Deckenfluter >>> "Stromfresser"?

  • Frage

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  • Deckenfluter >>> "Stromfresser"?

    Hi, sind Halogen Deckenfluter wirklich solche Stromfresser auch wenn man das poti nie voll aufdreht?

    Gibt es alternative Leuchtmittel für Deckenfluter?

    MfG Zed02
  • Hallo

    Nun so kann man das nicht sagen :)

    Jedes Gerät hat eine Angabe von der Leistung,
    in der Regel mit Watt angegeben. Daraus kann man schnell die Leistung ablesen,vergleichen und Alternativen suchen.
    Ich kenn Deine Wattzahl nicht, aber nehmen wir an, diese liegt bei 150 Watt (Angabe meist pro Stunde),
    nun such selber eine Alternative, es wären 2 Leuchtmittel mit 75 Watt, was macht heller und was ist in der Anschaffung billiger, eben eine Rechenaufgabe. Es kommt immer darauf an, was und warum man es benötigt. Strom braucht jedes Leuchtmittel ;)

    Alternative wäre natürlich die Sparleuchte (( 7 Watt ergibt ca 60 Watt einer herkömmlichen Birne (genannt auch Leuchtmittel :) )) Dann gibt es die Neuen Leuchtdioden, die wenig Watt haben, aber in der Anschaffung ins Geld gehen.
    Also nicht ganz leicht in der Beantwortung!

    gruß goweidlich
  • goweidlich schrieb:

    .... diese liegt bei 150 Watt (Angabe meist pro Stunde),
    ....


    Die Leistungsaufnahme (in Watt) ist immer zeitunabhängig!

    Ein Deckenfluter hat normalerweise ein Leuchtmittel von 300 bis 500 Watt verbaut, manchmal ist auch noch ein Lesespot von 50 Watt am Schwenkarm dabei.

    300 Watt sind eine ganze Menge und wenn so ein Ding 10 Stunden leuchtet, hat man 3 kWh (Kilowattstunden) an Energieverbrauch. Wir haben so ein Ding im Wohnzimmer und ich hab das nur noch selten an. Ist so ein Fluter im Jahresschnitt 5 Stunden täglich in Betrieb ergibt das etwa einen Jahresenergieverbrauch von 540 kWh. Zum Vergleich: eine modernes Kühl-Gefriekombigerät hat einen Jahresenergieverbrauch von 220 - 350 kWh. Ansonsten haben wir drei Stromsparbirnen im Deckenrondell von jeweils 15 Watt Leistungsaufnahme, schaltbar in 1 plus 2 Leuchten. Da unsere Decke hoch und weiß ist, wird der Raum sehr gut ausgeleuchtet.

    Manche haben eine ganze Armada von Halogen-Einbauspots in der Decke und die Ausleuchtung ist meistens ziemlich mies, zudem gehen die Vorschalttrafos bei Niedervoltleuchten häufig kaputt.

    Der Dimmer in einem Deckenfluter kann die Leistungsaufnahme natürlich reduzieren, obwohl er selber auch Energie verbraucht. Merkt man daran, dass er warm wird. Am besten kann man den Energieverbrauch mit einem Zwischenmeßstecker betrachten, gibt es für ein paar Euro in Elektronik- oder Baumärkten.
  • Rechenhilfe:

    Wenn man einen Verbraucher mit
    100W eine Stunde an ha sind das 0,1 KW/S
    1000W eine Stunde an ha sind das 1,0 KW/S
    10.000W eine Stunde an ha sind das 10 KW/S

    erklärung:

    KW = 1000 Watt (Ein Auto mit einer Leistung von 55 kw bräuchte, wenn man es mit Strom betriben würde, in einer Std. 55 KiloWattStunden Strom)

    Eine Kilwattstunde ist:
    Wenn man einen Verbraucher mit einer Leistung von einem KW (=1000 W) 1 Stunde lang betreibt.

    diese liegt bei 150 Watt (Angabe meist pro Stunde),

    Das in (Klammern) ist totaler Quatsch!

