Elektro-Auto.. ist das die zukunft?

  • Auto & Verkehr

  • DeineZehe
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  • wasserstoff müsste erst noch weiter verbreitet sein, bevor es dann auch co2 schonender ist als das heutige benzin, denn es wird ja noch ne menge energie benötigt, um es herzustellen...

    also ist es zumindest heute noch nich so sauber wie viele denken
  • @fireball:

    das ganze liegt natürlich an der wirtschaftlichkeit der erzeugung von wasserstoff. leider sind regenerative energiequellen noch nicht effizient genug um die wirtschaftlichkeit zu gewährleisten:


    -Dampfreformierung von Erdgas kostet 5 US$/GJ
    -Grosswasserkraft Elektrolyse kostet 12 US$/GJ
    -Vergasung von Biomasse kostet 13 US$/GJ
    -Fotovoltaische Wasserelektrolyse kostet 47-104 US$/GJ
  • einen für mich riesigen nachteil der elektroautos hab ich hier noch gar nicht gelesen und der wäre:

    elektroautos sind für fußgänger, fahrradfahrer und eben besonders im stadtverkehr verdammt gefährlich, da man sie einfach so gut wie gar nicht hört!
    selbst bei heutigen relativ "lauten" verbrennern passen die leute einfach schlecht auf und viele verlassen sich eben auch sehr aufs gehör.
    man überquert ne straße ohne genauer zu schauen weil man nichts hört, würde ein auto kommen kriegt man das durch den "ton" gut mit.
    Gibt es dann viele elektroautos, fällt ein kompletter sinn weg auf gefahren aufmerksam zu werden, nämlich der gehörsinn.
    Bei Verbrenner hat man den sehsinn und den gehörsinn die sich gut ergänzen und wodurch man gut auf die autos aufmerksam wird und trotzdem passieren schon viele unfälle.
    stellt euch mal vor wie das bei elektroautos ist? ein gesamter sinn bringt einem nichts mehr. es wär so als würde alle mit voll aufgedrehten mp3 playern rumlaufen wo man nicht mehr aus der umgebung mitbekommt.

    dann würden meiner meinung nach die unfälle wirklich extrem steigen wenn sich die elektroautos durchsetzen
  • Textor78 schrieb:


    Aber das problem bei diesen autos ist, dass alle strom brauchen. Stell dir mal vor alle würden so ein auto besitzen, das würde den Stromverbrauch massiv erhöhen. Und da wir schon jetzt auf eine zukünftige stromlücke zusteuern, ist es wohl der falsche weg.
    Greez


    Strom ist aber zu gewissen Zeitpunkten, z.B. in der Nacht auch immer im Überfluss vorhanden, da z.B. Atomkraftwerke, Wasserkraftwerke oder Windräder auch dann Strom produzieren, wenn gar nicht so viel gebraucht wird. Hier kann man eine Zeitsteuerung einsetzen und die Batterien in der Nacht laden oder das Ladegerät hat eine Internetanbindung, welches erst dann lädt, wenn ansonsten wenig Strom verbraucht wird.

    mfg
  • Elektroautos werden es allein wahrscheinlich nicht machen, ich denke da eher an Hybride, wenn nicht sogar ein Wasserstoffauto das Hybridauto topt, allerdings steckt alles noch in den Kinderschuhen und ist verdammt teuer und kaum testbar für Ottonormalverbraucher :(
  • Ich bin auch der Meinung, dass Elektroautos nur mit Elektromotor nicht die Zukunft sind. Entweder Hybridautos oder mit Wasserstoff betriebene Autos. Wobei ich bei letzterem denke, dass es das sein wird und dass die Technik schon bald reif sein dürfte. Jedoch werden die Wirtschaftsbosse und -riesen das aber zurückhalten, um mit ihrem schönen teuren Öl noch uns Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen und um noch ein paar Billionen damit zu machen ;)
  • Autos mit Elektroantrieb sidn auf jeden Fall etwas für die kurzen Strecken in der Stadt. Das wird wohl kaum von der Hand zu weisen sein.

