Netzwerkaufbau

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    Hallo an alle :)

    habe mal wieder ein Problem bei dem ich gern euren Rat hören möchte. Haben ne Schulaufgabe bekommen die sich mit Netzwerken bescäftigt. Ich weis es gibt das Schulforum aber ich denke hier passt das besser :P .

    Also hier mein Problem:

    Wir haben folgende Skizze bekommen:

    Skizze 1

    Die Aufgabe lautet nun eine der 3 Sinnvollen Netzwerktopologien ( denke ihr wisst was ich meine aber nochmal zur INfo ^^: Stern- Ring- Bustopologie) anzuwenden mit Begründung. Dazu wären Angaben zur verwendeten Hardware ganz gut (also welche Kabel, Netzwerkkarten usw).

    Habe mir nun gedacht ich nehme die Sterntopologie um die PC an den Server anzuschliessen. Hier mal mein Bild dazu:

    Skizze 2

    Würde gerne mal wissen was ihr davon haltet und ob die Sterntopologie dafür sinnvoll ist bzw ob ihr eine andere anwenden würdet. :)
    Nett wäre wenn ihr das ganze auch von der Kostenseite betrachtet ( Fachgym Wirtschaft) ;) d.h. was ist am sinnvollsten UND günstigsten für diesen Betrieb.

    Mein einziges Problem liegt jetzt an der Hardware. Ich soll nicht jedes Detail aufschreiben aber gut wären Halt Netzwerkkarten + Kabel, ggf. Router.

    genug blabla, hoffe Ihr wisst was ich meine und bedanke mich schonmal für eure Antworten :)

    MfG Spawn
  • Spawn0419 schrieb:

    Habe mir nun gedacht ich nehme die Sterntopologie um die PC an den Server anzuschliessen.

    Mein einziges Problem liegt jetzt an der Hardware. Ich soll nicht jedes Detail aufschreiben aber gut wären Halt Netzwerkkarten + Kabel, ggf. Router.


    Hallo Spawn,

    vorneweg einmal, dein Vorschlag per Stern zu verkabeln ist meist nicht nur naheliegend sondern auch angemessen und richtig (Kosten - Nutzen). Um einiges uszuschliessen, gibt es vielleicht noch weitere Beschreibungen zur Aufgabenstellung neben der Skizze?

    Heutzutage eine Bus- oder Ring-Topologie zu verwenden hat eigentlich nur sehr spezielle Gründe. Z.B. weil schon Hardware/Verkabelung besteht die genutzt werden soll oder weil eine besondere Abhörsicherheit gewährleistet werden soll (FDDI-Ring -> Glasfaser) oder ein besonderer Wert auf Funkenschutz gelegt wird (Feuerwerkskörper- oder Sprengstoffherstellung).

    Oder geht es hier mehr um Prinzipien wie physikalischer und logischer Bus oder Stern?

    Prinzipiell, um es einfach zu machen, bei neuer Verkabelung und "normalen" Anforderungen an Verfügbarkeit und Bandbreite (standard Büroanwendungen, zentraler Dateiserver mit Sicherung, Einzelanwendungen etc.) ist ein Ethernet mit CAT5e Verkabelung als physikalischer Stern ausreichend. Sollten ebenso neue Rechner angeschafft werden, ist zu bemerken, das diese meist mit Ethernet Anschlüssen ausgestattet sind, heutezutage bereits mit 1Gbit/s. Ein Hub bietet nur geringe Kostenvorteile und würde aus deiner physikalischen Sternverkabelung intern wieder eine Bustopologie machen. Für minimale Mehrkosten gibt es entsprechende Switche. Abhängig von den nötigen Datenübertragungen, würde bei normalem Bürobetrieb ein 100 Mbit/s Switch reichen. Steigen die simultanen Forderungen, hilft vielleicht bereits ein 1 GBit/s Anschluss für den Server am Switch. Ansonsten, wenn es nicht gerade ein managed switch von 3com oder cisco sein soll (1000EUR++) sondern hier mit kleinerem Budget gearbeitet wird sind die Kostenvorteile zwischen 100MBit/s - 1GBit/s gegen steigende Anforderungen im Bürobetrieb zu setzen (Investitionssicherheit über den Abschreibezeitraum).

    Die klassischen Ringe (FDDI und Token) sind mittlerweile physikalische Sterne (Verkabelung) und arbeiten logisch als Ring. Die Hardware ist deutlich teurer. Wie gesagt, es brauch deutliche Gründe, heutzutage dies zu rechtfertigen, aber Banken machen sowas.