    Das war eine kleine Rechenhilfe von d0m1 (könnt ihr den Verbrauch eurer Geräte ausrechnen, und dann vergleichen und sehen, ob das Gerät ein Stromfresser ist.

    mfg, d0m1
    "Die Verkabelung bei einem Panzer zu verlegen ist weitaus komplizierter, als einen Computer ans Internet anzuschließen"
  • Hallo

    ich würde auf Sparlampen umstellen, die kosten hier nur mehr 3-5 Euro (anstelle der 15 -18 Euro von früher....) und halten gleichlang

    allerdings nehme ich nur mehr die ab 21 watt....es gibt inzwischen bis 56 watt Sparlampen...

    mit den 12 volt Halogen habe ich leider sehr schlechte erfahrungen gemacht, die elektronischen trafos werden schnell kaputt, die fassungen taugen nix...

    mit den Led Lampen von Conrad habe ich sehr schlechte erfahrungen gemacht, die leuchten so schlecht...zum ******...zudem zu teuer (inzwischen gibt es sicher bessere )

    zu dem Stromverbrauch......auch wenn 40 Watt oben steht, heißt das noch lange nicht dass auch 40 watt verbraucht werden....

    eine Neonröhre verbraucht Deutlich weniger als 40 Watt , wenn man die röhren geschickt hinter einer leiste anbringt gibt es auch ein guten Licht

    Gruß Franz
  • franzl-2 schrieb:


    zu dem Stromverbrauch......auch wenn 40 Watt oben steht, heißt das noch lange nicht dass auch 40 watt verbraucht werden....

    eine Neonröhre verbraucht Deutlich weniger als 40 Watt , wenn man die röhren geschickt hinter einer leiste anbringt gibt es auch ein guten Licht

    Gruß Franz


    Hallo,
    Die 40 Watt sind nur die Leistung der Leuchtröhre, das Vorschaltgerät braucht auch noch Strom, und zwar nicht zu knapp. Allerdings ist der größte Anteil Blindstrom, den der Wirkleistungszähler (der im Haus) nicht zählen kann.
    Ich habe auch in allen Fenstervorhangleisten Leuchtstoffröhren verbaut, die die Zimmer gut ausleuchten. Sie werden über elektronische Vorschaltgeräte (EVG) betrieben, die praktisch keine Verlustleistung haben.
    Mfg Herumtreiber
  • der campingfreund hat recht...

    dazu kommt, das wohl tests gezeigt haben, das die lebensdauer von energiesparlampen oft nicht die erreichen, die die hersteller angeben.

    man muss halt schauen, was effizienter ist, sprich, die stromersparnis darf nicht durch die mehrkosten dür die lampe draufgehen

    mfg
  • Habe bei mir im Haus eigentlich nur zwei Leuchtmittel:
    GU10 Deckenlampen von Osram mit 35Watt und ??? 35°, jeweils mit Phasenanschnittsdimmer.
    Durch die Dimmer wird der Verbrauch ebenfalls gedrückt, da oft im Wohnbereich die volle Leistung z.B. zum Fernsehen nicht benötigt wird.
    Die LEDs kann ich nur als Spot oder indirekte Beleuchtung mit 2700K empfehlen, sonst zu schwach(Habe alle ausprobiert) Die 7000K sind einfach zu weiss.
    Ne Möglichkeit, wenn man tiefe Einbautöpfe hat, sind die neuen GU10 Energiesparleuchtmittel. Bauen halt sehr tief und brauchen ca. 1min bis sie voll leuchten. Und sind nicht dimmbar.
    Und Energiesparlampen Philips Energy Saver mit 23 Watt und Energieffizienz A, was 125 Watt ergibt. (Beim großen Schwedendiscounter sind die Leuchtmittel oft nur E oder F und gehen sehr schnell kaputt) Die Philips sind einfach spitze, kosten zwar auch um die 4€, sind es aber wert.