    Das die Autos leise sind, kann in der Tat ein Nachteil sein. Für Schienenfahrzeuge gibt es eine Regel, dass man sie zwingend hören muss. Sonst könnten Lokomotiven und Triebzüge auch geräuschlos Fahren, was die Antriebstechnik anbelangt.
    Gruß,
    Marc Hi
  • DAs ist sicherlich richtig das auch in der zukunft der ein oder andere der nicht unbedingt jeden tag mehrer kilomenter fahren muss sondern nur mal schnell zum einkaufen fährt und deshalb inheralb der stadt bleiben kann sich so ein ele. auto zu legen wird allerdings frag ich mich dann was der tesla bringen soll ich bezweilfe das mann es schafft in der stadt die 210 km/h vollkommen auszuschöpfen ;)

    lg zehe
  • Der größte Vorteil von Elekromotoren ist der extrem hohe Wirkungsgrad. Es werden fast 100% der Energie für das genutzt, wozu sie gedacht ist, nämlich zur Fortbewegung.
    Modernste Verbrennungsmotoren können gerade mal 30% der im Benzin gespeicherten chemischen Energie in Bewegungsenergie umwandeln. Der überwiegende Teil wird als Wärme verschwendet.

    Das Problem der Lautlosigkeit kann man mit coolen Soundgeneratoren lösen. Fahre ich heute mal eben mit Ferrarisound.:D

    Echt Problematisch ist zZ noch die Speicherung des Stroms. Die momentan verfügbaren Akkus machen noch nicht allzu viel her. Aber daran wird auch heftig geforscht. Und je höher der Ölpreis desto rentabler werden alternative Technologien.
  • schaeaef schrieb:

    Ich denke es werden sich eher irgendwelche Biokraftstoffe oder so etaws in der Art durchsetzen...


    Das glaube ich weniger. Man bedenke die Unmengen Biomateral die benötigt würden, wenn jedes Auto mit Biokraftstoff fahren würde! Wo soll das alles herkommen? Etwas essen wollen wir ja auch noch :D
    Ansonsten glaube ich, dass als aller erstes ein Weg gefunden werden muss genug Strom herzustellen! Kernfusion vll!?
    Egal ob Wasserstoff oder Elektroauto. Man muss immer bedenken was für Energiemengen nötig sind wenn erst einmal die ganze Welt so fährt!
  • Elektroautos werden bestimmt eine Variante für die Zukunft sein. Das liegt einfach daran, dass man Strom zentral "herstellen" kann. Und es ist eben auch so, dass man Strom sehr gut auf alternative Weisen herstellen kann, wie z.B. Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie.
  • Bleibt aber die Frage ob es auch sinnvol wäre, denn wenn man alle 4-5h sein auto laden müsste würden die kosten sicherlich den Rahmen sprengen. Außerdem würde das die autos unatraktiv machen und die Menschen würden eher auf züge und flugzeuge umsteigen (was ohne frage gut wäre aööerdings auch schlechte aspekte hätte). Denn wer will schon wenn er in den urlaub fahren möchte dauernd sein auto aufladen möchte und wo will man das denn unterwegs machen ? an Tankstellen?

    lg zehe
  • DeineZehe schrieb:

    Bleibt aber die Frage ob es auch sinnvol wäre, denn wenn man alle 4-5h sein auto laden müsste würden die kosten sicherlich den Rahmen sprengen.


    Wie oft fährst du 4 - 5 Stunden durch???

    Der größte Teil der Strecken, die mit dem Auto zurückgelegt werden, bewegen sich doch in einem Bereich von < 100 km (vom Urlaub mal abgesehen).

    Morgens zur Arbeit und abends zurück - da ist es doch kein Problem, zwischendurch aufzuladen.

    Dazu müsste das Ganze natürlich so gesteuert werden, dass eine gleichmäßige Abnahme stattfindet - also kein Aufladen zu den Stoßzeiten am frühen Morgen, mittags und am frühen Abend, dafür Aufladen in der Nacht und vor- und nachmittags.