    Hoffe, der etwas lange Text von mir hilft trotzdem.

    ciao, wohlgetan

    PS: ... dies ist übrigens mein erster Beitrag ;)
  • Die Sterntopologie ist ja wohl die zeitgemäße. Tokenrings sind out (jedenfalls die auf BNC Basis).
    Frage wäre nur, ob eine Kaskadierung der Anschlüsse nicht eine bessere Wahl wäre. Man könnte mit der Redundanz argumentieren, wenn ein Zweig ausfällt. Dann könnte man nämlich durch einfaches Bridgen die Knoten umschiffen.
    Als Schmankerl hätte ich ja noch wenigstens einen Wireless-AP im Besprechungsraum eingesetzt.
    Übrigens, um bei der Kaskadierung nicht den Traffic zu sehr zu shapen, würde ich mangbare Switches in den Hauptzweigen einsetzen.


    Gruß

    Tobine :read:
  • Tobine schrieb:

    Die Sterntopologie ist ja wohl die zeitgemäße. Tokenrings sind out (jedenfalls die auf BNC Basis).
    Frage wäre nur, ob eine Kaskadierung der Anschlüsse nicht eine bessere Wahl wäre. Man könnte mit der Redundanz argumentieren, wenn ein Zweig ausfällt. Dann könnte man nämlich durch einfaches Bridgen die Knoten umschiffen.
    Als Schmankerl hätte ich ja noch wenigstens einen Wireless-AP im Besprechungsraum eingesetzt.
    Übrigens, um bei der Kaskadierung nicht den Traffic zu sehr zu shapen, würde ich mangbare Switches in den Hauptzweigen einsetzen.


    Gruß

    Tobine :read:


    wenn du das jetzt nochmal für doofe erklären könntest dann wär das echt nett ;)
  • ganz einfach.
    99% aller pc-netzwerke sind heutzutage als stern ausgelegt.
    dies aus dem einfachen grund, das der speed bei einem stern viel besser ist, da jeder seine eigene Leitung zum Switch hat (wichtig switch , nicht hub, sonst nützt der stern in dieser hinsicht nichts).
    ein Nachteil eines Sterns ist der hohe Kabelverbrauch.
    Jedoch ist z.b die Fehlersuche viel eifacher
    Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass wenn ein kabel defekt ist nicht gleich das ganze Netzwerk mit runtergezogen wird. alles andere läuft also weiter.

    Was tobine gesagt hat ist schon ne stufe höher. , und denke ich für die Aufgabe nicht so relvant.
  • Ja, sorry, hatte das mit der Schulaufgabe nicht gelesen, sondern war von Berufschule ausgegangen.

    Tokenring: Ein Kabel, was von einem zum anderen und zum nächsten Rechner usw. führt. Die offenen Enden werden mit einem Abschlußwiderstand abgeschlossen. War am Anfang der Netzwerktechnik ungemein verbreitet, hatte aber seine Tücken: ein unterbrochenes Kabel und das ganze Netzwerk war tot.

    Was ich meinte, mit dem Kaskadieren, war das Schaffen von Clustern oder Gruppen. So könnte in jedem Raum wenigstens ein Switch stehen, der dann in diesem Raum die Anschlüsse verteilt. Vorteil: nicht jedesmal ein neues (langes) Kabel aus dem Serverraum zum neuen PC. Dadurch kann man sehr variabel agieren.

    Aber wie schon gesagt, das war eine Stufe weitergedacht.

    Solong

    Tobine :read:
  • Hallo,

    in der Industrie wird auch gerne Turbo Ring eingesetzt. Sehr schnell und sicherer als herkömmliches Ethernet. Habe ein Video von Moxa gefunden. Ihr findet das Video hier: Turbo Ring--Fastest Fault Recovery Speed at 250-switch Load, under 20 ms

    Für eine Anwaltsbüro natürlich nicht gedacht. Hier reicht vollkommen 100/1000 Ethernet. Das Konferenzzimmer würde ich auch verkabeln.

    Als Hardware würde ich nehmen:

    1x 19" Schrank

    1 x 8 oder 16 Port Gigabit Ethernet Switch (unmanged reicht aus, z.B. VOLKTEK NSH-9008)

    7x Auf- / Unterputz Netzwerkdosen

    x Meter Cat6 Kabel (geht auch Cat5e) Sternförmig in alle Zimmer

    16 Port Patchpanel (19")

    19" Stromsteckdose

    Werkzeuge wie Abisolierwerkzeug, Kabelcutter / Seitenschneider, Anlegewerkzeug für Dosen und Patchpanel

    Mein Geheimtipp als Arbeitsplatz:
    Für die Arbeitsplätze würde die das neue L230 Terminal von NComputing empfehlen. Damit können bis zu 10 Terminals auf einen Windows PC mit XP oder 2003 zugreifen der dann als Server fungiert und die gesamte Hard- und Software nutzt und das bei nur 5 Watt Stromverbrauch und ohne Geräusche. Ideal für einen Praxis und kostet nur 200,- Euro bei Sphinx Computer.

