßen!

    eigentlich würde der mindestlohn genau die firmen treffen die bereits seit jahren ihre mitarbeiter versklaven. die menschen, die diese jobs ausüben haben keine lobby und können sich meist nicht durchsetzen! hier ist der staat gefragt und sollte mit seiner sorgfallspflicht dieser "hilflosen" menschengruppe nachkommen!
  • @ Chubach,

    Du hasst vollkommen Recht mit deiner Aussage, die nennen wir sie mal "niederen" Berufe werden weit aus weniger Beachtet als die besser bezahlten... aber genau die besserbezahlten sind die, wo am ende um mehr schreien...

    Daher muss ein Minderlohn her, aber nicht nur für eine Art von Berufszweigen und nicht alles über einen Kamm... sondern es muss für jeden Berufszweig angepasst werden!
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  • Ich hasse Deutschland es gibt für alles irgendwelche Paragraphen. Z.B. ist Tarifgebundenheit ein wichtiges Thema dabei, und auch die Bedingungen wie man an den Mindestlohn kommt, würde man im Falle einer Einführung eng wie ein Korsett schnüren. Einfach mal ein bisschen Mut haben. Dabei muss man natürlich branchengebunden vorgehen, aber dann auch nicht mit zweierlei Maß messen. Ich hasse mein Land dafür, Schande über es. Niedriglohnarbeit wird damit gefördert, z. B. kommen immer mehr Polen nach Deutschland, arbeiten hier für n Appel und n Ei - das Ganze für 7-9 Monate, die restliche Zeit des Jahres können sie in ihrem Heimatland gut davon leben. Wenn das kein Grund ist auszuwandern!
  • malzeit,

    wäre für einen mindestlohn da manche viel zu wenig verdienen wo zumal die lebenskosten (Fixkosten) immer höher werden. manchmal kommt es mir vor als würden wir in sklaverei leben. Ich hasse die arbeitgeber denn die wollen doch das wir arbeitenden immer weniger verdinen.
  • Nein ist kein Grund, in andern Ländern hasst du viele Nachteile etc.
    Außerdem wenn du aus polen kommen würdest, würdest du vllt. auch nach DE kommen und Arbeiten damit deine Familie was zu Beißen hat??

    die ganzen "Ausländer" die nach DE kommen, kommen nur damit sie Geld verdienen können weil es in Ihrem eigenen Land keins gibt... Darüber solltest du dir auch klar sein... ich würde es nicht anders machen.....

    DE ist und bleibt ein Schilder und Papierstaat.... daran kann man nichts ändern, doch die Regierung möchte uns Bürgen soviel eigen Initiative ersparen wie es nur geht... aber leider kommt damit immer neuer Unsinn auf...

    Viele denken ja, immernoch das die einwanderer viel Arbeit wegenhemen und das es früher nicht so war, damals gab es so gut wie für jeden Arbeit...
    Wisst ihr warum? Weil genug Arbeiter vergast worden sind....

    So nun lasst und die NPD wählen und alle Behinderten, Arbeitslosen und Ausländer vergasen und schwupp gehts DE wieder gut... ok bis auf den Krieg der dann wieder kommt... aber hey alles hat einen kleinen haken....

    Wer so denk sollte auswandern...
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  • Auf Anheib würde ich mich auch für einen Mindestlohn einsetzten, was allerdings falsch ist. Man kann sich sicher vorstellen --> mehr Geld für Angestellte --> Entlassung --> mehr Arbeitszeit für die restlichen Angestellten. (so in etwa sagen das 90% der Wirtschafts Wissenschaftler denen ich mehr Glauben schenke als irgend einen linken Politiker.)

    MfG,
    luckylost
  • luckylost schrieb:

    ...
    --> mehr Geld für Angestellte --> Entlassung --> mehr Arbeitszeit für die restlichen Angestellten. (so in etwa sagen das 90% der Wirtschafts Wissenschaftler denen ich mehr Glauben schenke als irgend einen linken Politiker.)


    hab ich das hier falsch verstanden, oder meinst du dass angestellte von einem mindestlohn profitieren würden???

    angestellte verdienen sicherlich mehr als 8,-€/std. und die würde dabei keinerlei rolle spielen!
    nimm doch mal das beispiel einer klofrau in einer disco (die würde hiervon profitieren) und überlege dir mal ob die bei einem mindestlohn wirklich ihren job verlieren würde! würde sie ihren job verlieren, dann würde auch die disco schließen und das ist unverhältnismäßig!