    Wir brauchen dann natürlich ein komplett geändertes Verkehrsmanagement.
  • und voralem bräuchten wir ein vollkommen überarbeites stromnetz weil selbst wenn nicht zu den hauptzeiten geladen wird dann laden alle nachts auf und zack wäre der strom weg.
    Außerdem gibt es schon Menschen die öfters mehrere hundert kilometer täglich fahren müssen.

    lg zehe
  • Kurzum, JA ;)

    der Elektromotor ist vom Wirkungsgrad derzeit und in naher Zukunft (bzw. nie) schlicht NIE von Verbrennungsmotoren zu schlagen
    Unabhängig mal davon, wie und woher dabei elektrische Energie dafür bereitgestellt wird. Solar, Wind-Wasserkraft, Hybrid, Gas oder konventionelle Energieträger
    Es gibt ja hunderte von Modellen dazu, wobei sich die Kfz-Industrie hierzulande ja leider nur auf einige sehr wenige (2-3) beschränkt hat.

    Entwicklung total verpennt, könnte man auch sagen, obwohl die entsprechenden Infos und Vorhersagen schon seit min. zwanzig Jahren vorliegen.
    Obwohl auch Japan schwer dazu in die Gänge gekommen ist, liegen die Asiaten dazu mindestens in der Entwicklung 5-20 Jahre vor uns... wiedermal, muss man leider jetzt konstatieren

    Übrigens
    90 % der BRD-Bürger nutzen ein Fahrzeug - maximal - pro Tag durchschnittlich für Wegstecken von unter 30 km. Personenanteil dabei im Durchschnitt bei 1,x Personen pro Fahrzeug)
    Selbst jetzt schon international zu kaufende E-Fahrzeuge normalen wie besseren Standards 2,3, 4 Sitzer) geben Streckenlängen von 100 bis 200 km pro Ladung vor, je nach Belastung natürlich.

    Nachgeladen könnte (und wird auch schon so tw. praktiziert) z.B auch am Arbeitsplatz (per ID-Card), auch um somit Spitzen unabhängiger zu sein, ob durch Unterstützung von eigenen Solarstrom- oder Windkraftanlagen kleinerer Größenordnungen unterstützt, bleibt mal den Firmen überlassen. Edit:
    Die zweite Variante wäre quasi ein Pfandsystem, wobei dann einige oder alle Batterepacks von speziellen Anbietern an sogenannten Lade- Ersatzstationen - anstelle oder als Zusatzservice von Tankstellen - innerhalb von Minuten getauscht werden können.

    Übrigens, wisst ihr, dass je nach Region heutzutage tw. schon Windkraft wegen Minderbedarfs nachts tw. gar nicht mehr ins Netz aufgenommen wird, es ist eine bisher kaum allgemein bekannte Verschwendung billiger Energie

    Was spricht denn gegen eine intelligente Lade- und Lastennutzung, so wie es auch zukünftig ja für priv. Großverbraucher z.B. bei Waschmaschinen, Trocknern etc., sogar mit damit verbundenen Tarifeinsparungen, jetzt schon geplant wird.

    think about it
    muesli

    Apropos Kosten :D
    derzeit liegen die Kosten bei einem Drittel bis der Hälfte zu konventionellen Energieträgern wie Öl-derivate oder auch Gas.
    Und :D
    Ein Porsche mit E-Motor (7 sec.auf 100 und Spitze 230, 300-400 km Strecke) geht hier bei uns demnächst auch schon in (Klein-)Serie ;)
    Ach ja, die Anschaffungskosten...
    Noch vergleichbar hoch, aber bei Baumengen von wenigen Tausend pro Jahr und Globus...
    ja auch kein Wunder ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von muesli ()

  • Als erstes möchte ich mal sagen das ich die Zukunft in Elektro und in Hybrid sehe. Da mein Swiegervater abonnent der Auto Bild ist und mit wöchentlich davon erzählt. Da steht ja reichlich drin. Was man auch noch sagen muss ist, das Elektro auto´s zum Anfahren und bis zu 50 Km/h mit dem Strom fahren und was drüber geht dann mit Benzin/Diesel betrieben. Dann gibt es unter anderem noch die Start-Stopp-Automatik und Bremskraftrückgewinnung.
    Meiner meinung nach dauert es nicht mehr lange bis Elektro Autos in Serie gehen.