    Gruß Matt
  • hab auch sehr gute erfahrungen mit e-sparlampen gemacht. damals hatten die noch so ein krankenhauslicht aber heute ist das noch kaum zu unterscheiden. und "falls" es vom preis das selbe ist wegen dem höheren anschaffungspreis unterstütze ich lieber einen elektronikonzern als diese energiemafia ;)
  • Abschalten über Nacht

    Hallo...wenn ihr euch Gedanken macht wieviel Strom die Deckenfluter brauchen, wenn ihr sie runterfahrt dann geht doch mal zum Praktiker...da gibt es so fernbedienbare Schalter...die schlatet ihr einfach vor die Lampe und drückt beim zu Bett gehen einfach den AUS-Knopf und sie frisst garkeinen Strom mehr
  • Hab auch nen Deckenfluter mit Sparlampe. Neulich hab ich eine Sparlampe eingeschraubt die 2 verschiedene Helligkeiten hat. 1 mal einschalten = 120 Watt. Innerhalb 3 Sekunden aus und wieder an = 60 Watt. Umgerechnet auf normale Glühlampe. Geht einwandfrei und man benötigt keinen Dimmer.
    Gruß Rapunzel1
  • Hallo
    Wir hatten auch einen Deckenfluter mit 300 Watt, der Verbrauch ist schon hoch, wenn er immer beim Lesen - meine Frau braucht helles Licht - immer auf volle Leistung steht.
    Dann war 3-4 mal der Leuchtkörper durchgebrannt, ist nicht billig, dann haben wir ihn gegen so eine SChreibtischlampe mit Energiesparbirne von 26 Watt ausgetauscht, den kann man schön genau zur richtigen Stelle, beim Lesen ausrichten.
    Seitdem leuchtets pima im Wohnzimmer!
  • Hi!

    Also unser Deckenfluter ist eigentlich den ganzen Abend an!
    Anfangs hatten wir eine 150W Birne drinnen.(Ziemlicher Stromfresser)
    Nachdem ich eine Energiesparlampe einbaute, sank der Jahresstromverbrauch spürbar!

    Bei Längerem täglichem Betrieb würd' ich auf alle Fälle eine Energiesparlampe reinschrauben.

    MfG
    h.k.
  • Deckenfluter sind gegenüber Lampen, die direkt in den Raum strahlen immer im Nachteil was den Wirkungsgrad betrifft unabhängig davon welches Leuchtmittel zum Einsatz kommt. Das liegt daran, dass die Oberfläche der Zimmerdecke einen Teil des Lichtes einfach schluckt, und zwar um so mehr, je älter/grauer der Anstrich ist, Stumpfheit der Farbe, Nikotinbelag, Staub usw verschlechtern den Wirkungsgrad zusätzlich.
    Da müsste schon ein Spiegel oder zumindest Silberfolie an der Decke kleben, damit das ganze Licht das der Fluter abgibt auch den Raum ausleuchtet.
    Nehmt doch mal einen Deckenfluter und kippt ihn vorsichtig, so dass er direkt in den Raum leuchtet, dann seht Ihr den Unterschied.
  • Naja ein Deckenfluter ist eine schöne Hintergrundbeleuchtung, es blendet nichts im Fernseher etc.
    Aber verbraucht halt recht viel Strom, deswegen habe ich mir hinter die Gardinen LED-Leisten gebaut, aus Kabelschacht.
    Gut ist nicht ganz so hell, reicht aber dicke als grundhelligkeit zum TV-schaun.
    Verwendet habe ich auch keine weißen LED´s sondern blaue, so ca. 150 Stück. Mit Netzteil verbraucht das ganze nur 10W. Die Anschaffungskosten halten sich auch in Grenzen.
  • Ich bin eine Gegnerin von Deckenflutern, warum, ist oben schon ganz gut beschrieben...

    Die Zukunft gehört auf alle Fälle der LED, leider aber noch nicht die Gegenwart...;-(. Gibt da leider noch zu große Qualitätsunterschiede. Weitere Infos z. B.
    test.de - LED-Lampen mit Schraubsockel - Schnelltests - Umwelt + Energie - Tests + Themen - Stiftung Warentest
    test.de - Leuchtdioden - Meldungen - Umwelt + Energie - Tests + Themen - Stiftung Warentest

    Liebe Grüße

    Pauline