    irgandwie verstehe ich die logik in dem was du geschrieben hast nicht!

    glauben schenken werde ich keinem!!! egal wer da was sagt, es sollte immer hinterfragt werden.
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    zu einer aussage weiter oben die an meiner kratzt;)

    goweidlich schrieb:


    ...
    ALG2 ist nicht tragbar und Menschenunwürdig, ich las, man kann damit Leben,
    sehr bezeichnent für Menschen, die kein ALG2 haben, aber wissen, wie man Leben kann damit!. Das ist ja das schlimme hier in Deutschland,jeder ist sich der nächste.
    ...


    ich war mehrere monate ALGII-empfänger und kann es nachempfinden wie man lebt (ich hatte kein handy[nur anfangs -> studententarif und nötig für die nebenjobs], keinen telefonanschluss, also auch kein internet, war zum glück GEZ-befreit und konnte noch fernsehn)!!!
    wenn man weniger an einkommen hat muss man seinen lebensstandard heruntersetzen!!!

    meine lage war folgende:
    12 jahre arbeiter, 5 jahre studium, dann kein anrecht auf arbeitslosengeld, da dass studium dazwischen lag und sofort ALGII-empfänger!
    da ich im studium aufgrund meines alters kein bafög bezogen habe war mein leben mehr als erbärmlich, als ALGII-empfänger hatte ich wesentlich mehr an geld und konnte besser leben als ein student ohne bafög und nur mit niedrig bezahlten kurzarbeiterjobs (da kommt existenzangst auf!!!, übrigends habe ich auch für eine stadtverwaltung gearbeitet, die sich so gehälter einspart und keine arbeitnehmer mehr einstellt, da studenten ohne ende auf dem arbeitsmarkt).

    das sind die gründe warum ich für einen mindestlohn plädiere, aber meine dass das ALGII-geld ausreicht um leben zu können.
    sicher mehr geld ist immer gut und alle wollen mehr geld, es ist auch schön ihnen das zu versprechen damit man sofort zustimmung erhält, aber es muss immer finanzierbar bleiben!

    würde mich nun interessieren, ob du mal ALGII bezogen hast und was du alles an luxusgüter mit laufenden kosten hattest!!! (telefon z.b. war/ist für mich ein luxusgut)
  • Ich möchte mich hier mal für den Mindestlohn aussprechen, allerdings nicht in der Form wie ihn die SPD plant.
    Er sollte immer so an den Arbeitsmarkt angepasst sein(z.b. durch eine kommision), dass er ein leben auf jeden fall ÜBER dem hartz 4 niveau ermöglicht, darf allerdings nicht so ausarten, dass es eine rundumversorgung für alle wird, deutschland muss wettbewerbsfähig bleiben, ansonsten leiden alle darunter, da die wirtschaft dann erst recht kaputt geht und dann wirklich alle drunter leiden auch diejenigen denen mit dem Mindestlohn eigentlich geholfen werden sollte.

    Ich sehe den Mindestlohn als ein Instrument, um Anreiz für Arbeit zu schaffen, da heutzutage einige Jobs kaum über dem Hartz 4 satz liegen und dies muss verhindert werden, da sich da viele arbeitslose z fragen, soll ich einen solch Hungerlohn überhaupt annehmen, wenn ich an sozialleistungen genausoviel bekomme.
    Zum anderen sollte es auch jedem ermöglichen mit einem vollzeitjob auch ohne staatliche Unterstützung auf einem normalen wenn auch niedrigen niveau leben kann, da es nicht sein kann, dass die arbeitgeber die Löhne so niedrig ansetzen, dass der Staat Geld zubezahlen muss.