    Gruss
    NeoM
  • Genauere Funktionsweise

    Hi

    Könntest du mir das mal genauer erklären wie das ganze Funktioniert. Das Zeugs ist doch nur ein KVM to Lan (Plus Audio) Transceiver - Das heist man braucht auf jeden Fall GBit Ethenert weil sonst ja die anfallende Menge an Daten, was alleine gebraucht wird um das Bild auf den Monitor zu zaubern, nicht über die Leitung gebracht werden würde. Oder , Wird das Videosignal Analog übertragen?? was ich aber nicht glaube da man ja sonst einen speziellen Router/Switch brauchen würde.

    Was braucht man da eigentlich Für einen Host PC, und was muss darauf laufen (eine Windows Server Version). Außerdem sicher ein spezielle Software die, die einzelnen verschiedenen Desktops über das Lan schickt. Normales KVM kanns ja nicht sein da sonst ja immer nur einer arbeiten könnte.

    MFG _THE_ONE_

    Zweitens
  • Hallo,

    auf dem Host wird eine Software installiert der eine Art Terminalserver aus einen XP oder 2003 macht. Der Client hat keine CPU oder Festplatten sondern benutzt einen programmierbaren System-on-a-chip (SoC), der die Bildschirminhalte und Schnittstellen wie Tastatur, Maus und USB über das Netzwerk im LAN und WAN vom Host überträgt.

    Das ist keine KVM Lösung weil jeder User einen eigenen Login bekommt. Ist so ähnlich wie RDP jedoch benötigt der Client kein Betriebssystem und nutzt die Ressourcen vom Host PC und braucht nur 5 Watt Strom.

    Ich habe das ganze Mal bei mir getestet und einem Freund in der Kanzlei installiert. Seit dem keine Probleme mehr mit dem Desktop PC´s :)

    Gruss
  • Hi
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass das Netzwerk das verkraftet. Wenn da 10 PC'S drahängen und jeder fährt mit 1600x1200 Auflösung (gibt eine Beschränkung bezüglich Auflösung? ) dann ist das einfach zuviel trafik für das Netzwerk. Wieviele Bilder pro Minute bekommt man eigentlich (vielleicht ist dort der Hund versteckt). Irgendwo muss ja der Haken sein!

    Lg _THE_ONE_
  • Hi,

    die Auflösung ist max 1280x1024 bzw. [email protected] Bit. Das sollte für einen normalen Arbeitsplatz ausreichen. Zu der Bandbreite habe ich gefunden:

    > The bandwidth/data transfer rates of the L-Serie depends on all other
    > devices and services/protocols/traffic which are on the same subnet.
    >
    > - Maximum bandwidth rate : 1.8 Mbyte/sec (on the same subnet)
    > (Bandwidth during a video-session (eg. Mpeg) transmission
    > form one TS-PC to one UTMA only)
    >
    > - Minimum bandwidth rate : 1~3 Kbyte/sec
    > (Basic word and excel usage. Nothing else)
    >
    > - Typical bandwidth rate : 10~40 Kbyte/sec
    > (Switching between word and excel. Also typical when scrolling documents)
    > if Minimum bandwidth rate is available our utma has minimum performance.
    >
    > Note: The maximum effective bandwidth for an E1/T1 or E3/T3, is
    > determined by the internet service provider.
    > The L-Serie bandwidth may vary depending on the system environment.

    Wir konnten bisher noch keinen Hacken finden. Deshalb ist das Produkt für mich mein Geheim-Tipp für Praxen, Buchhaltungen und für Bürotätigkeiten!

    + 5 Watt Stromverbrauch
    + günstige Anschaffungskosten
    + keine TCALs nur CALs
    + sehr lange Lebensdauer
    + Sicherheit
    + Administration

    Wozu braucht man da noch einen Desktop PC ?

    Gruss
    neoM
  • auch wenn es nicht zur aufgabenstellung passt, aber aus der erfahrung heraus verändert sich der aufbau von büros von zeit zu zeit. mal muss schnell ein neuer arbeitsplatz her, meist mit telefonanschluss. bei der sternvariante ist dann ein kabel auch als isdn-leitung nutzbar...