Formel interpretieren

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  • Formel interpretieren

    Hallo,

    Ich soll einen Vortrag über elektromagnetische Wellen machen, was auch kein großes Problem ist, nur Leider soll ich dabei die Thomsonsche Schwingungsgleichung interpretieren, nur leider weiß ich nicht, wie ich eine Gleichung interpretieren soll, ich hoffe mir kann wer helfen.

    T=2*pi*wurzel(L*C)

    T=Schwingungsdauer
    L=Induktivität von der Spule
    C=Kapazität vom Kondi.

    Thx schonmal im Voraus

    mfg. Chaosbohne
    [COLOR="Blue"]Suche[/color] Lieder der Band: Alexanders
    Dann noch: Je t'aime auf Deutsch und von CCR Bad Moon Rising auf Deutsch
  • Die Schwingungsdauer ergibt sich aus 2*pi*der Wurzel der Induktivität der Spule multipliziert mit der Kapazizät des Kondensators ...

    Alles erklären kann ich leider nicht - aber wegen dem Pi:
    Sagt dir der Schwingkreis was? Ganz easy - da Pi die Kreiszahl ist dürfte das denke ich den Zusammenhang erklären.
    Ansonsten finde ich eigentlich die Herleitung von Wikipedia recht hilfreich - evtl. hilft das?
    Thomsonsche Schwingungsgleichung - Wikipedia
  • Chaosbohne schrieb:


    T=2*pi*wurzel(L*C)

    T=Schwingungsdauer
    L=Induktivität von der Spule
    C=Kapazität vom Kondi.



    Moin,


    naja, interpretieren kann man eine Formel auf viele art und weisen. Da Du bestimmt auch Mathematik in der Schule gehabt hast, sagen Dir bestimmt die Begriffe Steigungsverhalten, Grenzwertbetrachtung, Nullstellensuche, Extrempunkte, i.a. unter dem Begriff der Funktionalanalysis zusammengefaßt etwas. Dein Lehrer erwartet hier von Dir genau das, bzw. er testet Dein Transferwissen zw. Mathe und Physik ;)
    Um Gottes Willen, pack jetzt nicht die Formelkeule aus in der Physikstunde. Einen Physiker langt es zu wissen was qualitativ abläuft, der ist nicht an quantitativen Ergebnissen interessiert. Aber um das Qualitative zu wissen, mußt Du halt zuerst mal diese Formel dementsprechend anpacken, mit gelernten mathematischen Methoden.
    Da Du eine Formel in 2 Variablen hast, würde ich vorschlagen erstmal eine Variable fest zu wählen für die Analyse, bzw. TAU=L*C zu setzen. Erleichtert die Arbeit etwas ;)


    So, wie die Formel momentan darsteht, kann man aussagen, daß T nur von den Variablen L und C abhängt. 2 und PI sind ja Konstanten, die kann man eigentlich vernachlässigen, ist Kleinkram, interessiert nicht. Gib das aber nicht vor dem Lehrer wieder :D.

    T steigt außerdem mit steigendem C oder steigendem L, da keine dieser Variablen im Nenner steht. T ist somit mindestens mal monoton steigend. Im Umkehrschluß heißt diese Erkenntnis ebenfalls, daß es für die Periodendauer T, jetzt als fester Wert angenommen vollkommen egal ist, ob Du an L oder C drehst, denn z.B. gilt:

    T(x)=2*pi*wurzel[(x*L)*C]=2*pi*wurzel[L*(x*C)]

    Konkret heißt dies, ob Du die Induktivität der Spule verdoppelst, oder die Kapazität des Kondensators (Genitiv ;) ) ist vollkommen egal für ein festes T (Kommutativgesetz). 2*pi*wurzel[(x*L)*C] und 2*pi*wurzel[L*(x*C)] bilden auf dasselbe T(x) ab.

    So, wenn Du lustig bist, kannst Du die Formel noch nach L oder C auflösen und selbiges Spielchen machen.



    HTH,
    Linda
  • Ich glaub nicht, dass du eine Kurvendiskussion durchführen sollst.
    Ich glaube eher, dass du das ganze ganz qualitativ auswerten sollst.
    Du sollst IMO auf sowas eingehen wie, dass die Frequenz, die Phasen von Kondensator und Spule, verhalten bei verschiedenen Schaltungen von Spule und Konsdesator, bzw. vielleicht auch auf den unterschied zur entsprechenden Formel bei der gedämpften Schwingung.

    Btw 1. Das pi die Kreiszahl ist und pi die Kreiszahl ist, ist zwar sprachlich sehr beeindruckend wissenschaftlich aber müll.
    Btw. 2. Die Physiker sind sehr auf quantitative Aussagen aus, also darfst auch sehr gern die Formelkeule auspacken.