    Und von der Strom gewinnung brauch ich hier jetzt nicht auch noch anzufangen. Das wurde mehr als genug erwähnt.
    Klopapier beidseitig verwenden und der Erfolg liegt auf der Hand!
  • Das größte Problem bei Elektroautos sehe ich nach wie vor im Wirkungsgrad. Wenn man den gesamt betrachtet, von der Energiewandlung im Kraftwerk, bis hin zum Elektromotor im Auto, dann sieht die Energieverwertungsbilanz leider immer noch katastrophal aus.

    Schon die Produktion bisheriger Solarzellen ist energieintensiver als deren Strom-'Erzeugung' aus Sonnenlicht. Die ganzen Solarpanels auf Hausdächern rechnen sich ausschließlich durch Subventionen und hohe Netz-Einspeisevergütungen.

    Auf gar keinen Fall sollte man daher zur Stromgewinnung fossile Brennstoffe einsetzen, sondern den Strom möglichst ökologisch-verträglich gewinnen.

    Eine weitere Möglichkeit in mittlerer Zukunft wären austauschbare Akku-Pakete, die man an Stromtankstellen einfach und schnell (< 10 Minuten) tauschen könnte, nach dem Raus-Rein-Prinzip auf einem einheitlichen Standard. Immerhin würde man bei reinen Elektro-Autos das Getriebe und die Kupplung sparen.

    Nach meiner Ansicht werden wir um Elektroautos nicht herum kommen, aber es wird noch viel Geld, Manpower und Zeit notwendig sein, um praktikable Lösungen zu entwickeln.
  • ist ned die zukunft...
    denn wenn das dann jeder hat dann wird der stromverbrauch imens groß!
    und das Klima immer schlimmer!!!
    auf keinen fall sowas kaufen lieber auf wasserstoffantrieb hoffen

    mfg

    darkfox
  • Was du vergisst, ist, dass es theoretisch schon jetzt möglich ist, Strom umweltverträglich herzustellen - jedenfalls global gesehen.

    Wasserkraft, Sonnenernergie, Windkraft, Gezeitenkraftwerke und vor allen Dingen Aufwindkraftwerke.

    Theoretisch wäre es in einem globalen Verbund (man denke an Afrika) möglich, genügend Strom herzustellen.

    Wie Mustermann schon bemerkt hat, ist die Bilanz z.B. von Solarkollektoren nicht so besonders - wenn man sie hier in MItteleuropa auf irgendwelche Dächer setzt. Im Süden sähe das ganz anders aus.
  • darkfox schrieb:

    ist ned die zukunft...
    denn wenn das dann jeder hat dann wird der stromverbrauch imens groß!
    und das Klima immer schlimmer!!!
    auf keinen fall sowas kaufen lieber auf wasserstoffantrieb hoffen


    Hast du schon mal dran gedacht wie hoch der Stromverbrauch bei der Gewinnung von Wasserstoff ist? Die Energie muss auch irgedwo her kommen!

    Den Vorteil von Wasserstoff sehe ich darin, dass es keine Probleme beim tanken gibt! Es geht praktisch so wie mit Benzin. Es müssen keine Akkus geladen oder getauscht werden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von NeHe ()

  • ich finde akku laden deutlich leichter als tanken.... stecker in die steckdose fertig. Wo is da das Problem? Auch sehe ich das es deutlich billiger wäre den strom zum fahren zu benutzen als den Strom dazuzu verwenden um wasserstoff herzustellen.

    lg zehe