    Insgesamt sage ich zu dem Punkt Mindestlohn ist er wie in anderen Ländern bereits bewiesen vorsichtig und dosiert eingesetzt ein wertvolles Instrument zur Regulierung des Arbeitsmarktes und Schaffung einer ARbeitswelt im dem jeder ohne Zuschüsse von einem Vollzeitjob leben kann.
  • lovevoltage schrieb:

    Ich hasse Deutschland es gibt für alles irgendwelche Paragraphen. Z.B. ist Tarifgebundenheit ein wichtiges Thema dabei, und auch die Bedingungen wie man an den Mindestlohn kommt, würde man im Falle einer Einführung eng wie ein Korsett schnüren. Einfach mal ein bisschen Mut haben. Dabei muss man natürlich branchengebunden vorgehen, aber dann auch nicht mit zweierlei Maß messen. Ich hasse mein Land dafür, Schande über es. Niedriglohnarbeit wird damit gefördert, z. B. kommen immer mehr Polen nach Deutschland, arbeiten hier für n Appel und n Ei - das Ganze für 7-9 Monate, die restliche Zeit des Jahres können sie in ihrem Heimatland gut davon leben. Wenn das kein Grund ist auszuwandern!


    Warum wanderst du nicht aus , du geniest die soziale Absicherung in Deutschland willst das Land aber hassen . Du schreibst Polen arbeiten in D , na klar , sie haben in Polen keine Arbeit und gehen da hin wo sie welche haben , aber kein Pole hasst dafür sein Land , er liebt es und gibt sein Geld das er woanders verdient hat zu Hause aus. Also nochmals "wandere aus" , die anderen kommen nur zum arbeiten und gehen wieder in ihr Land . Wenn du ein guter Fahmann bist kannst du ja nach Polen gehen , da werden jede Menge davon gebraucht , du brauchst nicht mal auswandern.
    Günter
  • zuviele Gesetze-Mindestlohn-Krankenversicherungen

    Deutschland hat etwa 88.000 Steuer Paragraphen, und wahrscheinlich ebensoviele Arbeitslosengesetze und Hartz IV Regelungen. Die Sachbearbeiter blicken da selber kaum noch durch und wollen bloß keine Fehler machen, um nicht selber Hartz IV Empfänger zu werden...
    Der Mindestlohn muss dringend her und zwar in einer Höhe, das es sich lohnt dafür zu arbeiten im Vergleich zu Hartz IV, also etwas mehr muss dabei schon rumkommen !
    Ausserdem sollten die medizinischen Zusatz-Versorgungsleitungen, die extra kosten, für Abreitslose übernommen werden, damit es beim Arzt/im Krankenhaus nicht immer mehr zu 2-Klassen Patienten kommt.

    ombud
  • Mindestlohn ist wohl keine gute Idee. Dieser wird - sofern er überhaupt einen wirtschaftlichen Effekt haben soll - die Arbeitslosigkeit weiter ansteigen lassen wird, da die Firmen weniger Arbeiter rentabel einstellen können.
    Einfache Makroökonomie.

    Besser ist ein Lohnzuschusssystem, der aber wiederrum finanziert werden muss.
  • Also der Mindestlohn wäre schön mal ein Schritt in die richtige Richtung um Schwarzarbeit zu unterbinden.

    Hartz4 war schon ein Milliardengrab als sie es gemacht haben und ungerecht ist es auch noch, hätten sie es doch so gelassen wie es war.

    Und die Aussage meines Vorredners zeigt nun mal wieder das die meisten keinen Sinn für die Solidargemeinschaft haben aber wehe wenn sie dann selbst arbeitslos werden!

    Finde ich persönlich unfair denn viele haben vorher lange gearbeitet und sollten unterstützt werden denn die meisten können nichts dafür das unsere Politiker versagt haben.
  • Mindestlohn ist notwendig und zwar dringend, viele Menschen in Deutschland verdienen einfach viel zu wenig und man könnte ihnen damit eine Lebensgrundlage schaffen. Es würde außerdem verhindern, dass deutsche Arbeitskräfte gefeuert werden und sie durch Billige ersetzt werden. 1 € Jobs? Ist der größte Schwachsinn, sie sollten die 1€ Jobler lieber gleich fest einstellen und aufhören ihnen Harz IV zu zahlen. Dann hat jeder einen schönen kleinen Job. Erhöhung von Harz IV? Ja aber nur für Menschen, die wirklich keine Arbeit finden!
  • Ich finde 1€ Jobs nicht schwachsinn! Auch wenn ich jetzt gesteinigt werde. Denn was man verdient ist ja nicht nur der eine Euro. Sondern er kommt ja zu dem ALg2 dazu. Und ausserdem wird ja auch die Miete und so vom Amt bezahlt. Bei einem Mehrverdienst wird ja dann das Geld angerechnet!
    Gruß!